Nach dem intensiven Triathlon-Frühling eine neue Uhr erhalten (Testbericht folgt) und voller Enthusiasmus endlich auf den Eiger Ultra Trail trainiert.
Meine Erwartungen waren, dass die Knieprobleme durch regelmässiges BlackRoll und Streching gekoppelt mit schonenden Einheiten am Berg doch langsam verschwinden und die 101km machbar werden. Eher mehr sorgen machten mir die 6700m Downhill, die, wie ich bereits wusste, bestimmt nicht weniger steil geworden sind...
Nach einem verheissungsvollem Start und einer wirklich gut funktionierenden Laufstrategie war die Hälfte des Eiger Ultra Trails schnell hinter mir.
Doch nicht immer läuft alles wie geplant. Zwar hatte ich eine gute Zeit und konnte nach 11h Laufen bereits knapp 70km hinter mich bringen. Doch die wirklich harten Downhills lagen noch vor mir und das Knie meldete sich abrupt.
So entschied ich mich nach einem emotionalen Kampf mit mir selber, den Lauf hier abzubrechen und die vor mir liegenden Ferien zu geniessen, statt meine demolierten Knie kurieren zu müssen.
Eine vernünftige Entscheidung und ein zufriedenes Gefühl. Denn meine Zeit habe ich doch unterboten - der Lauf wäre sowieso nicht fertig geworden, da er wegen Gewitter abgebrochen wurde.
Einige umfangreiche Radfahrten später fasste ich wieder Fuss in den Laufschuhen und beschloss, mich für den Frankfurt Marathon anzumelden.
Eine flache Strecke, viele Grundlagentrainings inuts und vor allem die Knie wieder gesund.
Nach dem Laktatstufentest mit Christian steckte ich mir also ein neues Ziel:
...oder schneller. wir werden sehen.