Something good out of ol' #Crestview. #WingsOnWheels (at Wings on Wheels) https://www.instagram.com/miss_yanitza/p/BslooW-B7Pz/?utm_source=ig_tumblr_share&igshid=1axe132anlu0m
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@Springsteen's #BornToRun is 42. I'll just be in the corner, rocking. In the fetal position. Or drinking. Heavily. @Regrann from @coach.fun - Born to Run - 42 years ago today. When that harmonica began and the screen door slammed... #brucespringsteen #borntorun #rockandroll #music #musician #wingsonwheels #estreetband #singer #songwriter #fender #guitar - #regrann (at Saint Petersburg, Florida)
What better comfort food to have with this rainy weather then Wings on Wheels! #belvederespringwoodsvillage #springwoodvillage #foodtruck #wingsonwheels #spring #woodlands #luxury #luxurylife #Tuesday #March #Houston (at The Belvedere Springwoods Village)
9) Epilog der Hoffnung
Der Konvoi ist aufgelöst, die Bestandteile ticken ab sofort nicht mehr zusammen, sondern nach ihrer jeweils eigenen Uhr. Ein Teil der Gruppe wählt die schnellste Variante und fliegt zurück nach Deutschland. Die Trucks sind seit gestern auf dem Weg zurück, die türkischen Fahrer haben im Zweifelsfall keinen Blick für die Schönheit der Landschaft, sie müssen versuchen, die Actros-Sattelzugmaschinen so schnell wie möglich wieder in Stuttgart bzw. Berlin abzuliefern. Wir wählen eine andere Variante: Umwege!
Das Dilemma eines Bildreporters: Die offiziellen Flüchtlingslager sind streng abgeriegelt, hier gewährt die Türkei nur in seltenen Ausnahmefällen Einblick. Aber wir wollen den syrischen Flüchtlingen ein Gesicht geben. Und nach ein paar Stunden Suche finden wir Menschen, die in der Türkei Zuflucht gefunden haben. Syrer aus Aleppo, Homs, Az’Az oder kleinen Dörfern, deren Namen niemand kennt. Sie verdingen sich bei türkischen Bauern während der Olivenernte oder leben in einfachen Unterkünften am nordöstlichen Stadtrand von Reyhanli. Die Erwachsenen sind meist nachdenklich, eine junge Mutter bettelt fast aggressiv um Geld. Viele der Kinder sind fröhlich, verdrängen den Schmerz und die Erinnerungen. Bis auf den fünfjährigen Hammad, dessen kleiner Körper übersät ist von Narben – er wurde von Granatsplittern verletzt und scheint zu ahnen, dass er an diesen Verletzungen sein Leben lang leiden wird.
Viele Straßen wurden befahren. Es waren Straßen voller Krieg, Entsetzen und Elend; aber auch der Hilfe und des Aufbruchs. Und wenn der Konvoi für diese Menschen ein bisschen Hoffnung bringen konnte, war die Reise ein voller Erfolg...
8) Am Ziel und Übergabe
Beim zweiten Mal klappt alles besser – die alte Weisheit bewahrheitete sich beim zweiten von der Daimler AG unterstützen Hilfskonvoi an die türkisch-syrische Grenze einmal mehr. Während die Verzollung beim ersten Anlauf etwas holprig und zeitraubend vonstatten ging, konnte sich das Team des türkischen Logistikdienstleisters Ekol diesmal nach gut 20 Stunden Aufenthalt in Gaziantep wieder auf den Rückweg Richtung Istanbul machen. Am Vormittag übergaben Vertreter der Hilfsorganisation Luftfahrt ohne Grenzen (LOG) und der Daimler AG zwei Trailer-Ladungen mit Hilfsgütern direkt an das International Medical Corps. Die Decken, wintertauglichen Schuhe und Zelte waren von dem Geld beschafft worden, das die Daimler-Mitarbeiter und das Unternehmen aufgebracht hatten. Die restlichen Chargen der Lieferung, die aus acht Truckladungen bestand, wurden sukzessive im Zentralllager des Türkischen Halbmonds (Kizilay) verstaut.
Bis zum Nachmittag waren auch die drei Ambulanzfahrzeuge, die das International Medical Corps am folgenden Tag übernehmen und an die geplanten Einsatzorte bringen wird, an der Rampe eines Möbelhauses entladen und in das Kizilay-Lager gebracht worden.
Notabene: Das IMC heuerte für die Entladung der Trailer syrische Flüchtlinge an, denen so die Möglichkeit gegeben wurde, sich etwas Geld zu verdienen.
Erstaunlich waren die Veränderungen seit dem ersten Hilfskonvoi vor knapp drei Monaten: Die einfachen, selbst gebauten Lager, in denen viele Syrer nach ihrer Flucht aus dem Bürgerkriegsland untergekommen waren, gibt es nicht mehr – die türkischen Behörden und Hilfsorganisationen haben es geschafft, auch diese Flüchtlinge in die offiziellen Zeltstädte zu integrieren.
7) Ankunft in Gaziantep
Nach sieben Tagen erreichte der zweite Hifskonvoi „Wings on Wheels“ am Montagabend planmäßig und ohne Probleme die südtürkische Stadt Gaziantep. Auf der knapp 500 Kilometer langen Schlussetappe fuhren die sechs Trucks, die unterwegs noch einmal Zuwachs bekamen, durch überwältigend schöne Landschaften. Vom Schneechaos, das die Region vor einigen Tagen heimgesucht hatte, war nicht mehr viel übrig geblieben. Vor allem in der Gegend um die Stadt Adana machte sich das mediterrane Klima angenehm bemerkbar: Die Actros-Sattelzugmaschinen, die zuvor im Taurus-Gebirge stellenweise leicht überzuckerte Abschnitte durchquert hatten, standen wenig später neben sattgrünen Palmen. In Gaziantep dagegen ist es empfindlich kalt, für viele der syrischen Flüchtlinge stellt der Winter eine immense Herausforderung dar. Am Dienstag sollen die nunmehr acht Fahrzeuge entzollt und dann die Hilfsgüter abgeladen werden.
Zudem ist geplant, dass sich Vertreter der Daimler AG mit Mitarbeitern der Hilfsorganisation International Medical Corps treffen, um sich über die Arbeit des IMC und die Verwendung der Spenden zu informieren.
6) Türkei - Kurz vor dem Ziel
Nur noch eine Tagesetappe trennt den zweiten Hilfskonvoi „Wings in Wheels“ von seinem Ziel im Süden der Türkei. Am dritten Adventssonntag fuhren die sechs Sattelzüge vom zentralen Depot des Logistikunternehmens Ekol, das im asiatischen Teil Istanbuls liegt, bis nach Aksaray, dem Standort der Lastwagenfabrik von Mercedes Türk. Die Route führte über phantastisch ausgebaute Autobahnen, durch romantisch verschneite Mittelgebirgslandschaften und vorbei an der türkischen Hauptstadt Ankara, die im rosaroten Licht des späten Nachmittags fast ätherisch wirkte. Leider war es (wie schon beim ersten Konvoi) dunkel, als die Karawane den Tuz Gölü, einen riesigen Salzsee, passierte. Am letzten Tag erwartet die Gruppe eine knapp 500 Kilometer lange Etappe, die über Adana bis zum Ziel in der Peripherie der südtürkischen Großstadt Gaziantep führt.
5) Bulgarien - Türkei
In der Dunkelheit über die berühmte Bosporusbrücke: Obwohl sich der Konvoi am Tag 5 zeitig auf den Weg gemacht hatte, wurde es am Ende wieder eine Nachtschicht für die Fahrer. Schuld daran war die letzte Grenzüberquerung auf dem Weg von Stuttgart nach Gaziantep. Der Wechsel von Bulgarien in die Türkei entwickelte sich – wie schon beim ersten Hilfskonvoi im September – zu einer zeitraubenden Angelegenheit. Trotz „diplomatischer Depeschen“, die im Vorfeld verschickt worden waren, rollten die ersten Trucks erst nach knapp neun Stunden aus dem Zollhof in Kappikule. Die Fahrer der drei anderen Actros-Sattelzugmaschinen mussten noch einige Stunden länger ausharren: Die Züge sollten gescannt werden und reihten sich daher in eine lange Warteschlange ein. Kleiner Trost für die Fahrer: Der humanitäre Konvoi durfte in Bulgarien am kilometerlangen Grenzstau vorbeirollen – für die Kollegen, die regulär unterwegs sind, dauert die Wartezeit noch viel länger.