Mittelfristig sollten sprachbasierte E-Government Dienste eingeführt werden, die einen Interviewmodus zur Vorbereitung größerer Anträge bereitstellen. Informationen werden hierbei eingangs in einem sprachlichen Dialog von der Benutzerin eingegeben und automatisch in das Antragsformular übertragen.
NEGZ Kurzstudie zu sprachbasierten E-Government Diensten https://negz.org/wp-content/uploads/2020/05/Berichte-des-NEGZ-09-Sprachsteuerung-von-E-Government-Diensten-2020-Abstract.pdf
Mittelfristig? Das ist heute schon nicht mehr aktuell, geschweige denn morgen... Hier wird immer noch in Antragsformularen gedacht, was auch das “ Langfristiges Ziel(!!!)” zeigt: Demnach sollte für komplexe Anträge wie die Steuererklärung ein kontextbezogenes sprachbasiertes Ausfüllen ermöglicht werden.”[obige Quelle]
Nein, es geht nicht ums Ausfüllen von konzeptionell papierbasierten Antragsformularen sond einzig und alleine um die möglichst einfache, nutzerfreundliche, interoperable Erfassung der benötigten Daten!
Wenn Bürgernähe und Unternehmensfreundlichkeit ernst gemeint ist, dann weg mit Antragsformularen! Dafür kommen ganz andere Verfahren, wie Datenextraktionen, grafische Eingaben, Dashboards etc. in Frage.
Bitte neu denken...














