John trifft Anordnungen und verschweigt sie dem Stadtrat
Ich entscheide für Dich, ich sag es Dir aber nicht ...
3 Jahre mit Bekanntgabe warten ... uuups, ein Fehler? Entschuldigung?
(Quelle: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/starnberg-einsame-entscheidung-1.4225138?fbclid=IwAR05mjJT3BPntEh-JlnsqHyCwqk-OtcpzxihYyK_Mkg62Q5y7sFcDoi3j04)
“... etwa vier Personalentscheidungen vom Herbst 2015, die dem Stadtrat bis heute nicht bekannt seien: ...”
Ich bitte alle, sich das noch einmal bewusst zu machen:
Da entscheidet die Erste Bürgermeisterin im Namen des Stadtrats (und ich meine nicht die stadtratslose Zeit) und hält es nicht für notwendig, ihre Entscheidun dem Stadtrat (oder dem Ausschuss) mitzuteilen.
Und das nicht nur einmal, sondern gleich mehr als 50 Mal!
(Die Anordnungen zum Seebad fehlen ja auch noch ...)
Was ist das für ein Amtsverständnis?
Oder andersherum gefragt: Ist das ein Amtsverständnis, welches wir Bürger wollen?
Im Gegensatz zu einem Stadtrat der FDP bin ich mit diesem Amtsverständnis bzw. diesem Entscheidungsverhalten ganz und gar nicht einverstanden.
Und da hilft es auch wenig, als Grund für die Nicht-Bekanntgabe nicht reibungslos funktionierende Abläufe in einzelnen Fachämtern zu nennen. Auch hilft es wenig, sich mit dem Argument des “Delegierens” zu verteidigen. Mit der meiner Unterschrift weiß ich, dass ich das in der nächsten Sitzung dem zuständigen Gremium gemäß Bayerischer Gemeindeordnung mitzuteilen habe.
Man hat letzten Donnerstag (https://www.politik-starnberg.de/post/180390869104/was-ist-vollständig-wer-ist-verantwortlich-und, TOP 7) ein wenig das Gefühl bekommen, dass die Erste Bürgermeisterin bei den vielen “dringlichen Anordnungen” den Überblick verloren hat - auch kein gutes Zeichen einer sauberen Amtsführung.
In diesem Zusammenhang ist ein Ausschnitt vom “Kasbrettl - Preisverdächtig” (2015) sehr zu empfehlen:
https://www.youtube.com/watch?v=pX6JAq8C4l8&t=4s