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Nils Ferlin
Waylon. Faron. Ferlin.
Stampfenbachstrasse 38, 1912, Gasthaus Löwen
Das Gasthaus Löwen an der Stampfenbachstrasse als Vorläufer des "Casa Ferlin"
Die Geschichte der Gastro-Familie Ferlin hat mich auch deshalb berührt, weil noch 16 Jahre vor der obigen Aufnahme des italienischen Restaurants die Italiener in Zürich-Aussersihl vor wütenden Massen in die Wälder fliehen mussten. Die Ausschreitungen gingen als "Italienerkrawall von 1896" in die Geschichte ein; in den Folgejahren gab es zwar heftige politische Auseinandersetzungen, die aber nicht mehr gegen italienische Immigranten gerichtet waren.
Gaspare Ferlin erwarb 1907 das Speisewirtschafts-Patent, übernahm das Restaurant "Löwen" und legte damit einen Grundstein für die italienische Esskultur in Zürich. Das folgende Foto zeigt ihn circa 1917 mit seiner Familie.
Familie Ferlin ca. 1917
Das Gasthaus Löwen an der Stampfenbachstrasse als Vorläufer des "Casa Ferlin" - unsereGeschichte.ch
Mietvertrag Casa Ferlin 1907, 1. Seite
Casa Ferlin Mietvertrag 2 Seite
Das Casa Ferlin an der Stampfenbachstrasse um 1920
Die Geschichte der Casa Ferlin
Gaspare Ferlin. Il fondatore (1865–1953)
Wie eine klassische Tellerwäscher-Story liest sich die Geschichte des italienischen Schneiders, der aus seiner venezianischen Heimat auszieht und in der Limmatstadt den Grundstein für einen florierenden Familienbetrieb legt, der die nächsten hundert Jahre überdauern wird. Dabei gestaltete sich Gaspare Ferlins Start in Zürich alles andere als einfach. Zusammen mit seinen Brüdern Arcipiede und Alcide Ferlin verlässt er 1884 sein Heimatdorf Castellguglielmo im Veneto, auf der Suche nach Arbeit und Auskommen. Ein mühsamer Weg, den kurz nach der Eröffnung des Gotthard-Eisenbahntunnels 1882 unzählige norditalienische Arbeiter aus ländlichen Gebieten auf sich nehmen. Doch Gaspare Ferlin hat Glück und das richtige Gespür: Statt sich mit der Schneiderkunst zu etablieren oder sich jahrzehntelang als billige, saisonale Hilfskraft auf dem Bau abzurackern, ergreift er schon bald die Chance, das Restaurant Löwen an der Stampfenbachstrasse in Pacht zu nehmen. Er gehört somit zu jenen Immigranten, die frühzeitig erkennen, dass die ständig wachsende italienische Gemeinde verpflegt sein will. Und zwar mit jenen Gerichten, die sie kennen und an die geliebte Heimat erinnern.
Notburga Ferlin. La Tirolese (1985–1946)
Gaspares zweiter Glücksfall ist die zwanzig Jahre jüngere Südtirolerin Notburga Foratroi. Die in Rom ausgebildete Köchin befindet sich auf der Durchreise nach Paris, wo sie eine Stelle in einem Haushalt antreten soll. Bei einem Erkundungsgang rund um den Bahnhof landet sie im Gasthaus Löwen und macht Gaspares Bekanntschaft. Er findet Gefallen an der jungen Landsfrau und engagiert sie vom Fleck weg. Kurze Zeit später heiraten die beiden. «La Tirolese», wie Gaspare seine Frau liebevoll genannt hat, legt mit ihrem legendären Raviolirezept nicht nur die kulinarische Basis für den späteren anhaltenden Erfolg des Familienunternehmens. Sie sichert auch schon bald seine Weiterführung durch die nächste Generation. In rascher Folge schenkt sie Olga (1910), Hilda (1911) und Menotti (1912) das Leben. Das Quartier um den Stampfenbachplatz befindet sich in jenen Jahren im Umbruch. Bis Ende des 19. Jahrhunderts siedeln sich entlang der Limmat vor allem Textil- und Industriebetriebe an, welche die Wasserkraft nutzen. Die Namen Walche oder Neumühle erinnern noch heute an diese Ära. Mit dem Umzug der industriellen Betriebe und des Schlachthofs in den Westen Zürichs entwickelt sich das Gebiet allmählich zu einem Stadtteil mit Geschäfts- und Wohnhäusern. Die Stampfenbachstrasse wird im Volksmund zur Spaghettistrasse umbenannt, da sich links und rechts von ihr allerlei italienische Restaurants und Spezialitätenläden ansiedeln. Unter Gaspares Führung wird der «Löwen» in den 1920er Jahren zu einer Art Künstlerklause, in der Maler und Bildhauer gerne bei einem Glas Chianti zusammentreffen. Um den Wein, den Gaspare seinen Gästen kredenzt, ist er höchstpersönlich besorgt. Der Freund der lieblichen Toskana wählt einen Chianti aus dem Gebiet Greve in Chianti. Als Generalimporteur für das Weingut Castello di Uzzano beliefert er neben seinen Gästen und Privatkunden auch andere Betriebe und Restaurants in Zürich. Schon bald kennt man den «Löwen» auch unter dem Beinamen «Chiantiquelle». Obwohl aufgrund ihrer Lage schon damals eher an einer zahlungskräftigen Klientel orientiert, hat die «Chiantiquelle» den Charakter der einfachen Quartierbeiz.
(...)
chronik_final
Ferlin Husky – Wings Of A Dove (2020) » download by NewAlbumReleases.net
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Artist: Ferlin Husky Album: Wings Of A Dove Released: 2020 Style: Country
Format: MP3 320Kbps
Size: 513 Mb
Tracklist: 01 – A Dear John Letter (feat. Jean Shepard) 02 – A Fallen Star 03 – Afraid 04 – Ain’t She Sweet 05 – Alone And Forsaken 06 – Among My Souvenirs 07 – Black Sheep 08 – Blue Skies 09 – Blues In My Heart 10 – Born To Lose 11 – Boulevard of Broken Dreams 12 – Breezin’ Along with the Breeze
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Vanitas vanitatum: Ett liv, ett kors, ett datum
Nils Ferlin, “Vanitas…” En gammal cylinderhatt (1962).
Merlin/Freya || Safe & Sound
Legendary Dreamer ♥missjessieban♥
Man kan inte räkna dem alla sägner och sånt man hör... Det sägs att en stjärna ska falla var gång när en människa dör. Lyhörd i nätternas kyla och vindarnas frusna musik hundarna hörde jag yla, som hundarna yla för lik, änkorna hörde jag skrika och barnen snyfta för bröd - Stjärnorna kvitta det lika om någon är född eller död.
"Stjärnorna kvitta det lika" ur En döddansares visor av Nils Ferlin, 1930