#soschmecktdeutschland Der Weckmann English in the comments Weckmann, Stutenkerl, Buckmann, Kiepenkerl, Piefekopp, dieses besondere Brot mit seinen vielen Namen gibt es schon seit dem Mittelalter. Eigentlich wurde er als Bischof gestaltet, genauer als Bischof Nikolaus oder Bischof Martin. Darauf deutet auch die münsterländische Bezeichnung Klaaskerl (Klaas von Klaus/Nikolaus) hin. Es ist ein süßes Gebäck, das eine tönerne Pfeife und Verzierungen aus Rosinen und Mandeln, manchmal sogar kandierten Kirschen bekommt. Dabei steht die Pfeife für den Bischofsstab und die anderen Leckereien für den Prunk der Bischofsrobe. Im Rheinland ist der Weckmann ganz klar mit dem Fest des hl. Martin verbunden, während er in anderen Teilen von Deutschland zum Nikolaustag verschenkt und verspeist wird und wieder in anderen Gegenden sogar als Neujahrsgebäck. Eine Kindheit in Deutschland ist eng mit dem Martinsfest verbunden: das Basteln der Laternen, der große Umzug und natürlich das anschließende Singen und Gribschen! Ich bin im Rheinland aufgewachsen und hier bekommt jedes Kind eine Martinstüte mit einem Weckmann, Mandarinen und einigen Süßigkeiten zum Abschluß des Umzuges geschenkt, was eine wunderschöne Erinnerung ist. Das Brot selbst ist ein süßer Hefeteig, je nach Region mit Rosinen oder ohne, der in Form eines Mannes geformt wird. Man isst es so oder mit Butter bestrichen und ein Bissen reicht, um sich, zumindest für die Dauer des Martinszuges, wieder in die Schulzeit zurückzuwünschen. Mögt ihr Weckmänner? Wie heißen sie bei euch? Und vor allem: mit Rosinen oder ohne? #weckmann #stmartin #heimatküche #foodporn #instafood #deutscheküche #foodporngermany https://www.instagram.com/p/ClJnfOLLSmjDwiflU5JlbtGinpkXy0_ii4_lK80/?igshid=NGJjMDIxMWI=


















