My Attempt at Rock stacking on wall on Cornish path by Botallack to Levant Mine #botallack #cornishcoastalpath #levant #levantmine #cornwall #rockstacking 🇬🇪 (at Botallack)

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My Attempt at Rock stacking on wall on Cornish path by Botallack to Levant Mine #botallack #cornishcoastalpath #levant #levantmine #cornwall #rockstacking 🇬🇪 (at Botallack)
#levantmine #levant #cornwall #holiday #coast #tin #tinmine #magic (at Levant Mine and Beam Engine)
Eine unglaublich schöne Reise nach Cornwall ☀️❤️🚝
Da meine Gastmutter mir über die Ferien der Mädels, also vom 30.05-04.05. (Montag bis Freitag) frei gegeben hat, habe ich mich, doch ziemlich spontan, dazu entschlossen die Zeit zu nutzen und wegzufahren. Bevor ich nach England aufgebrochen bin habe ich mir auf Pinterest (einer digitalen Pinnwand) Bilder von England angesehen, und bin da immer wieder auf Cornwall gestoßen, was mich mit wirklich unglaublich schönen Küsten und Landschaften überrascht und begeistert hat. Da ich das unbedingt während meiner Zeit hier machen wollte, habe ich dann Donnerstags, bevor ich zu meiner Familie aufgebrochen bin, schnell noch Hostels gebucht und meine Reise geplant. Da keiner von meinen Aupair-Mädels aber während den Ferien frei hatte, bin ich ganz alleine auf Reisen gegangen.
Dienstagvormittag ging es dann also los. Wie gewohnt ging es mit dem Bus erstmal in die Innenstadt, wo ich mich mit ausreichend Reiseproviant ausgestattet habe, und dann zum Bahnhof. Von da aus ging es dann innerhalb 5 Stunden mit einem Zwischenstop zum Umsteigen nach Penzance in Cornwall. Der Zug war brechend voll, weil ja eben Ferien waren und Cornwall anscheinend und verständlicherweise ein beliebtes Reiseziel ist. Ich habe durch viel Glück noch einen Sitzplatz bekommen und mir die Zeit mit lesen und Musik vertrieben. Nachmittags gegen 5 Uhr bin ich dann in Penzance angekommen, wo mich nach strömendem Regen in Guildford dann strahlender Sonnenschein erwartet hat. Ich bin erstmal zum Hostel, habe eingecheckt (4 Bett-Frauen-Zimmer, schlicht aber sauber und gut in Stand), ein paar meiner Sachen da gelassen und bin dann durch die Stadt spaziert, am Meer entlang. 😇😍
Wie man sieht war das Wasser echt richtig klar. Das hat mich schonmal total überrascht, weil ich ehrlich gesagt mit Meer und England erstmal grundsätzlich aufgewühltes und eher trübes Wasser in Verbindung gebracht hätte. Zumindest nicht so traumhaft schönes und blaues.
Ich habe dann genau an dieser Stelle zu Abend gegessen und die Sonne sowie die Aussicht genossen. Dann habe ich auch die Stadt an sich noch erkundigt. Penzance ist zwar für Cornwall schon eine der größeren Städte, jedoch hat sie nicht soo viel zu bieten. Süß war es trotzdem, gerade eine Kirche auf einem Hügel mit Blick aufs Meer und mit Palmenartigen Pflanzen umrahmt hat es mir angetan.
Dann bin ich auch zurück zum Hostel und habe noch mit meiner besorgten Mama gefacetimed, alleine zu reisen ist halt schon etwas anderes :D
Anschließend habe ich noch ein bisschen Netflix geguckt, es tat gut auch einfach mal ganz entspannte Abende so zu verbringen wie ich gerade Lust hatte.
Am nächsten Morgen ging es dann früh weiter. Nach einem mehr als gemütlichen Frühstück am Meer ging es in eine Nachbarstadt, Marazion. Hier gibt es eine Burg in einem Hügel im Meer. Je nach Ebbe oder Flut muss man um dort hin zu kommen durch das Wasser laufen. Den Hügel konnte man auch von Penzacne aus sehen. Hier war ich dann das erste Mal auf die Busse angewiesen, aber das hat super geklappt. An meinem Ziel angekommen war ich auch direkt mehr als nur glücklich über meine Entscheidung dort hinzufahren, auch wenn es eigentlich eher spontan und nicht wirklich geplant war.
Wie man sieht war bei mir glücklicherweise Ebbe und der Weg war nicht überflutet, sodass ich einfach normal dorthin laufen konnte. Da es aber noch recht früh am morgen war, hatte die Burg noch nicht auf, erst 1,5 Stunden später hätte ich reingekonnt, und da wollte ich schon wieder in Penzacne sein um weiter zu reisen. Deshalb habe ich mich dagegen entschieden, und bin stattdessen noch ein bisschen durch Marazion gelaufen und bin dann mit dem Bus zurück. Eine halbe Stunde später ging dann auch mein nächster Bus von Penzacne mit dem Ziel Lands End. In meinem Hostel hatte ich am Morgen schon ausgecheckt, da ich nicht zurück kommen würde.
Nach 45 Minuten Fahrt in einem Doppeldecker Bus, der oben offen war, war mir zwar auch bisschen kalt, aber vor allem war ich begeistert, weil auch die Landschaft die nicht am Meer liegt wirklich einfach schön und irgendwie friedlich ist.
Land’s End liegt wirklich am Ende von England, ganz links unten an der Spitze. Hier waren viele Touristen, weil das ein sehr beliebter Platz ist, aber es war auch verständlich warum.
Hier bin ich dann eine ganze Weile rumgewandert und habe gestaunt. Ständig habe ich neue Bilder gemacht und war begeistert. Es war ein bisschen kühl weshalb ich mir ein einem der Shops erst mal ein Tuch gekauft habe aber dann konnte ich es wirklich nur noch genießen. Später gab es hier für mich dann auch Lunch.
Das berühmte Schild von Land’s End.
Dann bin ich in den nächsten Bus gestiegen, zu einer Station von der ich mir aufgrund von Bildern im Internet echt viel erhofft habe. Die Levant Mine & Beam Engine. Ein National Trust Platz, auf dem Weg nach St. Ives, meinem nächsten Stop und Übernachtungsstätte. Mit dem Bus ging es dann also dorthin und der Busfahrer, der mal wieder gezeigt hat, wie nett Engländer sein können, hat mir noch gesagt dass wo ich lang laufen muss. Trotzdem war ich mir nicht so ganz sicher, weil ich dieses Mal wirklich das Gefühl hatte am Ende der Welt zu sein. Irgendwann habe ich es dann aber gefunden und war ein bisschen enttäuscht, weil die Landschaft nicht soooo toll war wie erwartet, auch sah es mit den Mienen zwar ganz hübsch aus aber nicht so wie ich es mir erhofft hatte.
Das zusammen mit der Tatsache dass mein Rücken von meinem schweren Rucksack ziemlich wehgetan hat, hat meine Laune ein bisschen sinken lassen. Ich habe dann in dem Mini Dorf, bei dem diese Mienen sind, auch schnell die Bushaltestelle gefunden und durfte dann feststellen dass der nächste Bus erst in etwas über einer Stunde fahren würde. Außerdem hatte ich den ganzen Tag kein Netz, in dem Dorf auch nicht und es gab nichts zutun oder zu sehen. Nicht mal eine Bank zum hinsetzen gab es. So saß ich also auf einer Mauer direkt an der Straße und habe gewartet. Und gewartet.
Und gewartet.
Nach einer Stunde kam dann natürlich auch endlich der Bus- NICHT. Eine halbe Stunde später als angesetzt (also 1,5 Stunden sitzen frieren und langweilen) hatte ich schon aufgegeben und dachte ich muss mir ein Taxi oder so nehmen, nur wie ohne Netz, sodass ich eine Nummer raussuchen konnte. Dann kam er aber doch plötzlich noch ganz unerwartet. Da mir so kalt war, war ich mir nicht sicher ob ich es auf dem freien Deck aushalten würde, deshalb bin ich immer wieder hoch und runter im Bus gewandert. Aber auf dem Weg nach St Ives hatte ich auch wieder Netz und schöne Landschaften, also war die Laune wieder bestens. In St Ives hat der Bus dann auch noch genau vor meinem Hostel angehalten, welches mich von Sekunde eins begeistert hat. Ich glaube, das war das schönste Hostel in dem ich bisher hier war. Auch das teuerste mit 23 Pfund pro Nacht. Ich war in einem eigentlich 6 Zimmer Raum mit Mädels, aber außer mir war nur noch ein anderer Gast da. Das Zimmer war richtig schön, mit Vorhängen vor jedem Bett, eigenen Steckdosen für jeden und Verstaumöglichkeiten. Ich habe auch hier dann erstmal mein Zeug abgeladen und bin dann, mit einer Karte und Instruktionen von dem netten Herrn an der Rezeption bewaffnet in die Innenstadt aufgebrochen. Auch St Ives ist nicht soo groß, aber hatte immerhin 4 Sandstrände und eine tolle Promenade. Da bin ich dann auch langgelaufen, mit dem Ziel auf einen Hügel zu gehen, von dem aus man einen tollen Blick über die Stadt haben sollte. Gesagt getan, und das war es wirklich wert!!
Hier oben saß ich dan eine Weile und habe einfach die Sonne, die Aussicht und das Gefühl genossen, dass ich mal wieder an einem so tollem Ort war. Dann hat der Magen angefangen zu knurren und es ging wieder zurück in die Stadt, wo ich mir dann Essen gekauft habe und das am Hafen mit Möwen als ständige Begleiter gegessen habe. Dann ging es wieder ins Hostel wo ich die gleiche Routine wie am Vortag hatte.
Am nächsten Morgen habe ich mir ein bisschen mehr Zeit gelassen, wahrscheinlich weil ich das Hostel und die Stadt so schön fand, dass ich gar nicht weg wollte. Nach einem Frühstück am Meer (ja ich liebe es) ging es dann aber los, mit dem Bus mal wieder, nach Newquay. Das sollte eigentlich 47 Minuten dauern, es hat mich dann aber fast 2 Stunden gekostet. Wobei gekostet hier der völlig falsche Ausdruck ist. Ich saß wieder oben im Bus, diesmal aber war er geschlossen und habe einfach genossen. Die Landschaft durch die wir gefahren sind war noch viel schöner als vorher, weil es jetzt an der Küste entlang zu all den kleinen Fischerdörfern ging. Einfach ein Traum, deshalb bin ich sogar froh, dass die Busfahrt so lange gedauert hat. In Newquay angekommen bin ich durch die Innenstadt gelaufen und habe dann den nächsten Bus zu den Bedruthan Steps genommen. Wieder National Trust. Newquay hatte mich bis dahin nicht so begeistert, weil es wirklich sehr touristisch war, aber viel hatte ich noch nicht gesehen.
Die Busfahrt zu den Bedruthan Steps hat ungefähr 30 Minuten gedauert und das war es mal wieder mehr als wert. Ich lasse erstmal Bilder sprechen, von denen habe ich mehr als genug :D
Mal wieder gab es hier an einem tollen Ort Lunch und ich habe es wieder so sehr genossen, wie ich nur konnte, Wie man sieht war das Wetter auch wieder wirklich mehr als gut. Das konnte ich mit dem Wissen dass es in London, Guildford und ganz Deutschland ja sowieso nur regnet, noch mehr genießen. Das Meer war einfach unglaublich und diese Felsen haben es mir angetan. Nach einer guten Weile bin ich dann wieder zur Busstation, wo der Bus dieses Mal zum Glück pünktlich kam. Die Bushaltestelle war nämlich nochmal viel mehr im Nichts als die am Tag zuvor :D Auch dieser Busfahrer war wirklich wieder bezeichnend für die Engländer. Es war der gleiche, der mich auch dorthin gefahren hat, und der mir genau gesagt hat, an welcher Station ich am besten rausgehe. Schwierig, auf den Stop-Knopf zu drücken, wenn man die Gegend ja nicht kennt. Als ich also wieder in den Bus eingestiegen bin, hat er mich direkt gefragt ob es so war, wie ich es erwartet hätte und ob ich eine schöne Zeit hatte.
Lovely.
Zurück in Newquay bin ich dann durch die Stadt gebummelt, weil ich noch ein Geschenk für mein Älteste brauchte. Die hatte nämlich am folgenden Samstag Geburtstag. Da habe ich dann auch schon einen Teil gefunden. Als ich mir dann also so genug die Zeit vertrieben habe, bis mein Zug nach Plymouth gefahren ist, bin ich bei Zeiten wieder zum Bahnhof. Ich musste wieder einmal umsteigen und war dann gegen 7 oder 8 an meinem letzten Stop-Plymouth.
Ich habe eigentlich mit dem Gedanken gespielt, direkt an dem Abend nochmal in die Stadt zu gehen und sie ein bisschen zu erkundigen, aber als ich dann erstmal Richtung Hostel bin, um einzuchecken, hat sich das erledigt. Dieses Hostel war nämlich in einer nicht sooo schönen Gegend, bei der ich abends alleine nicht gerne langalufen wollte. :D Generell war das Hotel ziemlich komisch. Ich konnte erst gar nicht richtig rein, weil die Tür zu war, dann hat mir eine Füllige Frau, gefolgt von einem lBeadle, der ebenfalls etwas zu viel auf den Rippen hatte, die Tür aufgemacht. Begrüßt hat mich dann ein Geruch, der mir auch ohne sichtbaren Beweis deutlich gemacht hätte, dass der Hund sich dort aufhält und eventuell nicht mehr so der jüngste ist. Es war etwas zwischen nassem und verwestem Hund. Naja, ich bin dann in mein Zimmer, 8 Betten, dass außer von mir, von niemandem bewohnt war. Auch ein bisschen gruselig in der Gegend und dem Hostel. Naja, ich hatte dann immerhin das Bad und alles für mich und freie Bettwahl. Zum Bad lässt sich noch sagen, dass es sich gar nicht hätte abschließen lassen, also gut dass außer mir keiner da war. :D ich habe dann abends ein bisschen länger Netflix geguckt als normal, bis ich dann müde genug war um einzuschlafen ohne immer auf verdächtige Geräusche zu lauschen. :D Am nächsten Morgen bin ich dann bei Zeiten weg aus dem Hostel und habe mich wieder in die Innenstadt gemacht, wo ich wieder nach einem Stop beim Supermarkt Frühstück am Meer hatte.
Dann habe ich wie gewohnt erst Mal die Stadt besichtigt und ich war sehr zufrieden mit meinem letztem Stop. Nachdem ich in einem Shopping Center dann die letzten Besorgungen gemacht habe, habe ich alle Sehenswürdigkeiten ‘abgehakt’.
Anschließend bin ich noch in ein Restaurant (Pizza Express) und habe dort, ganz alleine, zu Mittag gegessen. Auch eine ungewohnte Sache, so ganz alleine in einem Restaurant zu essen haha :D Naja, war trotzdem lecker. Dann bin ich auch schon zum Bahnhof um meinen Zug zurück nach Guildford zu bekommen. Das ist mir auch alles gut gelungen und wie beim letzten Mal konnte ich mir glücklicherweise einen Sitzplatz ergattern. Da Plymouth schon wieder auf dem Rückweg lag, hat mich die ganze Fahrt auch nur noch 3 Stunden 15 oder so etwas in der Richtung gekostet. Abends bin ich dann noch mit Theresa was trinken gegangenen (wir haben uns Cola gekauft und uns an den Fluss gesetzt, auch sehr schön, den Latz kannte ich in Guildford noch nicht :)
Dann ging es auch wieder nach Hause, wo ich ein bisschen Energie getankt habe. Samstag habe ich den Tag über nur in Guildford verbracht. Wir sind rumgebummelt und haben nichts besonderes gemacht. Rosa war auch da und hatte bei Anna übernachtet, sodass wir abends richtig schön feiern gehen konnten :) :D
Am Sonntag sind wir dann (alle natürlich ein bisschen müde) ans Meer gefahren und haben dort das echt heiße Wetter genossen. Bournemouth hieß die Stadt. Ein bisschen komisch, war die aber, weil es irgendwie ganz komisch neblig war, als hätte jemand über dem Meer eine Nebelmaschine aufgestellt. Und es war halt sehr voll.
Dann ging es auch zurück und das war mein Wochenende. Jetzt sind es nur noch 5 Wochen (bisschen weniger) bis ich nach Hause komme.
Diese Reise nach Cornwall war aber wirklich mehr als besonders. Nicht nur, weil es das erste Mal war, dass ich alleine gereist bin sondern auch, weil es so wunder wunderschön war. Ich bin mehr als glücklich, dass ich da war und bin mir sicher, dass ich wieder kommen werden. ❤️
Levant Mine