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Paranoia sovětského zřízení, které vyhladovělo obyvatele do zoufalství, aby pak za pár mizerných rublů byli ochotni zničit nenávratně život druhému, je nechutná. A bohužel povědomá.
Dez 2022
Erinnert sich wahrscheinlich keiner mehr daran, daß es früher in vielen Ländern verboten war, Filmmaterial in öffentlichen Verkehrsmitteln mitzunehmen. Warum? Ich sag nur “Nitrozellulose”, auch bekannt als Schießbaumwolle.
Wozu die ganzen Röhren? Ein altes preussisches Gesetz verbietet das Mitführen von Schußwaffen in Fahrzeugen. Das Innenministerium hat deswegen ein kompliziertes System von Rohrpostleitungen aufbauen lassen.
Und so sieht das aus: Zu Beginn der Streife verstöpselt der:innen Beamt:Innen seine Waffe in die Leitung. Eine ausgefeilte Technik sorgt dafür, daß die Waffe immer neben dem Fahrzeug herflutscht. Wird die Waffe bei einem Einsatz benötigt, verläßt der Polizist:Innen seinen Wagen, entnimmt seine Waffe aus dem Rohr und lädt sie durch.
Es gibt getrennte Systeme für die Waffen von männlichen und weiblichen Polizist:Innen, um Polizist:Innen vor der Kontamination mit toxischer Männlichkeit zu schützen.
Auf dieser SW Aufnahme ist leider nicht zu erkennen, daß die jeweiligen, sauber voneinander getrennten Leitungssysteme farbenfroh markiert sind. Was das Gesamtbild der Stadtlandschaft durchaus aufwertet. Und weswegen sie bei der Bevölkerung nicht unbeliebt sind. Und nebenbei auch das subjektive Sicherheitsempfinden verbessern.
Himmelblaue Leitungen für die Männerwaffen, rosafarbene für die der weiblichen Beamt:Innen. Wie könnte es auch anders sein. Eine typisch deutsche Lösung für ein Problem, das die Briten z.B. dadurch umgangen haben, dass sie ihre Polizisten einfach unbewaffnet losschicken.
Und damit übergebe ich an Stefan Niggermeier von der Fakten-Tscheka, der heute die Frage untersucht, wie Fleischkonsum und Rechtsextremismus korrelieren.
-- Stimmt natürlich alles nicht. Also das mit der Nitrozellulose und dem Film-im-Bus-Verbot schon. Aber der Rest ist infantiler Blödsinn.
Marxismus und Stalinismus
Georg Lukács
Hamburg. 1970. Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH.
DDR 2.0 :Neuer Stasi ruft dazu auf Menschen, die gegen Mörder auf die Straße gehen, zu denunzieren! DDR2.0
Deutsche Dekadenz in Reinkultur: Linke Pseudokünstler haben Akte über Demonstranten in Chemnitz angelegt und rufen zur Jagd auf Andersdenke auf.
Chemnitz – Das Unrechtssystem der DDR, dass unzählige Menschen bespitzelte, verfolgte, vor Gericht zerrte und Nachbarn dazu anhielt, Regimegegner zu denunzieren, erlebt gerade unter dem Deckmantel der Kunst eine unrühmliche Renaissance. Wie die WELT mittteilt, fordert das „Künstlerkollektiv“ des „Zentrums für politische Schönheit“ in provokanter Weise dazu auf, Arbeitskollegen, Nachbarn oder Bekannte zu „denunzieren“ und „Sofortbargeld“ dafür zu kassieren. Im Fokus des neuen Stasi, der sich SOKO CHEMNITZ nennt, stehen all jene, die nach dem Mord auf offener Straße durch einen irakischen Asylbewerber dem Ruf von Pro-Chemnitz gefolgt waren, um gegen die anhaltende Migrantengewalt zu demonstrieren.
Der öffentliche über Twitter verbreitete Aufruf zur Jagd gegen politisch Andersdenkende hat folgenden Wortlaut: „NEUE AKTION: Kennen Sie diese Idioten? Wir fahnden ab sofort nach den Arbeitgebern des braunen Mobs von Chemnitz. Helfen Sie uns! Erkennen Sie Ihren Arbeitskollegen? http://www.soko-chemnitz.de
In Chemnitz richtete das Zentrum laut WELT ein sogenanntes „Recherchebüro Ost“ ein, das sich mit seinem Aufruf vor allem an Arbeitskollegen richtet: „Helfen Sie uns, die entsprechenden Problemdeutschen aus der Wirtschaft und dem öffentlichen Dienst zu entfernen“, heißt es auf der entsprechenden Internetseite der roten Menschenjäger. Man fahnde nach den „Arbeitgebern des braunen Mobs“ so der weitere menschenverachtenden Apell. Wie ihr mutmaßliches Vorbild, der stalinistische Stasi, so haben auch die neuen Linken nach eigenen Angaben eine Unmenge von Bildern von „Verdächtigen“ ausgewertet und wollen damit „den Rechtsextremismus 2018 systematisch erfassen, identifizieren und unschädlich machen“.
Unschädlich machen heißt mutmaßlich, Existenzen vernichten und Arbeitgeber mit entsprechenden Drohungen dazu veranlassen vermeintliche Flüchtlingsgegner zu entlassen. Vielleicht sogar ein Aufruf Andersdenkende aufzulauern und umzubringen? Oder gar eine Säuberungswelle in Gang setzen, wie sie in der Türkei und anderen islamitischen Diktaturen üblich ist?
Dass die Wegbereiter einer neuen Gesinnungs-Diktatur nicht zimperlich sind und finanzkräftige Spender hinter sich wissen, bekam schon der thüringische AfD-Vorsitzende Björn Höcke zu spüren. Am 22. November errichteten Aktivisten auf einem gepachteten Nachbargrundstück 24 Betonstelen, um gegen eine Rede Höckes zu demonstrieren. Die neue Aktion dürfte ähnlich viele Freunde in gleichgeschalteten Medien und politischen Kreisen finden. (KL)
https://www.welt.de/politik/deutschland/article184895782/Provokante-Aktion-Politaktivisten-loben-bei-Soko-Chemnitz-Sofortbargeld-aus.html
Arthur Koestler: Sonnenfinsternis. Ein Beitrag zum Hotlistlesen.
Arthur Koestler: Sonnenfinsternis. 1940 entstand dieser Roman über Stalins "Säuberungen". Jetzt erfährt er wieder große Aufmerksamkeit. Ein Beitrag für die Hotlist.
Es kann nur einer die “Nummer Eins” sein im Reich der Sonnenfinsternis. Bild: https://pixabay.com/de/users/3dman_eu-1553824/
Während heuer die Long- und Shortlist zum Deutschen Buchpreis, der auf der Frankfurter Buchmesse vergeben wird, ganz an mir vorbeiging, hatten mich dagegen mehrere Titel auf der „Hotlist“ der unabhängigen Verlage gelockt. Und so war ich gerne dabei, als ich gefragt wurde,…
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Was konnte man dem Lärm der Zeit entgegensetzen? Nur die Musik, die wir in uns tragen - die Musik unseres Seins -, die von einigen in wirkliche Musik verwandelt wird. Und die sich, wenn sie stark und wahr und rein genug ist, um den Lärm der Zeit zu übertönen, im Laufe der Jahrzehnte in das Flüstern der Geschichte verwandelt. Daran hielt er fest.
Aus "Der Lärm der Zeit" von Julian Barnes Ein Roman über das Leben von Dmitri Schostakowitsch
Dschihadismus: Drei zentrale Herausforderungen für Europa
DIRK MESSNER, Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE) in Bonn, hat in der "Zeit" einen Gastbeitrag veröffentlicht zum Thema
"Dschihadismus - 'Charlie Hebdo' als Wendepunkt der Weltpolitik?"
Er beschreibt darin drei zentrale Herausforderungen für Europa durch den Dschihadismus.
Zitat:
"Erstens vertritt der Dschihadismus, ähnlich wie im 20. Jahrhundert Stalinismus und Faschismus, ein Weltordnungskonzept, das auf die Vernichtung der politischen Gegner abzielt. Im Visier stehen 'der Westen', aber auch alle Muslime, die sich dem Machtanspruch der Fundamentalisten nicht unterordnen. International abgestimmte Terrorbekämpfung, die die Fehler von Abu Graib und Guantanamo vermeidet, die wie Brandbeschleuniger für den islamistischen Fundamentalismus wirkten, ist daher notwendig. Die Eindämmung des Dschihadismus kann nur gelingen, wenn Europa und der Westen zugleich in einen umfassenden und sicher schwierigen Austausch mit islamischen Glaubensvertretern, Regierungen, gesellschaftlichen Gruppen, Intellektuellen treten. Denn das Verhältnis zwischen 'dem Westen' und 'den islamischen Gesellschaften' ist von wechselseitigen Vorurteilen, Ignoranz, Unkenntnis und oft Ablehnung geprägt. Muslime machen etwa 25 Prozent der Weltbevölkerung aus. Die Verständigung mit ihnen über die Grundlagen des Zusammenlebens in einer eng vernetzten Weltgesellschaft ist auch eine wichtige Dimension bei der Suche nach einer kooperationsbasierten Weltordnung. Dabei muss die Vielfalt der islamischen Welt berücksichtigt werden: Indonesien und Tunesien sind vielversprechende Demokratien, Jordanien und Marokko aufgeklärte Monarchien, in Saudi-Arabien wurde ein liberaler Blogger zu zehn Jahren Haft und 1.000 Peitschenhieben verurteilt. Die Auslegungen des Koran und dessen Bedeutung für die Gestaltungen von Gesellschaften gehen weit auseinander. Eine Verständigungsstrategie mit islamischen Gesellschaften zu entwickeln, wäre eine Kraftanstrengung, vergleichbar mit der Willy Brandt'schen Ostpolitik.
Zweitens muss verhindert werden, ......dass die Auseinandersetzung mit dem Dschihadismus zu einer Verengung der internationalen Politik auf Terrorbekämpfung und Sicherheitspolitik führt......
Drittens eröffnet sich der deutschen Entwicklungspolitik eine große Chance. Entwicklungsminister Gerd Müller hat die Neuordnung der Zusammenarbeit mit der Mena-Region, zu der zerfallende Gesellschaften wie Syrien, Irak, Jemen, Länder des verblühten Arabischen Frühlings wie Ägypten und Libyen, das sich demokratisierende Tunesien und Regionalmächte wie Saudi-Arabien und Iran zählen, schon vor Monaten zu einem Schwerpunkt seiner Arbeit gemacht. Die gesamte Region befindet sich im Umbruch. Wie hier durch internationale Zusammenarbeit sich beschleunigendem Staatenzerfall und der Ausbreitung des Dschihadismus entgegengewirkt und zur sukzessiven Überwindung von Autoritarismus und Korruption beigetragen werden kann, umschreibt eine echte Herkulesaufgabe."
Quelle: zeit.de
Zusammengefasst:
1. Dialog für eine Verständigungspolitik mit der heterogenen islamischen Welt.
2. Keine Verengung der internationalen Politik auf Terrorbekämpfung und Sicherheitspolitik.
3. Chancen der Entwicklungspolitik nutzen, um der Ausbreitung des Dschihadismus entgegen zu wirken.