Alan Tellez is a great artist before to be a boy with Down Syndrome! Differences make us grow! World Down Syndrome Day 2018.
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Alan Tellez is a great artist before to be a boy with Down Syndrome! Differences make us grow! World Down Syndrome Day 2018.
Wonderful video! Lovely Mums, lovely kids!
World Downsyndrome Day 2018
21. März 2018
Hallo meine Lieben!
Heute melde ich mich mal mit einem etwas anderem Beitrag, der mir persönlich aber sehr wichtig ist.
Und zwar geht es um den Welt Downsyndrome Tag ( „#wdsd18“ - englische Kürzung).
Ich denke, dass sich einige fragen werden, warum ich auf dieses Thema gekommen bin oder warum es wichtig für mich ist. Also erzähle ich euch meine Geschichte:
Als mein Au Pair Jahr immer weiter in greifbare Nähe kam und ich an einem Tag einen Familienvorschlag bekam, als ich gerade mit Mama und Papa im Auto auf dem Weg nach Wolfsburg saß, wurde dieses Thema ernst für mich. Eine Familie mit Zwillingen, Junge und Mädchen. Ist ja erstmal nichts Ungewöhnliches, denkt ihr, und ja das dachte ich auch. Aber der Junge hat das Downsydrome und seine Schwester ist komplett „gesund“. Natürlich musste ich mich erstmal mit dieser Information abfinden und wusste um ehrlich zu sein, auch nichts damit anzufangen, weil ich keinerlei Erfahrungen in diesem Bereich hatte. Nachdem ich mit meinen Eltern ausführlich über all das gesprochen habe, hat meine Mama diesen Satz zu mir gesagt: „Jule, wenn jemand die Geduld hat, sich auf ein Kind mit Downsydrome einzulassen, dann du.“! Also habe ich der Familie dennoch eine Chance gegeben und sie näher kennen gelernt. Und drei Mal dürft ihr raten, wo ich jetzt sitze. Richtig, bei genau dieser Familie!
Also kommen wir jetzt mal zum Eingemachten:
Als meine Ausreise kurz bevor stand, kamen bei mir einige Zweifel auf und ich hatte einfach nur Angst, dass ich der ganzen Situation nicht gewachsen bin. Nach der ersten Woche war ich auch sehr gefrustet und habe mir öfter gedacht, dass ich das mit dem Jungen niemals schaffen werde. Nach einiger Zeit hatte ich all die kleinen Tricks drauf und wusste, wie ich in schwierigen Situationen reagieren muss. Mein Gastjunge und ich haben uns immer mehr eingespielt. Und jetzt nach knapp 6 Monaten läuft alles wie am Schnürrchen. Klar gibt es noch ein paar Momente oder auch Tage, an denen es für mich nicht leicht ist, aber dafür weiß ich, dass es am nächsten Tag wieder anders aussieht.
Ich habe mir jetzt gedacht, dass ich euch einfach mal meine Erfahrung mit einem Downsydrome-Kind erzähle.
Charakter
Ja man kennt viele „Vorurteile“, dass die Kinder gerne tanzen und und und. Aber es stimmt auch! Für meinen Gastjungen ist Musik und Tanzen das Größte. Er liebt es Musik zu hören und seine absolut sehenswerten Dance-Moves zu zeigen. Regelmäßig bekomme ich seine Tanzeinlagen als Show zusehen! Aber das Tanzen ist nicht alles. Downsyndrome Kinder sind die herzlichsten Menschen, die ich jemals kennen gelernt habe. Mein Gastjunge hat mich von Anfang an in sein Herz geschlossen und jetzt sind wir schon an dem Punkt angekommen, dass er mir ständig sagt, dass er mich später heiraten wird. Mein Gastjunge liebt es zu kuscheln, dich tausendmal zu umarmen, deine Hand beim Gehen zu halten oder dir zu sagen, dass deine Haare so schön glänzen. Er kann zu mir, aber auch zu seinen Eltern ein richtiger Chameur sein. Man darf aber auch nicht die andere Seite vergessen. Denn im Gegensatz zum „Lieben“, kann dieser Bengel auch ganz anders sein. Das mag man erst garnicht glauben, aber wenn es nicht direkt nach seinem Willen geht, dann kann man auch schon mal zu hören bekommen, dass man doch einfach wieder nach Deutschland fliegen soll (und das ist noch das harmloseste). Aber im Großen und Ganzen ist mein Gastjunge ein super Kind und ich bin so froh, dass ich für ein Jahr seine Person sein darf.
Soziales Leben
Das ist auch ein spannendes Thema. Hier in der USA ist es gesetzlich geregelt, dass behinderte Kinder auch auf öffentliche Schulen gehen dürfen. Also geht mein Gastjunge auch auf die gleiche Schule, wie seine Zwillingsschwester und sogar in die gleiche Jahrgangsstufe. Er hat einen Lehrer an seiner Seite, der ihn den ganzen Tag begleitet und ihm in den alltäglichen Situationen unterstützt. Auch schreibt er alle Tests mit und muss wie jedes andere Kind seine Hausaufgaben machen. Freunde haben ist für meinen Gastjungen auch garkein Problem, denn alle Kinder hier sind super offen und haben garkein Problem mit der Behinderung um zugehen. Außerdem geht mein Gastjunge in den Chor, obwohl er dort mehr tanzt als singt, macht ein wenig Tae Kwon Do (Kampfsport) und lernt Klavier und Trommel.
Lernen
Und somit leiten wir auf das nächste Thema hin. Das Lernen oder Üben mit Downsydrome Kindern gestaltet sich etwas anders als mit gesunden Kindern. Ich kann natürlich nur davon berichten, wie ich es kennen gelernt habe, da mag es von Fall zu Fall Unterschiede geben. Ich muss mit meinem Gastjungen viel bildlich lernen, also Gegenstände in Mathe mit einbeziehen oder malen. Oft lege ich ihm die Antworten auch in den Mund, damit er es besser nach vollziehen kann. Wenn ich mit ihn zum Beispiel Klavier übe, spiele ich ihm das Stück vor (dank ihm sind meine Klavierkenntnisse um einiges gestiegen) und er spielt es danach mit mir zusammen. Manchmal ist es auch einfach anstrengend mit ihm zu üben und ich bin dann auch mal am verzweiflen. Aber das beste Beispiel ist das Lernen für einen Sachkundetest über den Aufbau einer Blume. Ich habe es ihm erklärt und erklärt und das für mehr als eine halbe Stunde, war wirklich am verzweifeln und habe auch mit dem Schlimmsten gerechnet. Aber dann kam der kleine Mann am nächsten Tag mit einem B (Note 2) im Test nach Hause. Bin vor Stolz fast geplatzt.
Tricks und Verhalten
In meinen ersten Wochen habe ich einige Tricks gelernt, die mir echt den Arsch gerettet haben. Downsydrome Kinder können sich oft nicht gut entscheiden, deswegen weiß ich, dass es für sie einfach ist, wenn ich frage, ob er die blauen oder die grünen Schuhe anziehen möchte, anstelle von „Welche Schuhe möchtest du anziehen?“. Oder wenn er nicht in die Pötte kommt, wir aber spät dran sind, weiß ich, dass ich fragen muss, ob wir ein Wettrennen machen wollen. Es sind einfach so kleine Sachen, die mir die Arbeit mit ihm wirklich vereinfachen. Auch wenn er seine Phasen hat, in denen er stur, traurig oder sauer ist oder einfach nicht versteht, was das Problem ist, weiß ich, dass ich ihm das anders erklären muss, als ich es normalen Kinder erklären würde. Ich gehe ruhiger an solche Sachen ran, nehme ihn mir zur Seite und schildere die Situation. Wenn es hart auf hart kommt und er garnicht auf mich hört, stelle ich ihn vor die Wahl „Entweder du hörst auf mich oder das derzeitige Lieblingsspielzeug kommt in den Müll/Time Out“, das kommt immer auf die Situation an.
Verhältnis zu mir
Sein Verhältnis zu mir war von Anfang an inniger als bei anderen Kindern, aber in den letzten Monaten ist es wirklich sehr extrem geworden. Ich habe ja schon oben erwähnt, dass er mich heiraten möchte. Er hat mich in seinem Alltag integriert und sieht mich als Teil seiner Welt an. Und das zeigt er mir jeden Tag aufs Neue. Ob durch das Kuscheln nach dem Abendessen, dem Fragen, ob ich ihm seinen Nachtisch geben kann oder ob er mir beim Abwasch helfen kann oder wenn er mir einfach sagt, dass er mich liebt. Ich lüge auch nicht, wenn ich sage, dass dieser Bengel mir so gut wie immer ein Lächeln auf die Lippen zaubert und mir an manchen Tagen einfach die Kraft gibt, die man braucht. Der kann mir zwar auch mega auf die Nerven gehen und dann würde ich ihn auch am liebsten gegen die Wand klatschen, aber wer kann auf jemanden böse sein, der dir gerne die Haare bürstet oder dir morgens kleine Notizen unter der Tür durch schiebt? Genau, das kann keiner.
Wenn ich jetzt nach knapp 6 Monaten auf die Zeit zurück gucke, bin ich einfach unfassbar stolz. Stolz auf diesen kleinen Mann, der sein Leben in vollen Zügen lebt und einen Scheiß auf andere Personen gibt. Der gerne mal mit einem Schokoladen-Mund durch die Schule rennt, sich die Seele aus dem Leib tanzt, herzlichts über den unlustigsten Scheiß auf der Welt lacht und im Auto wie ein verrückter zu Maroon 5 mit singt. Aber ich bin auch stolz auf mich. Dass ich dieses Leben von ihm mit bekomme, ihn begleite, mir diese Aufgabe zutraue und dass ich dieser Aufgabe vor allem gewachsen bin.
Ich freue mich für Jeden meiner Familie und Freunde, der die Chance hat meinen Gastjungen kennen zu lernen, denn ein Kind mit Downsyndrome ist kein Problem sondern ein Geschenk.
Punkt.
Jetzt nehmt euch bitte die Zeit und schaut euch dieses Video an:
https://youtu.be/Biex1XR_mpo
Shoutout to all those moms and dads, siblings and a lot more family members who love their kids unconditionally!
Ich hoffe, wenn ihr das nächste Mal eine Person mit Downsyndrome begegnet, dass ihr euch an meine Worte erinnert und die Welt vielleicht mit etwas anderen Augen seht.
Eure Jule ❤️
So, story is... Cai doesn't want her dolls opened. Tyla on the other hand couldn't understand for the life of me, why a person would buy a toy and not open it?! May point naman si Tyls... 🤣🤣🤣 So here's Cai doing her best to change the topic or steer away from opening it, and here's Tyla convincing her otherwise. I like the part where Tyla says... 'do you want to open it?' And then Cai throws the question back saying 'do you want to open it?' And Tyla, with conviction, says... 'suuuurrrree!!!' 🤣🤣🤣 I love this girl so much!!!❤❤❤ She's funny, smart, witty, chatty, intelligent and she knows what she wants! You cannot outsmart her no matter how much you try. Asa ka!🤪 Hay nako Tyls... you are so cute and I am so proud of you! You will always be my sunshine on a rainy day. ❤❤❤ @cairabenwick #myadoelrableniece #tyla #wouldntchangeathing #WDSD2018 #family #love #blessings #proudtita #proudaunt #downsyndrome #celebratinglove #adorable #wittytyla #angelonearth #moana (at The Grove by Rockwell)
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1 de cada 800 bebés que nacen cada año, padecen el síndrome... 🎈 Celebremos las cosas que nos hacen únicos! 🦄 El amor tiene un sólo significado y ese es el de la aceptación! ♥️✨☝🏽 • • • • • #wdsd #wdsd2018 #wdsd18 #diamundialdelsindromededown #rockyoursocks #downsyndromerocks #lotsofsocks (en Edificio El Árabe II)