Der Alltag in der Grundschule
In der Grundschule ging es zum Glück noch recht familiär zu. Es war eine kleine Schule, in der man sich kannte, wo Lehrerinnen, Schüler und auch Eltern miteinander vertraut waren. Und das war für mich ein großes Glück – denn obwohl ich mit dem Schulstart ein Stück selbstständiger wurde, konnte ich mir meine Windeln noch nicht selbst wechseln.
Schon vor der Einschulung hatten meine Eltern gemeinsam mit der Schulleitung gesprochen. Sie erklärten meine Situation offen, aber sensibel. Alle Beteiligten wussten Bescheid, und es wurde eine Lösung gefunden, mit der ich mich sicher fühlte.
So kam meine Mutter jeden Tag nach dem Frühstück in die Schule. Sie nahm sich die Zeit, und wechselte mir die Windel – Es war ein kurzer, routinierter Moment, ohne viel Aufhebens. Ich wusste: Danach bin ich frisch, geschützt und bereit für den Rest des Schultags.
Natürlich konnte es auch mal vorkommen, dass ein Wechsel früher nötig war – wenn ich stark eingenässt oder die Windel verschmutzt war. In solchen Situationen konnte ich mich auf die Unterstützung der Schule verlassen. Es gab zwei, drei Lehrerinnen und einen Lehrer, die mir in diesen Fällen halfen. Sie waren diskret, freundlich und achteten darauf, dass ich mich dabei nicht unwohl fühlte. Es war kein peinlicher Moment, sondern einfach praktische Hilfe in meinem Alltag.
Wie war und/oder es für euch dauerhaft in der Öffentlichkeit Windeln zu tragen?
Habt ihr eure Windeln zu den Zeitpunkt schon selber gewechselt?