Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das nun interessant oder doch stinklangweilig gefunden habe.
Schauspielerisch war das sicher keine Höchstleistung, die Natur finde ich dennoch ziemlich gut. Und Bunker sind immer gut.
Warum allerdings gefühlt jeder jeden umbringen möchte, wenn das Ziel doch das Gleiche zu sein scheint, ist mir etwas unklar.
Irgendwie wollte ich stets wissen, wie es weitergeht, obwohl relativ früh klar ist, wie die Geschichte verläuft.
Ich bin am Ende angelangt und habe die Befürchtung, es wird eine Katz-Maus-Jagd in Staffel 2. Ich meinte zumindest gelesen zu haben, dass eine zweite Staffel ansteht. Ich bin mir unsicher, wie sehr ich das möchte.
Seit dem ersten Informationsartikel wartete ich gespannt darauf, wie sich Tom Clancy’s Ghost Recon Wildlands entwickeln würde. Einige Zeit ist seitdem ins Land gezogen, viele Videos erschienen und die Closed Beta hat stattgefunden. Diese Closed Beta hat viele negative Kritiken erhalten, haben sich die Spieler doch einiges mehr erhofft.
Nun habe ich also die Open Beta gespielt.
Zum Glück. Diese war vom 23.02. bis 27.02.2017 frei zum Spielen verfügbar – wenn die Server mitgemacht haben. Kurz vorab: Ich habe lediglich mit KI-Mitgliedern gespielt, nicht online.
Nachdem die Server-Probleme kurz nach dem Start behoben wurden, habe ich noch am Donnerstag angefangen zu spielen. Nach kurzem Zurechtfinden lief ich folgender Ungereimtheit über den Weg.
Da haben sich die Stromleitungen wohl etwas verwirrt. Oder sie waren vom Server-Ausfall noch nicht wieder ganz aufgereiht.
Was an diesem Bild auffällt: Wildlands ist ziemlich hübsch! Ich habe einige Einstellungen entfernt von Ultra gespielt, doch habe ich keine groben Schnitzer in der Grafik entdecken können. Ich war schon ziemlich beeindruckt, wie hübsch Bolivien entwickelt worden ist.
Thema Grafik: Ich habe keine Ahnung warum, doch wollten die Texturen nicht immer so recht, wie das folgende Bild verdeutlicht. Ich bin mir unsicher, ob das nun an meinem Rechner gelegen hat, oder am noch nicht fertig ausgereiftem Spiel.
Das vorhin angesprochene Thema Server. Ich kann es nicht verstehen, warum man zum Start eines jeden Spiels mindestens einmal mit dem Internet verbunden sein muss. Möchte ich nicht online spielen, möchte ich auch nicht zwangsläufig auf die Server zugreifen müssen. Und wenn doch, dann möchte ich zumindest die Möglichkeit haben, das Spiel dennoch offline spielen zu können.
So recht möchte sich der Grund für die Online-Funktionalität nicht erklären. Der Trend geht aber schon länger in diese Richtung. Leider.
Auch in diesem Video ist die Texturenproblematik sichtbar.
Warum ich froh bin, dass ich die Open Beta gespielt habe? Zuallererst, um zu sehen, ob sich ein Kauf zum jetzigen Zeitpunkt lohnen würde. Bei dieser Frage kann ich aktuell ruhigen Gewissens sagen: Nö. Nicht für den Preis.
Die Frage, wie viel Spaß mir das Spiel gemacht hat, ist auch relativ einfach zu beantworten. Es gibt zig Möglichkeiten, die Ziele zu erreichen und das macht auf jeden Fall eine Menge Spaß. In der kürze der Zeit wurde es jedoch immer eintöniger. Und genau darin sehe ich eine Gefahr, nach ca. 10 - 20 Stunden Spielzeit gelangtweilt zu sein. Da bin ich gespannt, wie sich die Reaktionen nach Release am 07.03. verhalten werden.
Abschließend bleibt für mich noch zu sagen, dass ich froh bin, dass etwas wie eine “Open Beta” Zeit angeboten wird, was Demos zumindest für kurze, eingeschränkte Zeit ersetzt.
Kann ich Ghost Recon empfehlen? Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das Spiel bei einer Zusammenkunft von vier Spielern, die sich im Spiel-Stil ergänzen, sehr viel Freude bereitet und auch nicht langweilig wird. Im Offline-Modus jedoch ist es etwas fad.
Eine Kuriosität, die mir aufgefallen ist: An manchen Standorten waren Gegner in Gebäuden gefangen, die man nicht betreten konnte.
Was ich mir wünschen würde: Eigene Musik in den Fahrzeugen. Der eine verfügbare Radiosender war für mich persönlich eher nervig.
Das Lösen der Texturenproblematik
Was das Erlebnis von Wildlands mit Sicherheit Interessanter macht: HUD ausstellen!
Nach etwas mehr als sieben Stunden Spielzeit in der Open Beta von Wildlands sieht meine Statisik wie folgt aus:
Am 20.01.2017 hat Pillath das zweite Soloalbum nach seiner langjährigen Abstinenz veröffentlicht. Onkel der Nation heißt es. Das ganze “Onkel-Ding” scheint es ihm angetan zu haben, hieß das erste Album nach der Abwesenheit doch Onkel Pillo.
Man merkt Pillath an, dass er schon seit zig Jahren im Geschäft ist. Man merkt ihm auch an, dass er wieder Freude an der Musik gefunden hat. Das ganze “Onkel-Ding” zieht sich durch das Album durch. Und so wundert es auch nicht, dass sich der Ersteindruck auch bei weiteren Hördurchläufen verfestigt.
Persönlich: Ich freue mich sehr, dass Pillath zurück ist und die Chance bekommen hat, hauptberuflich Rap zu machen. Ich mag Onkel der Nation sehr, gerade weil es herrlich aufgeräumt, unaufgeregt und solide ist.
Persönliche Anspieltipps: Wie ein Onkel, Keine Gegner mehr, Ein Mann ein Wort
Das Album wird sich definitiv gemerkt und hoffentlich auch noch einige Male gehört.
2016 war ich (leider) viel in Paderborn. Dadurch hatte ich mal wieder viel Zeit, mich mit deutschem HipHop/Rap und vieler anderer Musik zu beschäftigen. Daher folgt eine kleine Übersicht, was für mich persönlich kleine Hightlights bedeutet hat.
Alben
Bonez MC & Raf Camora - Palmen aus Plastik (Tannen aus Plastik) - siehe hier
Genetikk - FUKK GENETIKK - nach “Achter Tag” konnten mich die beiden wieder überzeugen. Auf den ersten Blick nicht all zu tiefgründig, offenbaren sich bei weiteren Hördurchläufen doch so manche versteckte Botschaft. Für mich persönlich ein klein wenig besser als “D.N.A”, anders und nicht vergleichbar mit den Alben vor D.N.A.
Raf Comora - Ghøst - Sehr starkes Album. Raf hat sich so entwickelt, dass ich ihn problemlos mehrfach in Albumlänge hören kann.
Maeckes - Tilt - Endlich ein Maeckes Album, dass nicht erst große Anlaufzeit braucht, damit ich es mag. Maeckes ist für mich persönlich einfach ein krasses Genie.
Pillath - Onkel Pillo - Pillath ist wieder da. Yeah! Mit Sicherheit auch aufgrund der früheren Alben konnte sich Pillath einen Platz in meiner Top 5 verdienen.
Erweitertes Umfeld: Ali As - Euphoria, Frauenarzt - Mutterficker, Megaloh - Regenmacher, Kontra K - Labyrinth, Moop Mama - M.O.O.P.Topia, Chakuza - Noah, 257ers - Mikrokosmos, Beginner - Advanced Chemistry, Hanybal - Haramstufe Rot, Afrob - Mutterschiff, Olexesh - Makadam, Metrickz - Raw, Bartek - Servuslichkeiten EP
Songs
Bonez MC & Raf Camora - Ohne mein Team
Bonez MC & Raf Camora - Palmen aus Gold
Genetikk - Tote Präsidenten
Audio88 & Yassin feat. Nico K.I.Z. - Gnade
Maeckes - Loser
Die Aufzählungen sind spontaner Natur und könnten auch in einer anderen Reihenfolge stehen.
Upcoming
Für 2017 gibt es nur eine Sache, die mich bereits jetzt brennend interessiert. Casper. Ich bin sehr gespannt, wie das Ergebnis sein wird.
Erstens: Ich habe 2016 Raf Camora für mich neu entdeckt. Die ganzen Jahre zuvor waren es lediglich wenige Lieder, die mich angesprochen haben. Doch 2016 hat mich Raf erst mit Ghost (April 2016) und später dann mit den Palmen (September 2016) mehr oder weniger das ganze Jahr begleitet.
Zweitens: Ich habe 2016 die 187 Straßenbande so richtig wahrgenommen (Shame on me).
Drittens: Die Mischung, die auf diesem Album vertreten ist, spricht mich einfach sehr an. Allen voran “Ohne mein Team” versprüht das Album eine Energie, die mich von Anfang an in den Bann gezogen hat.
Gerade durch die Produktionen von Raf, die mir seit Jahren sehr gut gefallen, erreichte es mein Ohr.
Dem kommerziellen Erfolg folgend, brachten die Jungs auch noch eine Winteredition raus. “Tannen aus Plastik” heißt das gute Stück, das mit “Palmen aus Gold” ein weiteres Lied beinhaltet, welches sich mit Vorliebe in meinen Kopf gepflanzt hat und seitdem stets bei jeder Radtour durch die Kopfhörer kommt.
Zudem haben sich die Jungs mit “SHAHO CASADO” fähiges Personal besorgt, das die Lieder in den Videos hervorragend einfängt.
Mother ist ein südkoreanischer Thriller von Bong Joon-ho – bekannt für den Monsterfilm „The Host“. In Mother sehen wir die Geschichte einer alleinerziehenden Mutter und deren geistig behinderten Sohn. Beide pflegen ein enges Verhältnis zueinander und die Mutter sorgt sich um ihren erwachsenen Jungen, als sei er noch ein Kleinkind. Als der junge Mann Hauptverdächtiger in einem Mordfall ist und sich nicht selbst vor den Anschuldigungen schützen kann, tut die Mutter ALLES, um ihren Sohn zu beschützen
Es entsteht eine düstere Kriminalgeschichte, die angenehm klischeebefreit erzählt wird. Man sieht schöne wie auch schreckliche Bilder, die einem im Gedächtnis bleiben. Mother ist nicht perfekt, aber ein sehr guter Einstieg in die Welt des südkoreanischen Films.
Nein, eigentlich ist sie Lucy und die Auserwählte in Luc Bessons gleichnamigen Film. Sie spielt darin eine Frau mit allerlei übermenschlichen Fähigkeiten. Sieht nach bombastischem Actionkino aus. Besonders freue ich mich, den Hauptdarsteller aus „Oldboy“ Choi Min-sik wiederzusehen.
Teil zwei ist da. Weniger ein Nachfolger, mehr eine Ergänzung auf neuem Soundteppich.
Ich schrieb auf Twitter davon, dass es fast nur Hits enthält. Das würde ich auch nachwievor so sagen. Weil der Sound entsprechend aufgestellt ist.
Die vorab veröffentlichten Titel Bengalische Tiger, Kids und OMG! spielen in genau dieses Bild hinein. Musikalisch ganz klar Hits. Was die Texte angeht, kann man sicher streiten. Ja, er spricht Dinge an, mit denen sich viele identifizieren können. Ja, es ist ansprechend aufbereitet. Ja, es gibt sicher Dinge, die man erst nach x-maligem Hören entdeckt.
Und doch langweilt es mich. Nicht, weil ich es nicht interessant finde, gut oder schlecht gilt es hier nicht zu entscheiden. Sondern, weil ich bei vielem ein "Hm. Schon wieder?!"-Gefühl bekomme. Und das trifft auf den Großteil vom Album zu. Nicht beim ersten Hördurchlauf, auch nicht beim Zweiten. Aber auf die Dauer. Da ist das Gefühl noch schlimmer als beim ersten Teil.
Fazit: Es bleiben mir wenige Aushängeschilder übrig, die ich gerne höre. Insbesondere "Welt der Wunder" hat es mir angetan. Ebenso der Bonus-Titel "Ich schlaf in meinen Jeans" von der iTunes-Version.
Ob ich das Album empfehlen soll? Dank der Streaming-Dienste ist es für jeden ziemlich einfach, selbst ein Bild über das Album zu verschaffen.
Ich gebe dem Album 6.5/10 Punkten. Ich will nicht mal sagen, dass ich enttäuscht bin. Ich bin nur einfach nicht glücklich mit dem, was ich zu hören bekommen habe.
Basierend auf einer Kurzgeschichte über Tagträume ist der Name Walter Mitty den US-Amerikanern bereits seit 1939 ein Begriff. Damals erschien James Thurbers Werk im New Yorker und kann noch heute dort gelesen werden. Die erste Verfilmung entstand bereits 1947.
Nun kommt Walter Mitty erneut in die Lichtspielhäuser und Ben Stiller ist nicht nur der Hauptdarsteller der 90-Millionen-Dollar-Produktion, sondern auch verantwortlich für die Regie. Und beides meistert er mit Bravur. Klischees werden gemieden und die Botschaft wird mit starken Bildern und in wenigen Worten vermittelt.
Walter Mitty ist ein Film für alle, die unter Fernweh leiden. Ein Film für Kinder und Kindgebliebene, Tag- und Nachtträumer. Wer noch über ein Herz verfügt, sollte sich „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ ansehen (meinetwegen auf DVD) und den Soundtrack anhören (meinetwegen als Stream).
Haftbefehls Bruder Capo veröffentlichte Hallo Monaco und tritt damit raus aus den Asszlack-Spuren. Sommerliche Sounds mit Proll-Angeberpoprap. Ein Cro der Straße quasi. Für mich persönlich nichts. Einen Anspieltipp möchte ich nicht abgeben. Entweder findet man was, oder eben nicht.
Egoland - das sind Atzenkalle, Furious und Lucry. Mit Antination kam das Album-Debüt im Oktober auf den Markt. Die drei harmonieren super und bilden eine gute Truppe mit Inhalt in den Texten. Als Anspieltipp möchte ich alles empfehlen. Für mich ist das ein kleiner Diamant.
Große Töne, die da von der Halunkenbande gespuckt wurden. Beuteschema sollte ein neuer Stern sein. Gefunkelt hat es sicherlich. Kurz und Schmerzlos. Es ist alles doch sehr gleich und nur ein Saad springt manchmal aus dem Einheitsbrei heraus. Anspieltipp: Hallo Rapfans
Der gute FiST kam da mal mit Sturmzeit um die Ecke. Was genau mich gepackt hat, weiß ich nicht. Aber ich finde, er trifft eine Sparte, die für mich so noch nicht ausgefüllt wurde. Das macht Spaß. Anspieltipp: Lawine feat. Lance Butters & Dispo am Limit
Ein für mich wunderschönes Erlebnis. Ruhrpottromantik durch Pedaz. Mit 100% Original endlich ein Album. Ich habe mich riesig gefreut! Und das Beste ist doch, wenn die Vorfreude erfüllt wird. Es ist Pedaz, wie man ihn kennt. Anspieltipp: 200% Original feat. MoTrip
Weekends Umfeld - emkay gehört dazu. Für mich persönlich aber auch schon längst außerhalb der Weekend-Reichweite. Mit seiner EP Achja? hat er einen Versuch auf die größere Bühne gewagt. Für mich persönlich ist das ganze leider schiefgegangen.
Durch einen Zufall bin ich auf Iriepathie gestoßen, die Aufwiederhören veröffentlichten. Ich möchte beinahe sagen, dass es Liebe auf den ersten Ton war. Ich lege euch das ganze sehr ans Herz. Klangtechnisch ist es sehr dem nachfolgenden Video zuzuordnen.
Im Radio hörte ich davon, dass Dizzee Rascal The Fifth veröffentlichte. Also habe ich es mir angehört. Ganz kurz: Fast nur noch die Club-Musik. Nur We don't need a reason hat mir gefallen. Kommerziell dürfte da dennoch einiges gehen. Darf man also mit lachendem und weinendem Auge betrachten.
Der September sollte in höchster Güte unterhaltsam sein. Angefangen bei SSIO und seinem Debüt-Album BB.U.M.SS.N. SSIO, der klingt doch wieder wie so ein Möchtegern-Gansta? Ja, das kann sein. Er kommt aus Bonn, hat mit Xatar zu tun. Alles andere lassen wir so im Raum stehen, weil es egal ist. Seine Kunst, die Musik, trägt er mit so einem Witz vor, dass man als Hörer einfach freudig mit dem Kopf nicken darf. Explizite Texte treffen auf gute Laune. Kann man genau so machen! Anspieltipps: Bonn 17, Big King XXL, Du hast noch nicht mal Kekse zuhause, Nuttööö
DCVDNS hat die Stufe erreicht, zurückzuschlagen. Der Wolf Im Schafspelz heißt das gute Stück. Der Humor vom Saarländer trifft genau meine Nerven. Wie ich finde, passen die Featuregäste auch ganz wunderbar in das Konzept, zurückzuschießen. Genetikk, die durchstarten. Morlockk Dilemma, der immer wieder auf seine Art und Weise schießt. Die Azzlackz Celo & Abdi sind sowieso Außenseiter mit unglaublicher Qualität. Das scheint auch das Konzept zu sein. Anders, aber qualitativ hochwertig zu sein. Ein gutes Konzept, geht für mich persönlich auf. Wenn man DCVDNS bisher mochte, mag man ihn auch nach DWIS. Anspieltipp: Alles. Ich finde, hier ist das Gesamtbild sehr wichtig.
Endlich war es der 27.09. und Casper veröffentlichte Hinterland. Was war das für eine Zeit. Splash! 16. Casper als Hauptact am Samstag. Hui. Vor der Show durch Joe von DrunkenMasters das erste mal ein Stück von Hinterland - Jambalaya. Im Hintergrund der Show schon der erste Hinweis, dann nach dem Hinweis ein Release-Datum. Und dann die Interview. Den Casper mit einem Werk zufrieden zu sehen, war für mich echt schön. Zig Interviews schon gelesen und gesehen und doch immer dieses kleine "Ich war nicht so gut wie ich es sein wollte." - nun war er es. Er war zufrieden mit dem Album und das ist genau das, was auf mich zutrifft. Es freut mich, ein so rundes Stück Musik zu haben - XOXO war zu kopflastig. Fröhlichere Stimmung, bessere Laune. Das beschreibt wohl kurz und knapp den Vergleich zu XOXO. Und das ist auch genau der Grund, warum das gesamte Album als Anspieltipp gilt.
Neben Casper gibt es da noch diesen Gerard, der noch teilweise als Geheimtipp gilt. Mit Blausicht hat er ein Album veröffentlicht, was mich persönlich ziemlich schnell gefesselt hat. Durch Konzertbesuche, bei denen Gerard als Vorgruppe agierte, waren mir Lissabon und Manchmal bereits bekannt. Was Gerard jedoch noch so für Stücke auf Blausicht hat, sollte jeder selbst erkunden. Und damit ist auch schon das gesamte Album als empfohlen abgehakt. Auch, wenn ihr, so wie ich, zuerst keinen rechten Zugang zum Album gefunden habt, gebt dem Album noch eine Chance. Es ist ein Goldstück! Daher ist der Anspieltipp das gesamte Album!
Battlerap? Na ja. Weekend möchte diesen Beinamen möglichst abgeben und veröffentlichte den Masterplan Am Wochenende Rapper. Wie ich bereits in meinem Beitrag über das Album verraten habe, gelingt es nur bedingt. Und dennoch besser als erwartet. Er schafft es auf Albumlänge für mich persönlich, unterhaltsam zu bleiben. Das ist gar nicht so einfach. Er schafft es. Darf man sich mal so auf die Krone schreiben. Anspieltipp: Schatz, Du Arschloch & Hi Chimperator & Life is a bitch
Ebenfalls mit einem neuen Werk ist Eko Fresh wieder da. Eksodus heißt das Album und kann mich persönlich nur in wenigen Stücken überzeugen. Mir ist dieses "Ich bin der Größte" einfach nicht gut genug verpackt, um Gefallen dran zu finden. Anspieltipp: Kein Plan, Quotentürke
Noah mag für manche ein Begriff sein. Über Youtube veröffentlichte er Videos von Covern, die er mit Gitarre selbst eingespielt hat. Schon länger bin ich Fan davon und nun veröffentlichte er sein Debüt-Album Among the wildest things. Das ganze ist ein bisschen wie einem Kind beim Wachsen zuzusehen. Sehr schön. Das Album ist ruhig, es ist klangvoll, es ist entspannend. Es ist Gitarren-Musik, die nach Freiheit ruft. Meine Eindrücke zum Album habe ich bereits hier festgehalten. Anbei der Link zum iTunes-Store. Anspieltipp: Alles, aber insbesondere Call Home
Und schon wieder der Thees Uhlmann. Von seinem neuen Werk #2 habe ich erst wenige Tage vor Veröffentlichung erfahren. Auf #2 habe er sich frei gefühlt, sagte er in diversen Interviews. Und das hört man dem Album auch an. Es macht Spaß, klingt teilweise schon zu frei und lässt somit an diesem definitiv großen Pluspunkt auch leicht federn. Drüber geschrieben habe ich bereits hier. Es lässt sich eines festhalten: Es bringt Spaß. Anspieltipp: Das gesamte Album
Für viele ein Unbekannter hat sich Alligatoah mit seinem Album Triebwerke in die Charts gemogelt und konnte bzw. kann sich noch immer beachtlich dort festsetzen. Wie selten man das im dt. HipHop hat, kann man an der Reaktion erkennen. Es ist außergewöhnlich. Weil das Album außergewöhnlich ist. Es überzeugt durch Wortwitz, erkennbare, gute Muster und dennoch ist es oftmal überraschend, später dann freudig erwartend, wie Alligatoah so seine Texte fließen lässt. Anspieltipp: Definitiv das Gesamtwerk
KUNG FURY is an over-the-top action comedy written and directed by David Sandberg. The movie features: arcade-robots, dinosaurs, nazis, vikings, norse gods, mutants and a super kung fu-cop called Kung Fury, all wrapped up in an 80s style action packed adventure.