Manchmal hab ich das Gefühl, dass aus so vielen Richtungen an mir gezerrt wird, dass ich nicht weiß wohin ich soll.
- Merlin

Andulka

❣ Chile in a Photography ❣
Three Goblin Art

Origami Around
Sade Olutola

Janaina Medeiros
we're not kids anymore.
No title available

#extradirty

PR's Tumblrdome
One Nice Bug Per Day

Discoholic 🪩
2025 on Tumblr: Trends That Defined the Year
Not today Justin
wallacepolsom

izzy's playlists!
Stranger Things
Claire Keane
No title available
Keni

seen from Germany

seen from Poland
seen from United Kingdom
seen from United States

seen from Australia

seen from Netherlands
seen from Finland

seen from Japan
seen from Nepal

seen from Hungary
seen from United States

seen from Malaysia

seen from United States
seen from United States

seen from Malaysia
seen from Malaysia

seen from Austria
seen from United States
seen from United Kingdom

seen from Romania
@kooruna666
Manchmal hab ich das Gefühl, dass aus so vielen Richtungen an mir gezerrt wird, dass ich nicht weiß wohin ich soll.
- Merlin
Heartbreak
Ich bin kein schlechter Mensch!
Du hast mir keinerlei Verständnis entgegengebracht, das einzige was du heraus gehört hast war, dass ich dich hasse, dich nicht mehr liebe.
So ist es aber nicht.
Diese Liebe macht mich kaputt! Ich habe versucht dir hoch zu helfen, dir den Schmutz von den Klamotten ab zu klopfen und dabei habe ich nicht gemerkt, dass ich mich selber dreckig gemacht habe... dieser Dreck frisst sich in mich hinein, sobald du da warst habe ich ihn nicht gesehen, er war belanglos. Denn was ist schon ein bisschen Dreck? Sobald du aber weg warst und ich in den Spiegel gesehen habe, sah ich die Flecken. Sie sind an meinem ganzen Körper, in meinem Gesicht, in mir drinnen. Ich ersticke an dem Schmutz in meiner Lunge... sobald du jedoch da warst vergaß ich in den Spiegel zu schauen.
Ich möchte nicht mehr dreckig sein... ich möchte mich endlich wieder wohl fühlen, mich auf meinen eigenen Dreck kümmern und mich nicht voll und ganz an deinem aufhalten. Und es tut mir leid. Es tut mir leid, dass ich zu schwach bin um uns beide zu tragen.
Ich habe diese Verantwortung so lange getragen, habe immer mein bestes gegeben, hab dich aufgebaut in meiner schlechtesten Zeit, habe deine Wutanfälle ertragen, habe zugehört wenn du mir erzählt hast wie du sie quälen willst, dass sie es verdienen. Habe versucht dir die Wut zu nehmen. Habe die Liebe geschenkt, damit es mehr in dir gibt als Hass...
Und du wirfst mir vor ich sei ein schlechter Mensch?
Ich sei Egoistisch?
Weil du mich voll und ganz für dich haben wolltest? Oder weil du selber all deine Freunde verloren hast?
Du wirst mir vor, dass ich schlechte Freunde habe und ich ihnen nichts bedeute, aber selber hast du sie alle verloren...
Es wird schwer sein, die ersten paar Wochen, vielleicht sogar Monate, aber ich werde stärker aus dieser Sache heraus gehen! Ich finde ich bin jetzt schon ziemlich stark... andere hätten an meiner Stelle schon viel früher die reißleine gezogen, nach dem ersten Streit oder nach dem zweiten. Ich habe dafür viel zu lange gebraucht, weil ich nie aufgehört habe dich zu lieben, ich verlor nur Stück für Stück die Liebe zu mir selbst. Mein eigenes Glück hätte ich in den Vordergrund stellen sollen und nicht, dass ich es dir recht machen muss, weil du ja theoretisch alles beenden könntest. Aber dann werde ich immer daran denken:
Der erste Streit geht mir nicht aus dem Kopf. Wir sitzen entspannt mit meinen Freunden zusammen und trinken ein wenig. Alle außer dir! Du kennst dein scheiß Limit nicht und trinkst zu viel, erzählst meinen Freunden davon wie toll du bist, machst Witze die natürlich nicht bei ihnen ankommen... die waren gar nicht auf deinem Level. Ich reiße mich zusammen nicht zu schreien befördere dich in Richtung zuhause... und du erzählst mir von deiner Vergangenheit, von den Menschen die dir schlechtes getan haben. Wie du sie Quälen willst, ihnen weh tun willst... wie du dich Rechen willst.
Ich hatte Angst! Angst vor dir, Angst vor dem was du tun würdest.
Ich bin kein schlechter Mensch!
Der letzte Streit geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Im August haben wir uns getrennt aus dem immer gleichen Grund... du ruft mich an weinend, schreiend, um dich schlagend und hast mir gesagt du hättest dich umgebracht wenn ich nicht dran gegangen wäre. Ich habe um Hilfe geschrien habe dich darum gebeten zu atmen... dann habe ich dich gesehen mit einem Blutverschmierten Gesicht, der Weinflasche in der Hand und lachend.
Tage lang habe ich diesen Anblick in meinen Träumen gesehen. Das klirrende Glas gehört.
Deine blutverschmierte Hand und dein Gesicht.
Ich hatte Angst! Angst vor dir, vor dem was du machst.
Ich bin kein schlechter Mensch!
Ich denke an Mittwoch, ich habe den Beschluss gezogen, das jetzt zu beenden. Ich bin nicht mehr glücklich.
Und was ist passiert?
Du wirst wütend, gehst mir einmal an den Hals. Da habe ich es noch ignoriert. Allmählich schreien wir, warum verstehst du nicht was ich dir sagen will? Du wirst noch viel wütender. Du schlägst gegen meinen Schrank, schaust mich an und gehst auf mich los, deine Hand an meinem Hals und ich stoße dich weg. Meine Worte: „bring mich doch um!“ und du schaust aufeinmal wie ein kleines Kind und nimmst mich in die Arme, ich weiß, dass du mir nie weh tun wolltest... das war knapp. Ich kriege keine Luft, sie wird mir abgeschnürt der ganze Dreck der sich angehäuft hat er bringt mich um. Ich war in meiner Panikattacke gefangen und du schaust mich wieder so wütend an... es ist dir egal wie es mir geht... du gehst zum Fenster damit du mich nicht sehen musst.
Als ich mich beruhigt habe, kommst du zu mir und flüsterst in mein Ohr: „aber denk daran, du bist ein schlechter Mensch!“ und verschwindest auf meiner Tür. Meine letzten Worte: „vergiss niemals die schönen Momente mit mir“
Ich hatte Angst! Angst vor dir, Angst davor was du tun würdest.
Ich bin kein schlechter Mensch!
Wo bin ich ein schlechter Mensch? Wo bin ich egoistisch? Ich habe Alles getan, was ich tun konnte.
Ich werde nie vergessen, wie die schöne Zeit mit dir war.
Ich will nur, dass du weißt: ICH BIN KEIN SCHLECHTER MENSCH!
I hate thinking
Heute kamen zwei meiner Mitschülerinnen zu mir und haben gesagt „ich muss das jetzt einfach mal sagen, wir finden du bist Luna darko so ähnlich... jedes Mal wenn wir dich sehen sagen wir das....Auch wie du redest zum Beispiel in Philosophie“
Und dann haben wir kurz darüber geredet, dass ich persönlich lu als Menschen sehr schätze und das als Kompliment auffasse. Was von ihnen natürlich auch so gemeint war.
Und trotzdem lässt mich der Gedanke nicht mehr los... es ist nämlich so, dass ich Lu‘s ganzes Wesen und auch ihre Verkörperung in Videos total inspirierend finde. Besonders ihre Persönliche Entwicklung in den letzten 4 Jahren gemeinsam mit Ardy und T, hat mich immer den Wunsch verspüren lassen auch durch so eine Entwicklung zu gehen und als Person mit anderen Personen zu wachsen.
Aber ich möchte auf gar keinen Fall als das Imitat von jemandem angesehen werden.
Auch wenn ich mir sicher bin, dass sie das nicht so meinten musste ich in dem Moment daran denken, Vorallem weil eine Freundin die mich schon ziemlich lange kennt darauf gesagt hat „Sie war ja auch lange dein Vorbild“ und gerade das ist eben ein falsches Bild, welches ich nie senden wollte.
Ich habe keine „Vorbilder“ im klassischen Sinne. Was eher zutrifft ist, dass ich mehrere Meinungen oder Taten als Inspirationsquelle sehe. Nicht ein Vorbild hat meinen Charakter geprägt. Das war eine Reihe an Erfahrungen und darunter zählen auch Personen des öffentlichen Lebens mit denen ich mich von Zeit zu Zeit identifizieren konnte.
Was allerdings stimmt ist, dass ich mich mit Luna von allen Personen die ich je verfolgt habe, am längsten und auch am stärksten Identifizieren konnte und auch bis heute kann... und irgendwie freut es mich auch zu hören, dass Menschen sie zum Teil in mir sehen
Wir haben ähnliche Werte und ich würde auch behaupten einen ähnlichen Blick auf die Welt... was aber nur Vermutungen sind, da ich sie nicht persönlich kenne und auch einen falschen Eindruck durch ihre Videos und Online Präsenz erlangt haben könnte.
Letztenendes war das nur ein Kompliment von meinen Mitschülerinnen und ich könnte bestimmt noch eine Woche darüber nachdenken.
God gave me aesthetic friends with beautiful souls 🖤
Meine Tante sagte mal:
„Ich denke sogar, junge Liebe ist die reinste Liebe die es gibt, denn Kinder denken nicht an Sex oder Absicherung, sie verlieben sich einfach“
Shiro was taken over from Koruna (Kurona)
Shirooxxxx = kooruna666
R.I.P to my youth
100 Dinge die ich liebe
1. Regen
2. Herbst
3. Weihnachten/ vor-Weihnachtszeit
4. Piano Klänge
5. Geigen Klänge
6. Das Gefühl von Schnee unter meinen Schuhen
7. Heruntergefallene Blätter zertreten
8. Schlafen
9. Das Meer/ Meeresrauschen
10. Diverse Gerüche (alte/neue Bücher, Gebratene Mandeln, Nivea Creme... Usw)
11. Dunyas Stimme (Gesang)
12. Kaffee
13. Meinen Opa
14. Umarmungen (von Herzen)
15. (duschen und dann..) In frischer Bettwäsche Schlafen
16. Wenn Menschen gut riechen
17. Emma
18. Ins Kino gehen
19. Musik
20. Das Essen meiner Uroma
21. Komplimente
22. Lachen
23. Tanzen
24. zeichnen
25. Lesen
26. Kuscheln
27. Deep talk
28. Klamotten (mich durch meinen style ausdrücken)
29. Geschichten schreiben
30. Die Natur
31. Spazieren
32. Hunde
33. Harry Potter!
34. Wenn jemand stolz auf mich ist
35. Das Gefühl wenn ich auf der Bühne stehe
36. Jahreswechsel (+ Feuerwerk und bleisgießen)
37. Privatsphäre
38. Erfolge, gewinnen
39. Schnee (Schneemänner bauen, Schneeballschlacht)
40. Lagerfeuer
41. Momente in Bildern festhalten
42. Männer
43. Frauen
44. Kunst
45. Mein Bett
46. Sonnenaufgang
47. Weed
48. Meine Freunde
49. Geld (+ Geld ausgeben)
50. Kerzen
51. meine Mama
52.
53. Verliebt sein
54. Skaten
55. Neue Dinge lernen
56. Kleine Veränderungen
57. Aufgeräumte Zimmer
58. Sternenhimmel
59. High Dinge in Wolken deuten
60. Mich frei fühlen
61. Küssen
62. Vampire
63. wavvyboi ( dieser Mensch berührt mit seiner Musik meinen Kopf, mein Herz und meine Seele 💔)
64. die unbeschwerten Abende in denen ich ein Teenager bin und mich auch genau so fühle
65. den Gedanken daran alt zu werden
66. Italien// Florenz und die Kunst dort
67. Laverlampen
68. Aquarien// Fische
69. sex
70. mich zu 100 % in einen Serien oder Buch Charakter hineinversetzen und komplett irrationale Gefühle für diese zu entwickeln ( und mir dessen bewusst sein)
71. alles übernatürliche und der Gedanke daran, dass Fantasie zur Realität wird
72. die Nächte die ich mit Azrael verbracht habe und die Erinnerungen daran, das Verständnis welches er mir entgegen gebracht hat
73. GIFS
74. Memes
75. essen ( insbesondere: Nudelauflauf, Kinder Schoko Bons und Weintrauben)
76. Kurt Cobain und Nirvana
77. Dinge benennen
78. Das Licht ausmachen, mich in mein Bett legen und laut durch Kopfhörer Musik hören
79. Jules stimme// wenn er Klavier spielt
80. Mayze
81. Lilien
82. Ukulele spielen
83. mein Zimmer umzuräumen
84. Literatur
85. Songs die eine ungewöhnliche Betonung oder viel eher eine kraftvolle und eher selten auftretene Stimmlage haben
86. Schuhe
87. eine kuschlige Bettdecke
88. flirten
89. Tattoos
90. Freiheit
91. Sicherheit
92. alleine sein (alleine kiffen und voll und ganz für mich sein)
93. Wasser actually einfach Wasser in allem was es ist. als Rohstoff als Element, einfach alles daran
94. die klügste im Raum zu sein
95. bei langen Autofahrten aus dem Auto schauen und sich vorzustellen in einem fucking Musikvideo zu sein
96. durch die Straßen zu gehen, Musik zu hören und meine Schritt-Geschwindigkeit bis zu meinem ganzen Auftreten dem Song anzupassen, welcher gerade läuft
97.
98.
99.
100.
Kapitel 1 (2.0)
"Anwesend" ertönt eine klare weibliche Stimme die mir nicht bekannt war.
Als ich mich umdrehe sehe ich ein Mädchen, so schön und gleichzeitig so kaputt wie ich es noch nie gesehen habe.
Sie hat hüftlange schwarze Haare die ihren halben Körper verdeckten... Sie ist so schrecklich dünn dass ich Angst habe sie bricht hier auf der Stelle zusammen.
Ihre Augen fallen besonders auf, noch nie habe ich jemanden mit so hellen Augen gesehen.
Eine Mischung aus Grün und Blau die so unnatürlich hell und künstlich aussieht.
Vielleicht ist sie zu spät weil sie erst diese Kontaktlinsen einsetzen musste...
"Ihr sagt doch aber wohl nichts böses oder?" fuhr sie fort mit einer Mischung aus Vorwurf und Freude in der Stimme.
Gleichzeitig quetschte sie sich zwischen Ally und Lewis auf die Bank.
Als ihr Blick auf mich fällt, mustert sie mich zunächst interessiert und fragt dann" kennen wir uns irgendwo her?"
"vermutlich nicht, ich bin neu hier... Charlotte... Charlotte forbes" antworte ich ihr.
"Hayley Roberts...Vielleicht irre ich mich ja nur..."
"schön dich kennen zu lernen" fügt sie noch hinzu.
6 Wochen später
"Ich fühle mich hier so fehl am platz, als wäre ich nicht dafür vorsehen gewesen zu existieren"
Kam es aus dem Nichts.
"wie meinst du das?" frage ich
"Naja Jeder hat irgendeine Bestimmung, kann irgendwas besonderes gut oder hat wenigstens eine Familie die ihn unterstützt. Ich habe nichts davon, ich glaube einfach die haben da oben einen Fehler gemacht, als sie meine Seele in diesen Körper gesteckt haben"
Antwortet die Stimme.
"du hast doch mich... Und deine Familie hasst dich nicht"
"die interessieren sich aber nen Scheiß für mich, ich könnte vor die nächste Bahn springen und sie würden es vermutlich nichtmal merken"
Sagt sie ohne auf meine ersten Worte einzugehen.
"Ausserdem ist es ja nicht nur meine Familie, es ist einfach das Leben generell, es nervt mich so sehr nicht sein zu können wer ich sein will.
Mich nicht ausdrücken zu können."
Fügt sie hinzu.
Ich setze mich auf und schaue auf sie herab, gerade noch hatten unsere Köpfe nebeneinander gelegen.
Ich schaue ihr und die Augen, und sie schauen zurück.
Unverwechselbare unnatürliche grün-blaue Augen.
"Hayley... Wenn du etwas an dir ändern willst weißt du, du kannst es machen. Du musst niemanden etwas beweisen."
"du verstehst das nicht" sagt sie und schließt ihre Augen wieder.
"ich will dich nicht enttäuschen Charlie"
Nur sie darf mich so nennen... Sie und mein Dad.
"du würdest mich nie enttäuschen"
"nur wenn du mich von deinem Herzen ausschließt. Du kannst mir alles sagen. So wie ich dir alles sage"
Sie lächelt und öffnet die Augen wieder.
Doch ich sehe, dass sie nur spielt.
Als sie die Zweifel in meinen Augen sieht bäumt sie sich auf.
Ihr Blick auf meine Lippen gerichtet.
Sie macht den ersten Schritt und küsst mich, zärtlich.
In den letzten Wochen kam das öfters vor, doch wir sprechen nie darüber.
Ich glaube sie braucht einfach die Nähe von anderen.
Als ihre Lippen sich wieder von meinen lösen, sehe ich dass sie weint.
"Alles gut, manchmal muss man einfach weinen" sage ich Verständlich.
"ich will ja gar nicht weinen... Hab nur das gefühl dass ich für jeden nur eine Last bin.. Und für mich selbst auch irgendwie."
"was möchtest du jetzt gerade am aller liebsten machen? Egal was!"
Sie überlegt kurz.... "ich will meine Haare schneiden"
Ich weiß, dass sie ihre Haare seit Jahren wachsen lässt. Sie hat mir erzählt, dass ihre Mutter es ihr verboten hat sie zu scheiden.
"wie kurz?" frage ich.
"keine Ahnung, Schulterlang erstmal?"
"überleg nicht, wie kurz willst du sie haben?"
"hast du nen Rasierer?" fragt sie mit Leuchten in den Augen.
Kapitel 3
"kannst aufmachen" sage ich fröhlich.
Hayley nimmt die Hände vom Gesicht und schaut in den Spiegel.
Sie sagt zunächst gar nichts.
"wow.... Meine Mum wird ausrasten"
Sagt sie und kann das Lächeln nicht unterdrücken.
Kapitel 1
Hayley Roberts war mein Schicksal.
Im Sommer vor der 13ten Klasse war ich ein Frack.
Mein Dad war gestorben und ich musste zu meiner Alkoholiker Mutter in eine andere Stadt ziehen.
Neue Schule, neue Freunde, neue Umgebung.
Ich war alles andere als begeistert, aber dank hayley war all das erträglich.
Mein erster Tag in der neuen Schule, meine Mum schlief noch und ich war so aufgeregt wie noch nie, nicht mal bei meinem Flug nach Asien war ich so aufgeregt, damals war mein Dad bei mir und hat meine Hand gehalten.
Jetzt wo er nicht mehr da ist fühle ich mich so schrecklich alleine.
Meine Seele ist ein endloses schwarzes Loch.
Ich nehme gar nicht war wie ich in mein Auto steige, den Schlüssel umdrehe, die Hand-Bremse löse und aufs Gas trete.
Ich nehme auch die ganzen Menschen die auf dem Parkplatz vor der Schule stehen nicht war, wie sie mich alle angucken und sich fragen wer denn die neue ist.
Wie aus dem Nichts stehe ich auf einmal vor dem Sekretariat.
"Was brauchst du Liebes?"
Sagt eine wohl klingende Stimme.
Ich schaue auf und sehe eine Frau, höchstens 35 mit kurzen, braunen, ringellöckchen .
Und riesigen Haselnuss farbene Augen.
Ich Blicke kurz auf das Schild an ihrem zwart rosanen T-shirt
"Lola Tippes". Nett.
"ehm ich... Ich bin Charlotte Forbes, ich bin neu an dieser Schule"
Sage ich etwas verunsichert.
"und du brauchst deinen Stundenplan?"
Sagt Lola lächelnd.
"genau"
Antworte ich jetzt mit etwas festerer Stimme.
"hier Liebes, und lass dir diesen Zettel bitte von jedem Lehrer unterschreiben, den musst du mir am Ende der Woche zurück geben"
Erzählt sie mir während sie mir den Stundenplan in die Hand drückt.
"und hab keine Angst, es ist gar nicht so schlimm wie es zu Anfang scheint"
Ich lächel ihr zu und nicke.
"dann bis Freitag" sagt sie noch, aber da war mein Kopf schon wieder leer.
Ich laufe durch die Flure auf der Suche nach meinem Klassenzimmer.
Ich fand es in dem Moment in dem die Glocke läutet.
Biologie mein Lieblingsfach, ich freue mich.
"hallo, ich bin neu hier"
Sage ich schüchtern zu einem großen ründlichen Mann.
"Mrs Forbes?" fragt er mit dunkler Stimme.
Ich nicke.
"setzen sie sich bitte, nehmen Mr Jordan"
Er weißt auf einem Platz in der dritten Reihe.
Als ich mich auf den Platz nehmen "mister Jordan" setze, redet dieser mich auch direkt an.
"bist du die neue? Charlotte?"
"jap" antworte ich etwas schroff.
"ich bin brain, Brian Jordan" sagt er wiederum sehr freundlich.
"schön dich kennenzulernen Brian" antworte ich nun lächelnd.
Immer positiv in neue Dinge starten, dass hat mein Dad auch immer gesagt.
"Wenn du mit einem Lächeln durch die Welt gehst, lächeld die Welt auch zurück."
Das waren seine Worte.
Brian Jorden zieht mich glücklicherweise aus diesem doch etwas Nostalgischen und traurigen Gedankengang in den er sagt:
"bist du gut in Biologie?"
Ich nicke und frage "du auch?"
"ja ist mein Lieblingsfach"
"meins auch" antworte ich etwas zu laut.
Er lacht.
Diese Stunde war gut, ich kannte das Thema schon und konnte auf alle Fragen antworten.
Brian und ich könnten gut miteinander reden, er ist wirklich nett und lustig.
Vielleicht hatte ich meinen ersten Freund an der neuen Schule gefunden.
Am Ende Stunde wusste ich einiges über ihn.
Bestandsaufnahme:
- seine Mutter ist Philipinerin
Was cool war, auf den Philippinen war ich vor 3 Jahren mit meinem Dad
- er hat 6 Geschwister, davon 2 Ältere und 1 Jüngere Schwester und 3 kleine Brüder.
- da seine Schwestern in den Augen seiner Mutter keine Verantwortung übernehmen können, sie und Brian's dad gedoch voll berufstätig sind, muss Brian sich die meiste Zeit um seine 4 kleineren Geschwister kümmern.
Was auch nicht immer leicht für ihn ist da
- er wie zu erwarten im Football Team der Schule war
- ein Athlet, mit der Chance auf ein Naturwissenschaft-Stipendium
- er war irgendwie anders, anders als jeder andere Athlet auf meiner alten Schule
- er war kein Klischee
- außerdem sagt er mir zum Schluss noch mit einem leichten Ton von betrübtheit, dass er eine Freundin hat, sie geht auch auf diese Schule und ist in unserer Stufe nur das sie das komplette Gegenteil von ihm war sie haben sich kennengelernt da sie im Cheerleader Team ist, aber während sie sich ihre Zeit damit vertreibt zu Schwänzen und shoppen zu gehen, zeigt Brian viel Verantwortung indem er auf seine Geschwister aufpasst und trotz mangelnder Zeit in 4 verschiedenen Clubs und Vereinen tätig ist.
Ich bewunderte seine Entschlossenheit.
Die Glocke läutet.
"hey Was hast du als nächstes?"
Frage ich und hoffe dabei nicht all zu verzweifelt zu klingen
"französisch" sagt er wieder mit einem breiten Lächeln auf dem Gesicht.
"super, ich auch" sage ich und mache eine kurze Pause "weißt du ich hatte echt einwenig Angst vor diesen Tag, ich bin nicht sonderlich gut darin neue Dinge zu meistern, aber wenn ich ehrlich bin, bin ich sehr froh dass ich direkt auf dich getroffen bin andernfalls würde ich mich vermutlich immer noch etwas fehl am Platz fühlen"
"Du hast die ganze Stunde gebraucht um dir den Mut zu sammeln den du dafür brauchtest, nicht war?"
Ich nicke.
"Ich fühle mich geehrt dein erster Freund auf der Richard-gros-highschool zu sein"
Erwidert er schmunzelnd.
"du bist irgendwie anders Charlotte, jemand den man nicht alle Tage sieht."
Diese Worte lassen wir einfach im Raum stehen und gehen gemeinsam in die Cafeteria.
Dort angekommen überkommt mich wieder Angst als er den Tisch mit den Sportlern ansteuert. Er wird sich doch gestimmt zum football team oder zu seiner geistig unausgereiften Freundin setzen und da würde ich wohl ziemlich fehl am Platz sein. Ich überlege mir schon wo ich mich wohl am besten hinzu setzen könnte "die Schminkfraktion, die depressiven, die Gothiktypen, die Musikvernatiker, kunstliebhaber, die weirdos, es gibt doch immer genau diese Grüppchen an öffentlichen Highschools." doch Brian sagt "komm her, ich stelle dich meinen Freunden vor"
Und zu meiner Überraschung dreht er sich von den Sportlern weg
In Richtung der "weirdos"
Am Tisch angekommen drehen sich alle gleichzeitig um
"Leute, das ist Charlotte, sie ist neu hier und es ist doch bestimmt kein Problem wenn sie bei uns sitzt oder?"
Alle schütteln gleichzeitig wie in einem Film die Köpfe.
"Nein gar kein Problem, komm wir rutschen ein bisschen" sagt ein zirliches Mädchen mit großen blauen kulleraugen nachdem sie das Stück Apfel in ihrem Mund hinunter geschluckt hat.
Lächelnd bewege ich mich zu ihr und setze mich auf die soeben frei gemachte Stelle neben ihr und einem jungen mit Lockenkopf der voll und ganz in die Musik vertieft war die man nur leicht durch die Kopfhörer hören konnte.
"das ist Adam, er ist immer lieber für sich alleine, doch wir wollen nicht dass er sich verkriecht unser Kompromiss ist dass er Musik hören darf"
Sprach mir das Mädchen mit den kulleraugen zu, die meinen Blick zu ihm wohl gesehen hatte.
"oh und ich bin Ally, eigentlich Allysa, aber Ally ist mir lieber"
"du hast schöne Augen" sage ich ganz unverwandt.
Sie errötet, freut sich aber sichtlich über das Kompliment.
Brian stellt mir nun auch die anderen am Tisch vor.
Da wären zum einen Casey, die genau wie ich gerne schrieb und auch oft zu Vorlesungen von Bekannten Dichtern und Poeten ging, sie bot mir an mich mal mit zu nehmen . Lewis war zusammen mit Toby und Hanna die ebenfalls am Tisch saßen in einer Band und im selben spanisch Kurs wie ich.
Es ist erstaunlich wie nett all diese Menschen sind für gewöhnlich finde ich kaum Menschen mit denen ich auf einer Wellenlänge bin.
Um so mehr freue ich darüber.
"wo bleibt sie eigentlich" hörte ich Lewis sagen.
Völlig in meinen Gedanken versunken habe ich nicht mit bekommen um wen es geht.
"vermutlich schwänzt sie wieder" antwortet Aly traurig.
"darf ich fragen um wen es geht?" frage ich von dem traurigen Unterton in Allys stimmte verunsichert.
"hayley Roberts" sagen sie alle gleichzeitig, wieder mit diesem leichten Unterton von Trauer.
Ich vermisse!
Ich vermisse den Sommer
Vermisse das Gefühl von unbrschwertheit und Freiheit
Vermisse den See
Vermisse die Freundschaft
Vermisse die late night talks
Vermisse die kleinen fresstyle runden im Skatepark denen ich gelauscht habe.
Ich vermisse es jemandem zu vertrauen.
Ich vermisse sogar die Hitze
Die Ferien
Vermisse den Fick den ich auf Schule geben konnte, weil sie endlich vorbei war.
Ich vermisse es mich in die bowl zu legen und den Sternenhimmel anzuschauen
Vermisse den Skatepark im generellen.
Die Menschen. Sie haben mir energie gegeben, den Spirit den ich zum Überleben brauchte.
Ich vermisse die Veränderung.
War ein anderer Mensch vor dieser Zeit. Vor dem Sommer. Habe Angst mich zurück zu bewegen.
Ich vermisse die Inspiration.
Vermisse es meine Kunst zu teilen.
Seine Kunst zu sehen.
Seine Seele zu sehen und meine zu offenbaren.
Vermisse die Partys. Die Musik. Vermisse sogar die Drogen.
Ich vermisse es mich einer Person so völlig nah zu sein, ohne einen Romantischen Hintergedanken. Einfach alle Masken fallen lassen zu können. Kein perfektes ich darstellen zu müssen.
Jemanden zu haben der meine Seele berührt hat und der Verstanden hat wer ich bin und wer ich sein will.
Ich vermisse das so sehr.
Ich habe das Gefühl ich verliere mich.
Verliere meine Entwicklung.
Shiro 26.01.2020