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@kunst-geschoss
Ausstellung ist eröffnet. Nicole Heinzel zeigt in einer raumoffenen Ausstellung arbeiten die während der Coronaeinschnitten entstanden sind. ”SOS” oder “Serie of Seven” war die Initialzündung für beständiges Arbeiten bis zur Jetztzeit. Eine Film bringt ihnen das Arbeiten der Künstlerin nahe - Sehenswert!
Foto: A. Molkenthin
Ausstellung eröffnet
„Kein Beruf ist so von Individualität geprägt wie der des Künstlers.“ Der Satz von Kurator Frank W. Weber fiel am gestrigen Abend zur Vrenissage der 5. Bestandsaufnahme Malerei-Grafik-Plastik im Kunst-Geschoss. Rund 100 Gäste waren in die Stadtgalerie im Schützenhaus auf der Insel gekommen. Die Räume füllten sich schnell, vor den Arbeiten wurde diskutiert, verglichen, gedeutet. „Wo Individualisten zusammentreffen, wird es interessant“, sagte Weber. Jeder finde seinen eigenen Maßstab: der eine in Ausstellungen und Besucherzahlen, der andere im Verkauf, im handwerklichen Können oder in der freien Entfaltung. „An Maßstäben lässt sich Kunst schwer messen.“ Was bleibe, sei die Kreativität – und das Verlangen, sich mit mehr zu beschäftigen als mit dem Lebenserhalt. 24 künstlerisch Tätige zeigen zur 5. Bestandsaufnahme jeweils zwei Arbeiten. Malerei steht neben Grafik, plastische Arbeiten setzen Akzente im Raum. Die Bestandsaufnahmen sind dabei mehr als eine Ausstellung. Sie sind eine regelmäßige Standortbestimmung der Werderaner Kunstszene. Alle zwei Jahre macht das Kunst-Geschoss sichtbar, was in Ateliers, Werkstätten und Arbeitszimmern entsteht – im Wechsel von Textilkunst und Kunsthandwerk mit Malerei, Grafik und Plastik. Berufs- und Amateurkünstler stellen bewusst nebeneinander aus. Genau das verleiht der Schau ihre Spannung. Bürgermeisterin Manuela Saß richtete den Blick auf die Entwicklung der vergangenen Jahre. „Die Stadtgalerie Kunst-Geschoss ist aus unseren kulturellen Angeboten nicht mehr wegzudenken. Sie ist ein Motor und Zentrum der künstlerischen Arbeit und Präsentation“, sagte sie. Mit der 5. Bestandsaufnahme zeige die Stadt erneut, dass ihr Kunst auf hohem Niveau am Herzen liege. „Berufs- und Amateurkünstler vereinen sich hier ohne Vorbehalte. Das ist der Spiegel eines sorgfältigen Engagements für die Kunst und Kultur in unserer Stadt.“ Die Ausstellung lädt bis Ende 12. April dazu ein, genauer hinzusehen, ins Gespräch zu kommen und die Vielfalt künstlerischer Handschriften aus Werder (Havel) zu entdecken.
Foto: Molkenthin, Klix, Karele, Laber
Ausschreibung zur Beteiligung an der Ausstellung
„5. Bestandsaufnahme für Malerei/Grafik/Plastik“
in der Stadtgalerie Kunst-Geschoss in Werder (Havel)
Vom 25. Februar bis 12. April des Jahres 2026 findet in der Stadtgalerie Kunst-Geschoss die 5. Bestandsaufnahme Malerei/Grafik/Plastik statt. Sie haben die Möglichkeit sich für die 5. Bestandsaufnahme für Malerei/Grafik/Plastik zu bewerben, wenn Sie folgende Bedingungen erfüllen:
• Sie in Werder (Havel) oder einem der Ortsteile wohnen, leben, Ihre künstlerische Arbeitsstätte (Atelier) bzw. einen festen Arbeitsplatz haben. Sie sich mit hohen künstlerisch, handwerklichem Anspruch auf den Gebieten der Malerei, Grafik und Plastik beschäftigen als:
• Berufskünstler/in
semiprofessionelle/r Künstler/in
• Amateur mit hohem handwerklichem Anspruch und Fertigkeiten
• Die Arbeiten müssen gerahmt und ausstellungsfertig sein.
• Plastik muss sich eindeutig als angewandte Kunst und nicht als Kunsthandwerk definieren.
• Ausstellungsdauer vom 25. Februar bis 12. April 2026
• Verfügbarkeit der einzureichenden Arbeiten ab 16. Februar 2026 in der Galerie
• Bewerbung per e-Mail unter [email protected] mit folgendem Inhalt
• Name und Vorname
• Wohnanschrift bzw. Atelier und Werkstattanschrift
• Telefonnummer
• Mailadresse
• Geburtsdatum
• Beruf
• kurze Vita und ev. bisherige Ausstellungen auf dem Gebiet als DOC-Dokument bzw. Text
in der Mail
• digitale Fotografien im Anhang (300 dpi, Format JPG) der 2 Werke mit Titel, Format, Technik, Jahr und Versicherungswert als DOC-Document bzw. Text in der Mail
• Bewerbungsende, 15. Februar 2026
• Darüber hinaus eingehende Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden!
• Bei Anfragen steht Ihnen der Kurator der Stadtgalerie, Frank W. Weber unter [email protected] oder 0172-173 80 81 zur Verfügung
Ausstellung ist eröffnet
Fotos: Claudia Constanze Lorenz und Andrea Molkenthin
Filmsequenz: Claudia Constanze Lorenz
Erste Impressionen der Ausstellung SEIN oder nicht SEIN
. In den Fotografien von Michael Dressel erzeugt das menschliche Zutun in der Mojave-Wüste eine differenziertere Betrachtung einer ansonsten monotonen Landschaftsform, die auch ohne Menschen existent wäre. In der Bildwelt von C.D. Aschaffenburg werfen die Kombinationen unterschiedlicher künstlerischer Techniken und sureale Kompositionen gegensätzlich figuraler Typen generelle Überlegungen des globalen Zusammenlebens auf. Beide Künstler bedienen sich unterschiedlicher Sujets. Die Verbildlichungen reizen die Betrachter der Werke zu eigenen Schlussfolgerungen …
Partnerstadtbesuch im KUNST-GESCHOSS
Im Rahmen eines viertägigen Besuches der Stadtdelegation von Biržai (Litauen) war auch ein Besuch im KUNST-GESCHOSS eingeplant. Kurator Frank W. Weber erläuterte das erfolgreiche Konzept und den Aufbau der Kunstsammlung innerhalb des 17 jährigen Bestehens mit gegenwärtig 86. Ausstellung.
Foto: zweiter von links, Litauens jüngster Bürgermeister - Kęstutis Knizikevičius, fünfte von links Vizebürgermeisterin - Astra Korsakienė, Ratsmitglied - Tomas Četvergas, Direktor des Biržai-Sportzentrums - Sigitas Mitrochinas, Beraterin des Bürgermeisters - Toma Rožėnienė, Tourismus- und Wirtschaftsförderzentrum - Tolvyda Raudonikienė (fotografiert)
„Café Louve - Prag“ 18.5.26, Holztypendruck,