Justice League (2017), dir. Zack Snyder.
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Justice League (2017), dir. Zack Snyder.
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Hexensabbat
Teil 1:Offen für eine Sommernacht
Ihre Sicht - ...mmmfmmm...
„Eric brachte mich zu einem Bett, er ergriff die Initiative und zog mich aus; das hatten wir uns irgendwie angewöhnt. Er fing an mich zu streicheln und zu küssen, und sofort kamen andere. (…) Wenn ich lag, konnten mich mehrere Männer berühren, während einer sich mit aufrechtem Oberkörper, damit der zusehen konnte und die anderen mehr Platz hatten, mit meiner Möse beschäftigte. Ich gab mich den verschiedenen Berührungen hin, eine Hand rieb mit kräftigen kreisförmigen Bewegungen den Teil meiner Scham, den sie erreichen konnte, eine andere streichelte meinen Oberkörper oder reizte meine Nippel.(…) Diesbezüglich erinnerte ich mich an eine Steifheit, die meine Schenkel befiel, nachdem man mich etwa vier Stunden gebumst hatte - umso mehr als viele Männer die Schenkel der Frau gerne weit spreizen, um besser sehen und tiefer stoßen zu können. Als man mich ausruhen ließ, bemerkte ich, dass meine Scheide steif war. Es war eine Wollust, die harte Scheidenwand zu spüren, sie fühlte sich schwer an und schmerzte ein wenig und auf irgendeine Art bewahrte sie die Abdrücke all der Schwänze, die sich hineingeschoben hatte.“ Seine tiefe Stimme rezitierte aus der Autobiografie von Catherine Millet. Das Buch „Das sexuelle Leben der Catherine M.“ beschreibt in bedingungsloser Offenheit eine von allen Zwängen befreite Sexualität einer selbstbestimmten Frau. Das Bestseller—Buch in Frankreich hatte wegen seiner literarischen Schilderung von Sex mit wahllosen Fremden sogar viele Kritiker begeistert.
Ich lag mit hochrotem Kopf neben Karl, der mir meine Bettlektüre aus der Hand gerissen hatte und mit scheinbar entrüsteter Stimme aus dem Buch vorlas. „Ist es das, was Du willst? Dich von anderen Männern bumsen zu lassen?“ Er fixierte mich mit seinen graublauen Augen. Mein Herz schlug bis zum Hals, als ich antwortete, „Ich habe mich nur für die Erfahrungen einer anderen Frau interessiert.“ Während er mein Gesicht weiter fixierte fühlte ich seine Hand, die unter der Bettdecke an meinem Oberschenkel entlang strich. Sein Zeigefinger erreichte meine rasierte Scham und bohrte sich ohne Vorwarnung in meine Scheide. Dann zog er den Finger mit einem Ruck wieder heraus und hielt ihn mir unter die Nase. Die Fingerkuppe glitzerte von der Nässe meiner Lust. Ich roch den leicht säuerlichen Geruch meines Sekrets. „Und was ist das? Die eigentliche Wahrheit! Du hast Lust auf Sex mit fremden Männern!“ Ich schaute ihn zerknirscht an. Was sollte ich sagen? Da ich Zivilrichterin bin wusste ich, dass die Beweislage gegen mich sprach. „Gut, wenn das so ist, dann sollst du deinen Sex mit fremden Männern haben.“ Erklärte er auf einmal lachend. „Natürlich nur unter folgender Bedingung: Ich werde alles lenken und dirigieren.“ Jetzt war ich diejenige, die überrascht und entrüstet war. „Spinnst Du? Ich will es nicht mit fremden Männern treiben. Das ist eine Fantasy und mehr nicht. Und wie pervers ist das denn? Du willst mich von fremden Männern vögeln lassen?“, rief ich empört. Er lachte ironisch, was mich noch mehr aufregte. „Wer ist denn hier pervers? Diejenige, die von fremden Schwänzen träumt oder ich, der dir dein Vergnügen verschaffen will? Die Wahrheit ist, der Gedanke erregt mich, dich mit anderen Männern zu teilen. Dir dabei zuzusehen, wie du anderen Lust schenkst, ist doch etwas Schönes. Und deine Lustgrotte will es doch auch.“ Er hob wieder grinsend seinen Zeigefinger. Ich konnte es nicht glauben. Mein Liebhaber wollte mich mit anderen teilen, wie eine Sache, die man an andere verleiht. „Also, ich glaube es nicht.“ Seine Hand verschwand schon wieder unter der Bettdecke. Karl wusste, dass ich nicht mehr denken konnte, wenn er mit Reiben, Pressen und Eindringen begann. „Ich will jetzt nicht mehr darüber reden,“ knurrte ich. „Dann vertagen wir die Sache euer Ehren.“ In dieser Nacht nahm er mich härter und unmittelbarer als sonst. Sein steifes Glied suchte eine schnelle Befriedigung.
Am nächsten Tag saß ich hinter dem Richtertisch hörte in meiner Robe dem vortragenden Kläger zu und konnte mich nicht konzentrieren. „Reiß dich zusammen,“ sagte ich mir leise. Das war meine erste Einzelrichterstelle. Da ist ein souveränes Auftreten war für mich besonders wichtig. Obwohl ich 30 Jahre alt bin, wirke ich mit meiner Stubsnase und den Pausbacken jünger. Ich nahm die Verhandlung in die Hand, argumentierte den unverschämten klagenden Vermieter in die Ecke und verhalf den Mietern zu ihrem Recht. Wo kämen wir denn hin, wenn man Mieter einfach so heraus sanieren könnte?
In der Mittagspause auf einer sonnigen Parkbank kamen mir wieder diese bohrenden Fantasien in den Sinn über gesichtslose Männer, die mich berührten und streichelten an meinen intimsten Körperstellen. Sich einfach fallen lassen, überlassen der Lust anderer. Befriedigen und befriedigt werden. Immer und immer wieder. Die Lustvolle, wie ich diese innere Stimme nenne, ist gierig, leichtsinnig, wollüstig. Eine andere Stimme versuchte mich zur Vernunft zu bringen. „Schämst du dich nicht?“ sprach sie eindringlich auf mich ein. „Willst du dich mutwillig in Gefahr begeben? Was ist, wenn du unter unkontrollierbare Perverse fällst? Und Geschlechtskrankheiten? Die willst du dir doch nicht einfangen. Und wenn dich jemand erkennt, dann ist dein Ruf als Richterin zerstört. Oder schlimmer, du wirst erpressbar.“ Das war die Stimme meiner Gouvernante, wie ich sie nannte, die mir eindringlich ins Gewissen und in den Verstand redete und versuchte, meine feuchten Gedanken zu vertreiben.
Am nächsten Abend begleitete ich Karl in ein veganes Hotelrestaurant. Nach dem Essen setzten wir uns noch an die Bar und tranken einen Cocktail. Unvermittelt fing er wieder mit dem Thema an. „Und hast du es dir überlegt?“ „Was überlegt?“ fragte ich, obwohl ich wusste, worauf er hinaus wollte. „Tu nicht so unschuldig! Du wirst schon wieder knallrot! Deine weiße Haut verrät dich sofort. Wann soll ich deine Nacht mit einer Gruppe Männer organisieren?“ fragte er mit einer brutalen Offenheit. „Gar nicht! Ich werde nicht meine Gesundheit und meinen guten Ruf riskieren wegen deiner fixen Ideen,“ antwortete ich. „Meine Liebe, wir leben nur einmal. Du hast Lust auf anonymen Sex und mir wird es Lust machen zuzusehen und alles zu organisieren. Und gut geplant, gibt es wenig Risiko.“ „Für dich nicht, aber für mich“ gab ich schnippisch zurück. Er schnaubte und nippte an seinem Glas. Dann schweifte sein Blick ab und plötzlich umspielte ein Lächeln seine Lippen. „Siehst du den Mann an dem Tisch dahinten. Ich drehte mich um und bemerkte gerade noch, wie ein älterer untersetzter Mann in einem altmodischen Anzug, seinen Blick von mir abwandte. „Der Mann verdreht sich schon seit Längerem den Hals, um einen Blick auf deine weißen Oberschenkel zu werfen. Sei doch so gut und zieh deinen Rock noch etwas höher. Geben sie ihm etwas zu träumen.“ „Spannern soll ich auch noch zu Willen sein?“ „Nein du sollst einem Mann, der dich begehrt, etwas zum Träumen geben. Du bist sein Lustobjekt. Ist es nicht schön begehrt zu werden?“ Ich schüttelte den Kopf, zupfte aber dann meinen Minirock hoch, so dass meine Oberschenkel fast zur Gänze sichtbar waren. Ich dreht meinen Barhocker in die Richtung des Unbekannten und öffnete ab und zu meine überkreuzten Beine.„Er wird von dir heute nacht träumen. Du bist seine Inspiration.“ Lachend gab er mir einen Kuss auf die Wange. „Du Hure“, sprach empört meine innere Gouvernantenstimme. „Du Heldin“, sprach die Lustvolle.
Drei Wochen lang erwähnte Karl das Thema nicht mehr. Ich dachte erleichtert, dass er die Sache mit dem Gruppensex fallen gelassen hatte. Wir saßen mit unseren bequemen Hausklamotten in unserer Küche beim Abendessen, als er unvermittelt konkret wurde. „Ich habe vor einer Woche aushilfsweise eine Fußballmannschaft aus einer bayrischen Liga trainiert. Sie haben 3:0 gewonnen. Danach saßen wir abends noch beim Bier zusammen. Es sind alles junge Kerle in den Zwanzigern, die sich zum großen Teil seit der Schule kennen. Eine eingeschworene Clique, die zusammenhält, jedes Wochenende miteinander spielt, die ab und zu zusammen nach Mallorca in Urlaub fahren, um sich dort die Hörner abzustoßen. Manche haben eine Freundin zuhause, manche nicht.“ Ich fing an zu schwitzen, ahnte was jetzt kommen würde. „Das sind Jungs, auf die ist Verlass. Unter denen herrscht ein Ehrenkodex. Man schlägt gemeinsam über die Stränge. Darüber wird aber im eigenen Interesse nicht mit Außenstehenden gesprochen. Ich erzählte von dir. Welche Bücher du liest und über welche Wünsche wir beide gesprochen haben. Natürlich kennen sie weder deinen Namen, noch deinen Beruf. Ich ließ dieses Foto herumgehen.“ Es war ein Urlaubsfoto. Ich, im Bikini seitwärts von hinten, geschickt fotografiert. Mein Gesicht war nicht zu erkennen, dafür meine straffen vollen Pobacken, meine langen Beine, die schlanke Taille, meine üppigen Hüften und die vorspringenden Brüste. Meine dunklen glatten Haare fielen mir über den Rücken. „Die Reaktionen der Jungs waren eindeutig. Einige pfiffen anerkennend. Ich bot ihnen an, dass sie dich für eine Nacht abwechselnd haben können. Voraussetzung ist, dass ich dabei bin, als ihr Trainer für Ordnung sorge, sie sich an meine Anweisungen halten und natürlich konsequent Kondome benutzt werden. Dir ziehe ich eine Binde über die Augen. So sind sie für dich anonym und du für sie im Genzug auch. Es ist Lust auf Gegenseitigkeit und danach gehen alle wieder ihrer Wege. Stattfinden wird das lustvolle Treiben in einem Appartement irgendwo auf dem Land. Was sagst du dazu? Die meisten der 16 Jungs würden mitmachen“ „Ich bin sprachlos. Du hast mich an eine Fußballmannschaft verschachert!“ Er schüttelte resignierend den Kopf. „Es ist die einmalige Chance deine Phantasien wahr zu machen in einem geschützten Umfeld. Und verschachert habe ich dich nicht, weil du letztendlich entscheidest.“ „Was heißt das?“ „Nächsten Samstag fahre ich. Entweder du fährst mit und erlebst wahrscheinlich die intensivste Nacht deines Lebens oder du bleibst hier und ich gebe den Jungs zum Trost einen Abend in der Bowlingbahn aus.“ „Eine Entscheidung zwischen Sex und Bowlingbahn. Vielen Dank! Ich schlafe heute nacht auf der Couch. Allein!“ Die folgende Nacht konnte ich leider nicht schlafen. Die Stimme der Lustvollen kokettierte tatsächlich mit dem Vorschlag und zauberte mir einen Strauß wilder Phantasien ins Hirn. Die Gouvernante tobte und schrie. Es käme überhaupt nicht in Frage. So ein ehrloses gefährliches Vorhaben sei unverantwortlich, rief sie.
Unter lautem Protest der Gouvernante stieg ich am Samstag, einem warmen Junitag, zu Karl ins Auto. Die Lustvolle hatte gesiegt. Mit einem anerkennenden Lächeln brauste mein Liebhaber mit mir über die Autobahn. Er hatte ein Ferienhaus gewählt, das nur über einen Feldweg erreichbar und an einer einsamen Waldlichtung gelegen war. Innen befand sich ein großes Schlafzimmer mit einem breiten Ehebett. Zur Wohnung gehörte eine geräumige Küche und ein kleines Wohnzimmer. Vom Schlafzimmer aus führte eine Glastür auf eine breite Terrasse. Es war alles hell und freundlich eingerichtet. Zufrieden stellte ich fest, dass das Tageslichtbad über eine Badewanne und ein Bidet verfügte. Als Karl unseren Koffer abgestellt hatte, ging er ins Bad und brachte mir ein Glas Wasser. Als ich das Glas in meine Hand nahm, merkte ich, dass ich vor Aufregung leicht zitterte. Mein Bauch fühlte sich ziemlich flau an. Ich musste zugeben, dass ich mich fürchtete, vor dem was kam.
Nachdem ich das Glas in einem Zug ausgetrunken hatte, nahm er es mir ab und sagte im Befehlston eines Fußballtrainers , „Zieh dich aus und leg dich auf das Bett. Auf den Rücken bitte.“ Merkwürdigerweise hatte der Befehlston eine beruhigende Wirkung auf mich. Es gab klare Ansagen. Karl wusste anscheinend genau, was er mit mir tat. Ich zog mein Kleid über den Kopf und schlüpfe aus meinem Slip und meine Sandalen. Dann legte ich mich auf das weiße Laken. Karl nahm meine Kleidung vom Boden und legte sie in eine Schublade im Kleiderschrank. Er sperrte mit einem Schlüssel zu. Dieses Wegsperren meiner Sachen machte mich irgendwie noch nackter und ausgelieferter. Aus der Tasche zog er eine schwarze Augenbinde aus Samtseide. Er trat an das Bett, gebot mir, den Kopf zu heben und zog mir die Binde über meine Augen. Es wurde angenehm dunkel. Mit der Binde, so kam es mir vor, gab ich die Verantwortung über mich ab. „Du bleibst da liegen und wartest.“ Das Warten war wieder beängstigend. Du liegst da, nackt, blind, deine Gedanken jagen, du malst dir aus, was kommen könnte, hast Angst und Lust zugleich.
Nach einer Weile hörte ich das Geräusch heranfahrender Autos. Knirschender Kies zeigte an, dass die Autos vor dem Haus geparkt wurden. Ich zitterte wieder vor Aufregung als ich herannahende Schritte und männliche Stimmen hörte. Karl begrüßte die Ankommenden vor der Haustür, fragte die Männer, wie die Fahrt war und ob sie gut an den Baustellen vorbei gekommen seien. Ich kam mir auf einmal wie eine Nebensache vor und fragte mich, was ich hier eigentlich mache und welch lächerliche Figur ich wohl abgebe. Ich hörte Karls laute Stimme „Sind alle da?“ Ein vielstimmiger Chor antwortet. „Dann kann es ja los gehen“. Dann hörte ich, wie sich die Tür öffnete. „Da ist sie“ kündigte Karl mich an. „Habe ich euch zuviel versprochen?“ „Cool“,rief einer. „Geil!“ ein anderer. Andere stimmten dem zu. Dann hörte ich Schritte. Ich war froh, als ich Karls Stimme an meinem Ohr hörte. „Entspann dich, alles ist gut. Keine Angst.“ Seine Hand strich beruhigend über meine Haare. Dann spürte ich seine Hände, die in kreisenden Bewegungen meinen Bauch, meine Brüste, meine Arme, Schenkel, Waden und Füße mit Öl massierten. Meine Muskulatur wurde geknetet, gewalkt und antwortete mit wohligen Schauern. Massieren konnte er wirklich gut. Dann merkte ich, dass Karl langsam meine Beine öffnete. Er arbeitete sich an der zarten Haut der Innenseiten meiner Oberschenkeln nach oben. Als ich einen feuchten kühlen Finger an meinen weichen Schamlippen spürte, wusste ich, dass er Gleitmittel verwandte. Seine Finger drangen sanft in meine Scheide ein, weiteten und spreizten sie auf, legten die inneren Lippen frei und stießen in einem gleichmäßigen Rhythmus vor und zurück. Andere Finger beteiligten sich nun an dem Spiel, rieben geschickt die Haut um meine Klitoris. Finger umgriffen meine Perle, drückten und umspielten sie. Begleitet wurde das Treiben von Kommentaren der umstehenden Männer, die sich über mein Geschlecht und die Möglichkeiten austauschten, eine Frau zum Orgasmus zu bringen. In mir stieg die Spannung. Mein Körper pumpte Blut in mein Geschlecht. Meine Brüste wurden schwer. Ich stimmte mit meinem Becken in die rhythmischen Bewegungen der Finger ein. Begleitet von meinem tiefen Stöhnen kam es mir in mehreren starken Wellen. Um mich herum kam Applaus auf. Ich hatte keine Zeit mich darüber zu wundern. Hände strichen über meinen Körper. Anscheinend hatte mein Freund mich vollends an die anderen Männer frei gegeben. Dicke Finger erkundeten meine Geschlecht mit tiefen Stößen. Eine Hand knetete ausgiebig meine rechte Brust. Finger kniffen schmerzhaft in die Warze meiner anderen Brust. Ein Mann mit kitzelndem Bart küsste mich auf die Lippen, drängte seine Zunge in meinen Mund. Ich ließ sie ein und antwortete mit dem Umspielen meiner Zunge. Finger und Hände strichen über meine Waden, Schenkel und den Bauch. Ich war in einem Meer von erkundenden Händen. (weiter siehe Teil 2)
Teil 2: Offen für eine Sommernacht
Ihre Sicht bei ...mmmfmmm..
Im Raum wurde irgendetwas verschoben und geräumt. Da hörte ich eine fremde hohe Stimme. „Hebt sie auf. Sie ist genügend vorbereitet.“ Hände schoben sich unter meinen Rücken und meinen Po. Ich schwebte auf einmal durch den Raum. Dann spürte ich eine Holzfläche unter meinem Rücken. Das musste der Küchentisch mit Holzmaserung sein. Man drapierte mich so, dass mein Po mit der Tischkante abschloss. Meine Schenkel und Waden wurden von kräftigen Händen hoch gehalten. Die Beine wurden gespreizt, so weit es ging. Es gab jetzt kein Entkommen mehr. Ich spürte, wie sich meine verräterischen Schamlippen langsam teilten und ein kleines Loch freilegten. Meine empfindlich feuchte Rosette war ebenfalls den Blicken ausgesetzt. Ich erschrak, als ich die Spitze eines Penis an meinem Geschlecht spürte. Einen Augenblick verharrte der Schwanz an der Öffnung, dann stieß er in einem Zug tief mich hinein. Es musste ein großes Exemplar sein, da es mich voll ausfüllte. Ich war dankbar, dass der Schwanz kurz in mir verharrte. Der für mich unsichtbare Mann zog sein Rohr geschickt hinaus und dann in der ganzen Länge wieder hinein. Es gab wieder anerkennendes Klatschen. Dieser Mann war wirklich gut. Ein obszönes schmatzendes Geräusch entstieg meinem feuchten Geschlecht. Während er mit einer leichten Drehbewegung in mich hineinstieß, stimulierte er gleichzeitig die Gegend um meine Klitoris, so dass ich tatsächlich mit ihm zusammen stöhnend kam. Kaum hatte er sich zurückgezogen, nahm ein anderer seinen Platz ein. Der neue Mann umklammerte mit seinen schwieligen groben Händen meine Hüften und zog mein Becken gegen seinen Schwanz. Ich kam mir vor, wie ein Sextoy, das zur Selbstbefriedigung benutzt wurde. Er kam schnell mit einem merkwürdigen Quieken. Als nächstes stieß ein schlaffes Glied in meine Muschi. Auch unter den Anfeuerungsrufen seiner Kameraden dauerte es, bis das labbrige Glied sich zuckend in das Kondom ergoss.
Zwei Münder ergriffen gleichzeitig Besitz von meinen beiden Brustwarzen. Die Kerle hatten sich wohl abgesprochen. Ob Karl den beiden erzählt hatte, dass ich das sehr liebte. Ich genoss das feste Saugen und Ziehen. Eine meiner lustvollen Marotten. Dann erklangen Befehle. Ich wurde wieder wie eine Puppe durch die Luft gehoben. Die Hände positionierten mich auf allen vieren auf dem Bett. Hände ergriffen von unten meine schweren, hängenden Brüste, die Nippel noch steif vom Saugen. Ein Schwanz strich mit der Spitze über meine Arschfalte herunter zum Damm und wieder nach oben zur Rosette. Dann spürte ich einen schmerzhaften Druck, der mich aufschreien ließ. „Stop!“ rief Roger. „Wir müssen sie erst vorbereiten.“ Der Schwanz zog sich wieder zurück. An seine Stelle trat ein Finger, der die Fältchen meiner Rosette unter kreisförmigen Bewegungen mit Gleitmittel versah. Ein Finger drang mit einer Drehung in meinen After ein und dehnte ihn langsam, aber entschieden. Nach der ersten Erkundung schoben sich erst zwei, dann drei Finger in die Öffnung. Es gelang mir, entspannt die Dehnungen meines Schließmuskels zu ertragen. Dann wurden die Finger herausgezogen und ein kühler Dildo bahnte sich seinen Weg in mein Innerstes. Nach einer weiteren ausführlichen Dehnung folgte ein weiterer Versuch mit dem Schwanz und ich war ein wenig stolz, als der ohne größeren Widerstand meine zweite Öffnung eroberte.
Lieber Leser, liebe Leserin, Gleitgel, Dehnung des Schließmuskels und etwas Geduld wirken hier Wunder und hat schon manche schmerzhafte Verletzung vermieden. Karl gab dem Eindringling noch den Tipp, nicht zu heftig zu stoßen. Nach einigen sanften Stößen war auch schon der nächste Fußballer zwischen meinen Pobacken auf Erkundung in mein Innerstes. Kräftige schwielige Hände kneteten meine Pobacken, während die Stöße immer heftiger wurden.
Irgendwann durfte ich eine Pause einlegen. Karl geleitete mich zur Toilette, wo ich Wasser lassen konnte. Eine Hand reichte mir ein Glas Wasser. Nach einer Stärkung musste ich mich auf den Boden knien und ein Glied in den Mund nehmen. Ich grinste innerlich. Ich schmeckte ein Kondom mit Himbeergeschmack. Mit Zunge und Lippen verschaffte ich mehreren Schwänzen hintereinander Erleichterung. Dann wurde ich wieder auf den Tisch gehoben. Wie oft ich genommen wurde, ich weiße es nicht. Unzählige Finger und Hände streichelten, befummelten rieben und kniffen die empfindlichen zarten Stellen meines Körpers. Mein Scheide , Rosette und Mund hatten nur noch die Aufgabe, offen zu sein zur Befriedigung. Die Luft war erfüllt von einer stickigen Mischung aus Schweiß, Männerdeodorant, Bier und einer leichte Spur Zigarettenqualm. Wahrscheinlich machten einige Männer auf der Terrasse Raucherpausen. Es gab ein ständiges Kommen und Gehen. Ziemlich laut war es auch, da Unterhaltungen geführt wurden. Gesprächsfetzen drängen an mein Ohr. Ich stand im Mittelpunkt der Gespräche. Der eine lobte mein Blasen. Andere erklärten meinen willigen Arsch als Favoriten, wieder andere meine Muschi. Einer rief, als er meine Pobacken beim Stoßen ausgiebig knetete, „Was für schönes festes weißes Fleisch.“ Ein anderer klatschte bestätigend mit seinen Hand auf die Flanken eines Schenkels und rief zur allseitigen Belustigung „Unser Metzger hat Recht! Aus deutschen Landen frisch auf den Tisch!“
Irgendwann gegen Morgen lag ich total erschöpft mit schmerzenden steifen Muskeln sowie wunden Schleimhäuten und Nippeln auf dem zerknüllten Bettlaken. Ich fühlte mich ausgelaugt, auch von den Orgasmen, die mir Hände, Finger und Schwänze bereitet hatten. Im Raum war Stille. Als ich neben mir ein Rascheln hörte, öffnete ich automatisch gehorsam meine Beine. Aber es war Karl, der meine Binde abnahm und mir zärtlich auf beide Augen küsste. „Du warst großartig,“ flüsterte er in mein Ohr. Dann hob er mich auf und trug mich in das Badezimmer, wo ich wieder Wasser ließ. Das ist übrigens das sicherste Mittel gegen Blasenentzündung nach Geschlechtsverkehr. Im Bidet spülte Karl mit einer medizinischen Lösung meine Scheide aus, dann ließ er mir ein Bad ein. Ächzend glitt ich ins warme Wasser.
Karl ging ins Schlafzimmer. Dann kam er nach einer Weile wieder, wusch mich, rieb mich mit Lotion ein, bestrich meine Rosette, meine Schamlippen und meine Nippel mit Wundsalbe und trug mich wieder ins frisch bezogene Bett, wo ich für die nächsten Stunden in einen tiefen Schlaf fiel.
von Orélie
Der Muster-Sklavenvertrag
Der Muster-Sklavenvertrag - Überarbeitete Fassung
Liebe Leser vielen Dank für Lob und Zuspruch sowie die vielen Kommentare und Hinweise. Ich habe den Vertrag ergänzt um Sklavinnen-Vorschriften zum Verhalten in der Öffentlichkeit, der BDSM-Community, zur Anrede und im Hinblick auf Knebel etc. Auf Anregung einer Leserin habe ich die Regeln über Foto- und Filmaufnahmen neu gefasst und den Paragrafen über die Kündigung mit einer für die Sklavin restriktiveren Alternative ergänzt. Der Vertrag enthält jetzt eine Vielzahl von Anregungen, die selbstverständlich mit eigenen Vorstellungen erweiterbar kann. Viel Spaß beim Lesen und ggfls. Ausleben dieses Vertrags! Die Anwendung der Regelungen erfolgt weiterhin für die Vertragspartner auf eigene Gefahr und ich übernehme keinerlei Gewährleistung und Haftung für die Folgen dieser vertraglichen Vereinbarungen.
Vorbemerkung - Sklavenvertrag aus der Sicht einer Sub
Als Juristin hätte ich nicht gedacht, dass die Anfertigung eines Vertrages lustvoll sein kann. Besonders, wenn ich mir das Ausleben der Vereinbarung vorstellte. Gleichzeitig soll dieser Vertrag Leitplanken geben für das gemeinsame Erleben grenzüberschreitender Fantasien. Der Vertrag ist aus der Notwendigkeit entstanden, vorab feste Spielregeln festzulegen zur Sicherheit von Herr und Sklavin. Der Herr hat ein Interesse daran, nachher nicht überraschend vor Gericht zu landen (Fall Kachelmann). Die Sklavin will beherrscht werden ohne dauerhafte physische und psychische Schäden davonzutragen oder sogar Gefahren für das Leben ausgesetzt zu sein.
Im römischen Recht waren Sklaven wie Sachen zu behandeln. Sie hatten den Status von Tieren, über die der Herr der Familie (pater familias) frei verfügen konnte. Sklaven hatten keinerlei Persönlichkeits- oder Freiheitsrechte, außer ihr Herr gewährte sie ihnen. Körper und Geist gehörten dem pater familias. Sexuelle Selbstbestimmung gab es nicht für Sklaven. Allerdings galt es als unschicklich, gegenüber Sklaven ohne Grund grausam zu sein oder sie zu töten. Zu Zeiten Ciceros , ca. 65 v. Chr.. war z. B. das öffentliche Entsetzen über den grausamen Tod eines Lustknaben groß. Solche Handlungen wurden von der römischen Gesellschaft nicht akzeptiert. Damals wurde man in der Regel nicht unfrei aus eigenem Entschluss, also durch Vereinbarung. Sklave war man durch Geburt oder durch Eroberung und anschließender Entrechtung. Anders ist es bei dem Sklavenverhältnis heute zwischen einer Sub und einem Dom. Hier begibt sich die Sub freiwillig in ein Über- Unterordnungsverhältnis zu einem Dom. Die Lust am Beherrschen beim Herrn und an der Unterwerfung bei der Sklavin sind bestimmende Elemente. Diese Lust sollte im Mittelpunkt des Sklavenvertrags stehen. Getragen werden sollte der Vertrag durch gegenseitiges Vertrauen. Die Sub schenkt ihrem Herrn das Wertvollste, was sie hat. Ihren Körper, ihren freien Willen, ihre Freiheit und ihr Vertrauen. Im Gegenzug nimmt der Herr die Sub in seine Obhut. Er übernimmt ihre Personensorge. Sorgerechte haben auch immer Pflichten zur Folge. So hat der Herr sich verlässlich an Absprachen und Grenzen zu halten. Er muss die Sub vor dauerhaften Schäden an Leib und Seele bewahren und sie versorgen z. B. mit Essen, Getränken, Wärme und Medizin.
Ihr werdet in dem Vertrag juristische Begriffe aus den Straftatbeständen gegen die sexuelle Selbstbestimmung finden. Ich fand es spaßig diese Begriffe zu entnehmen und in einen völlig anderen Zusammenhang zu stellen. Anstatt als Verbote, dienen die Begriffe jetzt der Erlaubnis. Ein erregender Gedanke.
Basis des Vertrages und jeder Erweiterung der Rechte und der Berechtigten ist die vorherige freiwillige Einwilligung der Sklavin. Auch dauerhafte Zeichnungen des Körpers der Sklavin und riskantere Praktiken sind nur möglich mit vorheriger Zustimmung der Sklavin. In der Regel macht sich der Dom strafbar, wenn er ohne Einwilligung der Sklavin in deren Freiheit oder körperliche Unversehrtheit eingreift. Wichtig zum Schutz der Sklavin sind auch Code-Wörter bzw. Zeichen. Hält der Dom sich an die Vereinbarungen und respektiert er die freie Wahlentscheidung der Sklavin, schützt er sich nicht nur vor Strafbarkeit, sondern zeigt sich als vertrauenswürdiger und zuverlässiger Herr.
Ich bevorzuge Sklaverei auf Zeit. Im Alltag und im Beruf bin ich selbstbestimmt und trage Verantwortung. Als Sklavin gebe ich meinen Willen und meine Freiheit vollständig ab. Es ist für mich eine Auszeit von der Verantwortung. Willenlos überlasse ich mich dem Willen des Herrn. Werde zum Spielball seiner Lust, seiner Fantasie. Der Herr bestimmt über mich, voll und ganz. Er lenkt, erzieht, bestimmt, befiehlt, straft.
Andere Sklavinnen bevorzugen lieber 24/7. Besonders, wenn sie in einer feste Beziehung leben. Der Sklavenvertrag enthält eine Befristungsregelung, kann aber auch für unbefristete Zeit gelten.
Gerne könnt ihr den Vertrag oder seine Bausteine verwenden. Selbstverständlich übernehme ich für den Vertrag und einzelne Formulierungen keinerlei Gewährleistung, insbesondere nicht für den Schutz vor Strafverfolgung oder Schadensersatz.
Vertrauen und das Einhalten klarer Absprachen sind die Basis jeder lustvollen Herrschaft und Unterwerfung.
Muster-Sklavenvertrag
zwischen
………………… im folgenden “Herr” genannt
und
Orélie im folgenden “Sklavin” oder “Vertragspartnerin” genannt.
Präambel
Die Sklavin unterwirft sich dem Willen, der Gewalt und den Weisungen des Herrn. Die Rahmenbedingungen der Sklaverei ergeben sich aus diesem Vertrag. Der Herr nimmt die Sklavin in seine Obhut und ist verantwortlich für deren Personen- und Gesundheitssorge. Basis dieses Vertrages ist das Vertrauen zwischen Herr und Sklavin.
§ 1 Geltungsdauer
Der Vertrag ist befristet von ….. bis….. - Alternativ: Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die Vertragslaufzeit wird nachfolgend als “Sklaverei” bezeichnet. Die Vertragsparteien vereinbaren eine Probezeit der Sklavin von drei Monaten. Erweist sich die Sklavin als ungeeignet, kann sie vom Herrn in der Probezeit jederzeit verstoßen werden.
§ 2 Status der Sklavin
Die Sklavin ist gegenüber dem Herrn eine Unfreie und steht ihm mit Ihrem Körper und Geist zur Verfügung. Die Befehle des Herrn sind strikt zu befolgen. Sie dürfen nur verweigert werden, wenn sie den nachfolgenden Vertragsregeln widersprechen oder die Sklavin bei Befolgung gegen ein Strafgesetz oder die öffentliche Ordnung verstoßen würde. Die Sklavin ordnet sich dem Herrn vollkommen unter. In Demut und mit Fleiß versieht die Sklavin ihre Dienste im Auftrag des Herrn.
§ 3 Namen, Anrede, Sprechen, Blicke
Der Herr bestimmt, wie ihn die Sklavin anzureden hat (z. B. Meister, Herr, Sir etc.). Der Herr kann der Sklavin während der Sklaverei einen neuen Namen geben. Dieser neue Name ist für die Sklavin verbindlich. Folgsam hört die Sklavin auf den ihr zugewiesenen Namen. Die Sklavin spricht den Herrn nur mit Ehrfurcht und mit “Sie” an. Der Herr kann die Sklavin duzen. Der Herr kann der Sklavin ein Sprechverbot erteilen. Der Herr kann der Sklavin befehlen, in seiner Anwesenheit den Blick zu senken und den direkten Augenkontakt zu unterlassen.
§ 4 Freiheit
Der Herr bestimmt den Aufenthaltsort der Sklavin. Er kann sie während der Sklaverei einsperren oder auf andere Weise der Freiheit berauben. Freiheitsentziehende Maßnahmen können unter anderem sein Fesselung, Fixierung, Anketten etc. Der Herr kann die Sklavin knebeln und/oder Augen und Ohren verbinden. Die Sklavin gibt ihre Freiheitsrechte während der Sklaverei auf. Sie ist verpflichtet, den Anweisungen des Herrn über ihre Aufenthaltsbestimmung unbedingt Folge zu leisten.
§ 5 Körperliche Unversehrtheit
Die Sklavin gibt ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit in die Hände des Herrn. Der Körper der Sklavin ist während der Sklaverei Eigentum des Herrn. Unter Beachtung der nachfolgenden Vertragsregeln verfügt der Herr über den Körper und die Rechte der Sklavin.
§ 6 Dienst
Die Sklavin dient ihrem Herrn. Befehlen und Anordnungen des Herrn hat sie unverzüglich Folge zu leisten. Die Sklavin bedient ihren Herrn, leistet z. B. alle Arten von Haus- und Gartenarbeit. Selbst niedere Arbeiten hat die Sklavin klaglos auszuführen.
§ 7 Kleidung
Der natürliche Zustand der Sklavin ist ihre Nacktheit. In privaten geschlossenen Räumen und auf dem Anwesen des Herrn oder in der BDSM-Community bewegt sich die Sklavin grundsätzlich nackt und barfuß. Der Herr bestimmt die Kleidung der Sklavin. Er hat im Hinblick auf die Gesundheitssorge hierbei die Witterung zu beachten. Der Herr kann das Tragen von Hals-, Hand- und Fußmanschetten anordnen. Der Herr kann das Tragen von Schmuckstücken anordnen, die seine Herrschaft über die Sklavin symbolisieren. Das Tragen von Hosen ist der Sklavin streng untersagt. Stattdessen darf sie nur Röcke oder Kleider tragen. So steht sie dem Herrn stets zur Verfügung. Auch im Hinblick auf das Tragen ihrer Unterwäsche folgt die Sklavin strikt den Anweisungen des Herrn. Das Tragen von eng anliegender Latexkleidung oder ähnlich beengender Kleidungsstücke kann nur nach vorheriger ausdrücklicher und freiwilliger Einwilligung der Sklavin angeordnet werden.
§ 8 Sexuelle Selbstbestimmung
Die Sklavin gibt ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung zu Gunsten des Herrn auf. Der Herr entscheidet über Lust und Leid der Sklavin. Die Sexualität der Sklavin bestimmt ausschließlich der Herr. Der Herr ist jederzeit berechtigt, an der Sklavin sexuelle Handlungen vorzunehmen oder von ihr vornehmen zu lassen. Dies betrifft insbesondere das Eindringen in ihre von der Natur dafür vorgesehenen Körperöffnungen. Der Herr kann dabei Handlungen vornehmen, die die Sklavin erniedrigen. Die Sklavin hat sich für die Bedürfnisse ihres Herrn ständig bereitzuhalten. Verweigerung der Sklavin ist untersagt. Der Herr ist berechtigt, Widerstand der Sklavin zu brechen. Anordnungen auch auf elektronischem Wege muss die Sklavin unverzüglich Folge leisten. Selbstbefriedigen darf sich die Sklavin nur mit Zustimmung des Herrn. Der Herr bestimmt ob und welchen Grad an Lust die Sklavin empfindet. Ein von ihr selbstbestimmter Orgasmus der Sklavin ist ausgeschlossen und strengstens verboten. Der Herr kann der Sklavin einen Keuschheitsgürtel oder ähnliche Vorrichtungen zur Verhinderung unbotmäßiger Penetrationen oder Berührungen anlegen oder diese anlegen lassen. Die Sklavin hat diese Vorrichtungen nach Anweisung des Herrn zu tragen.
§ 9 Zucht und Erziehung
Sklaverei ist ein Ober- Unterordnungsverhältnis zwischen Herr und Sklavin. Der Herr übt sein Erziehungsrecht über die Sklavin aus. Die Vertragspartnerin wird konsequent zu einer demütigen Sklavin erzogen. Ermahnungen, Züchtigungen und Erniedrigungen können Mittel der Erziehung sein. Die Sklavin hat Anordnungen strikt zu befolgen und sich den Erziehungsmaßnahmen und der Zucht des Herrn klaglos zu unterwerfen. Nach vorheriger ausdrücklicher und freiwilliger Einwilligung der Sklavin kann der Herr Erziehungsmaßnahmen an Dritte übertragen. § 11 und 12 sind von Dritten ausdrücklich zu beachten.
§ 10 Züchtigung
Der Herr hat jederzeit das Recht, die Sklavin, auch ohne Anlass, zu züchtigen. Insbesondere bei Zuwiderhandlungen gegen Anordnungen oder Vertragspflichten kann der Herr der Sklavin Leibesstrafen zufügen. Zeichnungen oder Gebrauchsspuren sind so zu verabreichen, dass sie in der Regel spätestens nach vier Wochen verheilt bzw. verschwunden sind. Länger andauernde oder endgültige Zeichnungen sind nur mit vorherigem ausdrücklichem und freiwilligem Einverständnis der Sklavin zulässig. Hierzu gehören insbesondere dauerhafte Zeichnungen durch Schläge, Branding, Tattoos, oder Piercings. Nach vorheriger ausdrücklicher und freiwilliger Einwilligung der Sklavin kann der Herr Züchtigungen an Dritte übertragen. §§ 14 und15 sind auch von Dritten ausdrücklich zu beachten.
§ 11 Verleih
Alternativen: Der Verleih der Sklavin an Dritte ist nicht zulässig./Der Herr kann die Sklavin nur mit ihrem vorherigen ausdrücklichen und freiwilligen Einverständnis an Dritte verleihen./ Der Verleih der Sklavin an Dritte ist zulässig. Bei den letzten beiden Alternativen: Der Herr tritt seine Rechte zeitlich begrenzt/ dauerhaft an Dritte ab. Er hat sicherzustellen, dass Dritte die Vereinbarungen dieses Vertrags einhalten. Mit dem Verleih tritt der Dritte in die vertraglichen Rechte und Fürsorgepflichten gegenüber der Sklavin ein. Ungeschützter Verkehr von Dritten mit der Sklavin ist nur zulässig, wenn diese dem Herrn ein aktuelles Gesundheitszeugnis vorlegt. Ansonsten besteht für männliche Dritte bei Verkehr mit der Sklavin strikte Kondompflicht. Die Sklavin hat Dritten im Rahmen der abgetretenen Rechte wie ihrem Herrn zu dienen.
§12 Verkauf
Ein Verkauf der Sklavin ist nur mit vorheriger ausdrücklicher und freiwilliger Einwilligung der Sklavin möglich. Verkauf bedeutet die Übertragung der vertraglichen Rechte und Fürsorgepflichten an der Sklavin vom Herrn auf einen anderen Herrn. Voraussetzung des Verkaufs ist der freiwillige Abschluss eines neuen Sklavenvertrags zwischen dem neuen Herrn und der Sklavin. Mit dem Verkauf verliert dieser Sklavenvertrag seine Gültigkeit.
§ 13 Öffentlichkeit
(1)In der Öffentlichkeit begleitet die Sklavin den Herrn demütig. Aufmerksam bedient sie ihn. (2) Der Herr kann der Sklavin in der Öffentlichkeit Befehle erteilen und sie zurechtweisen. (3) Insbesondere in der BDSM-Community kann der Herr die Sklavin vor Dritten züchtigen oder sexuelle Handlungen an ihr vornehmen. Unter Beachtung der §§ 11 und 12 kann der Herr die Sklavin in der Öffentlichkeit verleihen oder verkaufen. Die Sklavin begegnet anderen Herren (Dom) und Damen (Domina) mit unterwürfiger Demut und Folgsamkeit.
§ 14 Gnade
Bei der Verwendung eines Code - Wortes oder eines Code-Zeichens durch die Sklavin hat der Herr oder von ihm eingesetzte Dritte, die Sklaverei sofort zu unterbrechen. Die Vertragspartnerin ist bei Bedarf sofort medizinisch oder auf sonstige Weise zu versorgen. Die Sklaverei tritt erst wieder nach vorherigem ausdrücklichem und freiwilligem Einverständnis der Vertragspartnerin in Kraft. Während der Auszeit ruhen die Rechte und Pflichten aus dem Vertrag. Das Code-Wort heißt “Gnade”. Das Code-Zeichen ist die Formung eines O mit Daumen und Zeigefinger. Die Sklavin muss jederzeit in der Lage sein, eines dieser Zeichen zu äußern bzw. zu formen. Dritte sind auf die Pflicht zur unbedingten Befolgung dieser Regelungen hinzuweisen.
§ 15 Fürsorgepflicht des Herrn
Während der Sklaverei hat der Herr eine besondere Fürsorgepflicht für die Sklavin. Er hat sie vor dauerhaften Körperschäden, Schäden an ihrer Gesundheit und Lebensgefahren zu schützen. Der Herr versorgt die Sklavin mit ausreichender Nahrung, Wasser und Wärme. Schläge im Kopf-, Nieren-, Bauch-, Genital- und Analbereich sind so zu bemessen, dass keine dauerhaften Körper- und Gesundheitsschäden eintreten können. Die Augen sind besonders zu schützen. Gelenkverletzungen und Knochenfrakturen sind auszuschließen. Abschnürungen von Gliedmaßen sind zu vermeiden. Brustabschnürungen, Atemreduktion, Strombehandlungen und intensive andauernde Reduzierung der Bewegungsfähigkeit sind nur nach vorheriger ausdrücklicher und freiwilliger Einwilligung der Sklavin zulässig. Ungeschützter Verkehr ist zum Schutz von Herr und Sklavin nur nach beiderseitiger Vorlage von aktuellen Gesundheitszeugnissen möglich. Gesundheitsuntersuchungen sind im Regelfall alle halbe Jahre erneut zu veranlassen und durch Zeugnisse zu bescheinigen. Bei einer festen Beziehung zwischen Herr und Sklavin kann diese Verpflichtung in beiderseitigem Einverständnis entfallen. Dritte sind vom Herrn auf die Einhaltung dieser Regelungen zu verpflichten.
§ 16 Foto- und Filmaufnahmen
Der Herr kann jederzeit Foto- und Filmaufnahmen von der Sklavin anfertigen. Eine Veröffentlichung dieser Foto- und Filmaufnahmen ist nur mit vorherigem ausdrücklichem und freiwilligen Einverständnis der Sklavin zulässig. Das Recht am eigenen Bild verbleibt bei der Sklavin. Nach Ende der Sklaverei kann die Vertragspartnerin vom Herrn die Löschung ihrer Aufnahmen verlangen.
§ 17 Kündigung
Der Sklavenvertrag ist jederzeit von beiden Vertragsparteien fristlos kündbar. Alternativ: (1)Der Vertrag ist grundsätzlich nur durch den Herrn kündbar. Die Sklavin kann den Herrn um Entlassung aus dem Vertrag bitten. Die Entscheidung über die Entlassung der Sklavin steht im Belieben des Herrn. (2) Bei schweren Verfehlungen gegen die vertraglichen Regelungen kann die Sklavin den Vertrag außerordentlich und fristlos kündigen.
Ort, Datum
………………… Herr
………………… Sklavin
Die Anwendung der Regelungen erfolgt für die Beteiligten auf eigene Gefahr und ich übernehme keinerlei Gewährleistung und Haftung für die Folgen der Vereinbarungen dieses Vertrages. Alle Texte auf Orélies Nebenblog “Schwarze Leselust”
Schreibende Lust
Really Halloween
Orélie
Orélies Welt
Dark side of romantic
Rotkäppchen und der Wolf
-Geschichte einer Wandlung- Vorwort In der Regel ist der Mensch mit Anfang 20 in seinen Grundzügen seelisch geformt. Was sind die Gründe, dass sich ein erwachsener Mensch grundlegend ändert? Es sind Veranlagung, Traumata oder neue Gewohnheiten: Verborgene Veranlagung, die durch Scham, Anpassung an die Mitmenschen, Moralvorstellungen oder Ängste verdrängt wurde und die in neuen Lebensumständen hervorbricht. Traumatische Erlebnisse, verbunden mit starken körperlichen Schmerzen oder Lüsten. Und neue Gewohnheiten. Ein Mensch lebt für Wochen, Monate in einer völlig anderen Umgebung und Umständen. Neue Verhaltensweisen werden gelebt. Wenn alles zusammenkommt, kann der Wandel des Menschen besonders gravierend ausfallen. Mit dieser Geschichte möchte ich die Wandlung einer jungen Frau veranschaulichen. Dazu schildere ich drastisch zum Teil sehr einschneidende Erlebnisse. Also nichts für zarte Gemüter. Wem das nicht zusagt, einfach nicht weiterlesen. Für Menschen unter 18 Jahre sind die folgenden Zeilen sowieso nicht geeignet. Volljährige, die sich auf eine Reise in die Seele eines Wolfs und eines Rotkäppchens begeben wollen, wünsche ich Spannung, Vergnügen und menschliche Einsichten. Wolfsjagd Der Blick heftete sich auf die Fährte, Abdrücke schlanker Füße im feuchten Waldboden. Geschmeidig bewegte er sich, schnell und leise. Plötzlich erblickte er vor sich einen roten Zipfel, hörte das Knacken eines Astes. Sie musste die Waldlichtung erreicht haben. Er verlangsamte sein Tempo, näherte sich schleichend seiner Beute, die in sein Revier eingedrungen war. Endlich erreichte er den Rand der Lichtung. Versteckt hinter dem breiten Stamm einer Eiche erspähte er sie. Ihre helle, weiße Haut kontrastierte mit der schwarzen Walderde an ihren Füßen und Waden und ihrem roten knielangen und ärmellosen Kleid. Er schätzte sie auf Mitte 20. Sie war mittelgroß und hatte eine schlanke Figur. Die Muskulatur ihrer Waden, der neben ihr abgesetzte Rucksack und die daran angebundenen Stiefel ließen auf eine geübte Wanderin schließen. Sie saß auf einem Baumstamm und ihre schmutzigen Füße baumelten vergnügt in der Sonne. Ein leichter Schweißfilm verleihte ihrer weißen festen Haut einen hellen Glanz. Er glaubte die Ausdünstungen ihres Körpers zu wittern. Sein Herzschlag beschleunigte sich. Das Blut füllte seine Adern. Er spürte seinen Schwanz, steif ausgerichtet auf seine Beute. Sein Blick auf die Frau geheftet, trat er hinter dem Baum hervor auf die Lichtung. Sie genoss die Sonne, die warme Luft, den Geruch nach Holz und Erde. Ihre Füße, befreit von den schweren Stiefeln, erfühlten die Erde, das Moos. Sie war froh, dass die Wanderstrecke sie an diesem heißen Sommertag durch den Wald geführt hatte. Ihr rotes Treckingkleid war zwar luftig und leicht. Aber erst die Kühle des Waldes ließ sie aufatmen. Sie musste sich eingestehen, dass sie sich trotz Navigation verlaufen hatte. Die Wege waren nicht verzeichnet gewesen. Sie konnte sich nur an den Stand der Sonne und die Himmelsrichtungen orientieren. Sie lauschte den Geräuschen des Waldes, als sie vor Schreck zusammenfuhr. Ein großer Mann schritt auf sie zu. Sie hatte ihn bis jetzt weder gehört noch gesehen. Seine Hose und Hemd waren in einer grün-braunen Tarnfarbe. Instinktiv griff sie nach ihrem Rucksack. Das strahlende offene Lächeln des Mannes beruhigte sie. Ein kantiges Gesicht und die klaren grauen Augen gaben dem Aussehen dieses Riesen etwas vertrauenswürdiges. "Hallo, haben Sie sich verlaufen? Sie sind hier in einem Naturschutzgebiet, abseits der üblichen Wanderrouten," sagte er, als er unmittelbar vor ihr zum Stehen kam. Sie schaute zu ihm auf, warf ihre braunes Haare in den Nacken, präsentierte unbewusst ihren weißen Hals. "Sie haben es erfasst. Ich bin irgendwie von den Wanderwegen abgekommen. Sind sie hier der Förster oder ein Jäger." Ihr Blick wanderte zu einem großen Jagdmesser zum Ausweiden von Wild, das er in einem Lederholster am Gürtel trug. Er lachte "Nein, zum Förster habe ich es noch nicht gebracht. Ich bin Jäger, kümmere mich aber hauptberuflich im Auftrag der Behörden und Umweltorganisationen um den Naturschutz. Wohin wollen sie?" "Zu einer Herberge nach Kalm." "Kommen sie, ich führe sie auf den rechten Weg." Seine Lachfalten durchzogen das von Sonne und Wind gegerbte Gesicht. "Das ist sehr nett. Ich hoffe, sie haben durch mich nicht zu viele Umstände?" "Kein Problem, ein Vorteil meiner Tätigkeit ist, dass ich hier im Wald mein eigener Herr bin." "Einverstanden. Dann brechen wir auf." Er reichte ihr seine kräftige, schwielige Hand. Sie ergriff diese und er zog sie hoch. Er hatte einen festen sicheren Handgriff. Sie schaute an sich herunter. Ihre Zehen machten einen verletzlichen Eindruck gegenüber den schweren Kampfstiefeln des Mannes. "Wollen sie ihre Wanderstiefel nicht anziehen?" "Ich bin das Barfußlaufen gewohnt. Auf unserem Bauernhof lief ich als Kind im Sommer immer mit nackten Füßen. Ich will es noch ein wenig genießen. Wohnen sie hier im Wald?" "An einem kleinen See steht meine Blockhütte. Der Wald ist mein Revier, mein kleines Reich." "Ist das nicht auf Dauer langweilig, so allein?" "Ich weiß mich zu unterhalten. Ich liebe die Jagd und das Hegen der Natur," sagte er. Sie schulterte ihren Rucksack und zusammen verließen sie die Lichtung. Gemeinsam schritten sie auf dem Weg voran, wie ihr schien, immer tiefer in den Wald hinein. Er erklärte ihr die verschiedenen Baumarten des Mischwaldes. "Unser Ziel ist ein deutscher Wald in seiner ursprünglichen Form. Weg von der Monokultur. Schauen sie dort ein Specht." Sie hörte seinen Erläuterungen über die Flora und Fauna aufmerksam zu. Er hatte eine dunkle sonore Stimme. Auch sonst war er ein dunkler Typ. Tiefbraune, von der Sonne gegerbte Haut. Schwarze Haare, durchzogen von einigen grauen Strähnen, besonders an den Schläfen. Die schwarzen Haare seiner breiten muskulösen Brust quollen aus seinem Hemdausschnitt. Seine Unterarme und sogar seine Handrücken waren behaart. Sie waren umgeben von dichtem Wald. Die Blätter der Bäume raschelten im Sommerwind. Er erzählte vom Wild- und Vogelbestand,von den Bäumen und Gräser der Lichtungen. Plötzlich musste er lachen. Sie schaute ihn erstaunt an. Seine Lachfalten, die wie ein Gitternetz sein Gesicht überzogen, faszinierten sie. "Wissen sie, an welches Märchen ich gerade denken muss?" "Märchen?" fragte sie lächelnd. "Mit ihrem roten Sommerkleid erinnern sie mich an Rotkäppchen und der böse Wolf." "Dann bin ich das Rotkäppchen? Und sie der Wolf?" sie lachte. "Gewissermaßen. Wie ging nochmal der Dialog?" "Ich habe gut aufgepasst," erklärte sie beflissen. "Ei, Großmutter, was hast du für große Ohren!" - "Dass ich dich besser hören kann!" antwortete er, ebenfalls lachend. "Ei, Großmutter, was hast du für große Augen!" "Dass ich dich besser sehen kann!" Er riss seine dunkelbraunen Augen auf. "Ei, Großmutter, was hast du für große Hände!" - "Dass ich dich besser packen kann!" Er erhob seine kräftigen Hände. "Aber, Großmutter, was hast du für ein entsetzlich großes Maul!" "Dass ich dich besser fressen kann!" Jetzt stand er direkt vor ihr. Ihr Lachen erstarb, als sie die Veränderung auf seinem Gesicht sah. Er fixierte sie mit dem Blick eines Jägers. Zum Sprung bereit. Sie dachte sofort daran, dass sie hier ganz alleine war, seinen Kräften ausgeliefert. "Wo sind wir" fragte sie, plötzlich mit einem Zittern in der Stimme. "Wir sind gleich bei meiner Hütte. Und du wirst mir gehören mit Haut und Haar und Seele." Seine Stimme hatte einen bedrohlichen Unterton. Eine Stimme, die keinen Widerspruch duldete. Riesig ragte er vor ihr auf. Instinktiv trat sie einen Schritt von ihm weg. Dachte an Flucht. Sie griff in die Seitentasche ihres Rucksackes, bekam die Spraydose zu fassen, riss sie nach vorne und sprühte das Reizgas in die Richtung des Riesen. Dann rannte sie mit großen Schritten in den Wald hinein. Sie schlug sich durch das Unterholz. Äste zerkratzen ihre Arme und Beine. Dornen, Wurzeln und Steine malträtierten ihre Füße. Sie fluchte darüber, dass sie ihre Stiefel nicht trug. Immer tiefer rannte sie in den Wald. Nach einer Weile hielt sie an, lauschte, ob sie Schritte ihres Verfolgers hörte. Aber sie vernahm nur die Geräusche des Waldes. Keuchend rang sie um Luft. Dann legte sie ihren Rucksack ab, griff in die Seitentasche nach ihrem Smartphone. "Kein Netz". Sie musste aus diesem Wald heraus. Dann hörte sie ein Knacken. Sie griff sich den Rucksack und lief weiter. Er hatte die Bewegung ihrer Hand zum Rucksack gesehen und war zur Seite gesprungen. Der Sprühstoß hatte ihn nicht voll erwischt. Ein wenig tränten seine Augen. Sie floh mit weit ausholenden Schritten in den Wald hinein. Wie eine Reh. Er grinste, eine richtige Jagd, wie er sie sich wünschte. Sie würde immer tiefer in den Wald geraten. Ohne Funknetz auf sich allein angewiesen. Er stand auf und machte sich an die Verfolgung. Sie war wirklich eine dumme Gans, dachte sie, dass sie einem fremden Mann vertraut hatte. Aber wer hat schon Angst vor einem Naturschützer. Sie hätte misstrauischer sein müssen, auch wenn er noch so attraktiv und vertrauenswürdig aussah. Zwischen zwei Eschen hielt sie an. Sie musste ihre Stiefel anziehen, sonst würden ihre Füße nicht mehr lange mitmachen. Hinter sich hörte sie nichts. Sie band ihre Stiefel vom Rucksack los, als sie den Riesen aus dem Augenwinkel sah. Wie aus dem Nichts stand er da, breitbeinig, vielleicht vier Meter von ihr entfernt. Seine entschlossenen Augen auf sie gerichtet. Sie drehte sich um zur Flucht, als er mit zwei Sätzen schon hinter ihr war. Sie spürt, dass seine Finger wie ein Schraubstock ihr Fußgelenk umfassten und hochzog. Sie fiel mit Gesicht und Oberkörper auf die Erde. Unaufhaltsam zog er sie zu sich. Sie schleifte bäuchlings über den rauchen Waldboden.Benommen fühlte sie seinen harten Griff an der Schulter mit dem er sie auf den Rücken drehte. Sie schaute in seine vom Reizgas geröteten grauen Augen, die sie musterten. Sie schrie, " Lassen sie mich los, zu Hilfe, lass mich". Mit den Fäusten schlug sie nach ihm. Er griff ihre Handgelenke und drückte sie über ihren Kopf auf die Erde. Er lag mit seinem schweren Körper auf ihr und drückte sie mit großer Kraft zu Boden. "Du Närrin, schrei nur. Hier ist niemand außer die Tiere des Waldes." "Lass mich." Mit aller Kraft versuchte sie sich zu entwinden. Aber gegen diesen gewaltigen Körper hatte sie keine Chance. Mit Erschrecken spürte sie ein großes erigiertes Glied an ihrem Oberschenkel. "Du gehörst jetzt mir. Du bist mein Wildfang, meine Beute. Und ich werde dich zähmen. Deinen Stolz brechen. Am Ende wirst du dich danach sehnen, mir zu gefallen. Winde Dich nur. Wehre dich. Umso mehr Freude habe ich an dir." Sie schaute zu ihm hoch in seine funkelnden Augen in dem verzweifelten Wissen, dass es für sie kein Entkommen gab... Lachfalten überzogen sein Gesicht. Ein unheimliches, gewinnendes Lachen. Plötzlich erhob er sich, befreite sie von der Schwere seines Körpers. Sie setzte sich auf. Breitbeinig stand er vor ihr. "Du hast die Wahl. Ich gehe zu meiner Hütte. Dort hole ich ein Seil und Gerätschaften, um dich zu fesseln und dich dann zu meiner Hütte zu führen. Wenn du bei meiner Rückkehr noch hier bist, werde ich dich streng aber fürsorglich behandeln. Du wirst mir gehorsam dienen und meinen Befehlen unbedingt Folge leisten. Ich werde dir Lust und Schmerz schenken und du wirst es lieben," sagte er mit seiner verführerisch tiefen Stimme. "Sie perverses Schwein. Lassen sie mich in Ruhe, sonst werden sie es bereuen," schrie sie. Er fuhr mit ruhiger Stimme sachlich fort,"Ich will dich und du bist auch an mir interessiert. Oder, warum hast du sonst deine Haare in den Nacken geworfen und für mich deinen weißen Hals entblößt?" Ihr schoss das Blut in das Gesicht. Sie wusste nicht, ob aus Scham oder Wut. Ja, sie hatte ihn attraktiv gefunden, aber jetzt beherrschte sie Angst und Zorn. Er quittierte ihre Röte mit einem Lachen. "Was ist daran pervers, wenn ich dich will, mit Haut und Haaren und Seele? Sparen wir uns das Werben, Flirten, das romantische Getue. Alles Zeitverschwendung. Ich nehme dich in Besitz. Du wirst mein Eigen. Wie heißt es schon in der Bibel? Die Frau soll dem Manne untertan sein und das genau werde ich dich lehren. Ein evolutionäres natürliches Rollenbild, kein bisschen pervers." Wut blitzte in ihren Augen. Sie spukte in seine Richtung, traf seinen Schuh. Lässig wischte er den Schuh am Moos ab. "Wie gesagt, du hast die Wahl. Wenn du bei meiner Rückkehr nicht mehr hier bist, werde ich dich jagen. Vielleicht triffst du hier jemanden, der dir hilft, was eher unwahrscheinlich ist oder du schaffst es bis zur Straße oder zum nächsten Dorf. Dann hast du gewonnen und ich muss mich wohl absetzen, da du sicher auf eine Anzeige bestehen wirst." Er grinste listig. Dann wurde er sehr ernst. Drohend fuhr er fort, "Oder ich fange dich. Dann werde ich dich strafen, zerbrechen und nach meinem Willen neu formen. Das ist der Weg der Qualen, der Schmerzen, der Lust. Wenn ich dich greife, verlierst du und bezahlst einen sehr hohen Preis für deine Flucht. Also entscheide. Bleibst du hier, wählst du den guten Weg. Fliehst du, kannst du nur hoffen, dass du entkommst." Er hob ihren Rucksack auf, an dem ihre Wanderstiefel angebunden waren. "Den nehme ich mit. Zu einfach will ich es dir doch nicht machen, wenn du dich zur Flucht entscheiden solltest." Sie tat eine Bewegung in seine Richtung. Er hob abwehrend den Arm."Wage es nicht, mich zu hindern," zischte er drohend. "Diese Arme können dir mit einer kleinen Bewegung das Genick brechen. Und das wollen wir doch beide nicht." Mit ihrem Rucksack auf dem Arm verließ er sie, in Richtung See. Sie saß auf dem Boden und war wütend auf ihn und auf sich selbst, da sie jetzt tatsächlich darüber nachdachte, ob sie auf seine Rückkehr warten würde. Die Flucht durch den Wald, nur bekleidet mit einem Kleid. Eine anstrengende Tortur, vor der sie sich fürchtete. Noch mehr Angst hatte sie vor dem, was ihr blühte, wenn sie blieb. Floh sie aber, musste sie alles daran setzen, zu entkommen. Seine Rache würde schrecklich sein. Da war sie sich sicher. Entschlossen stand sie auf und lief in entgegengesetzter Richtung in den Wald hinein. Ihre Lungen brannten von der Anstrengung des Laufens. Ihre Füße bluteten, rote Striemen überzogen ihre Arme und Beine. Die Wurzeln, Dornen, Steine und Zweige hinterließen auf ihrem Körper ihre Spuren. Ihre Haut war überzogen mit Schmutz, ihr Kleid stellenweise eingerissen. Sie lief lange in Richtung der untergehenden Sonne. Irgendwann musste der Wald doch enden. Sie hoffte auf ein Haus, ein Dorf, Menschen auf einer Straße. Vor ihr plätscherte ein Bach. Sie stürzte verzweifelt zu dem Wasser, trank direkt aus dem fließenden Bach, kühlte ihre geschundenen Beine und Füße. Angstvoll schaute sie immer wieder um sich, in ständiger Furcht, dass er plötzlich vor ihr auftauchte. Sie hockte sich an das Wasser, reinigte die Aufschürfungen an ihren Händen, die sie sich bei einem Sturz zugezogen hatte. Da hörte sie in den Tiefen des Waldes das Bellen eines Hundes. Verdammt, dachte sie bei sich. Wenn ihr Verfolger sich nun mit einem Hund auf ihrer Fährte setzte? Sie beschloss, ein Stück durch den Bach zu waten. Vielleicht würde das den Hund von ihrer Fährte ablenken. Behutsam stapfte sie durch das eiskalte Wasser bis sie zu einer Böschung kam. Sie verließ das Bachbett und kletterte nach oben in den Wald. Ihre wunden Zehen meldeten sich schmerzhaft, sobald sie aus dem kalten Wasser stieg. Die Sonne sank unaufhaltsam und die Dämmerung setzte ein. Die Sicht zwischen den Bäumen wurde immer schlechter und mit der untergehenden Sonne, verschwand ihr Navigationspunkt. Wenn sie in der Dunkelheit weiter liefe, verlöre sie vollends die Orientierung. Es half nichts, sie würde sich für die Nacht ein Versteck suchen müssen. Sie fand ein dichtes Unterholz an einem Felsen, in das sie sich hineinzwängte. Die Zweige umrahmten vor dem Felsen einen kleinen Hohlraum. Ihre Schutzhöhle für die Nacht. Sie rollte sich wie eine Katze zusammen, umklammerte ihre Knie und lauschte in den Wald hinein. Sie versuchte, die Schmerzen ihrer geschundenen Füße, Hände und Glieder zu ignorieren. Hoffte, dass er sie in ihrem Versteck nicht entdeckte. Vielleicht hatte er ihre Fährte durch das Wasser verloren. Vor Erschöpfung schlief sie nach einer Weile ein. Nach einem tiefen traumlosen Schlaf wachte sie mit einem Ruck auf. Der Morgen graute. Sie schüttelte sich. Ihr war kalt. Die Knochen taten ihr weh vom Liegen auf dem harten Waldboden. Ihre Wunden wurden ihr wieder bewusst. Jede Bewegung war schmerzhaft. Aber sie musste aufstehen und weiter laufen. Ihr Magen meldete sich knurrend. Sie wand sich aus dem Gestrüpp, schaute nach dem Stand der Sonne und ging weiter Richtung Osten. Nach einiger Zeit hörte sie die Motorgeräusche eines Autos. Sie mobilisierte ihre Kräfte, lief dem Geräusch entgegen. Vor sich zwischen den Bäumen erblickte sie den grauen Asphalt einer Straße. Gerettet, dachte sie erleichtert. Nur noch einige Meter, dann würde sie auf die Straße treten, ein Auto anhalten. Abrupt blieb sie stehen, als direkt vor ihr der Verfolger hinter einem Baum hervortrat. "Hab dich" knurrte er. Sie blickte erschreckt in seine kalten grauen Augen, dann traf sie ein Schlag an ihrer rechten SchläfeBenommen ging sie zu Boden. Als sie hoch blickte, war er über ihr, wie ein Berg der den Himmel verdunkelte Er schaute auf sie herab. Sie lag auf dem Rücken, ihre weiße Haut von Schmutz und Blut befleckt, das Kleid an den wohl gerundeten Oberschenkeln hochgerutscht, in Fetzen. Blitzschnell bückte er sich, nahm den Saum ihres Kleides und zog es ihr über den Kopf. Er warf es beiseite. Dann griff er mit beiden Händen in das Bündchen ihres hellgrauen Slip. Als er es ihr über die Hüften zog, versuchte sie ihn mit abwehrenden Bewegungen ihrer Hände und dem Strampeln ihrer Beine vergeblich am vollständigen Entkleiden zu hindern. Mit Kraft zog er den Slip herunter und warf ihn auf das Kleid. Nach seinem zweiten gezielt dosierter Schlag gegen ihren Kopf erschlafften ihre Muskeln. Sie lag nackt und bewusstlos im Moos. Mit einem Lächeln betrachtete er ihre jetzt weichen Gesichtszüge, ihre weiße straffe jugendliche Haut, die vollen Brüste und die weiblich gerundeten, muskulösen Arme, Schultern, Hüften und Schenkel sowie ihre leicht behaarte Scham. Sein Schäferhund hatte die Fährte der Frau bis zum Bach verfolgt. Er entschied sich für eine Richtung und folgte dem Bachlauf am Ufer. An einer Böschung entdeckte sein Gehilfe, ein strohblonder Junge von 18 Jahren, ihre Spuren wieder. Der Rest war ein Kinderspiel. Er spürte sie in dem Gebüsch auf. Sie schlief zusammengekauert. Er schickte den Gehilfen mit dem Hund zurück mit dem Auftrag, ihm etwas aus der Hütte zu holen. Vor ihrem Unterschlupf wartete er geduldig hinter einem Baum versteckt. Zufrieden beobachtete er, wie sie morgens arglos ihr Versteck verließ und sich hoffnungsvoll auf den Weg machte. Das ahnungslose Wild im Visier des Jägers, kurz vor dem Erlegen. Als sie sich der Straße näherte, überholte er sie seitlich und fing sie dann einige Meter vor der Straße ab. Erregt dachte er an ihre vor Schreck geweiteten Augen. Mit beiden Armen hob er sie hoch, warf sie sich über seine Schulter und ging mit der weichen warmen nackten Beute hinein in die Tiefen des Waldes. Langsam lichtete sich der Nebel in ihrem Bewusstsein und es wurde wieder heller um sie herum. Sie spürte zuerst das schmerzende Ziehen in ihren Hand- und Fußgelenken, dann das Hämmern in ihrem Kopf. Verstohlen sah sie nach oben. Ihre Hände und Füße mit einem Seil gebunden, baumelte sie wie ein Stück Wild an einer Stange im Rhythmus der Schritte ihrer beiden Träger. Das ganze Körpergewicht hing an den Seilen um ihre Gelenke. Füße und Hände waren bläulich-rot vom aufgestauten Blut. Außerdem war sie nackt.Vor ihr ging der dunkle Jäger. Der Träger dahinter war ein hellblonder blauäugiger Junge in Waldarbeiterkleidung. Nicht älter als 18 Jahre alt, schätzt sie. Beide Träger marschierten stumm und zielstrebig. Sie war gebunden . Mit ein wenig Glück hatten sie von ihrem Erwachen noch nichts gemerkt. Sie beschloss, sich weiter bewusstlos zu stellen, auch wenn sie ihre Schmerzenslaute nur schwer unterdrücken konnte. Zwischen den zusammengekniffenen Augen nahm sie wahr, dass es um sie herum immer heller wurde. Sie erreichten eine Wiese, die an einen See grenzte. Die Träger setzten sie ab und legten sie ins Gras. "Lars, bring mir die eisernen Hand- und Fußfesseln, die wir für die Festspiele gefertigt haben. Das ist besser als die Seile, die schnüren zu sehr ab," sagte der Jäger zu dem Blonden. Dann schnitt er ihre Fesseln entzwei. Sie hätte am Liebsten laut aufgestöhnt, mimte aber weiter die Bewusstlose. Der Jäger wandte sich zur einer Werkzeugtasche, die einen Schritt entfernt auf dem Boden stand. Sie blickte sich um und sah einen faustgroßen Stein neben sich. Kurzentschlossen griff sie danach, trat hinter den Jäger und schlug auf seinen Hinterkopf. Er fiel kopfüber auf seine Tasche. Sie hörte ihn fluchen und dann lief sie mit schlotternden Beinen in Richtung Wald und hoffte, dass sie diesmal entkommen konnte. Da vernahm sie einen wütenden Schrei. Sie sah hinter sich den Blonden, der sich über den Jäger beugt. Dann schaute der junge Mann in ihre Richtung, nahm etwas aus der Tasche und sprintete hinter ihr her. Verzweifelt hörte sie, wie die Laufschritte immer näher kamen. Sie war einfach zu langsam, dachte sie verzweifelt. Sie lief schneller. Kurz nachdem sie den Wald erreicht hatte, waren die Schritte aber direkt hinter ihr. Ihr Verfolger warf sich mit voller Wucht auf sie. Beide stürzten zu Boden. Sie lag auf dem Bauch und der Junge über ihr. Der rechte Arm wurde ihr schmerzhaft auf den Rücken gedreht. "Wenn Du dich weiter wehrst, kugele ich dir den Arm aus," zischte der Blonde. Die Schmerzen in ihrem Schultergelenk zwangen sie stillzuhalten, als er auch noch den linken Arm ergriff. Mit geschickten Bewegungen band er mit einem Seil ihre Handgelenke auf dem Rücken zusammen. Mit einer Hand umfasste er den kleinen Finger ihrer linken Hand. Sie spürte einen leichten Zug an ihrem Fingernagel und dann brach die Hölle in ihr los. Der Schmerz traf ihren Körper wie eine Schockwelle. Sie schrie, zitterte, wand sich. Der Blonde fasste in ihre Haare und riss ihren Kopf nach oben. Dann sah sie entsetzt ihren ausgerissenen blutigen Fingernagel. "Der gehört jetzt mir," zischte es hinter ihr. Dieses Miststück hatte ihn schon wieder überlistet. Sein Kopf brummte. Lars war plötzlich über ihm gewesen. Mit ängstlichem Tonfall rief dieser seinen Namen. Er hatte Lars gesagt , dass er o.k. sei. Sein Kopf brummte. Bevor er Lars aufhalten konnte, nestelte der etwas aus der Werkzeugtasche und rannte der Frau hinterher. Der Jäger fluchte. Er musste jetzt unbedingt aufstehen und hinterher. Lars würde die Frau umbringen, wenn er sie in die Finger bekäme. Leicht taumelnd folgte er den Beiden. Als er den Wald erreichte, hörte er den gellenden Schrei der Frau. Lars saß auf dem Rücken der gefesselten Frau, die sich unter ihm vor Schmerzen krümmte. Er hielt ihm mit triumphierenden Blick eine Zange entgegen, mit einem blutigen Fingernagel zwischen den Spitzen. "Lass sie los," rief er Lars zu. Als der ihn nur verständnislos anschaute, setzt er nach, "Das ist ein Befehl," keuchte er. "Hol den Jeep, wir schaffen sie in die Höhle. Und bring die Notfalltasche mit. Beeil dich". Lars stand auf wie befohlen und lief Richtung Wiese. Der Jäger schaute auf das schmutzige blutverschmierte zuckende Bündel Mensch zu seinen Füßen. Er kniete sich neben sie und nahm ihr Gesicht in die Hand. Ihre tränennassen Augen waren geweitet von Schmerz und Entsetzen. Sie wollte zurückweichen. "Jetzt lass dass! Ich muss die Blutung stoppen und die Wunde desinfizieren und verbinden. Sonst verblutest du oder bekommst eine Infektion. Das wird sehr weh tun, aber es geht nicht anders." Da hörte er schon den Wagen. Das Blut lief aus der Wunde der Fingerkuppe. Lars eilte herbei, reichte ihm die Tasche. Der Jäger nahm sich einen Kompressionsverband, Zellstoff und eine kleine Flasche mit Alkohol. "Lars setz dich auf ihren Rücken und halte den anderen Arm." Er selbst umfasste die rechte Hand und tupfte mit dem Zellstoff Blut von der Wunde. Die schien nicht verschmutzt zu sein. Dann öffnete er das Fläschchen. "Jetzt halt sie fest!" Als er das Alkohol auf ihre Wunde goss, heulte die Frau gellend auf. Ihr Körper zerrte gegen die Umklammerung, aber vergeblich. Sie winselte, als er den Druckverband um den Finger legte. Gemeinsam hievten die Männer die Frau in den Laderaum des Jeeps und sperrten sie dort in den aufmontierten Hundekäfig. Sie weinte während der ganzen Fahrt. Der Jeep hielt. Die Männer nahmen sie von der Ladefläche. Der Blonde griff sie an den Fußgelenken. Der Jäger packte sie am Oberkörper. Sie machten sich nicht die Mühe, sie zu fesseln. Der Schmerz hatte ihren Widerstand augenscheinlich gebrochen. Nach einiger Zeit durchschritten sie den zerklüfteten Höhleneingang inmitten eines hochaufragenden Felsens. Ein Bach ergoss sich aus der Höhle Richtung See. Die Männer gingen, beladen mit der Frau, entlang dem Ufer in die Höhle. Ein Abzweig führte in den Felsen hinein. Sie folgten diesem Gang, der an der Decke von altmodischen elektrischen Lampen erleuchtet war, die hier vor langer Zeit angebracht worden waren. Nach einer Weile öffnete sich der Gang in eine hallenartige Höhle. An einer Ecke stand die Esse einer Schmiede mit Werkzeugen, einem Amboss und einer Werkbank. Sie durchquerten die Halle und folgten einem weiteren Gang. Nach einigen Metern hielten sie an einer Eisentür. Lars fischte aus seiner Hose einen großen Schlüssel und schloss auf. Sie trugen sie in eine kleine Seitenkammer der Höhle. Dort setzten sie sie auf dem Boden ab. Sie spürte den Sand unter ihrem Po. Auch hier befand sich an der Decke eine Lampe. Einen Lichtschalter gab es in dieser Kammer nicht. "Ich komme gleich wieder." Die schwere Eisentür wurde verschlossen, das Licht ging aus und es wurde schwarz um sie herum. Sie legte sich auf den Boden und wartete. Die Schmerzen waren immer noch unerträglich. Nach einigen Minuten ging das Licht wieder an. Die Tür öffnete sich und der Jäger stellte einen großen Krug Wasser, eine Schüssel und einen Eimer in die Kammer. Außerdem drapierte er mehrere große Wolldecken auf einer niedrigen hölzernen Pritsche, die in einer Ecke der Höhlenkammer stand. In die Mitte des Raums breitete er eine dunkelgrüne Plastikplane aus. Zuletzt trug er eine Art ledernen Arztkoffer hinein. "Ich muss Deine anderen Wunden versorgen. Du willst hier ja nicht an einer Infektion sterben. Zuerst muss ich dich waschen. Leg dich auf die Plane." Ihr tat alles weh und sie war müde. Sie legte sich auf den Rücken und ließ sich von ihm mit einem Waschlappen waschen. Die Wärme des Wassers tat ihr gut. Sie gehorchte sogar, als er sie aufforderte, ihr Beine zu spreizen, damit er ihr Geschlecht und ihren Hintern reinigen konnte, was dringend notwendig war, da sie sich im Wald vor Angst und Schmerz eingenässt hatte. "Ich versorge jetzt deine Wunden. Das kann wieder weh tun, ist aber unumgänglich." Mit einer Pinzette befreite er sie von den zahllosen Dornen an ihren Füßen. Er reinigte und desinfizierte sorgsam ihre Verletzungen, bemüht, ihr nicht weitere unnötige Schmerzen zu bereiten. Er untersuchte ihren Kopf. Auf der rechten Seite hatte sich eine Beule gebildet. Ab und zu stöhnte sie leise auf. "Ich denke, du hast keine weiteren ernsteren Verletzungen. Du hattest Glück, dass ich schnell wieder auf den Beinen war. Lars hätte dich ohne weiteres töten können. Jetzt leg dich auf die Wolldecke." Sie versuchte aufzustehen, zitterte aber am ganzen Körper und fiel wieder zu Boden. Er hob sie sanft auf und trug sie zum Lager. Behutsam legte er die beiden Decken über sie, fühlte die Wärme ihrer Stirn. Normale Temperatur dachte er. Aus seiner Arzttasche nahm er vier Pillen. "Hier nimm die Tabletten, eine Schmerz- und Schlaftablette, eine gegen Entzündungen und deine Antibabypille aus deiner Tasche. Die wirst du alle brauchen." Er reichte ihr einen Becher mit Wasser und sie schluckte die Tabletten herunter. "Schlaf jetzt." sagte er mit einer verführerisch sanften Stimmlage. sanft strich er ihr über die Haare. Die Schmerztablette milderte langsam den hämmernden Schmerz in ihrem Finger. Erschöpft schlief sie ein und merkte nicht einmal als das Licht erlosch. Rotkäppchens Erwachen Als sie erwachte umgab sie tiefe Dunkelheit und Stille. Sie drehte sich von der Seite auf den Rücken. Mit dem Pochen in ihrem Finger kam die Erinnerung wieder an die Flucht, die schrecklichen Schmerzen, das Ankommen in der Höhle. Völlig ungewohnt war dieses völlige Fehlen von Licht und Geräuschen. Sie dachte an den Jäger, diesen unheimlichen, starken Mann. Verwirrend war die fast zärtliche Fürsorge mit der er ihre Wunden versorgt hatte nach den Gewaltausbrüchen. Sie war hier gefangen, musste irgendwie raus. Als sie versuchte, sich aufzusetzen, spürte sie ihre körperliche Schwäche und die Kopfschmerzen. Resigniert legte sie sich wieder auf die Pritsche. Fortsetzung folgt… von Orélie
Tell me a story.
Rotkäppchen und der Wolf
Rotkäppchen und der Wolf
Rotkäppchen und der Wolf
- Geschichte einer Wandlung- Vorwort In der Regel ist der Mensch mit Anfang 20 in seinen Grundzügen seelisch geformt. Was sind die Gründe, dass sich ein erwachsener Mensch grundlegend ändert? Es sind Veranlagung, Traumata oder neue Gewohnheiten: Verborgene Veranlagung, die durch Scham, Anpassung an die Mitmenschen, Moralvorstellungen oder Ängste verdrängt wurde und die in neuen Lebensumständen hervorbricht. Traumatische Erlebnisse, verbunden mit starken körperlichen Schmerzen oder Lüsten. Und neue Gewohnheiten. Ein Mensch lebt für Wochen, Monate in einer völlig anderen Umgebung und Umständen. Neue Verhaltensweisen werden gelebt. Wenn alles zusammenkommt, kann der Wandel des Menschen besonders gravierend ausfallen. Mit dieser Geschichte möchte ich die Wandlung einer jungen Frau veranschaulichen. Dazu schildere ich drastisch zum Teil sehr einschneidende Erlebnisse. Also nichts für zarte Gemüter. Wem das nicht zusagt, einfach nicht weiterlesen. Für Menschen unter 18 Jahre sind die folgenden Zeilen sowieso nicht geeignet. Volljährige, die sich auf eine Reise in die Seele eines Wolfs und eines Rotkäppchens begeben wollen, wünsche ich Spannung, Vergnügen und menschliche Einsichten. Orélie
Rotkäppchen und der Wolf
Dornen und Rinde
Ich wohne im Erdgeschoss eines Gründerzeithauses. Dazu gehört ein großer Garten mit einem Rasen, umgeben von Bäumen, Birken, Eschen, Weiden, Linden, eine Quitte, Äpfel- und Kirschbäume. Dazu Unterholz, in dem viele Tiere und Vögel Unterschlupf finden. Als ich hier vor zwei Jahren einzog, war alles verwildert. Mit mir wohnen noch zwei Rentnerehepaare im Haus, die aber zum Teil pflegebedürftig sind und den Garten nicht nutzen. Der Garten grenzt an eine Lichtung und einen Wald. Ich mähe, schneide, pflanze und pflege ihn. So auch gestern, an einem wunderschönen Frühsommertag. Ich schnitt im Unterholz einen alten vertrockneten dornigen Rosenstock. Zudem kämpfte ich mit den spitzen langen Dornen einer Schlehe und den Zweigen der Bäume. Meine Kleidung besteht an einem sonnigen warmen Tag aus einem Leinenkleid, schweren Wanderschuhen und Arbeitshandschuhen. Als ich mich danach im Bad nackt inspizierte, sah ich auf der weißen Haut meiner Unterarme und Unterschenkel die Spuren der Dornen. Dünne rote, brennende Striemen. Mein rechter Oberschenkel zierte ein blauer Fleck von der Wucht eines zurückschnellenden Astes. Selbst auf der weichen Haut meiner Brust, ein blutroter Streifen von einem spitzen Dorn, der mein Kleid durchstoßen hatte. Die Linie durchquerte den Vorhof meiner zarten Brustwarze. Mit etwas Phantasie könnten die Striemen auch Male einer Bestrafung sein. Musste diese zarte Warze büßen für Orélies Verfehlungen? Oder hatte sie selbst durch spitze freche Härte, diese Züchtigung verdient? Nach dem Bad schlüpfte ich in ein neues Leinenkleid und ging in den von der Abendsonne beschienenen Garten. Ich genoss das kühle Gras unter meinen nackten Füßen, tauchte ein zwischen den Bäume und erreichte die Grundstücksgrenze, die auf eine Lichtung führt, die wiederum umgrenzt ist von dichtem Wald. Ich zog mein Kleid über den Kopf und bettete es auf den Boden. Ich stellte mich nackt gegen den Stamm einer großen alten Birke. An meinen Pobacken und Rücken rieb sich die warme, harte, rissige Borke des Baumes. Unter meinen Füßen moosiger Waldboden. Ich schlang meine Arme seitlich um den Baumstamm. Meine Füße stellte ich auseinander. Ich schloss die Augen und stellte mir vor, dass mein Herr mich wegen meiner Frechheit bestraft. Er hatte mich an den Baum gekettet. die Arme nach hinten und die Beine gespreizt. Eine leichte Beugung des Stammes dehnte die Mitte meines Körpers nach außen. Ein Knebel verschloss meinen Mund. Warten. Die Geräusche der Vögel und Tiere. Das Rauschen der Blätter des Waldes. Wann würde mein Gebieter mich befreien? Ich spürte, wie kleine Ameisen über meine Haut trippelten. Bei jedem Geräusch im Wald erschrak ich. Ich war ausgeliefert, hilflos, gefesselt. Ich hörte plötzlich schwere Schritte, die sich rasch näherten. War es mein Herr, der mich endlich befreite? Ich hoffte es so sehr. Ich erstarrte, als ich einen fremden Mann in Arbeitskluft sah. Sicher ein Waldarbeiter, der zuerst stutzte und dann seine Augen auf mich heftete. Er mochte etwa 40 Jahre alt sein, mit von der Sonne gebräunter, gegerbter Haut. Ein kantige massiger Kopf, der zu einer Glatze rasiert in der Sonne glänzte. Sein bartloses Gesicht strahlte Entschlossenheit aus. Ein großer kräftiger Mann, der draußen hart arbeitete, wahrscheinlich fern von zuhause, dem sich hier eine einmalige Gelegenheit bot. Er schaute in die Runde. Wir waren allein auf der Lichtung. Ich zerrte an meinen Fesseln, als er immer näher kam. Dicht vor mir blieb er stehen. Sein Blick brannte auf meiner Haut. Die Augen wanderten langsam über meine braunen Haare, mein Gesicht, die sich ihm entgegenstreckenden Brüste, die nackt rasierte Scham, die muskulösen Beine, bis hinunter zu meinen nackten Füßen, die ganz verletzlich und zierlich wirkten gegenüber seinen schweren Arbeitsstiefeln. Interessiert blickte er auf die Ledermanschetten, die meine Hand- und Fußgelenke fest umschlossen und die schweren Eisenketten, die sich um den Baum wanden. Ich roch den Geruch von Schweiß und Erde, sah seine kräftige behaarte Brust, die zwischen dem tief geöffneten Karohemd schwer hob und senkte. Ich zerrte an meinen Fesseln und stöhnte auf, als er einen weiteren Schritt auf mich zu machte. Den Blick seiner entschlossenen blauen Augen fest auf mich gerichtet....
Der Nachtmahr / The Nightmare (1790-91 / Oil on canvas) - Henry Fuseli Johann Heinrich Füssli
Schwarze Leselust
Am Pranger