Mein Leben.
Hey, mein Name ist Gina. Einige von euch wissen bestimmt wer und wie ich bin aber um ehrlich zu sein, bin ich nie so gewesen. All das begann erst, wo ich zur Welt kam. Mein Vater (für mich lediglich mein Erzeuger) war am Tag meiner Geburt (dem 23.08.’00) 10 Jahre mit meiner Mutter zusammen und schienen anfangs sehr glücklich.
In meinem ersten Lebensjahr, habe ich jeden Tag mitbekommen, wie mein Erzeuger nächtelang nicht nach Hause kam und mehrfach über einen längeren Zeitraum nicht wieder nach Hause kam. Ich habe zu diesem Zeitpunkt, schon die Hölle auf Erden gehabt aber immerhin, hatte ich meine Schwester und meine Uroma die beide, meine ganze Welt sind.
In meinem zweiten Lebensjahr, begann alles schlimmer zu werden. Anfangs habe ich gedacht, dass meine Mama zugenommen hat weil ihr Bauch immer und immer größer wurde bis sie mich mit meinem Erzeuger hoch auf das Bett gehoben hatten und mir sagten, dass ich noch ein Geschwisterchen bekomme. Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste ist, dass ich bereits 2 Geschwister hatte. Meine große Schwester und einen großen Bruder von dem mir nie etwas gesagt wurde, da er in einem Betreuten Wohnen von Geburt an lebte, da er von meiner Mama zur Adoption freigegeben.
Ab meinem dritten Lebensjahr, begann für mich wortwörtlich die Hölle auf Erden wo ich somit meinen Namen ‘’Satans Tochter’’ weg hatte. Meine Mama hatte entbunden und meine kleine Schwester zur Welt gebracht, die ich aber nie sah. Meine Mutter hat sie direkt zur Adoption freigegeben, weil sie ihr die Schuld dafür gab, dass mein Erzeuger jahrelang fremd gegangen ist mit ihrer besten Freundin zu diesem Zeitpunkt. Bis zu meinem dritten Geburtstag. Wir waren im Tierpark und alles schien perfekt zu sein. Wir haben Tiere gefüttert, Eis gegessen und gespielt und ich war glücklich. Bis zum nächsten Tag. Wie onst auch bin ich morgens aufgewacht und wollte zu Mama und Papa ins Bett krabbeln um die beiden wach zu machen aber als ich im Bett war, lag nur Mama da und hat geweint wie zuvor auch so oft. Später klingelte es an der Tür und meine Mama machte auf. Mein Erzeuger stand vor da und wollte mich sprechen und kam zur mir runter auf die Knie. Er gab mit ein Kuscheltier. Ein Bernersen Hund weil er wusste, wie sehr ich diese Tiere liebe und ich immer einen haben wollte. Er sagte mir dazu, dass es leider nicht mehr geht und er gehen muss. Dann kam ein Satz und alles in mir, zerbrach in eine Million Kleinteile die man nicht zusammen setzen konnte. Er sagte, dass er eines Tages wieder zu uns zurück käme und dann alles wieder perfekt sei.
Mein viertes, und fünftes Lebensjahr, waren auch nicht wirklich bewundernswert, da ich meinen Vater kaum noch sah und Mama viel Arbeiten war. Ich war sehr oft bei meiner Oma und meinem Onkel oder bei Uroma und Opa. Und mein kleiner Bruder der mein ganzer Stolz ist, kam zur Welt. Mit 5 Jahren, wurde ich dann eingeschult und mein Erzeuger, war auch dabei mit meiner Schwester. Es war toll, für einen kurzen Moment zu spüren wie es ist, wieder eine vollkommene Familie zu haben, wo alle beisammen sind und alles harmonisch verläuft.
Mein sechtes, siebtes und achtes Lebensjahr, waren für mich die Qual und ich bekam Depressionen. In der Schule wurde ich fertig gemacht weil ich halt eben anders war, als die andere. Mir wurde alles weggenommen und ich begann unregelmäßig zu gehen, weil ich Angst hatte. Als ich 8 war, sind wir nach NRW gezogen und ich dachte, ich kann enndlich neu beginnen aber am Arsch alter. Ich war der Außenseiter, weil ich nicht von dort kam, mich anders kleidete und nicht so sprach wie sie. Ich hatte 2 Freundinin. Melina und Elisa. Sie waren immer für mich da, bis angefangen wurde, scheiße über mich rumzugehen und sie glaubten es natürlich. Dann lernte ich meine ersten Freund kennen. Melvin. Ich war glücklich und das erste mal verliebt. Eines Tages, haben wir uns gestritten weil ich von anderen gehört habe was er alles über mich erzählt etc und somit, war der erste Liebeskummer da. Dann kam noch Mariella. Ich kannte sie seit der Grundschule und sie hat mich noch mehr in den Abgrund gerissen, als ich schon war. Ich war pro Woche vielleicht 2-3 mal in der Schule und ansonsten ging es mir nie gut, weil ich furchtbare Angst hatte, was heute geschehe.
Mein neuntes und Zehntes Lebensjahr, ging weiterhin so. In der Zwischenzeit hatte ich dann einen neuen Freund, Frederik. Wir verstanden uns von Anfang an gut, bis ich seinen älteren Bruder sah, und mich in ihn verliebte. Ich habe es ihm gesagt und somit, war auch diese Beziehung vorbei. Sein großer Bruder Maurice, hatte sich auch in mich verliebt, weil ich anders war als andere aber was ich nicht wusste ist, dass er viel scheiße am stecken hatte. Ich habe ihn so geliebt, dass ich alles mit ihm gemacht habe und auch jeden Tag bei ihm war. Somit begann ich das erste mal zu klauen, und Alkohol und Drogen zu konsumieren. Meine Mutter war davon nicht begeistert und verbot mir den Kontakt zu ihm. Ich habe immer gesagt, dass ich zur Schule gehe aber in Wahrheit, habe ich mich mit ihm getroffen und wir gingen zu ihm. Seine Familie liebt und schützt mich bis heute. Genau so wie er. Noch immer, hat er ein schlechtes Gewissen für das, was er mir alles angetan hat aber ich habe ihm verziehen weil mir die Freundschaft wichtig ist. Ich meine mittlerweile, sind es 11 Jahre die ich Ihn und seine Familie kenne und das, will ich definitiv nicht verlieren. In diese Jahr, begann ich auch damit, mich selbst zu verletzen.
Mein elftes Lebensjahr, ging dann aber das wichtigste für mich selbst, habe ich vergessen zu erzählen. Meine Mama hatte nach meinem Vater einen Freund. Jan. Er war stark Alkoholiker und ziehte meine Mutter mit dort hin. Er hat und als ich acht war die Wohnung auseinander genommen und mich fast erschlagen, weil er nicht klar kam.Meine Mama rennte mit mir aus der Wohnung und brachte mich rüber zu Tante Gitti. Sie hatte 13 Katzen und ich fühlte mich sicher, da auch ihr Mann Bernd da war und er mich als sein Enkel sah. Wegen ihm, sind wir auch nach NRW gezogen. So ein H*rensohn.
Als ich 12 wurde zogen wir wieder einmal um unzwar zu meiner Uroma. Alles war ab da wieder gut, bis auf meine Depressionen, die immer schlimmer wurden. Neues Zuhause und somit, auch erneut eine neue Schule. Meine 4. neue Schule und wie auch erwartet, ging alles schief. Ich ging kaum zur Schule und das schlimme an dem ganzen ist, dass meine Uroma dort gestorben ist, was ich selbst bis heute, noch nicht richtig verkraften kann. als ich Tage nach dem Tod wieder in die Schule ging, kam Max zu mir und sagte mir, dass es bei mir kein wunder ist, dass sie gestorben ist. Ich bin von der Schule abgehauen zu meinem Lieblingsplatz gegangen. Ich wurde von der Polizei gesucht wegen eines Suizidversuches. Ein paar Monate später dann, fing mein eigener Opa an, mich zu mobben, weil ich etwas mehr auf den Rippen hatte, als der rest unserer Familie und meine Selbstverletzung, wurde schlimmer und schlimmer.
Bis heute gebe ich mir die Schuld an Oma ihrem Tod, weil ich damals nicht auf Mama gehört habe und einfach weiter wollte. Wir sind zu diesem Zeitpunkt in den Urlaub gefahren 1000 Kilometer entfernt und sie sagte zu mir noch am Berliner Hauptbahnhof, lass uns zurück fahren. Irgendetwas stimmt zuhause nicht. Hätte ich nicht gesagt dass alles gut sei, hätte ich sie vorher vielleicht noch einmal gesehen und hätte mich für alles bedanken können, was sie jemals für mich getan hat und mich auch, von ihr verabschieden können. Ich hätte sie dann vielleicht ein letztes mal sehen und ihr sagen können, wie sehr ich sie doch liebe.
Mein dreizehntes, vierzehntes, fünfzehntes und sechszehntes Lebensjahr, waren noch beschissener. Mehr Suizidversuche, mehr Mobbing. Ich wurde mit 13 fast umgebracht von meinem eigenen Familienmitglied, musste ansehen wie meine Mutter fast umgebracht wurde von ihrem eigenen Bruder, îch musste sie morgens um 4 abholen weil sie zusammen geschlagen wurde und und und.
Also mein Leben war sozusagen von Geburt an, die Hölle auf Erden un dich war deren Tochter. Ich machte meinem Namen übrigens aller ehre. Ich rutschte in die Drogenszene rein, hatte Tag für Tag schlägereien, wollte meinen Opa umbringen durch sein Mobbing und ich kam in die Magersucht. Ich habe mich auf 39 Kilo runtergehungert innerhalb von 2 Monaten und habe jeden Tag trotzdem mein Sport gemacht. Bis ich dann ins Krankenhaus kam und zwangsernährt wurde.
In meinem sechszenten, siebzehnten, achtzehnten und neunzehnten Lebensjahr, war ich den ganze Tag nur zuhause und auf Drogen oder besoffen.
Als ich 19. war, lernte ich meine erste große Liebe kennen. Klar, ich sagte das vorher zu vielen weil ich echt eine kleine H*re war von meine 14 bis 18 Lebensjahr aber dafür, kam das Karma. Ich wurde geschlagen und vergew*ltigt in Beziehungen. Ebenso ausgenutzt und nur als Spielzeug oder Lückenfüller benutzt. Aber er, war wirklich meine erste große Liebe. Ich kam mit der Trennung nicht klar und wollte da ebenso versuchen, mich umzubringen. Er hat mich begleiter in der Zeit in der ich in der Psychiatrie war und auch weiter drüber hinaus. Ich war schwanger von ihm und durch ihn, habe ich auch das Kind wieder verloren. Er war nach Jahren wo ich nur auf Mädchen und TRansgender stand der erste Junge, den ich nach Jahren wieder an mich ran ließ und ich war glücklich. Zumindest eine Zeit lang. Durch ihn bekam ich auch ein Alkoholproblem erneut und nach der Trennung, begann ich ebenso wieder regelmäßig Drogen zu nehmen. Ich habe es allerdings wie auch sonst allei geschafft, dort wieder raus zu kommen.


















