Nur kurz vergessen
Viele Worte mich vergessen lassen, lachen, mich nicht mehr selbst hassen, umgeben von Menschen, die mich heben, für einen kurzen Moment kann ich leben.
Rasch verblasst die Erinnerung, wie am Fenster der Niederschlag, erblicke ein Hauch von Hoffnung, vergesse gar, dem ich einst erlag.
Dessen Lügen ich glaubt, und mich in seinem Leben verirrt, der mich meiner Zeit beraubt, und mich mit seinem Schweigen verwirrt.
Doch heute lache ich, genieße die wenigen Stunden, vergesse ein wenig Mich, denn ich weiß, bald kehren die Wunden.
Nun spät in der Nacht, die Stille schaurig ertönt, kein Wort mehr, das mich anlacht, zurück sind die Gedanken, an die ich gewöhnt.
Fragen warum, ob und vielleicht, die Zeit nicht Wunden heilt, sondern mein Herz ihn erreicht, und er irgendwann doch zu mir eilt.
Vergesse mich selbst wieder, vor lauter Kummer und Sehnsucht, mach mich selbst nieder, und falle zurück die tiefe Schlucht.











