Ich liebe japanische Küche! Daher habe ich mich auf diese Runde besonders gefreut. Wir haben beschlossen, nicht nur eins, sondern ein paar Gerichte zu machen und haben Tataki und Gyoza ausgewählt. Die Rezepte stammen aus einem Buch von Stevan Paul “Meine japanische Küche”, daher kann ich sie heute nicht verlinken.
Für Tataki brauchen wir:
Ein gutes Stück (250-300 g) Thunfisch in Suschi-Qualität (es wird ja quasi roh gegessen)
1-2 Frühlingszwiebel
100 g Lieblingssalatmischung
Sojasauce und Wasabi-Paste zum Dippen
Für das Dressing:
2 EL Sojasauce
4 EL Dashi (ich habe es aus Kombu-Algen und Katsuobushi selbst gekocht, es ist nicht zu vergleichen mit dem fertigen Dashi!)
2 EL Reisessig
3 EL Sonneblumenöl
1 Tropfen Sesamöl
Etwas süße Chilisauce
Salz
1. Thunfisch auf dem Grill oder in einer Pfanne mit 2 EL Öl von allen Seiten scharf anbraten, ganz kurz. Um den Garprozess schnell zu stoppen, das Filet auf einem Teller für ein paar Minuten ins Gefrierfach stellen.
2. Aus allen Zutaten eine Vinaigrette anrühren. Die Salatmischung waschen, schleudern und mit der Vinaigrette vermischen.
3. Frühlingszwiebeln fein schneiden.
4. Den Fisch in sehr dünne Scheiben schneiden. Alles schön auf einem Teller anrichten, den Fisch mit Frühlingszwiebeln bestreuen.
5. Mit Sojasauce und Wasabi servieren.
Auf diesem Foto ist auch die Dip-Sauce für die Gyoza zu sehen (in der grösseren Schüssel).
Für Gyoza (ca. 30 Stück) brauchen wir:
1 Packung TK Gyoza-Blätter (mindestens 1 Stunde auftauen lassen)
100 g Chinakohl
100 g Garnelenschwänze
200 g Schweinehackfleisch
10 g frischer Ingwer
1 EL Sojasauce
2-3 Tropfen Sesamöl
Für die Dip-Sauce:
6 EL Sojasauce
3 EL Reisessig
1 TL Chilisauce (Oder Chiliöl)
2-3 Tropfen Sesamöl
1. Chinakohl fein schneiden, in einer Pfanne mit etwas Öl 1-2 Minuten scharf anbraten. Etwas salzen. Auf einem Teller im Gefrierfach schnell abkühlen lassen.
2. Garnelen abspülen, trocken tupfen, sehr fein schneiden und zum Schweinhackfleisch dazu geben.
3. Ingwer, fein gehackt, Sojasauce und Sesamöl zur Garnelen-Schweinefleisch-Mischung dazugeben und mit dem abgekühlten Chinakohl alles zu einer festen Füllung verkneten.
4. Gyoza-Blätter auf einer Seite leicht befeuchten, die Füllung in die Mitte legen, die Enden über der Füllung zusammenklappen, die Ränder in kleine Falten legen und dann fest zusammendrücken. Fertige Gyoza auf ein Backpapier drauf legen.
5. In einer beschichteten Pfanne Gyoza von einer Seite in 4 EL Öl anbraten. 300 ml Wasser hinzufügen, die Pfanne mit dem Deckel zumachen.
6. Gyoza ca. 8 Minuten garen, bis die Flüssigkeit fast verschwunden ist, danach den Deckel abnehmen und das restliche Wasser verdampfen lassen, bis das Bratgeräusch wieder zu hören ist. Aus der Pfanne herausnehmen und mit der Dip-Sauce servieren.
Ich hatte übrigens meine Gyoza in 2 Portionen braten müssen.
Und unsere nächste Station ist Jemen. Ich bin gespannt!