Oslo
Mittwoch, 28.2.2024, nachmittags
Am Mittag geht es dann weiter Richtung Aker Brygge und Tjuvholmen. Dort spielen auch weite Teil des Buches Blutmond von Jo Nesbø, einem unserer Lieblingskrimiautoren, das wir gerade lesen. Immer wieder laufen wir an einer Stelle vorbei, die im Buch vorkommt. Der Hauptcharakter, Harry Hole, wohnt in diesem Buch schließlich auch im Hotel The Thief im Stadtteil Tjuvholmen.
Die ganze Stadt scheint in der Bucht vollständig neu gebaut zu sein. Ich glaube nicht, dass ich schon mal eine modernere und ökologischere Stadt gesehen haben. Vielleicht in Asien, aber in Europa auf jeden Fall nicht. Die Häuser sind modern, vielfältig und doch ein harmonisches Ganzes. Laut Reiseführer ein Paradebeispiel der zeitgenössischen europäischen Architektur. Es ist eine Symbiose aus Arbeit, Wohnen und Leben mit Museen, Restaurants, Cafés, kleinen Supermärkten und Geschäften. Wir denken beide, dass man hier ganz ausgezeichnet leben kann. Das Leben ist allerdings nicht billig, aber das erwartet man ja auch in Norwegen nicht.
Danach geht es weiter zum Schloß und dann die Fußgängerzone, die Karl Johans Gate entlang. Zum Einkaufen ist Oslo eher nicht der Hot Spot. Salz wird übrigens anscheinend nie gestreut und geräumt wird auch eher nur sporadisch. Mit dem gestreuten Split und etwas Vorsicht ist das aber gar kein Problem.
Wir sind jetzt schon lange auf den Beinen, aber wir entscheiden uns bis zum Abendessen durchzuhalten. Heute abend haben wir im Vorfeld einen Tisch reserviert, bei Der Peppern Gror, einem Inder am Fridtjof Nansens Plaza. Wie fast immer sind wir dank der TripAdvisor Bewertungen an einem guten Platz gelandet und gucken den Köchen interessiert bei der Arbeit zu.













