Nun ist leider meine Mutter gestorben, die ja auf diesen Seiten gelegentlich auch mit der ein oder anderen weisen Bemerkung oder Unverständnisbekundung zu Wort kam. Als Gedenkfilm wählten wir den immer noch sehr eleganten und erstaunlich modernen Theaterfilm nach Gustaf Gründgens’ legendärer Faust-Inszenierung im Hamburger Schauspielhaus, wo die junge, bildungsbeflissene Hilke Gebert sie seinerzeit auch gesehen hat. Ich erinnere mich aber besonders gerne daran, daß wir den Film vor sicher bald vierzig Jahren, als wir einmal in Augsburg gestrandet sind, in einem kleinen Programmkino gesehen haben, wo es Tischchen mit Tasten gab, mittels derer man einen Kellner herbeirufen konnte. Das hat mich damals fast mehr beeindruckt als der Film selbst, aber er ist wirklich grandios, selbst der Tobi äußert sich anerkennend, und sehr passend.




















