He! Eywanke ya? Iwanke!
Nach meinem durch zu wenig Schlaf hervorgerufenen emotionalen Meltdown gestern, kann ich Entwarnung geben es geht mir gut und das obwohl ich wieder viel zu wenig Schlaf abbekommen habe. Das erste Mal auf die Uhr geschaut, habe ich 2 1/2h nachdem ich mich hingelegt habe. Das wird von Nacht zu Nacht weniger. Bin aber im Vergleich zu den vergangenen Tagen einfach im Bett geblieben. Diesen sowohl einfachen als auch genialen Trick werde ich zukünftig öfters anwenden.
Und nun endlich mit Verspätung widmen wir uns der Deutung des ersten Parts des Traumes. Auch wenn's schon ein paar Tage zurück liegt, erinnert ihr euch sicherlich an die Szenerie zu Beginn, die Ankunft und den Stadtbummel. Hier gibt es völlig unterschiedliche Wahrnehmungen. Auf der einen Seite der noch den Kavalier mimende Mann, der enthusiastisch durch das kleine Städtchen führt, auf der anderen die Frau die eine triste Eintönigkeit sieht. Wie kommt es dazu? Die Erklärung ist so simpel, wie einleuchtend. Neben einem Mann dieses Kalibers, der wie kein anderer Charme und Attraktivität vereint, verblasst selbst die spektakulärste Kulisse. Die Welt um sie herum ist unwichtig, solange sie nur in seiner Nähe sein kann.
Es folgt ein Ortswechsel mit Einbruch, Netflix schauen und dem ertappt werden. Hier ist das ganze Schauspiel Ausdruck einer Sehnsucht nach dem Verbotenen, dem Rausch der Gefahr. Denn nur ein knallharter Gangster schnorrt Netflix im Kinderzimmer bei einer Bekannten und dafür vergöttert sie ihn. Das beide erwischt werden, auch durch das schlagartige Verschwinden der Balkontür, dient nur der Steigerung des Adrenalinkicks. Der Einbruch steht also für den Ausbruch aus dem langweilig gewordenen Alltag und nur unser Bad Boy kann sie in diese sündhafte, neue Welt entführen.
Wer hätte erwartet das sich dieser Traum als moderne Bonnie und Clyde Story entpuppt? Die abschließende Erläuterungen zu den Ereignissen im Traum gibt's morgen.


















