WHOS THE FUCKING SPY IM DYING IM DYING I GOOTTTAA KNOWW FUUUCK DAMN MAN WTFF
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WHOS THE FUCKING SPY IM DYING IM DYING I GOOTTTAA KNOWW FUUUCK DAMN MAN WTFF
OH MY GOD THAT FUCKING REVEAL????? IM SO TAKEN ABACK????? I WAS NOT EXPECTING THAT AT ALL
Global denken, lokal handeln
Der Präsident des Europaparlaments Martin Schulz.
Wie geht es weiter mit der europäischen Idee in Zeiten zunehmender Euroskepsis? Wir haben mit Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments gesprochen und er meint: Es ist an der Zeit, optimistisch zu werden.
Martin Schulz ist derzeit Präsident des Europäischen Parlaments und vertritt dieses gegenüber anderen EU-Institutionen. Der deutsche Politiker wird auch im kommenden Mai wieder für dieses Amt kandidieren und tritt als Spitzenkandidat der SPD an. Nach der Wahl wird der Präsident durch das Europäische Parlament bestimmt und für eine Amtszeit von zweieinhalb Jahren gewählt. An seiner Seite stehen 14 Vizepräsidenten.
„Europa kann die kleinen Probleme nicht lösen.“
Europa sei nicht für die Lösung regionaler Probleme ausgelegt, sondern hier werde global gedacht. Das Handeln müsse letztenendes auf lokaler Ebene stattfinden. Dennoch weist Schulz darauf hin, dass auf EU-Ebene Sorgen verhandelt würden, die alle hier lebenden Menschen betreffen. Es gehe um Arbeitsplätze, die Zukunftschancen von Kindern, Klimaschutz und die Frage, wie mit Spekulanten weiter verfahren werde. Dass mancher in Deutschland den Glauben hat, Deutschland könnte es ohne Europa besser gehen, sieht Schulz kritisch. Auch das wirtschaftlich stabil scheinende Deutschland brauche die europäische Union, mahnte er. Denn die Bundesregierung könne sich auf Dauer nicht allein gegen die wirtschaftlichen Einflüsse aus China, den USA und Südamerika behaupten. Zu schwer wiege die Verantwortung, die auf der Politik laste.
Verfrühtes Todesurteil
Dennoch nimmt er auch die zunehmende Stärke der eurokritischen Parteien mit Sorge wahr. Das Urteil am 26. Februar des Bundesverfassungsgericht, mit dem die Dreiprozenthürde bei der Europawahl gekippt wurde, sieht er kritisch. Diese Entscheidung sei ein Beweis dafür, dass hier der europäische Gedanke noch nicht vollständig angenommen worden ist. Schulz sieht die eurokritischen Parteien aber nicht in der Lage, die EU tatsächlich auseinanderzubringen. „Ich habe großes Verständnis für die Skepsis der Menschen“, räumt der Politiker ein. Doch man dürfe nicht denen hinterherlaufen, die zerstören wollen. Vielmehr seien Reformen notwendig. „Europa ist in keinem guten Zustand, aber deshalb muss man es nicht zum Tode verurteilen, sondern man kann es verbessern.“
Guten Morgen Straßburg, guten Morgen Europa, guten Morgen Welt! Heute erwarten uns großartige Dinge im Europaparlament. Darunter eine Pressekonferenz von Jan Philipp Albrecht, dessen Programm zum Datenschutz heute abgestimmt wird und Interviews mit den EU-Abgeordneten aus der Leipziger Umgebung Constanze Krehl, Hermann Winkler, Cornelia Ernst, Holger Krahmer und Ska Keller. Jetzt erst mal Kaffee.