Denn man erntet nur so viel, wie man auch gibt
Kontra K - Erfolg ist kein Glück

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Denn man erntet nur so viel, wie man auch gibt
Kontra K - Erfolg ist kein Glück
Hanf - Was passiert wenn man zu früh erntet? | Grower.ch ...
AW: Was passiert wenn man zu früh erntet? Ganz ehrlich aber entweder bin ich zu doof den Unterschied zwischen nem Uphigh oder nem Couchlocker zu merken … (nur registrierte User sehen den Link, login oder registriere dich)
Hanf – Was passiert wenn man zu früh erntet? | Grower.ch … was originally published on ask grower.ch
Zweifel
„Derartige Dinge!“ Sie verachtete sie, denn sie war gut erzogen.
„Solches!“
Er verachtete ebenfalls, aber er glaubte sich überlegen: Die Grenzen, die sie sich auferlegte, waren seinem Prinzip zuwider. Der Streit war eine Notwendigkeit, würden sie sich nicht mit angemessenem Unmut gegenüberstehen, so wären sie nicht sie selbst.
Hätte er aber nicht den Vorschlag gemacht, so wäre er nicht er selbst.
„Was hast du dagegen?“
„Das fragst du?“ Er wusste es sehr genau, aber auf seine eigene, hoffnungsvolle Art und Weise versuchte er noch einmal, ihre Gedanken hinter die Mauer zu locken, die sie so fleißig zu erhalten versuchten. Er hoffte auf ihren Zweifel.
„Ja.“
War seine Antwort – sie war zu gläubig, zu vorsichtig. So liebevoll hatte man ihr eine Moral um den Hals gelegt, eine hübsche, glänzende Kette, die sie so anziehend machte und doch!
Er wünschte anderes.
„Da gibt es nichts zu begründen – Ich wüsste nicht, warum ich aussprechen muss, was offensichtlich ist.“ „Ist es das? Ich kann es nicht sehen.“
Sie wusste, dass er log, denn auch er kannte es, schließlich hatte sie sich verliebt, schließlich fühlte sie sich bei ihm sicher – bis jetzt – immerhin hatte er die Vernunft, die sie kannte, noch nie in Frage gestellt. Aber was er sah, sah er mit verschlossenen Augen: Es gab keine Gründe dagegen. Warum nicht? Warum nicht!
„Ich möchte es nicht.“ Sagte sie.
„Warum?“
„Es ist ein Gefühl!“
Doch woher kam es? Er hatte das plötzliche Bedürfnis, sie zu schütteln, nur um zu sehen, ob die Schubladen in ihrem Kopf durcheinander fallen würden. Sie war so effizient im einordnen... ob er seine eigenen Schachteln entstauben sollte?
Nein, das konnte er nicht: Er war es, der, dem man keinen Namen geben konnte, das war er.
Einen Moment überlegte sie, ob es sich lohnte, das Gefühl, das sie pflichtgemäß empfand, näher zu untersuchen. Nein, das konnte sie nicht: Sie war es, die, die allen ihren Namen geben konnte, das war sie.
Ihr Streit war vorrüber, und einmal mehr erkannten sie sich selbst.
„Lass uns schlafen“, schlug sie vor. Und sie lächelten versöhnlich, wie es zu ihnen passte, schlossen die Augen, und vergaßen die Zweifel, die sie nicht hatten.