FAAKMARWIN & Bremer Philharmoniker - High wie Kometen (Orchester Version)
This, guys, is sooo beautiful...

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FAAKMARWIN & Bremer Philharmoniker - High wie Kometen (Orchester Version)
This, guys, is sooo beautiful...
Marwin im Wunderland 2
Der Sound macht die Musik
Es gibt die unterschiedlichsten Arten Musik zu produzieren, vor allem heutzutage. Was früher nicht nur unglaublich aufwendig, sondern auch arschteuer war, passiert heute mit wenigen Mausklicks im Klo der städtischen Studentenbude. Von den Möglichkeiten solcher Toiletten-Sessions hätten die Musiker und Produzenten der letzten Jahrzehnte nur träumen können!
Ein Beispiel: 70er Jahre: Du brauchst ein paar Streicher, zur Unterstützung deiner Hook? - Kostenpunkt und Aufwand: ”WAAAASSSS???? ... ich glaub ich muss mich überge.... örgghhhggrghrhg.”
2016: Du brauchst ein paar Streicher, zur Unterstützung deiner Hook? - Aufwand: “irgendwasmitinstruments.com, Preset laden, drei Tasten dücken, BÄM!” - Kostenpunkt: Hmm vielleicht nen Hunderter, wenn einem die Standartdinger von Logic und co. nicht reichen. Man wird sich streckenweise ungefähr so gefühlt haben:
Der geneigte MARWIN fragt sich nun zurecht: “Warum gibt es denn immer noch keine ‘Scheißhaus-EP’ von FAAKMARWIN? - Ich möchte mich jetzt endlich mal gepflegt mit ‘ner Flasche Billigfusel beim Katertaghören aus dem Leben in den Orbit schießen...” Nun, das liegt daran, dass sich für manche Bands (wir sind da sicherlich keine Ausnahme) eben doch nicht so viel am ursprünglichen Arbeitsprozess geändert hat. Was für manche Produktionen wunderbar funktioniert, klappt einfach nicht für Bands, die ihre Songs z.B gerne live einspielen. Allein schon wegen des toilettenbedingten Platzmangels in unseren Wohngemeinschaften. Ein schöner Raumklang, eine authentische Snare und ein affenarschgeiler Gitarrensound ist nicht immer notwendig, uns aber extrem wichtig. Da sind wir eben kleine Nerds. Genau für diesen Bereich gibt es Ingo und Matthias. Wenn die zwei loslegen heißt es “Herzlich Willkommen zu Nerd TV” und wir lieben Nerd TV!
Die beiden sind echte Übermenschen auf ihrem Gebiet und sind/waren (Matthias macht mittlerweile was anderes) u.a für den Sound der Scorpions verantwortlich. Ingo spielt sogar manchmal mit, wenn eine Flying V mit Riesenverstärkerwand gerade mal zu “leer” klingt. (Ingo ist übrigens der Typ mit den langen Haaren... achso jaa.....ähhhmm....mist...also der rechts im Bild)
MARWIN fällt jedenfalls gerne mal die Kinnlade herunter, wenn die beiden mit einer Armada von unterschiedlichsten Snares, Effektgeräten, Verstärkern, Gitarren, einem überirdischen Gehör, und noch viel geilerem Scheiß anreisen. Oder anders formuliert, wenn sie etwas Spannendes, ohne Schokolade und was zum Spielen mitbringen! Ich habe allein sechs verschiedene Snares gezählt, von denen jede mehr wert ist als mein Leben - braucht man halt - Happy Time!
Überhaupt ist es der absolute Luxus, ‘nen eigenen Gitarrentechniker und einen Drumtechniker zu haben. Letzterer kümmert sich um den “FETTESTEN” Drumsound und gerne auch mal um erste Hilfe in Form eines Blasenpflasters für den Prügelknaben an den Trommeln. Der andere liest die Bedürfnisse und “Wehwehchen” in den Augen der Saitenakrobaten, generiert aber vor allem den “DERBSTEN” Gitarrensound: Da strahlen sie, die Boys.
An dieser Stelle noch mal den fettesten Dank und kuschelig warme Gefühle an und für Matthias und Ingo. Danke für die geile Zeit! Es war uns ein inneres “Ponnyschlecken”! Ole jedenfalls muss jetzt erstmal sein gesamtes Taschengeld für noch mehr neues Equipment auf den Kopf hauen. Irgendwann brauchen wir für sein Pedalboard nen eigenen Sprinter....ich sehe es schon kommen. Das wäre dem Typen letztlich auch scheißegal! Vielleicht gibt es ja irgendwann auch mal nen Blog über sein Board. Who knows?...
Und damit ist dieser Bericht auch schon wieder vorbei und ich konnte einen weiteren Tag (ja genau einen ganzen fucking Tag) meine Abschlussarbeit prokrastinieren, alle sind sooooo glücklich!
In dem Sinne, stay tuned:
Neues aus dem Wunderland gibt es wieder mal in der nächste Woche. Bleibt dran, checkt Facebook, Instagram oder folgt uns einfach bei Tumblr in den Kaninchenbau.
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XOXO euer Gossip Girl
MARWIN im Wunderland 1
In seinem Leben gelangt man ein ums andere Mal an Orte, die eine gewisse Magie ausstrahlen. Man weiß nicht so recht warum, aber irgendwie wird man ganz leise, hat ein Grinsen bis nach Meppen auf den Lippen und wiederholt gebetsmühlenartig die Worte “POAH EY” und “KRASS EY”. Ein bisschen so, wie “Kanickelbau-Alice” im Wunderland. Das Studio von Peter Patzer ist so ein Ort.
Nein! Das ist kein Fan-Nachbau der Enterprise, sondern das Bekegg Studio. Ich hab das auch erst verwechselt! Das ist die Vision und das Herz von Peter, dem wohl spannendsten und gutherzigsten Menschen im Universum.
Der Herr, der da gerade so aus dem Fenster zum Hof blickt könnte seinen ganz eigenen Hitchcockfilm vertragen. Peter hat nämlich so ziemlich alles erlebt, was man erleben kann, ist die Verkörperung des Steins der Weisen und er hat es geschafft die beste Frau der Welt zu heiraten. Sabine ist nicht nur der Deckel zum Peter-Topf, sondern zaubert auch den besten Kuchen im Universum. Kurz gesagt: MARWIN flutscht durch den Kaninchenbau in ein galaktisch geniales Wunderstudio, und trifft dort Mr. und Mrs. Univers! Jetzt aber zurück zum Thema.
Ein klassischer Tag im Wunderland besteht aus einer ausgewogenen Mischung von arbeiten und warten, wobei “warten” ein Synonym für “sich vollfressen” bis zur Bewegungsunfähigkeit ist. Die Lebensmittelfülle an diesem Ort treibt sogar Schlagzeuger an ihre Stopfgrenze.
Der Einzige, der meist ohne Pause durcharbeitet ist Agent B., den man ja bereits aus früheren Blogs kennt. Die Herzkönigin der Recording-Sessions ist die Queen an den Reglern, kreative Beratungsstelle und Psychotherapeut. Bei Zeitdruck wird er dann zum liebevollen Diktator. Buffi: ”Hör auf nachzudenken und spiel das jetzt einfach so, Rock’n’Roll jetzt!!!”
Weiteres über den Buff-Master findet ihr hier: http://www.buffwerk.com/
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Peace!
Von Bienchen und Blümchen
Es ist Frühling, endlich! Naja zumindest im Kalender. Nicht nur die Bienchen ziehen blümchensuchend übers Land, sondern auch zahllose Schwärme von Musikern. Einige aus purer Liebe zur Musik, andere für einen Grund sich am Catering literweise “Nektar” reinzuschütten oder einfach nur um abzuheben.
Schon nach den ersten Kilometern Flugstrecke im Asphalt-Jet schwelgt man wie ein Opa mit Hut in Erinnerung an vergangene Tagen und Touren. Meist träumt man von den ganz großen Dingern, wie dem Auftritt in Frankreich. Zum Auftritt zu fliegen ist der dekadenteste und zugleich geilste “Shit”, den man sich vorstellen kann. Thug Life!
Zwei Jahre vorher sahen unsere Touren eher so aus:
Das Schönste an diesen Touren ist, dass man die Gelegenheit bekommt mal so richtige richtig erfolgreiche Musiker zu treffen. So welchen von denen wir unseren Müttern immer erzählen. “Die haben es doch auch geschafft, Mama!”
Ob man es nun glauben mag oder nicht, die meisten von diesen so genannten “Stars” sind die normalsten und nettesten Dudes der Welt. Vor allem nach 4 Litern Astra: Für immer unsere Lieblings Amis - Big up for the Fresh Air Movement! www.freshaermovement.com
Andere schulden uns eigentlich immer noch ein Feedback zu unserem Marsimoto-Tribut-Song. Schon lustig, wenn Marteria nach der Show hinter der Bühne steht und verwirrt fragt, wer da die ganze Zeit Marsi’s Namen gerufen hat. Abwarten - wir bekommen unserer Feature noch irgendwann!
Selbst knallharte Gangster-Rapper geben nach der Show ihre Schusswaffen an der Garderobe ab und sind die absoluten Supersympathen. Wir hätten ja auch gerne Gangsterrap gemacht, aber wir sind ungefair so Straße¹, wie die kleine Schwester von Andreas Bourani² - zweifelsfrei zu erkennen:
Den Mythos vom abgehoben Rockstar-Arsch können wir jedenfalls überhaupt nicht bestätigen. Es scheint eher so zu sein, dass jeder Einzelne von denen sehr wohl weiß, wie hart es ist von seiner Musik zu leben und das man manchmal tief durch die Sch***e stampfen muss, ehe man ein Licht am Ende des Tunnels sieht.
Unsere Wellington Boots sind jedenfalls gewachst und poliert und wir träumen derweil auch nach 238km Autofahrt noch vom nächsten großen Ding, der nächsten großen Show: Marwin im Land der Träume.
Frohe Ostern!
¹ Im Rapjargon als Adjektiv für credibile, im Ghetto verwurzelte Rapper verwendet.
² Hat Andreas Bourani eigentlich eine kleine Schwester?
Tag 5
Heute ist ein trauriger Tag, denn die Realität ruft. Wo man hinschaut sieht man geistige Zombies, doch all diese Zombies haben ein Lächeln im Gesicht. Irgendwie gibt es nichts schöneres, als solche Sessions. Da stell’ sich mal einer vor, man könnte so etwas jeden Tag, also quasi hauptberuflich machen. Wenn man nicht als Irrer in der Klapsmühle landet, hat man bestimmt ein arschgeiles Leben.
Unseren Paten Hans Martin Buff vermissen wir auf jeden Fall schon jetzt! Naja er ist ja nicht allzu lange weg…
Soweit haben wir jetzt nen Haufen neuer Songs am Start und die alten sind tausend mal geiler, als jemals zuvor. Wir haben im Leben noch nie so intensiv an der Musik gearbeitet wie in den letzen 5 Tagen. Tja… mit Zuckerbrot und Peitsche läufts bei uns, thanks to Agent Buff!
Es ist schon komisch nach 5 Tagen hinter verschlossenen Türen mit den immer gleichen Leuten und den immer gleichen Songs, hat man beinahe Panik wieder in den Alltag zurück zu müssen. Wenn man so richtig im Flow ist, vergisst man die Uni, seine Rechnungen, die privaten Problemchen und die Krisen. Irgendwie ist hier immer alles gut…
Vorallem dann, wenn unser Produzent sich zur Feier des letzten Tages Grünkohl wünscht. Dieses leckerste aller Gerichte gibt es im Süden von Deutschland schließlich nicht. (Opfer!) Gott sei Dank ist Costa, der Kohlkönig Griechenlands zur Stelle, um unserem audiophilien Schwabenbüble diesen Herzenswusch zu erfüllen. Was kann der Typ eigentlich nicht? Achja Bassgitarre spielen - dieser alte Fa(a)ker…
Sein Grünkohl ist allerdings dem Geschmack nach vom Olyph herab gestiegen, um uns kleinen Knechten ein fettiges Feuerwerk zu schenken. Der göttliche Kohl, die liebliche Pinkel und die heiße Kochwurst scheinen ihren Spaß daran zu finden, die niederen Menschen um den Verstand zu bringen. Schüsch!
Jetzt müssen wir erstmal ganz viel Körperpflege und Schlaf nachholen, uns den Studiostaub abwaschen und zurück ins “Leben” finden. Es stehen an: Jobben um das klägliche Musikergehalt auszubessern, Miete überweisen (womit die Kohle dann auch wieder weg wäre) und die WG putzen… boaaahhh scheiße!
Wir schreiben uns, wenn es was Neues gibt! XOXO euer Gossip-Girl
Tag 4:
Wer auf totalen Nerdscheiß steht, der sollte unbedingt mal mit einem Produzenten/Soundengineer zusammenarbeiten. Unserer heißt Hans-Martin Buff und hat unter anderem mit Leuten, wie Prince, den Scorpions und No Doubt gearbeitet. Er ist schlichtweg die geilste Sau. Man kann sich gar nicht vorstellen, was der Typ mit nem Barhocker, einem Ventilator und nem Gitarrenverstärker alles anstellen kann.
Alles was nicht niet- und nagelfest ist, wird zum Instrument umfunktioniert. Nicht einmal Instrumente sind vor einer unsachgemäßen “Misshandlung” sicher. Warum nicht einfach mal nen Bass mit Schlägeln vergewaltigen. (An dieser Stelle ein dickes Sorry an Timo, dem der Bass gehört - Hans Martin hat uns gezwungen!)
Wenn der Meister zu Werke schreitet, schauen wir jedenfalls ehrfürchtig zu und lernen... mit Ausnahme von Christoph, der währenddessen anderweitig beschäftigt ist.
Ist ja auch erst 13 Uhr. Ab jetzt ist es mein erklärtes Lebensziel, möglichst viel diffamierende Fotos von Christoph zu machen und diese ins Internet zu stellen, um ihm jegliche Karrieremöglichkeiten zu verbauen. Er bleibt unser Saitensklave, bis ans Ende seiner Tage!
Gegen Abend kam dann noch ganz hoher Besuch. Costa ist bärtig, Grieche, ein derber Fotograf und hammermäßiger Koch. Vermutlich ist er jene Person, über die Namika ihren Song “Lieblingsmensch” geschrieben hat. Wenn der hauseigene Paul Ripke Verschnitt von FAAKMARWIN am Start ist, ist die Familie erst so richtig vollzählig. Geile Bilder von der Songwriting-Session gibt es bald hier zu sehen: https://www.facebook.com/Lichtfuehrung/
Peace!
Tag 3: Ich weiß ja nicht, wie es bei anderen Kapellen so ist, aber der Stressfaktor ist bei unseren Proben doch recht hoch. Der Lärmpegel entspricht ungefähr dem der Einflugschneise des Frankfurter Flughafens. Das geht den ganzen lieben langen Tag so. Will man sich für eine ruhige Minute aus dem Krach ziehen, probt unter Garantie direkt nebenan irgendeine Metalband.
Kompensieren kann man dem Stress nur mit absolutem Schwachsinn... menschlichem Schwachsinn! Besonders fällt dies auf, wenn Menschen von außerhalb zu Besuch kommen. Wer zu lange auf engem Raum eingepfercht ist, wird irgendwann verrückt.
Es wundert einen nichts mehr. Da wird der Meister am Pult gern mal auf die Zerreißprobe gestellt. Besonders wenn Christoph mal wieder direkt im Anschluss an die Aufnahme irgendeinen wundervollen Rockklassiker covert und man den Song nicht mehr anständig ausfaden kann. Und man so die perfekte Aufnahme mit einem Ending von Mr. Big verschönert wird.
Nachdem man alles was auf dem Tagesplan steht erledigt hat, trifft man sich in der Küche zum gemeinsamen ausklingen lassen des Tages. Die Küche in unserem Proberaum ist ein sehr inspirierender Ort. Überall hängen Poster und Plakate von Bands, die man durchaus mal abchecken kann, um etwas über Subkulturen zu lernen. Ein ums andere Mal stößt man dabei auf ganz besondere Perlen und die möchten wir natürlich keinem vorenthalten. (Folgende Band hat uns nämlich sehr den Abend versüßt und Ole und ich sind schon jetzt derbe Fans).
Also liebe MARWINS: Wenn ihr bei unserer nächsten Live Show Dinos auf der Bühne seht, wisst ihr woher es kommt. One Love! <3 GWAR <3