Als Erwin und Uwe ihre Jobs auf dem Bau kündigten, um ihrer eigentlichen Leidenschaft nachzugehen, wussten sie nicht, dass ein Imbiss nicht einfach von alleine läuft. Um ihrer Begeisterung für Frikadellen Herr zu werden, sollte ihr stolzer Laden nur Frikadellengerichte anbieten. “Auf die Schnelle? - Frikadelle!” tauften sie ihn. Womit sie nicht rechnen konnten: Durch ihre vorherigen 60-Stunden-Wochen waren sie so sehr von den Menschen entfremdet, dass sie nicht bemerkten, dass ihr geplanter “Gassenkauer” in Wirklichkeit ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit war: Frikadellen mit Dosenobst und einer Soße aus Knoblauch, Zwiebeln, Kirschsaft und Schlagsahne (!... leider nicht mehr im Bild...). Erwin und Uwe mussten scheitern. Die Dialektik der Umstände hatte es so gefordert. Dennoch wünschten sie sich bei der Eröffnung ihres Ladens gegenseitig: Guten Hunger!










