Ich will für dich da sein. Ich will dich aufbauen, hinter dir stehen und vor allem vor dir stehen, um dich vor den Grausamkeiten dieser Welt zu schützen.
seen from China
seen from United States
seen from United States
seen from United States

seen from Taiwan
seen from China
seen from France

seen from Mexico
seen from Tunisia

seen from Philippines
seen from China
seen from China

seen from United States
seen from Chile

seen from Malaysia
seen from United Kingdom

seen from Brazil

seen from United Kingdom
seen from India
seen from China
Ich will für dich da sein. Ich will dich aufbauen, hinter dir stehen und vor allem vor dir stehen, um dich vor den Grausamkeiten dieser Welt zu schützen.
Rache ist ein Gericht, dass am besten nie serviert wird
Achtung! Heftiger Inhalt mit Erwähnung von Vergewaltigung, Folter und Mord
Auch du Alexander?!
Kalte, graue Kellermauern umringen mich. Ich kannte sie einstmals, so wie das Kloster darüber, doch nun sind sie wie ein Labyrinth aus dem kein Ausweg scheint.
Egal welchen Gang ich entlang eile, Alexander ist stets mit gezogenem Dolch an meinen Fersen und ich erkenne, dass Fliehen sinnlos ist. Die Augen schließend atme ich tief ein, drehe mich um, stelle mich ihm und seinem Zorn.
All die Grausamkeiten von denen ich ihm erzählt habe, all die Strenge, die er durch mich erfahren hat und all die Lektionen die nur dem einen Ziel galten. Rache an meinem Peiniger, seinem Erzeuger - dem Grafen.
Es wahr vor 15 Jahren, jetzt gefühlt wie eine Ewigkeit, dass der Graf sich an mir verging und Alexander in mir heranwuchs.
Natürlich war ich nicht die einzige und für Mädchen wie mich, gab es ein Prozedere und ein Exil bis nach der Geburt in der einsamen Waldhütte.
Ich lief fort, zog Alexander gut versteckt in jenem Wald auf. Speiste ihn mit den Grausamkeiten, die der Graf beging um seine Abscheu zu wecken und zu nähren.
Ich kehte nach einigen Jahren ins Kloster zurück, wohlwissend, dass Alexander sich als Kind schon gut alleine im Wald auskannte und versorgen konnte.
So gewann ich nach und nacht das Vertrauen der Schwestern und des Grafen, der immer noch regelmäßig seinen Trieben nachging, ob man nun wollte oder nicht.
Im Nachhinein betrachtet hätte ich ihn nicht alleine zum Hofe schicken sollen um dort sich als Kammerbursche Zugang zu verschaffen.
Aber was weiß schon eine grämig gealterte, knorrige Hexe wie ich von den Verlockungen mit denen der Graf den Kopf des Jungen herumdrehen kann.
“Hexe, vermaledeite Hexe, koste von deiner eigenen Liebhaftigkeit”, schreit Alexander, als er mir endlich den Dolch ins Herz rammt.
In meinen letzten Sekunden erkenne ich, dass ich keinen deut besser bin als der Graf. Ich freue mich, dass zumindest mein Sohn nun frei von seinem Peiniger ist, auch wenn meine Seele in der Hölle schmoren mag für das, was ich ihm angetan habe.
Menschen sehen dich an
"Menschen sehen dich an. - Die Entrüstung über begangene Grausamkeiten wird um so geringer, je unähnlicher die Betroffenen den normalen Lesern sind, je brunetter, » schmutziger«, dagohafter. Das besagt über die Greuel selbst nicht weniger als über die Betrachter. Vielleicht ist der gesellschaftliche Schematismus der Wahrnehmung bei den Antisemiten so geartet, daß sie die Juden überhaupt nicht als Menschen sehen. Die stets wieder begegnende Aussage, Wilde, Schwarze, Japaner glichen Tieren, etwa Affen, enthält bereits den Schlüssel zum Pogrom. Über dessen Möglichkeit wird entschieden in dem Augenblick, in dem das Auge eines tödlich verwundeten Tiers den Menschen trifft. Der Trotz, mit dem er diesen Blick von sich schiebt - »es ist ja bloß ein Tier« -, wiederholt sich unaufhaltsam in den Grausamkeiten an Menschen, in denen die Täter das »Nur ein Tier« immer wieder sich bestätigen müssen, weil sie es schon am Tier nie ganz glauben konnten. In der repressiven Gesellschaft ist der Begriff des Menschen selber die Parodie der Ebenbildlichkeit. Es liegt im Mechanismus der »pathischen Projektion«, daß die Gewalthaber als Menschen nur ihr eigenes Spiegelbild wahrnehmen, anstatt das Menschliche gerade als das Verschiedene zurückzuspiegeln. Der Mord ist dann der Versuch, den Wahnsinn solcher falschen Wahrnehmung durch größeren Wahnsinn immer wieder in Vernunft zu verstellen: was nicht als Mensch gesehen wurde und doch Mensch ist, wird zum Ding gemacht, damit es durch keine Regung den manischen Blick mehr widerlegen kann."
Theodor W. Adorno - Minima Moralia
Die unvorstellbaren Grausamkeiten des Gaddafi an seinem Volk
Was der Diktator und Tyrann Gaddafi seinem Volk alles antat, wurde täglich Stück für Stück bekannt. Hier eine Aufzählung seiner Grausamkeiten unter denen die Libyer 4 Jahrzehnte leiden mussten:
(more…)
View On WordPress
Es ist nicht notwendig, an eine übernatürliche Kraft des Bösen zu glauben, der Mensch selbst ist zu unvorstellbaren Grausamkeiten fähig.
Joseph Conrad