Die „Kolpingstadt“ und ein gruseliger Start: Mein Ritt zur konstituierenden Ratssitzung 🚴♀️🏛️ Na, ihr Lieben! Heute gibt’s was auf die Ohren – und zwar aus dem politischen Maschinenraum der rheinischen Provinz. Stell dir vor: Sonnenschein, über 15 Grad, mein ICE Adventure HD rollt wie geschmiert, und das Ziel ist keine gemütliche Kaffeerunde, sondern die allererste Sitzung des neu gewählten Kerpener Stadtrates. Das zentrale Thema ist klar: lokale Politik, ungeschminkt und auf zwei Rädern erlebt! Ein Muss für alle, die wissen wollen, was im Herzen Kerpens künftig entschieden wird. Willst du wissen, wie ich von WDR Bocklemünd über Schloss Lörsfeld zum Rathaus Kerpen geradelt bin und was mich dort wirklich überrascht hat? Dann lies weiter! 😉 Auf meiner Alltagsfahrt von 21 Kilometern (mit der lieben Lunetta als Begleiterin) war das Wetter einfach traumhaft: trocken, sonnig, sehr angenehm zum Radfahren, nur ein bisschen windig. Kurz vor Schloss Lörsfeld gab’s dann den ersten „Lichtblick“ der Tour, der mich direkt entschädigt hat – ich traf zufällig einen Freund und eine Freundin. Es mag ein Klischee sein, aber manchmal frage ich mich, ob es wirklich Zufälle gibt. Jedenfalls war diese kurze Unterhaltung eines der positivsten Ereignisse der gesamten Fahrt! Kennst du das auch, wenn so eine unerwartete Begegnung deinen Tag plötzlich aufhellt? Das eigentliche Ziel war aber das Rathaus. Im Ratssaal herrschte eine schreckliche Überfüllung. Einerseits ist der Rat auf 57 Mitglieder angewachsen, andererseits waren extrem viele Besucher:innen da. Beim Reingehen bemerkte ich sofort die professionelle Filmcrew – klar, das sind die Vorkehrungen für den Livestream im Internet. In Kerpen gibt es fünf Fraktionen und drei Gruppen. Schrecklicherweise ist die AfD mit neun Sitzen mittlerweile die drittstärkste Fraktion nach der CDU und der SPD. Mit der Einführung von Bürgermeister Thomas Jurczyk (SPD) und der Konstituierung der Ausschüsse nahm das Ganze seinen Lauf. Ehrlich gesagt, empfand ich die Veranstaltung als ziemlich gruselig. Das lag vor allem am neuen Bürgermeister selbst, der nach seiner Einführung die Leitung übernahm. Er wirkte unerfahren und vollkommen unvorbereitet. Nach anderthalb Stunden hatte ich genug gesehen und hörte den Call des „Open Road“: Ab nach Hause. Aber Halt, das ist noch nicht alles! Die Natur hatte zum Schluss doch noch ein Geschenk für mich: Auf dem Heimweg sah ich einen wunderschönen Vollmond über dem Marienfeld . Ein echter Lichtblick nach dieser politischen Achterbahnfahrt. Genau dieses Bild soll diesen Blogbeitrag schmücken. Mein eigentlicher Ansporn, die konstituierende Sitzung zu besuchen und alte Bekannte zu treffen, war klar: Ich möchte in meiner Rente wieder mehr politische Sitzungen in Kerpen besuchen – sei es im Stadtrat oder im Ausschuss für Stadtplanung und Verkehr. Das wird wohl ein Teil meiner zukünftigen „Heimatberichterstattung“ werden. Vielleicht wird der Blog ein bisschen politischer. Was würdet Ihr davon halten? Um die Sache rund zu machen, sollten wir uns einmal genauer ansehen, wo diese Politik überhaupt gemacht wird, oder? Die Kolpingstadt Kerpen – Mehr als nur Braunkohle Die Kolpingstadt Kerpen liegt zentral im Rheinland , profitiert von ihrer Nähe zu Köln, Düsseldorf und Aachen und grenzt an den Kreis Düren. Mit einer Ausdehnung von rund 113 km² ist sie eine große kreisangehörige Stadt im Rhein-Erft-Kreis. Aktuell zählt sie etwa 70.000 Einwohnende und besteht aus zwölf Stadtteilen, die von ländlichem Charme bis zu urbaner Infrastruktur alles bieten. Den offiziellen Zusatz „Kolpingstadt“ trägt Kerpen seit 2012, da hier der katholische Priester und Sozialreformer Adolph Kolping geboren wurde, der als der „Gesellenvater“ bekannt ist. Fünf Points of Interest (POI), die du bei einer Radtour nicht verpassen solltest: Schloss Loersfeld: Ein malerisches Wasserschloss mit Gourmet-Restaurant (daran bin ich ja heute vorbeigefahren). Marienfeld: Ein Rekultivierungsgebiet mit beeindru...















