In den USA und UK steht der Black Friday bevor und Amazon wirbt hierzulande aktuell mit der Cyber Monday Woche. Der November und Dezember gehören bekanntlich zu den umsatzstärksten Monaten im Handel.
Aber welche Faktoren beeinflussen eigentlich unsere Weihnachtseinkäufe am meisten? The Shelf zeigt in der Infografik „Holiday Marketing and how to sell more stuff“, warum Influencer zu jeder Marketing Strategie gehören und warum Marken auf Pinterest - ja, Pinterest - aktiv sein sollten.
Bei Fragen zum Thema Influencer Marketing: E-Mail an #RED schicken
Das Weihnachtsgeschäft steht vor der Tür und dabei werden die Geschenke, die später unterm Baum liegen, wieder fleißig übers Internet bestellt. Wie steht es mit dem Onlinehandel? Wir versorgen euch mit aktuellen Zahlen und Fakten rund ums Thema E-COMMERCE.
"Ich klicke definitiv niemals auf Anzeigen im Internet."
"Warum macht ihr überhaupt im Internet Werbung?" - wie oft musste ich das schon hören. Alle sind felsenfest davon überzeugt, dass digitale Werbung bei ihnen nicht wirkt. Sie sehen sie nicht mal. Mein Job ist totaler Unfug und unnütz. Sie sind resistent gegen "Ads" wie Blade gegen Sonnenlicht. Na, klar. Es soll sogar Vermarkter geben, die behaupten: "Der Klick ist tot". Speziell Leute aus der Werbebranche wissen doch, dass man auf die orange-unterlegten Anzeigen nicht klicken darf!
Wollen wir das doch mal überprüfen.
Wenn ihr euch hier mit eurem Google Konto anmeldet, werdet ihr sehen, auf wie viele bezahlte Anzeigen ihr jemals geklickt habt. Und das nur bei Google. Das ist euer eigenes Dashboard. Wenn ihr auf "gesamtes Protokoll" klickt seht ihr auch, wie sich euer tägliches Suchverhalten aufbaut. Jetzt werden natürlich wieder einige sagen: "Wie bitte, Google trackt jede Suchanfrage von mir?" Meine Antwort darauf wäre ein trauriges Kopfschütteln...
Zu meiner Verteidigung: Ich wollte halt fliegen und kannte opodo. Also, warum nicht mal da vergleichen? Oder lag es daran, dass der Morgen @ work mal wieder so gut gestartet ist?
Meine Suchaktivität ist unter der Woche dank meiner Arbeit natürlich etwas extrem. Dienstags scheine ich besonders aktiv auf der Arbeit Google zu nutzen. Meine Top-Anfragen enden meistens "... logo". #strange.
Google macht das natürlich nicht nur, damit ihr euch daran erfreuen könnt, auf welchen Link ihr 2007 in der Universität während einer Vorlesung geklickt habt, sondern auch, um seine eigene Datenwelt zu verbessern. Was glaubt Google wohl, wer du bist?
Google sagt es dir.
In deinem eigenen Ad Preferences Manager kannst du sehen, wie Google dich als "Mensch" einstuft. Dein Alter, deine Interessen und falls du es vergessen hast, auch dein Geschlecht. Auf allen Rechnern, die ich besitze (sogar auf der Arbeit) werde ich richtig eingestuft. Auch wenn ich kurzfristig für einen Kunden den ganzen Tag nach Durchfallmitteln, Haarspülungen oder Schokolade suchen muss. Schon unheimlich, aber auch schön zu sehen, wie transparent & offen mit den getrackten Daten umgegangen wird.
Meine Interessen kennt ihr jetzt alle. Tanzen? Wirklich? Erzählt das mal meiner Freundin. Vielleicht habe ich ein paar mal zu oft nach Shakira gesucht. Das habe ich selbstverständlich nur für unseren Kunden Danone getan. Ich muss ja up to date bleiben.
Seid vorsichtig, da draußen!
Ich möchte diesen Artikel nicht mit einem NSA-Statement beenden, da ich persönlich dem ganzen #prism Skandal weniger erstaunt gegenüberstehe. Mag vielleicht an der Branche meines Arbeitgebers liegen.
Vielleicht konnten wir euch noch etwas mehr Angst vor dem super coolem Buzzword "Big Data" machen. Mein Standpunkt dazu: Macht euch locker.
Wenn ihr eure super-wichtigen, mega-sensiblen, höchst-gradig diskutierten Daten auch mal mit uns teilen wollt, tut das in dem sozialen Netzwerk eurer Wahl unter dem Hashtag #redinaction oder einfach in unseren Kommentaren @ tumblr.