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Neues Schulhalbjahr 2017
Der perfekte Vater - oder “Bedürfnisse und Werbung”
Wir Menschen haben ganz viele unterschiedliche Bedürfnisse. Da gibt es die Grundbedürfnisse nach Nahrung und Wärme, die kann man sich meistens ganz einfach erfüllen, wenn man sich ein Brot macht oder einen Schal anzieht. Es gibt aber auch Bedürfnisse, die sind ein wenig schwieriger zu erfüllen. Wenn man sich zum Beispiel Anerkennung wünscht oder Erfolg.
Die Psychologie beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit den menschlichen Bedürfnissen. Ein wichtiger Mann war da Abraham Maslow. Der hat sich viele Gedanken zu dem Thema gemacht und die Bedürfnisspyramide entwickelt. Die sieht so aus:
Maslow hat geglaubt, dass erst die Bedürnisse unten in der Pyramide erfüllt werden müssen, damit man die Bedürfnisse weiter oben entwickeln kann. Erst wenn du satt bist und nicht mehr frierst, kannst du dass Bedürfnis nach Anerkennung entwickeln. Da sind sich die Psychologen heute nicht mehr ganz so sicher, weil jeder Mensch anders tickt und so auch die Bedürfnisse bei jedem unterschiedlich ausgeprägt sind. Aber die Pyramide gibt einen guten Einblick, welche unterschiedlichen Bedürfnisse es überhaupt gibt.
Auch die Werbung arbeitet mit Bedürfnissen. Und zwar indem sie Produkte und Bedürfnisse miteinander verbindet. Wir haben uns ein paar Werbeclips angeschaut und überlegt, welche Bedürfnisse da angesprochen werden. Probiere es doch auch mal aus. Ein paar unterschiedliche Werbeclips findest du hier:
https://www.mediasmart.de/verein/materialpakete/werbebeispiele/
Zu dem Thema wollen wir ein Video drehen und haben zusammen überlegt, wie man das gut erklären kann. Wir hatten die Idee, dass man das am Besten an Beispielen macht. Also haben wir uns letzte Woche ein paar Produkte überlegt, die es noch nicht gibt und haben die heute gebastelt und überlegt, welche Bedürfnisse damit verbunden werden können. Zum Beispiel präsentieren wir:
Das „PERFECT-DAD-SPRAY“
Dann haben wir uns ein Drehbuch überlegt, wie das alles gut zusammen passt. Das wollen wir dann nach Karneval drehen. Ihr dürft gespannt sein. :)
Tipps der Redaktion
Wow, wie die Zeit verfliegt, schon wieder ist ein Halbjahr vorbei. Zum Schluss haben wir noch ein paar Tipps für euch, die euch beim Videodreh helfen können.
Witzige Soundeffekte bei den App-Testern
Videos bestehen nicht nur aus bewegten Bildern, sondern auch aus Tönen. Neben der Sprache und Musik kann man auch lustige Geräusche benutzen, um das Video witziger zu machen. Die meisten YouTuber benutzen dafür die YouTube Audio-Bibliothek. Da gibt es nicht nur Musik, sondern auch Soundeffekte. Die findet ihr hier: https://www.youtube.com/audiolibrary/soundeffects
Damit ihr die verwenden könnt, müsst ihr allerdings bei YouTube angemeldet sein und dafür mindestens 13 Jahre alt sein. Für alle ohne YouTube-Konto und alle, die auch mal andere Geräusche verwenden wollen, als die, die alle haben, gibt es aber noch eine andere Möglichkeit: Soundapps.
Die App-Tester von Geno TV waren dieses Mal besonders fleißig und haben für euch gleich zwei solcher Apps ausprobiert. Am Ende verraten sie euch natürlich auch, welche sie besser finden.
Vordergrund macht Bild gesund:
Die Regelbrecher nehmen dieses Mal eine alte Kamera-Weisheit unter die Lupe. Kannst du den Unterschied sehen? Außerdem muss einer unserer Redakteure noch ein Versprechen einlösen.
Von arktischer Kälte und der Rettung durch Knopfdruck
In der Werbung gibt es etwas, das nennt sich Call-to-action. Ins Deutsche kann man Call-to-action mit Handlungsaufforderung übersetzen. Die Übersetzung gibt schon einen Hinweis darauf, was die Werbetreibenden damit beabsichtigen. Die Kunden werden aufgefordert etwas zu tun. Wenn am Ende einer Werbung jemand „Jetzt kaufen“ sagt, ist das zum Beispiel so eine Handlungsaufforderung.
Auch bei YouTube gibt es die Möglichkeit einen Call-to-action einzusetzen. In dem Fall geht es allerdings nicht darum etwas zu verkaufen, sondern dazu aufzufordern, das Video zu liken, sich weitere anzusehen oder den Kanal zu abonnieren. Dafür stellt YouTube eine Funktion zur Verfügung, die sie Abspann nennt. Die YouTuber sagen dann zum Beispiel „Wenn euch das Video gefallen hat, könnt ihr uns hier abonnieren.“ und dann wird ein Abonnieren-Button eingeblendet. Die Idee dahinter ist, dass man mit überzeugenden Abspannen am Ende der Videos die Fangemeinde weiter vergrößern kann.
Wir haben eine neue Greenbox und haben sie direkt genutzt, um genau solche Abspanne zu machen. Dafür haben wir vier Gruppen gebildet. Jede hat einen besonderen Ort zugeteilt bekommen: die Arktis, den Mond, eine Wüste und einen Wald. Außerdem gab es noch ein paar Requisiten und dann hat sich jede Gruppe dazu eine kleine Geschichte einfallen lassen.
Oben kannst du dir eines der Ergebnisse anschauen. Lustig was sich Emin und Leon einfallen haben lassen, oder? Bei unseren nächsten Videos packen wir die Abspanne dann einfach hinten dran und dann gibt es auch den Abonnieren-Button zu sehen. :)
Tipp der Redaktion: Mann kann bei YouTube nur in den letzten 20 Sekunden Abspannelemente verwenden. Achte also darauf, dass dein Abspann nicht zu lang wird.
Falls du dich jetzt fragst, wie das mit dem Greenscreen funktioniert hat, verraten wir dir das übrigens hier:
Making of “ Influencer”