Auf dem Mond
„Ich bin nichts wert“, seufzt das Mondquokka und steckt seine Vorderpfoten in den Beutel. „Bist du sicher?“, fragt das Mondschaf, das gemütlich auf dem Kraterrand balanciert. Das Quokka zuckt mit den Schultern. „Ich denke schon.“ „Immerhin denkst du“, lächelt das Mondschaf. „Mag sein, ist das wichtig?“ „Entscheide selbst.“ Das Quokka schaut das Mondschaf mit großen Augen an. „Was tust du denn gerade?“, fragt dieses. Ich überlege, ich denke.“ „Und?“ „Na logisch“, ruft das Quokka mit einem Mal, „ich muss denken, um einen Gedanken zu haben!“ Das Mondschaf nickt. „Ohne Denken kein Gedanke. Ohne Denken könnten wir nicht einmal die Unterscheidung zwischen wertvoll und wertlos treffen.“ „Dann bin ich also gar nicht wertlos“, fragt das Mondquokka, „weil ich schon etwas können muss, um die Frage nach meinem Wert überhaupt zu stellen?“ „Genau. Indem du denkst, du seist nichts wert, beweist du das Gegenteil. Komm, schauen wir uns die Erde an.“













