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Limpando a galeria encontrei vídeos seus. Queria morar neles, queria ainda morar em você!
Der italienische Sommer ist schon fünf Monde her und der Winter hier hat keine Farbe.
Alle Wärme liegt nur in deinen Armen, in den Stunden ganz spät nachts unter meiner schweren Decke oder deiner leichten. Wenn wir uns seit Tagen nicht gesehen haben, nicht gehalten. Abends sprudeln so schnell die Wörter und wir zeigen uns alles was wir aufgehoben haben, weil so wenig Zeit bleibt. Du bringst mir Pfirsichsaft mit, weil wir dann an Italien denken. Ich küsse jede Stelle deiner Haut und du fehlst mir dabei. Nachts hälst du mich so fest und ich kann dich am Morgen gar nicht loslassen.
Bis du wiederkommst, ist es sehr kalt. Ich ziehe die wärmsten Strümpfe an und halte meine Hände.
Es ist so früh und dunkel und der Küchenboden noch viel zu kalt. Unser ganzer Schlaf ist zwischen den Laken liegen geblieben während wir uns an warmen Tassen festhalten und aneinander. Die große Locke fällt auf dein weiches Gesicht, die langen Wimpern auf deine blassen Wangen und draußen fällt der Schnee.
Du bist mein Januar, mein Winter, mein ganzes Jahr.
Es ist ein Abend im August und wir laufen müde durch staubige, italienische Straßen. An der Ecke holen wir uns einen Eistee mit Rosengeschmack, er klebt auf unseren Lippen, wir küssen alles weg.
Ich möchte all das wieder.
Du warst so groß und stark in den letzten Tagen, dass ich alles in deine Mitte gelegt habe, was ich nicht mehr tragen konnte. Dabei warst du so warm und weich, dass ich all mein Fieber an dir verschlafen und nicht einmal deine Hand losgelassen habe.
Dass du hier bei mir bist, hab ich gesagt.
Wo soll ich denn sonst sein, hast du in mein Haar geküsst.
Vor einem viertel Mond saß ich auf einem Felsen im Gardasee, du an meinem Rücken. Ich habe ein Buch gelesen, das mir immer wieder das Salz in die Augen getrieben hat und du hast es aufgeküsst. Am Ufer lagen wir unter Bäumen und ich habe an dir einen Sommertag verschlafen. Abends sind wir weintrunken durch den Wind und das italienische Licht gelaufen, unser Lachen war heller als deine Augen. Dieser Tag wird mir für ewig alles sein. Die Zeit danach fiel mir schwer, auch wenn du das auffangen wolltest. Gestern haben sich Schwere und Angst in deinen Haaren verfangen und meine Finger haben alles langsam herausgestreichelt. Für dich würd ich’s auf ewig tun.
Warmer Nebel liegt morgens auf den dichten Tannen und die Ruhe hier ist fast so tief wie deine. In den letzten Tagen bin ich wie das Johanna Spyri Kind über Bergwiesen gelaufen, immer wieder in dein Lachen, in deine milden Blicke. Ich staune mit großen dunklen Augen, wir klettern auf Gipfel die so hoch sind wie alles in mir drin, wenn du meine aufgeregten Hände hälst. Abends lege ich meinen Kopf auf deine Brust und schlafe zwischen zwei Herzschlägen ein. Ich würde gern alle Täler füllen mit dem Meer in dem du mich schwimmen lässt. Ich bin riesig, aber du viel größer als ich.
Du wünschst dir einen See, einen ganz eigenen. Mit dir habe ich das Gefühl, dass eh alles uns gehört. Unsere Beine baumeln lange vom Steg und wir sprechen über kleine und große Dinge, deine Finger vergraben sich in meinem Hosensaum. Am Ende essen wir Eis auf dem Supermarktparkplatz und alles fühlt sich leicht und ewig an.