Promis aus Film und Funk, Musik und Sport, Politik und Kirche telefonieren heute mit Handys. Eine große Sammlung von Telefonen berühmter Personen befindet sich im mobilen Handymuseum des Dortmunders Heinz Sänger.
Vom emeritierten Papst Benedikt XVI. über den amerikanischen Ex-Präsidenten Bill Clinton bis zum ehemaligen Messdiener Thomas Gottschalk, von großen Geistern über hohe Politiker bis zu berühmten Show- und Medienstars reicht die Gruppe der Menschen, die zum Handy greifen. Das ist nichts Neues und auch wir, die ganz normalen Verbraucher und Kunden, stehen in dieser Hinsicht den Prominenten dieser Welt in nichts nach. Ein Mobiltelefon steckt heute in beinahe jeder Tasche und wird ausgiebig genutzt, beispielsweise mit einem der günstigen Green Mobile Tarife von primastrom.
Doch auch wenn Mobiltelefone inzwischen Gemeingut sind und für den Transport nicht mehr einen Mercedes brauchen wie das koffergroße A-Netz-Telefon von Konrad Adenauer, so bleiben sie dennoch ein spannendes Thema. Das gilt nicht nur für die Zukunft, in der die Geräte immer kleiner und leistungsfähiger werden, sondern auch für den Blick in die Vergangenheit. Den eröffnet das Handymuseum von Heinz Sänger, der zwischen 1991 und 2010 die Mobiltelefone vieler Berühmtheiten zusammengetragen hat. Sein Museum gilt als weltweit größte Sammlung von „prominenten“ Handys und geht als mobile Ausstellung in Deutschland auf Reisen.
Ein Diktiergerät namens Handy
Eine tolle Leistung, die so richtig plastisch wird, wenn man sich einmal die Liste der Prominenten anschaut. Dazu gehören nicht nur alle oben bereits erwähnten Personen, sondern auch Politiker wie Walter Scheel, Johannes Rau, Helmut Kohl und Gerhard Schröder. Von Willy Brandt gibt es übrigens statt eines Mobiltelefons sein Diktiergerät mit dem Spitznamen „Handy“.
Aber auch der Sport ist hinreichend vertreten, angefangen bei Muhammad Ali über den Kaiser Franz Beckenbauer, Altmeister Uwe Seeler, die Klitschko-Brüder und Michael Schumacher, um nur einige zu nennen. Ganz üppig wird’s dann in der Unterhaltung, wo sich Musikstars wie Dieter Bohlen, Peter Maffay und Marius Müller-Westernhagen, Filmstars wie Tom Cruise und John Malkovich, Blacky Fuchsberger und Johannes Heesters, aber auch Dolly Buster und Gina Wild tummeln. Und was das Entertainment betrifft, so geben sich die Handys von Otto Waalkes und Joey Kelly, Dieter Hallervorden und Rudolph Mooshammer, aber auch Ingrid Steeger und Claudia Schiffer ein Stelldichein. Und auch das Telefon von David Copperfield findet sich hier, wo immer es verschwunden sein mag. ;)
Spannend ist auch, viele alte Modelle einmal wieder zu sehen, wobei Klassiker wie das Nokia 6110 selbstverständlich öfter vorkommen. Interessant ist es auch zu erfahren, welche Berühmtheit womit telefonierte. Tatsächlich sind Handys, das zeigt sich hier, inzwischen ein Stück Kulturgeschichte, denn Funktelefonie gab es ja schon lange vor dem D-Netz. So preiswert wie heute – beispielsweise mit den Tarifen von primastrom – war das drahtlose Telefongespräch von unterwegs allerdings noch nie.
Lieber alle Daten löschen
Eine bewundernswerte Leistung, die Heinz Sänger vollbracht hat, bekam er doch viele der Geräte – insgesamt umfasst seine Sammlung 175 Stück – bei einem persönlichen Treffen von den Prominenten überreicht. Und das war auch gut so. Denn nicht immer waren alle Daten im Gerät gelöscht. Das übernahm dann selbstverständlich Heinz Sänger, denn die Privatsphäre sollte ja gewahrt bleiben.
Und so ist eine Lehre, die beim Besuch des Handymuseums vermittelt wird, nicht nur, wie wichtig mobile Telekommunikation im Laufe der Jahre für uns alle wurde, sondern auch, dass man auf seine gespeicherten Daten achtgeben muss. Wer sein Mobiltelefon weitergibt, verkauft oder verschenkt, sollte genau überprüfen, ob alle Informationen gelöscht sind. Die Anleitung hierzu findet sich zumeist in den leider oft recht kurzen Broschüren der Geräte, im Zweifel aber auch im Internet. Das Beste ist, das Handy in den Werkszustand zurückzusetzen. Dadurch wird es zwar außen nicht wieder neu, aber der Speicher wird in den Auslieferzustand gebracht.
Liebe Grüße,
die primastrom-Blogger