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#bettzzie #kamenz #friedhof #roterturm #nacht (hier: Kamenz)
#latergram #roterturm #chemnitz an Himmel . #igerschemnitz #366of2016 #no333 (oh ... Geschichtsunterricht Römer: bei Isos Keilerei - das ist aber doch etwas woanders 😉
Zu klein!
Heute, am vorletzten Tag unseres Schlingel-Projekts, haben wir, die Onlineredaktion, am Morgen gleich den Film „Auf Augenhöhe“ angeschaut. Zur Inhaltsangabe lest den Beitrag zum Film. Nach dem Film gingen die beiden Dreh- und Schnittgruppen ins Kino zu „König Laurin“. Dieser erzählt von einer südtiroler Sage. Der Prinz Theodor ist zu klein für sein Alter und will seinem Vater beweisen, dass er trotzdem etwas kann. Dazu nimmt er an einem Ritterturnier teil. Er wird von allen ausgelacht und als er die Hoffnung schon fast aufgegeben hat, begegnet er dem Zwerg Laurin. Von ihm lernt er, dass man nicht groß sein muss, um etwas Großes zu vollbringen. Anschließend interviewten sie den Regisseur Matthias Lang sowie den Hauptdarsteller Volker Zack. Jetzt bearbeitet die Gruppe ihr Material und dann verabschieden wir uns schon wieder in den Feierabend.
Halbzeit :)
Halbzeit :) für uns, die Schlingelreporter. Heute war fast derselbe Ablauf wie gestern. Als erstes trafen sich alle am RAWEMA-Gebäude. Die zweite Dreh- und Schnittgruppe präsentierte sich und filmte das mit. Danach waren wir, die Onlineredaktion, dran. Da wir nur vier Leute sind, ging das ziemlich schnell. Als nächstes hat die erste Dreh- und Schnittgruppe den Film „Die Jagd nach den Stiefeln“ angesehen. Anschließend interviewten sie den Kameramann Michael Grabowski. Von ihm erfuhren sie unter anderem, wie ihm der Job als Kameramann gefällt und warum er das werden wollte. Währenddessen haben wir unseren Blog mit Fotos und Videos befüllt. Die zweite Dreh- und Schnittgruppe führte ein Interview mit der Kinderjury zum Film „Allein gegen die Zeit“. Jetzt ist erst mal Feierabend!
Der Film „Auf Augenhöhe“ ist für Kinder ab neun Jahren. Die Geschichte wurde ursprünglich als Buch verfasst. Es geht um den zehnjährigen Michi, der in einem Kinderheim lebt, da seine Mutter bei einem Autounfall gestorben ist. Als er traurig ist, schaut er sich Fotos von seiner Mutter an und findet dabei einen Brief. Er glaubt, dass dieser Brief an seinen Vater Tom adressiert sei und versucht, ihn zu finden. Doch als er ihn sieht, bekommt er eine Schreck: Sein Vater ist kleinwüchsig! Er rennt zurück ins Heim, wo Tom angerufen hat. Michi versucht alles zu vergessen, doch seine Mitbewohner wissen es bereits. Er wurde schon immer etwas wegen seiner Größe gehänselt. Doch jetzt wird es noch schlimmer. Irgendwann hat Michi genug und macht sich auf den Weg zu Tom, um bei ihm zu wohnen. Als das Jugendamt davon erfährt, verlangen sie einen Vaterschaftstest. Nur wenn dieser positiv ist, darf Michi bei ihm bleiben. Einige Woche später, nachdem sich Michi richtig gut eingelebt hat, bekommen sie das Ergebnis des Tests. Negativ! Michi muss zurück ins Heim! Dort wird er zwar nicht mehr gehänselt, aber er vermisst Tom sehr. Wenn ihr wissen wollt, wie es weitergeht, schaut ihn euch am Freitag, den 30.09.2016, 17:00 Uhr, im Chemnitzer CineStar an.
Die Idee hinter dem Streifen war, „einen Film mit einem Kleinwüchsigen“ zu drehen, sagte die Produzentin Alexandra Prochazka. Sie war bei der heutigen Vorstellung zu Gast und beantwortete die Publikumsfragen. So erfuhren die Zuschauer, dass die Dreharbeiten ca. sieben Wochen gedauert haben, die Vor- und Nachbearbeitungen dafür einige Monate. Michi heißt mit richtigen Namen Luis Vorbach und ist ein deutscher Jungschauspieler. Tom ist aus Kanada und heißt eigentlich Jordan Prentice. Er spricht kein Deutsch. Deswegen gab es am Filmset einen Dolmetscher, wobei sich die zwei Hauptrollen mit der Zeit auch selbst verständigen konnten. Für die, die den Film schon gesehen haben, gibt es jetzt noch ein paar Zusatzinformationen: Das Blut wurde echt abgenommen. Solche Autos gibt es wirklich für Kleinwüchsige und bei den „Donuts“ mit dem Auto wurde ein Stuntman organisiert.
Uns hat der Film richtig gut gefallen. Vor allem fanden wir die Verdeutlichung der Integration von Kleinwüchsigen in unserer Gesellschaft toll. Die Altersempfehlung von neun Jahren finden wir richtig, weil die Jüngeren den Film vielleicht noch nicht verstehen können. Wobei wir es ebenso den Achtjährigen zutrauen. Aber auch den anderen Zuschauern scheint der Film sehr gut gefallen zu haben: Auf die Frage, wer einen zweiten Teil möchte, meldete sich der Großteil. (Luisa und Alina)
Am Dienstag haben wir als erstes einen Film geschnitten. Denn das Material musste noch fertig bearbeitet werden. Danach hielten wir Ausschau nach einem Regisseur, der uns für ein Interview zur Verfügung steht. Joel Soisson stimmte zu und stand vor unserer Kamera Rede und Antwort. Doch bevor wir ihn mit unseren Fragen löcherten, schauten wir uns natürlich seinen Film „Der Büffelreiter“ an. Im Interview verriet er viele interessante Dinge zu den Dreharbeiten. Unter anderem erzählte er uns, welche Szenen besonders gefährlich waren.
Fragen über Fragen - unsere ersten Festival-Interviews
Heute, den 27. 9.2016, haben sich nicht alle am RAWEMA-Gebäude getroffen, das zweite Drehteam ist direkt zur Kinoebene gegangen. Dort haben sie das Schlingel-Maskottchen Sven interviewt. So wollten sie unter anderem wissen, wie er an die Rolle des Schlingel-Maskottchen gekommen ist und was ihm daran gefällt. Die Antworten dazu erfahrt ihr hier auf unserem Blog, sobald die Drehgruppe ihren Film geschnitten hat. Wir von der Onlineredaktion waren auch vor Ort und haben erneut Fotos vom Ambiente gemacht. Dabei lief uns der 16jährige Shayan über den Weg. Er besuchte mit seiner Klasse das Filmfestival und kam aus dem Film „From Nowhere“. Wir haben ihn spontan gefragt, wie ihm der Film gefallen hat. Der Film sei nicht schlecht gewesen, „hatte aber keine richtige Haupthandlung, denn viele Dinge geschahen parallel.“ Nach dem Interview schnitt die Gruppe das entstandene Video mit dem Maskottchen. In dieser Zeit sichteten und bearbeiteten auch wir, die Onlineredaktion, unser entstandenes Material. Währenddessen bereitete sich das andere Drehteam auf das Interview mit Joel Soisson vor, dem Regisseur des Filmes „Der Büffelreiter“. Um elf ging die erste Dreh- und Schnittgruppe den Film „Der Büffelreiter“ erst anschauen. Anschließend interviewten sie den Regisseur Joel und seine Frau Claudia. Sie haben erfahren, dass der Dreh 16 Tage gedauert hat und dass der Junge schon ein sehr erfahrener Schauspieler mit seinen 13 Jahren ist. Wir waren natürlich auch mit dabei und haben aus verschiedenen Perspektiven gefilmt. Auch das werdet ihr bald hier auf diesem Blog sehen. Morgen geht’s weiter!