Na ja, also...Valle spricht, zu sehen ist Hardi und sie reden beide übers Abspritzen. Wenn das nichts für den Sarazardi-Blog ist...xD

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Na ja, also...Valle spricht, zu sehen ist Hardi und sie reden beide übers Abspritzen. Wenn das nichts für den Sarazardi-Blog ist...xD
Cola und Krieg
WARNUNG: P18-Inhalt! Also erschreckt Euch nicht! xD Habe...sowas...zum ersten Mal geschrieben und muss das vielleicht noch üben.
Jetzt aber viel Spaß! ^^
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Der Film zog sich nun schon seit einer guten Stunde, zäh und geschmacklos wie ein alter Kaugummi. Die von der Werbung angepriesenen „bombastischen Actionszenen!!“ waren rar gesät und alles was dazwischen passierte erweckte in Valentin äußerste Langeweile. Ein Film, für den er normalerweise nie ins Kino gegangen wäre. Das Interessanteste in der ersten Hälfte des Films, die zum großen Teil aus der bemerkenswert drögen Vorgeschichte bestand, war, wie Hardi versehentlich den Eimer Popcorn über der Reihe vor ihnen entleert hatte. Einige hatten daraufhin angesäuert den Platz gewechselt. Valle hätte seinem Freund sicher dabei geholfen, sich wieder und wieder zu entschuldigen, wenn er nicht damit beschäftigt gewesen wäre, laut lachend noch die restlichen Kinobesucher gegen sie aufzubringen. Nun ja. Spannung pur eben. Ab da hatten sie sich besonders ruhig verhalten, auch wenn ein Rauswurf aus diesem Film alles andere als eine Schande gewesen wäre. Es hatte schon einen Grund, warum er so schlecht besucht war. Aber so hatten die beiden wenigstens die komplette letzte Reihe für sich. Mittlerweile hatte sich auch schon die obligatorische Liebesgeschichte zwischen dem Hauptcharakter und der einzigen Frau im gesamten Film entwickelt, der drohende dritte Weltkrieg rückte immer näher, Geständnisse wurden gemacht, man verabschiedete sich, obwohl keiner den anderen im Anblick des beinah sicheren Todes verlassen wollte, man fand doch wieder zusammen und so weiter und so fort. Und nun, in der letzten Nacht vor der endgültigen Trennung, wurde natürlich gebumst. Wie unvorhersehbar. Trotzdem wurde der Kinobesuch für Valentin jetzt erst so richtig interessant. Nicht, dass das Liebesspiel auf der Leinwand ihn auf irgendwelche amourösen Gedanken gebracht hätte – bei seinem Sitznachbarn sah das allerdings anders aus. Im Film rissen sie sich in diesem Moment die Klamotten von den Leibern, die Kamera drehte schnelle Runden um die Liebenden, die Musik steigerte sich in ihrer herzzerreißend-kitschigen Sülzigkeit, da spürte Valentin Hardis Hand auf seinem Oberschenkel. Er schaute zu ihm hinüber, aber Hardi tat, als folge er gebannt dem Geschehen auf der Leinwand. Also wandte sich auch Valle wieder dem Film zu, gerade noch rechtzeitig, um die nackten Körper aufeinanderklatschen zu sehen. Was für eine Ästhetik. Die Hand schlich sich an die Innenseite seines Beins und schob sich langsam, ganz langsam Richtung Körpermitte. Damit war auch der letzte Funken Aufmerksamkeit, den Valle dem Film gewidmet hatte, erloschen. Er warf einen kurzen Blick hinab zu den Fingern, die zwischen seinen Beinen lagen und dann rüber zu Hardi. Dieses Mal trafen sich ihre Blicke. Und der Andere grinste breit. Wahrscheinlich weil er genau wusste, was er gerade in Valentins Körper auslöste. Als Hardi anfing, ihn im Schritt zu streicheln, spreizte Valle seine Beine, soweit es im Kinosessel möglich war. Dabei schauten sie wieder nach vorn, als ob nichts wäre. Sich unauffällig zu verhalten stellte jedoch eine echte Herausforderung dar, wenn man die gesamte Sexszene hindurch zwischen den Beinen gekrault wurde. Vor allem für jemanden wie ihn, der im Bett so laut werden konnte. Zu allem Überfluss endete diese auch noch nach wenigen Minuten, das heftige Stöhnen von der Leinwand verstummte. Der „Morgen danach“ war beim Filmpärchen viel zu still. Zumindest nach Valentins Ermessen, der immer größere Mühe hatte, nicht mit irgendwelchen verräterischen Geräuschen auf sie aufmerksam zu machen. Mittlerweile schmiegte sich eine leichte Beule in Hardis Hand. So viel Beule eben, wie Valles enge Unterwäsche zuließ. Wieder spürte er Hardis Blick auf sich und schaute zu ihm hinüber, verriet ihm mit seinen Augen, dass er ihn gerade auf die beste Art und Weise verrückt machte. Hardi leckte sich über die Lippen und grinste dann, als er spürte, wie sich Valentins Hand auf seine eigene legte und sie fester gegen seinen Halbsteifen presste. Wurde da etwa jemand ungeduldig? Er erhöhte den Druck seiner Fingerkuppen und massierte ihn mit kreisenden Bewegungen. Innerlich feixte er darüber, wie der Blonde unruhig mit den Füßen scharte. Und die leisen Seufzer, die er manchmal nicht zurückhalten konnte! Hardi genoss die Show ebenso sehr, wie sein Freund die Streicheleinheiten. Von einer entspannten Atmung konnte längst nicht mehr die Rede sein, aber da vorne gerade der Krieg ausbrach, würde das schon niemand bemerken, hoffte Valle. Unten wurde der Knopf seiner Hose geöffnet, dann langsam der Reißverschluss aufgezogen... Hardi schien sich keinen Deut darum zu kümmern, ob Valle sich noch unter Kontrolle halten konnte oder nicht. Als er mit der Hand in die Boxershorts schlüpfte und seine Finger um die Erektion schloss, entrang sich Valentins Lippen ein rauer Laut. Erschrocken huschten seine Augen über die Reihen vor ihnen, aber noch immer waren ihnen nur Hinterköpfe zugewandt. Ein Glück...Zu Hardi schaute er erst gar nicht. Der würde ohnehin nur dämlich vor sich hin grinsen, weil sich sein Freund so schlecht beherrschen konnte. Und das seinetwegen. Stattdessen lehnte sich Valentin zurück, schloss die Augen und versuchte zu genießen. Die Hand an seiner Erektion begann sich auf und ab zu bewegen, so langsam und gefühlvoll, dass er Hardi dafür am liebsten eine reingehauen hätte. War es wirklich nötig, es hier in der Öffentlichkeit noch so hinauszuzögern? Er krallte sich in die Armlehnen und versuchte vergeblich, seine Beine noch ein wenig weiter zu spreizen. „Bitte..mach doch einfach!“, flüsterte er Hardi zu und stieß leicht in dessen Hand. Da lockerte sich der Griff um sein Gemächt etwas, das Tempo nahm zu. Valentin biss die Zähne zusammen. Nicht stöhnen, nicht stöhnen, nicht stöhnen! Das Kribbeln in seinem Unterleib schwoll immer weiter an, breitete sich immer weiter aus in seinem Körper. Hardis Hand rutschte auf und ab, auf und ab, immer schneller, bis...bis - er aufhörte. Von dem plötzlichen Rückzug aus seiner Hose überrascht riss Valentin die Augen auf. Hektisch blickte er sich um, war die erste mögliche Erklärung, die ihm in den Sinn kam, doch dass sie erwischt worden waren. „Sh sh sh. Alles gut..“, hörte er dicht an seinem Ohr, dann spürte er einen Kuss auf seiner Wange. Er revanchierte sich mit einem kurzen Kuss auf die Lippen, die seinem Gesicht auf einmal so nahe waren, bevor er zurückflüsterte: „Was machst du denn..du kannst jetzt nicht aufhören.“ Er konnte Hardi schmunzeln hören. „Sorry Schnucki, ich krieg langsam echt'n Krampf in der Hand.“ Ein weiterer Kuss verhinderte jede Widerrede. Aber die wäre ohnehin im nächsten Augenblick verpufft, als Hardis Finger erneut seine Erektion hinabstrichen. Statt seine Hand wieder unter den Stoff gleiten zu lassen, zog er diesen so weit hinunter, dass oben Valles Ständer zum Vorschein kam. Rasch griff der Blonde hinter seinen Rücken und zog seine Jacke nach vorn über seine Blöße. Auch wenn es dunkel war – in aller Öffentlichkeit untenrum so nackt zu sein, ließ ihn sich unwohl fühlen. Hardis Lippen lösten sich von Valentins und küssten seinen Hals hinab. Spätestens jetzt verfestigten sich seine Vorahnungen und sein Puls schien sich zu vervierfachen, sowohl aus Lust, als auch aus Nervosität. „Wa..warte kurz..“ Hardi hielt inne. „Willst du nicht?“ Valle ließ den Blick durch ihre Reihe schweifen – überflüssigerweise, dessen war er sich ja selbst bewusst – nur um noch einmal wirklich vollkommen sicher zu gehen, dass sie hier allein saßen. Dann überflog er sämtliche Reihen vor ihnen. Aber anscheinend waren sie die Einzigen, die den Film rotzeöde fanden, denn alle anderen Augen waren wie an die Leinwand geklebt. Valle atmete tief durch. „Oh Gott, hoffentlich erwischt uns niemand!“ „Kommt ganz auf deine Selbstbeherrschung an, würde ich mal sagen. Also reiß dich zusammen, Schnuppi.“ Im nächsten Moment fühlte er es um sein Gemächt etwas kühler werden. Hardi hatte die Jacke gerade so weit von seinem Schoß gezogen, dass sich ihm die Spitze entgegenreckte. Runde um Runde klapperte Valle die Köpfe der Anderen ab. Aber keiner schaute zu ihnen. Also würde wohl auch niemand bemerkt haben, wie sein Sitznachbar hinter den Lehnen der Vorderreihe verschwunden war. Er presste sich die Hand auf den Mund, als sich die heiße, nasse Enge um seinen Penis schloss. Würde sich jetzt jemand umdrehen, es könnte glatt so aussehen, als wäre er vom Filmgeschehen furchtbar mitgenommen. Die andere Hand verlor sich in dem dunklen Schopf, der mit seinen Auf- und Abbewegungen ein kleines Feuerwerk zwischen seinen Beinen auslöste. Sein Unterleib fühlte sich wie eine Mundhöhle an, in die man eine ganze Packung Brausepulver gekippt hatte. Und zunehmend nahm das Prickeln Ausmaße an, die ihn in den Wahnsinn zu treiben drohten. Vorne brach die nächste Schlacht aus, die zu Valles Erleichterung natürlich nicht ohne permanente Explosionen vonstatten gehen konnte. Gelegenheit für ihn, seiner Stimme freien Lauf zu lassen. Und sei es auch nur für einen Augenblick! Er erlaubte sich, die Hand vom Mund zu nehmen und stöhnte, rau und lusterfüllt. Nur ein-zwei Mal, dann biss er sich auf die Unterlippe, um sich wieder zur Stille zu zwingen. Verdammt, wenn sie jetzt nur Zuhause wären! Die Nachbarn kannten Denis Hartwigs Spitznamen ganz sicher nicht aus einer persönlichen Vorstellungsrunde. Eben dieser ließ jetzt das Glied ein ganzes Stück weit aus dem Mund gleiten, um sich mit besonderer Hingabe um die Spitze zu kümmern. Er begann mit zärtlichen Küssen und ging dann langsam dazu über, sie mit seiner Zunge zu massieren. Valentin stemmte seine Beine gegen den Sitz vor sich, stille Gebete gen Himmel entsendend, dass dem, der da saß, die Tritte im Kreuz gar nicht auffielen. Gut, da bat er nun um ein Wunder, aber verdammt! War doch egal. Inzwischen kümmerte es ihn kaum noch, ob irgendjemand Notiz von ihnen nahm. Hardis Zungenkünste ließen ihn die anderen im Saal vergessen. Immer wieder geschah es, dass er leicht in Hardis Mund stieß. Für jedes einzelne Mal würde er sich später bei ihm entschuldigen. Aber es fiel ihm so schwer, es zu verhindern...Lange würde es ohnehin nicht mehr gehen. Er fühlte es, er war kurz vor dem Punkt, an dem sich die Erregung nicht weiter steigern ließ. An dem sich die ganze Anspannung, die sich in ihm aufbaute, mit einem Schlag auflösen und nur himmlische Genugtuung zurücklassen würde. Er krallte sich in den Kragen von Hardis T-Shirt, in seinem Unterleib zog sich alles zusammen. „Hardi..i-ich komme...“, flüsterte er atemlos, aber sein Freund fuhr unbeirrt fort. „Hardi...verdammt, hör auf ich..komme. Ich..ich komme..ich komme..ich..!“ Und da war es auch schon geschehen. Die Erregung schlug über ihm zusammen wie eine Welle und entlud sich in Hardis Mund. Der wunderbare Rausch ebbte nach einigen Sekunden ab und Valentin, der während des Höhepunktes die Luft angehalten hatte, um ein lautes Aufstöhnen zu unterdrücken, rang nach Luft. Sein Freund behielt ihn geduldig im Mund, bis er sicher war, dass kein Sperma mehr nachkam. Dann erst ließ er von ihm ab und spuckte es in den leeren Popcorneimer. Aus seiner Tasche kramte er eine Packung Tempos und wischte sich mit einem davon den Mund ab. Valle hielt ihm die offene Hand hin, um sich auch ein Taschentuch geben zu lassen, bekam aber nur ein geflüstertes „Ich mach schon“. Vorsichtig säuberte Hardi auch Valentins bestes Stück und verpackte es wieder ordnungsgemäß in der Unterhose. „Ich dachte, du magst das Zeug nicht im Mund... hab auch noch'n Schluck Cola, wenn du magst..“, murmelte Valle. „Im Krieg müssen eben Opfer gebracht werden“, antwortete Hardi mit rauer Stimme, bevor er sich den Becher schnappte und ihn leertrank. „Außerdem ist das immernoch besser, als dich die ganze letzte Reihe einsauen zu lassen.“ „Ich bin gekommen, nicht explodiert.“ „Das läuft bei dir normalerweise auf's selbe hinaus. Sowohl in der Lautstärke, als auch von der Menge, die man hinterher aufwischen muss.“ „Das ist ekelhaft und absolut übertrieben“, sagte Valle, während er seine Hose zumachte. „Wo wir grad bei „ekelhaft“ und „übertrieben“ sind – was hab ich überhaupt vom Film verpasst?“ „Pff, als ob ich das wüsste.“ „Sehr gut. Wenn du auch nur irgendwas vom Film mitbekommen hättest, müsste ich mir um die Qualität meiner Blowjobs wohl nochmal Gedanken machen.“ Da grinste Valentin. „Das brauchst du ganz sicher nicht, mein Lieber.“ Er beugte sich zu ihm. Und während man vorne den Krieg gewann, küssten sich die beiden Liebenden auf den hintersten Plätzen.
Ist noch irgendjemand der Meinung, dass es mal wieder eine neue Sarazardi-FF geben könnte oder stehe ich damit alleine?
Na da gehts doch schon so langsam los. ^_^
Kommt schon Leute - das ist doch DIE Chance für ein bisschen Sarazardi! :D
OS: Ein gnädiger König
Hier was kleines Süßes für zwischendurch, weil es von mir länger als gewollt nix gab. Viel Freude damit! ^^/
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„Desynchronized“. In weißen Lettern prankte es auf Valentins Bildschirm. Ein mal mehr war seine Spielfigur Opfer der durch Übermüdung verursachten Konzentrationsschwäche geworden und hatte ihr lachhaftes Ende durch den Aufschlag in irgendeiner Häuserschlucht gefunden. Der Lets Player hatte sich zurückgelehnt und die Augen geschlossen, um sie kurz zu entspannen. Das war jetzt eine gute viertel Stunde her. Neun Stunden am Stück hatte er nun schon aufgenommen, bei weitem nicht seine Top-Leistung, aber doch ganz beachtlich, wenn man bedachte, dass er die Nacht zuvor auch schon durchgemacht hatte. Und umso verständlicher, dass er während dieses kurzen Päuschens selbst Opfer seiner Übermüdung geworden war. Als Hardi ihn an seinem Schreibtisch vorfand, hatte der Blonde selbst sein Headset noch auf - was ihn kurz darüber nachdenken ließ, einfach den Ton auf volle Pulle zu stellen und das Spiel in die nächste Runde starten zu lassen, um Valle wieder zurück ins Reich der Lebenden zu befördern. Grinsend betrachtete er den Schlafenden und versuchte abzuwägen, ob die Sache das anschließende Genörgel eines verstimmten Valentins wert war. Eigentlich war die eindeutige Antwort „Ja!“. Aber anscheinend hatte der Trollkönig heute einen seiner liebenswerten Tage und ließ Gnade walten. Statt also Valles Gehör mit einem akustischen Kopfschuss in die ewigen Jagdgründe zu schicken, nahm Hardi ihm vorsichtig das Headset ab und legte es auf den Tisch. Anschließend zog er Stuhl samt Schläfer vom Schreibtisch fort, um ungehindert an den PC zu können. Sein Freund schien heute ohnehin nicht mehr in der Lage zu sein, die Aufnahme fortzusetzen. Darum speicherte er alles, was zu speichern war, beendete die Programme und fuhr den PC runter. Dann fiel sein Blick wieder auf den Schlafenden. „Tja. Was mach ich jetzt mit dir?“ Eine Hand hing schlaff über der Armlehne, die andere ruhte auf Valles Bauch, wo sie sich im langsamen Rhythmus seines Atmens hob und senkte. Der Mund war halb geöffnet, der Kopf noch immer zurück gelehnt und die Nase gen Decke gereckt. Kurz: er sah reichlich erschossen aus. Und kurz dachte Hardi darüber nach, eine Flasche Ketchup über ihm zu entleeren, um das Bild zu komplettieren. Aber er hatte nicht wirklich Lust darauf, wieder Single zu sein. Auch wenn „mein Freund hat Schluss gemacht, weil ich ihn im Schlaf wie ein Mordopfer aussehen lassen habe“ nach einem an Coolness kaum zu übertreffenden Trennungsgrund klang. Nun ja. Vielleicht würde er Valle von dem ganzen Blödsinn erzählen, wenn er wieder wach war. Jetzt hatte er Anderes zu tun. Behutsam schob er den einen Arm zwischen Schlafenden und Rückenlehne, den anderen unter Valles Oberschenkel und hob ihn hoch. Der Blonde blinzelte ein, zwei Mal und brummte irgendetwas, was Hardi nicht verstand, schaffte es aber über diesen kurzen Dämmerzustand nicht hinaus. Hardi biss sich auf die Unterlippe. Valentins Ähnlichkeit mit einem Engel war in Momenten wie diesen nicht zu leugnen. Auch wenn sie viel zu kitschig war, als dass er ihn je darauf angesprochen hätte. Wahrscheinlich würde Valle ihn eh nur auslachen und dann eine Fratze ziehen, um ihm das Gegenteil zu beweisen – und damit letztlich Hardis Eindruck von ihm nur bestätigen. Valentins Gesichtszüge hatten etwas edles, ja etwas himmlisches an sich, egal was er tat. Oder mit anderen Worten: er sah einfach aus wie das perfekte Gegenstück zu so einem heißen Satansbraten wie Hardi. Nun gut, vielleicht war er nicht ganz so sehr Satansbraten, wie er gern gewesen wäre, sonst hätte er den Blonden wohl entweder mit Ketchup oder mit Hörsturz in seinem Arbeitszimmer zurückgelassen, statt ihn jetzt durch den Flur ihrer gemeinsamen Wohnung zu manövrieren. Aber daran war doch auch nur die verdammte Liebe schuld. Sie verweichlichte des Trollkönigs Herz bis er seinem Ruf nicht mehr gerecht würde. Ein hoher Preis, doch für ein noch höheres Glück. Als Hardi mit seiner geliebten Fracht am Bett angelangt war, verloren sich die möchtegern-poetischen Gedanken. Langsam beugte er sich hinab und legte ihn - mit dem Kopf auf dem Kissen, so wie es sich gehörte – auf dem Bett ab. Er selbst hatte eigentlich schon längst schlafen wollen. Deshalb war er in Valles Arbeitszimmer gegangen. Um ihm Gute Nacht zu sagen. Hatte weiß Gott nicht damit gerechnet, dass er ihm ins Land der Träume vorauseilen würde. Er lächelte leicht. Was arbeitete er auch immer so lange. Hardi öffnete Valentins Hose und zog sie ihm aus. Den weichen Hoodie ließ er ihm, schon weil er ihm den Pullover kaum über den Kopf ziehen könnte, ohne ihn dabei zu wecken. Außerdem war der beim Schlafen nicht halb so unbequem wie eine Jeans. Sanft strich er über Valles Oberschenkel und schaute dabei zu, wie sich eine leichte Gänsehaut darüber legte. Hardis Hand ruhte für den Augenblick, den er brauchte, um die aufkeimende Lust in die hinterste Ecke seines Gemütes zu verbannen, auf Valentins Knie. Er wollte ihn schlafen lassen. Er SOLLTE ihn schlafen lassen. Oder würde er...? Er seufzte leicht. Nein, er würde ihn schlafen lassen. Statt seine Finger weiterhin auf Wanderschaft gehen zu lassen, legte er sich neben seinen Freund, zog die Decke über beide Körper und kuschelte sich an ihn. Dann streichelte er durch den blonden Haarschopf neben sich, ganz langsam und sacht. Bis er schließlich selbst einschlief.
Am nächsten Morgen erwachte Valentin von dem Geräusch eines schlagenden Herzens. Ein ruhiger, gleichmütiger Rhythmus, wie er nur von einem Schlafenden stammen konnte. Träge öffnete er ein Auge. Den Kopf leicht gegen Hardis Brust gepresst lag er in dessen Armen. Es dämmerte gerade, draußen hörte er die ersten Vögel zwitschern, ab und zu unterbrochen durch das gedämpfte Rattern einer Straßenbahn. Das Augenlid senkte sich ebenso träge wieder. Der Tag war noch viel zu jung, um ihn zu beginnen. Und der Augenblick viel zu schön, um ihn nicht noch eine Weile zu genießen. Auch wenn er keinen Schimmer hatte, wie er es gestern überhaupt noch bis ins Bett geschafft hatte. Himmel, er konnte sich ja nicht einmal mehr daran erinnern, welchem Spiel er sich zum Abschluss gewidmet hatte. Battlefield? Assassins Creed? Hm, kam ihm gerade alles viel zu anstrengend vor. Und in diesem Moment war das auch alles ohne Belang. Der Tag war noch zu jung....auch zum Denken...Er lauschte den Meisen vor dem Fenster. Der Straßenbahn. Dem allmählichen Erwachen der Nachbarschaft. Hardis tiefen Atemzügen. Und seinem Herzschlag. Ein Konzert, welches Valentin friedlich zurück in den Schlaf sinken ließ.
Sarazardi - things you said when you were scared. (Auch, wenn es vllt eine kleine Herausforderung ist, weil du es nicht shippst. ;3)
Herausforderungen sind ganz und gar nicht schlimm. :3 Bizarrerweise finde ich gerade das Thema irgendwie lustig, weil ich zufälligerweise die letzten zwei Tage das LP zu “Hektor” geschaut habe und ich glaube, bei keinem anderen Horrorspiel habe ich mich so oft und so heftig erschreckt… Ich habe teilweise wirklich geschrien und das war echt krass. O.O
MAMA ICH HAB MEINEN VALLE WIEDER :D