Sooo gerne wollten wir nach San Francisco, oder an sich den Süden Californias sehen. Aber da uns die Zeit davon lief, entschieden wir uns diese Seite zu skippen und für einen längeren Urlaub ganz alleine für California zurückzukommen. Aber so ganz nehmen lassen konnten wir es uns dann doch nicht, und sind zumindest auf die andere Seite der Stadt gefahren. Bei bestem, sonnig-warmen Cali-Wetter kann man diese Aussicht doch nicht verpassen. ;)
Und wie viele Besucher diese Aussicht selbst im Dezember anlockt, war wirklich beeindruckend. Man könnte Stunden hier verbringen, haben wir ehrlich gesagt auch gemacht. ;)
Aber da uns die Zeit ja wie gesagt, ein wenig davonlief, fuhren wir gegen Nachmittag weiter Richtung Norden, den wunderschön, kurvigen Highway 1. Und endlich wieder im Auto schlafen. Denn hier war es warm genug um das zu tun.
Wunderschöne Ausblicke an jeder Ecke. Hierhin müssen wir auf jeden Fall nochmal kommen, nur um diese Strecke noch einmal anders herum zu fahren. ;)
Ein großes Ziel unserer Nordcalifornia Reise waren die Redwood Bäume. Wir hörten, das wäre ein Must-See. Aber schaut wen wir auf dem Weg dahin am Straßenrand, ganz wenig Menschenscheu entdeckt haben:
Das war abgefahren, sag ich euch. Immer wieder eine besondere Erfahrung, wilde Tiere so nah zu erleben.
Auch aufregend zu sehen war der Glass Beach in Fort Bragg. Das Wort Beachglass begegnete uns nun des Öfteren auf unserer Reise. Menschen erzählten uns, wir sollten zu bestimmten Stränden gehen und danach Ausschau halten. Beachglass - was ist das überhaupt? Das haben wir uns damals auch gefragt und recherchiert, und es handelt sich dabei um Glasflaschen die im Meer landen, und durch die Zeit und die Meereskraft, veränderte Größe und Form annehmen und irgendwann wieder stranden. Gesucht haben wir dann auch aber fanden nur wenige unspektakuläre Bruchstücke, und wieder die Frage “Was ist daran so Besonders?”. Angekommen am Glass Beach in Fort Bragg wurde es uns dann aber klar, denn hier war das Paradies für Beach Glass. Der ganze Strand war bedeckt mit Glas. Wunderschön sag ich euch, wenn auch seltsam. ;)
Weniger als eine Woche haben wir verbracht durch California zu fahren (Zeit- und Gelddruck wie gesagt, denn geplant waren anfangs 3 Wochen), aber für das Ende haben wir uns den Redwood National State Park vorgenommen. Und es war spektakulär. Man kann gar nicht in Worten oder Fotos ausdrücken, wie abgefahren das ist, solche Bäume zu sehen. Sich klein wie eine Ameise zu fühlen oder zurückversetzt in das Dinosaurier-Zeitalter. Hier bekommt man ein Gefühl davon, wie das größenmäßig wohl so war. Um euch trotzdem eine Idee davon zu geben, hier ein paar Bilder. Das da unten ist übrigens unser Auto, das durch einen Mammutbaum fährt. ;) Wir könnten euch jetzt unfassbar viel über Redwood Bäume erzählen, aber fahrt am Besten selbst hin.
Das war also in Kurzfassung California - ein toller Staat! Wir kommen zurück - versprochen! Den letzten Tag sind wir durch Portland gefahren und haben Halt in einem schnuckeligen kleinen Nebenort von Seattle namens Snoqualmie gemacht, besser bekannt als Twin Peaks...
Fotos und Story folgen. :)
Nun sind wir pünktlich zu Silvester wieder in Vancouver angekommen, das Regenwetter hat uns wieder. Es ist so ein schönes Gefühl “daheim” zu sein, irgendwie war es ja unser Zuhause für 9 Monate. Wir haben es sehr vermisst und genießen nun jede Minute die uns im wunderschön, entspannten Kanada bleibt. Wir sind gerade dabei unser Auto zu verkaufen, drückt die Daumen, dass das einwandfrei und gewinnbringend (haha, man darf ja noch träumen) klappt. Flugtickets nach Asien werden direkt danach gekauft. Boxen die nach Hause geschippt werden, haben wir heute in die Hände der Versandfirma gegeben, auch da Daumen drücken dass das gut geht. :)
Wir hoffen Ihr hattet alle ein tolles Weihnachtsfest und eine super Silvesterparty und startet vollgetankt in ein neues Jahr voller Abenteuer. Wir wünschen jedem Einzelnen da draußen, dass er sich mehr Zeit für sich und das Reisen nimmt. Da draußen findet das Leben statt, nicht in den eigenen vier Wänden. :)