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Der #Schloßgarten in #Schwetzingen ist echt einen Besuch wert. (hier: Schloss Schwetzingen) https://www.instagram.com/p/CDGWe2WnUqg/?igshid=9p9v5jy37q1f
#Lieblingsplatz #Schloßgarten #Starnberg #StarnbergerSee #StadtStarnberg #Aussichtgenießen #schönesStarnberg #erhaltenswert (hier: Starnberg) https://www.instagram.com/p/B9PwZTVIWn1/?igshid=1t4vlp7tmhrrj
Just a quick walk in the garden #schloßgarten #sunny #walk (hier: Schloßgarten Schwetzingen)
On the road in #Stuttgart #city #Schloßgarten #bike #vélo #Fahrrad #Ortlieb (at Mittlerer Schlossgarten)
Lebensfreude
Am Sonntagabend kommt der Mitbewohner vom Spaziergang durch den Schloßgarten zurück. “Im Park sind ganz schön viele Hasen.” “Was haben die gemacht?” “Weiß nicht. Sich ihres Lebens gefreut.” “Wahrscheinlich mehr als wir.” Doch vor zwei Wochen saß eine feine alte Dame mit ihrer Tochter an einem Café-Tisch. Sie sprachen über das, was Mutter und Tochter eben so sprechen. Die Stimme der alten Frau war zart, als ob ihre Stimmbänder sofort zerreißen wie Papier im Wind, wie ihre schwach gewordenen Muskeln, wenn sie wie früher zum Sprint ansetzen würde. Da saßen sie in der Vormittagssonne und tranken Kaffee sprachen, wenn es sein musste und schwiegen, wenn es nötig war. Gebeugt und auf den Arm ihrer Tochter gestützt, ging sie langsam und vorsichtig davon. Sie sprachen über das, was Mutter und Tochter im Alter zu besprechen haben.
Aus der Neuen Welt
Der Tag wird heller. Müde Aktivisten lümmeln in Campingstühlen, als die ersten Konzertbesucher in den Park kommen. Das Publikum verändert sich langsam. Der Morgennebel verzieht sich, die Sonne scheint. Alte Frauen aus Neugereut freuen sich über diese Art des Protests und stehen mit ihrem Sonntagsanzug und feinen Absatzschuhen neben den verschlafenen Gesichtern im Gras. Die letzten schälen sich aus ihren Schlafsäcken. Langsam verändert sich auch die Geräuschkulisse. Der Nachtlärm legt sich, die Sirenen der Rettungswägen und das Rauschen der Bundesstraßen weicht den ersten Aufwärm-Tönen der Oboen und der Hörner. Eine Flötistin bringt ihr Parkschützer-Tshirt in der Tupperdose mit. Das Orchester sitzt auf zusammengewürfelten alten Stühlen. Ein paar hundert Menschen warten auf den ersten Takt. Diesen Verlauf, diese reibungslose Ablösung der Nachtaktiven und Sonntagsfrühaufsteher, dieses Nebeneinandersein von Anarchisten und Bildungsbürgern, diese Vielfalt, dieses Zusammentreffen unterschiedlichster Interessen von Menschen, die das gleiche Ziel haben, aber unterschiedliche Wege und Formen – das alles mitzuerleben, das sprengt das gut sortierte Weltbild. Dann beginnt Dvoraks „Aus der Neuen Welt“.