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Für unser gemeindliches Kinderhaus in Altheim mit 4 Kindergartengruppen und 2 Kleinkindgruppen suchen wir ab 01.09.2024, mit Einarbeitung ab 01.07.2024, eine Kindergartenleitung (m/w/d) mit einem Beschäftigungsumfang von 100 %. Für die unbefristete Stelle suchen wir eine/n Mitarbeiter/in mit einem Abschluss als Pädagogische Fachkraft mit mehrjähriger Berufserfahrung, mit einem erfolgreichen Abschluss eines Studiums der Sozialpädagogik, […]
Die Gemeinde #Frickingen sucht eine #Kindergartenleitung (m/w/d)
Für unser gemeindliches Kinderhaus in Altheim mit 4 Kindergartengruppen und 2 Kleinkindgruppen suchen wir ab 01.09.2024, mit Einarbeitung ab 01.07.2024,
eine Kindergartenleitung (m/w/d)
mit einem Beschäftigungsumfang von 100 %. Für die unbefristete Stelle suchen wir eine/n Mitarbeiter/in mit einem Abschluss als Pädagogische Fachkraft mit mehrjähriger Berufserfahrung, mit einem erfolgreichen Abschluss eines Studiums der Sozialpädagogik, Erziehungswissenschaften oder eines vergleichbaren Studiengangs mit mehrjähriger Berufserfahrung.
Sie verfügen über eine hohe Teamfähigkeit und Offenheit, eine sehr gute Organisations- sowie Entscheidungskompetenz, Erfahrung und Kreativität, um das Team und das Kinderhaus zukunftsorientiert und nachhaltig weiterzuentwickeln, Flexibilität, Kooperationsfähigkeit und Belastbarkeit, Einfühlungsvermögen, Reflexionsfähigkeit, Dialog- und Konfliktfähigkeit sowie ein hohes Selbstverständnis für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Team, Eltern und Träger.
Wir bieten eine Vergütung nach TVSuE mit den üblichen Leistungen im öffentlichen Dienst. Darüber hinaus bedeutet eine Tätigkeit bei uns nicht nur, unsere nachhaltige Gemeinde mitzugestalten, sie bringt auch viele persönliche Vorteile mit. Hierfür stellen wir ein modernes Arbeitsumfeld, Räume für berufliche und persönliche Entwicklung und ein vielseitiges Paket an Benefits zur Verfügung. Zu unseren Angeboten zählen u. a. flexible Arbeitszeitmodelle, Qualifizierungsangebote, eine attraktive Altersvorsorge, u. v. m.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann bewerben Sie sich bitte mit den üblichen Unterlagen bis Freitag, den 24.11.2023 per Post oder E-Mail.
Weitere Infos unter: https://kita-stellenmarkt.de/job/kindergartenleitung-m-w-d-2233/
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Geheimsache Polizeiausbildung
Polizisten sind nicht die besseren Sozialarbeiter
Im Gegenteil! Eine Recherche von FragdenStaat.de offenbart sogar, dass Polizisten oft nicht einmal grundlegende Befähigungen haben, um mit Menschen in Ausnahmesituationen umzugehen. Dabei wäre das eine Notwendigkeit in ihrem Beruf, da sie oft genug auf solche Menschen treffen oder sie durch ihr Handeln in solche bringen.
Wir erinnern uns an einen der letzten Fälle, die öffentliches Aufsehen erregten:
Nur etwa zwei Minuten Zeit nehmen sich die Polizist*innen am 8. August 2022, um Mouhamed Lamine Dramé in einer Jugendhilfeeinrichtung in Dortmund anzusprechen – kurze Zeit später töten ihn fünf Schüsse aus der Maschinenpistole eines Polizisten. Ein Betreuer hatte Mouhamed mit einem Messer gegen sich selbst gerichtet im Hof kauernd entdeckt. Letztlich wurde er von den Menschen getötet, die ihn davon abhalten sollten, sich umzubringen.
FragdenStaat.de berichtet: Jedes Jahr erschießen Polizist*innen Menschen, die in einer psychischen Ausnahmesituation sind. In einer Kooperation mit "ZDF Die Spur" ist Aiko aus unseren Investigativ-Team der Frage nachgegangen, wie gut Polizist*innen auf solche Situationen vorbereitet sind. Dafür hat er 38 Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) an Innenministerien, Landespolizeien und Polizeischulen gestellt. Schulungsunterlagen, Handlungsanweisungen und interne Vorgaben sowie Statistiken der Polizei hat er so angefordert.
Das Ergebnis der Recherche: Es fehlt massiv an Wissen Die Auswertung der nur teilweise beantworteten Anfragen zeigte, dass es schlichtweg an Zahlen fehlte, um das Ausmaß des Problems bewerten zu können. Manche Behörden verwiesen nur darauf, dass sie zu diesem Thema keinerlei Unterlagen hätten. Zur konkreten Einsatzpraxis, insbesondere mit Bedrohungssituationen, findet sich in den wenigen Unterlagen, die wir aus einzelnen Bundesländern erhalten haben, fast nichts. Auch Nordrhein-Westfalen, wo Mouhamed Dramé erschossen wurde, gab nur wenig Einblick in die polizeiliche Ausbildung. Die dortige Polizeihochschule schickte eine Liste von potentiell verwendeten Lehrtexten mit Titeln wie „Psychische Störungen – Erkennen, Verstehen, Intervenieren“ oder „Die Gefährlichkeit von Begegnungen der Polizei mit psychisch auffälligen Personen im Einsatz“. Welche Inhalte sich genau aus den Schulungsmaterial für die Ausbildung ergeben und welche Schlüsse daraus für die Praxis gezogen werden, bleibt unklar. Konzepte zur Kommunikation werden als "Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch" eingestuft und bleiben geheim.
Im Rahmen der Recherche können wir außerdem erstmals das viel besprochene und seit 5 Jahren immer wieder angefragte Geheimpapier der Polizei NRW veröffentlichen: Polizei will „gewaltfähiger“ werden Was jetzt nicht mehr geheim ist, ist das 26-seitige Expertenpapier von 2017 aus dem Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW. Wie nun alle nachlesen können, wird darin empfohlen, dass die Polizei „gewaltfähiger“ werden muss und „an Robustheit zulegen“. Dies spiegelt sich bereits in der Praxis der letzten Jahre wieder: Die Polizei hat stark aufgerüstet. Maschinenpistolen werden standardmäßig in Streifenwagen mitgeführt. Der Einsatz von Tasern wird vermehrt getestet. Das Expertenpapier wurde vom Innenministerium NRW erst nach unserer gemeinsamen Klage mit Janik Besendorf herausgegeben.
Fazit: Auf Antworten vieler Behörden wartet Aiko immer noch. Dennoch zeigt die Recherche sehr gut, wie IFG-Anfragen zur Aufklärung beitragen und Licht auf Versäumnisse in diesem Fall der Polizei scheinen können. Vor allem wenn den Behörden klar wird, dass wir unseren Auskunftsanspruch auch gerichtlich durchsetzen.
Es ist also wichtig, für die Informationsfreiheit zu kämpfen! Unterstützt die Arbeit von FragdenStaat.de und anderen NGOs, die sich gegen Zensur und für die Durchsetzung der Informationsfreiheit einsetzen.
Mehr dazu bei https://fragdenstaat.de/blog/2023/05/03/polizei-krisen/ und https://fragdenstaat.de/
Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/3u6 Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/8400-20230515-geheimsache-polizeiausbildung.htm
🎬Das Video dazu findest du auf unserem YOUTUBE-Kanal in der Playlist "🚑Was passiert in einer Klinikschule❓" ➡️LINK IM PROFIL ✅Inklusion von Kindern mit Förderbedarf in der Schule und im Alltag erlebbar machen! 🧒Viele Eltern und Erziehungsberechtigte wünschen sich eine individuelle und nachhaltige Forderung und Förderung der kindlichen Ressourcen. Nicht erst seit Corona gibt es immer mehr verhaltensauffällige Mädchen und Jungen. Sopäd Basics macht die sonderpädagogische Förderung in kurzen und prägnant Lernvideos auf YouTube zugänglich und bekannt. Das Besondere ist, dass sich die Inhale des Kanals auf die sonderpädagogische Förderung fokussieren, sich die Tipps aber auch für Familien ohne förderbedürftige Kinder anwenden lassen. 🙌Unser Team arbeitet eng mit Studierenden, Lehramtsanwärter*innen und bereits arbeitenden Lehrkräften zusammen. So können fachlich fundiertes Wissen, aktuelle Studien und Gesetzeslagen dargestellt werden. Wir möchten als YouTube-Kanal dafür sorgen, dass Menschen einen neuen, anderen Blickwinkel auf die Schule und vor allem auf jedes individuelle Kind erhalten. Es wird Zeit sich empathisch mit den Problemen und Schwierigkeiten der Kinder zu beschäftigen, um Lernen und Alltagsbeschäftigungen attraktiv zu gestalten. Wir freuen uns auf dich😉✌️ ----------------------------------------------------- #kind #jugendhilfe #jugendamt #sozialarbeit #sozialarbeiter #sozialarbeiterin #Eltern #lehrer #aosf #beratung #diagnostik #förderschwerpunkt #förderschwerpunktgeistigeentwicklung #förderschwerpunktlernen #förderschwerpunktsprache #förderschwerpunktemotionaleundsozialeentwicklung #förderschwerpunktsehen #förderschwerpunktkörperlicheundmotorischeentwicklung #förderschwerpunkthörenundkommunikation #grundschullehrerin #sonderpädagogin #daz https://www.instagram.com/p/CqDVAVNMCGt/?igshid=NGJjMDIxMWI=
🎬Das Video dazu findest du auf unserem YOUTUBE-Kanal in der Playlist "‼️ Häufige Störungsformen bei Kindern + Jugendlichen" ➡️LINK IM PROFIL und in unserer INSTA STORY ✅Inklusion von Kindern mit Förderbedarf in der Schule und im Alltag erlebbar machen! 🧒Viele Eltern und Erziehungsberechtigte wünschen sich eine individuelle und nachhaltige Forderung und Förderung der kindlichen Ressourcen. Nicht erst seit Corona gibt es immer mehr verhaltensauffällige Mädchen und Jungen. Sopäd Basics macht die sonderpädagogische Förderung in kurzen und prägnant Lernvideos auf YouTube zugänglich und bekannt. Das Besondere ist, dass sich die Inhale des Kanals auf die sonderpädagogische Förderung fokussieren, sich die Tipps aber auch für Familien ohne förderbedürftige Kinder anwenden lassen. 🙌Unser Team arbeitet eng mit Studierenden, Lehramtsanwärter*innen und bereits arbeitenden Lehrkräften zusammen. So können fachlich fundiertes Wissen, aktuelle Studien und Gesetzeslagen dargestellt werden. Wir möchten als YouTube-Kanal dafür sorgen, dass Menschen einen neuen, anderen Blickwinkel auf die Schule und vor allem auf jedes individuelle Kind erhalten. Es wird Zeit sich empathisch mit den Problemen und Schwierigkeiten der Kinder zu beschäftigen, um Lernen und Alltagsbeschäftigungen attraktiv zu gestalten. Wir freuen uns auf dich😉✌️ ----------------------------------------------------- #kind #jugendhilfe #jugendamt #sozialarbeit #sozialarbeiter #sozialarbeiterin #Eltern #lehrer #aosf #beratung #diagnostik #förderschwerpunkt #förderschwerpunktgeistigeentwicklung #förderschwerpunktlernen #förderschwerpunktsprache #förderschwerpunktemotionaleundsozialeentwicklung #förderschwerpunktsehen #förderschwerpunktkörperlicheundmotorischeentwicklung #förderschwerpunkthörenundkommunikation #grundschullehrerin #sonderpädagogin #daz https://www.instagram.com/p/CqANcyrsqkB/?igshid=NGJjMDIxMWI=
SOZIALARBEITER oder SOZIALPÄDAGOGE w/m/d Sozialdienst Teilzeit
SOZIALARBEITER oder SOZIALPÄDAGOGE w/m/d Sozialdienst Teilzeit
Ort: Langensteinbach, Sachsen – Karlsbad, Baden-Württemberg Job Beschreibung:Karlsbad / 01.12.2021 Das SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach ist spezialisiert auf die Fachgebiete Wirbelsäulenchirurgie, Paraplegiologie, Orthopädie, Neurologie, Innere Medizin, Gefäßchirurgie und Psychiatrie. Modern ausgestattete Radiologie- und Anästhesieabteilungen sowie fachübergreifende Kompetenzzentren…
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Das sind wir: Die Kindeswohl-Berlin gGmbH ist ein freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe im Nordosten Berlins und dem Land Brandenburg. Mehr als 270 Kindern, Jugendlichen und junge Familien geben wir ein Zuhause. Mit unterschiedlichen Konzepten der stationären und ambulanten Hilfe zur Erziehung, schaffen wir Räume für die persönliche Entwicklung, Entfaltung und gesellschaftlichen Integration. Wir […]
Teilzeit Vollzeit 13125 Berlin Veröffentlicht vor 4 Stunden Webseite Kindeswohl-Berlin gGmbH Das sind wir: Die Kindeswohl-Berlin gGmbH ist ein freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe im Nordosten Berlins und dem Land Brandenburg. Mehr als 270 Kindern, Jugendlichen und junge Familien geben wir ein Zuhause. Mit unterschiedlichen Konzepten der stationären und ambulanten Hilfe zur Erziehung, schaffen […]
„Gönn Dir die Zeit!“
Von: Theo Lampe (Sozialarbeiter)
Nein, mit einem eigenen Freiwilligen Sozialen Jahr kann ich in meiner Biographie nicht aufwarten. Diese Erfahrung fehlt mir. Denn die Zeit war Ende der 1960er / Anfang der 1970er Jahre eine andere. Für den Großteil meiner Generation war es selbstverständlich, seine Wehrpflicht bei der Bundeswehr abzuleisten. Hinterfragt wurde dies damals nur von wenigen und wenn nur von Abiturienten, die sich intellektuell in der Lage sahen, die Gewissensprüfung zu überstehen und um als Kriegsdienstverweigerer anerkannt zu werden. Aber Volksschüler taten es nicht, also ich auch nicht. Eine andere Alternative gab es damals nicht.
Doch trotz der fehlenden Praxiserfahrungen aus einem Freiwilligendienst ist mir dieses Angebot vor allem für junge Menschen nicht fremd. Ich schätze es sehr und habe viel Sympathie für junge Frauen und Männer, die sich dafür entscheiden. Meine Wertschätzung beruht zum einen auf meinem ehrenamtlichen Engagement in der Jugendarbeit in meinen frühen Jahren, auf meinem Bildungsweg und auf meiner beruflichen Tätigkeit in späteren Jahren. Als Mitarbeiter des Diakonischen Werkes Oldenburg war ich über viele Jahre für die Freiwilligendienste (FSJ und BFD), für den Zivildienst und für das Ehrenamt verantwortlich. Als Leiter dieser Arbeitsbereiche durfte ich dazu beitragen, dass diese Lebenszeit gelingt: Für die jungen Menschen, für die sozialen Einrichtungen, für die Menschen in den Einrichtungen, aber auch für die pädagogischen Mitarbeitenden im Freiwilligendienst und im Zivildienst. Diese Aufgabe war mir, im wahrsten Sinne des Wortes, immer eine besondere „Herzensangelegenheit“. Ich bin bekennender Fan von Freiwilligkeit und Ehrenamtlichkeit, weil es den Menschen und unserer Gesellschaft guttut. Es ist die Chance, mal „über den Tellerrand“ des sonst so Vertrauten zu schauen und noch Unbekanntes zu erleben.
Für mich war die Mitarbeit in diesen Aufgabenbereichen der Landesgeschäftsstelle des Diakonischen Werkes Oldenburg auch die Chance, Generationen von jungen Menschen zu erleben und dadurch auch ein Stück weit selbst jung zu bleiben. Die manchmal sehr persönlichen Begegnungen sind mir in guter Erinnerung geblieben. Gleichzeitig habe ich die Aufgabe immer als positive Herausforderung empfunden, kreative Arbeitsansätze und Ideen zu entwickeln und einzubringen.
Mir war auch immer wichtig zu vermitteln: Ein Lebensweg muss nicht geradlinig nach einem Karriereplan verlaufen. Gerade der Mut zu Umwegen schafft oft neue Lebensmöglichkeiten und eröffnet noch unbekannte Perspektiven. Diese wertvolle Erfahrung durfte ich selber auch machen und ohne Umwege wäre ich wohl nie in die spannende und vielgestaltige Leitungsverantwortung in der Diakonie gekommen. Mit 15 ½ die Volkschule beendet, eine kaufmännische Lehre absolviert, die 18montige Wehrpflicht abgeleistet und danach wieder in meinen kaufmännischen Beruf zurück. So hätte mein Leben jetzt eigentlich auf geregelten Bahnen weitergehen können. Aber da war immer auch der „Stachel“, es könnte noch etwas Anderes im Leben geben, etwas das besser zu mir passt, mich anders herausfordert und mich mehr erfüllt. Und diesen „Stachel“ hatte mir mein ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit, mein Mitwirken bei den Pfadfindern, eingepflanzt. Diese Freizeitaktivität lies mich ahnen, dass es noch vieles gibt, was ich nicht kenne und dass ich dieses niemals in meinem kaufmännischen Beruf erfahren werde. Über eine berufliche Qualifizierung und dem Nachholen von Schulabschlüssen habe ich es geschafft noch Sozialarbeit zu studieren. Dadurch stand mir ein Berufsfeld offen, das besser zu mir passte und mir mehr Möglichkeiten bot, meinen „Wissensdurst“ und meine „Lebensneugier“ zu stillen.
Nach meinem Studium fand ich durch Glück und Zufall eine Anstellung als Sozialarbeiter beim Diakonischen Werk Oldenburg. Zu Beginn war es eine Tätigkeit in der Migrations- und Integrationsarbeit, durch die ich vollkommen neue Lebenswelten kennengelernt und so tiefen Respekt vor den Lebensleistungen von Menschen in besonderen Lebenssituationen bekommen habe. Dann kam die Zuständigkeit für den Zivildienst dazu, die mein politisches Denken und Handeln schärfte. Einige Jahre später wurde mir dann auch noch als „Sahnehäubchen“ die Verantwortung für die Freiwilligendienste FSJ und BFD übertragen. Eine ausgezeichnet passende Verknüpfung mit meinen Erfahrungen aus der Jugendarbeit und zu dem Antrieb durch den „Stachel“, mehr vom Leben wissen zu wollen und das eigene Leben neu auszurichten. Deshalb habe ich mein berufliches Engagement für die Freiwilligendienste auch immer als zu gestaltende Chance verstanden Lebensperspektiven zu erweitern. Mein Bemühen war immer, den jungen Menschen möglichst auf „Augenhöhe“ zu begegnen, ihnen Mut zu machen, sich nicht zu früh beruflich festzulegen, sondern sich Zeit zur Orientierung und zum Ausprobieren zu nehmen.
Freiwilliges und ehrenamtliches Engagement ist deshalb für mich auch immer die Chance sich zu orientieren, sich auszuprobieren und sich in einer noch ungewohnten Situation neu zu erleben. Meine Empfehlung war daher immer: „Gönn Dir die Zeit!“, auch als Ausstieg aus deinem normalen Lebensalltag. Denn später im Leben wird es schwerer, sich eine derartige „Auszeit“ noch einmal zu gönnen.
Also: „Gönnt Euch die Zeit – sie hat einen Mehrwert für Euer Leben!”