Du
Die Sekunden die ich zähle.
Minuten verloren im Wind.
Stunden die ich mich Quäle.
Tage die unbedeutend sind.

seen from Canada
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Du
Die Sekunden die ich zähle.
Minuten verloren im Wind.
Stunden die ich mich Quäle.
Tage die unbedeutend sind.
“This is a fictional country isn’t it?” “No, it’s real – we just don’t know where it is yet.”
My mum, daughter and I had just arrived in Schwarzenbach to visit the Erika Fuchs Haus, named after my god mother and my mum’s aunt, Erika Fuchs, who I remember dimly from when she used to send me 10 Deutsche Mark annually for my birthday which was quite a tidy sum when I was ten.
In those days I was completely oblivious to her work and much more inclined to follow The Beano. But I was to be rapidly brought upto speed some 50 years later when being introduced to the museum by its head, Dr. Alexandra Hentschel, and private collector, Gerhard Severin.
After being introduced to a multimedia history of comic stories and graphic novels in a darkened studio, a side door opens and a bright green gallery of the country of Entenhausen and all the Disney characters greets you in a sunny, shiny green lively reveal which made us all go ‘wow’ in unison.
Gerhard showed us an interactive map of Entenhausen which looked simultaneously plausible and impossible and which prompted my question of whether or not Entenhausen was fictional. His response of “No, it’s real – we just don’t know where it is yet” struck me as the perfect riposte to those of us who struggle with whether stories are fictions, whether fictions are facts, whether facts are fictions, and all those impossible questions about what constitutes real worlds, unreal worlds, truths and falsehoods.
Many personal and family stories revealed themselves over the following days and helped place various pieces of missing family jigsaw into the relevant slots in the bigger picture: whether they are actually truth or fiction is an ongoing question which will require a few more visits to Schwarzenbach and its homage to the work of my mysterious god mother and grant aunt, Dr. Erika Fuchs neé Petri.
Stories on W(h)alls: Erika Fuchs Haus, Museum für Comic und Sprachkunst, Schwarzenbach. “This is a fictional country isn't it?” “No, it's real - we just don't know where it is yet."
Käptn Peng - Sein Name sei Peng
für CF am frühen Morgen
(15. 1. 05) ist das 1 Gedicht, sagt CF, ja das ist 1 Gedicht: indem ich sage das ist 1 Gedicht ist es 1 Gedicht. Meine Ärztin sagt, essen Sie 1 Gedicht, ich weisz nicht wie man es kocht, sage ich. Wenn Antoni Tàpies sagt, diese weisze Form ist 1 Sessel, erkenne ich in dieser weiszen Form einen Sessel, ins Zentrum gerückt. Indem ich von einem Urinoir sage, das ist 1 Kunstwerk, sagt Marcel Duchamp, ist es 1 Kunstwerk. Indem ich sage, die weiszen Schäfchen am Himmel, sind es die weiszen Schäfchen am Himmel.
- Friederike Mayröcker
[Gestern Avantgarde-Theater "Arie auf tönernen Füßen" mit/für/wegen Texten der guten Frau- wie ich es geliebt habe]
Die Kunst und ihre Zuständigen
*annemarie @LINZ, ANGEWANDTE WIEN
Dieser Blog steht zwar tendenziell eher im Zeichen der darstellenden Künste, aber weil wir alle solche Multitalente sind (und weil Schauspielprüfungen allein nun mal trotz all der guten Hoffnung geringe Erfolgsquoten haben), gibt es unter uns Leute wie etwa *annemarie, die sich auch für ein Studium der bildenden und rhetorischen Künste interessieren. Und es wird beim Lesen so manch einen zum Schmunzeln bringen, wie klein die Unterschiede zwischen den beiden Sparten doch sind.
Nach einigen Schauspielvorsprechen stand die letzte Februarwoche im Gegensatz zu sonst im Zeichen der Malerei bzw. der Mappenabgaben und Listenbegutachtung.
Am Montag startet meine Kunstwoche mit Linz. Eine kleinere Uni, aber sehr nett, wo ich um 11 Uhr warte, um meine Mappe abzugeben und die Arbeitsaufgabe zu erhalten. Eigentlich hätte ich genau an diesem Montag zur 2. Runde der Zulassungsprüfung für Sprachkunst erscheinen sollen. Das eine leider in Wien und ich eben in Linz. Der Ablauf ist wie folgt: Dienstags wird die Arbeit abgegeben und da erfolgt auch der Gesprächstermin, am Mittwoch sollen die Bewerber wieder anwesend sein, um zu erfahren, ob sie auf der Liste für einen 2. Gesprächstermin sind. Meine Arbeit für Linz fertige ich zu Hause an. Naja. Also erst arbeiten bis Mitternacht. Wutausbruch. Erkennen, dass die Arbeit nichts taugt. Bis um 3 in der Früh was Neues anfertigen. Dienstags klingelt mein Wecker um 5.30 Uhr, ich muss mit dem ersten Zug nach Wien fahren, um meine Mappe an der Angewandten (offiziell Universität für angewandte Kunst) abzugeben, meine Arbeit für Linz nehme ich mit. Der Plan: Zur Angewandten, zum Zug laufen, in Linz aussteigen, zur Uni laufen für den Gesprächstermin. Eigentlich müsste man an der Angewandten am Mittwoch um 12 Uhr parat stehen, um wieder auf die Liste zu warten. Deshalb war mein, nicht sehr ausgeklügelter Gedanke, am besten schon bei der Mappenabgabe der Institutsleiterin zu erklären, dass ich da nicht anwesend sein kann. (Wahrheit: wegen Linz; meine Notlüge: wegen der Arbeit) Woraufhin die eigentlich sympathische Frau, ja, irgendwie ausflippt und eine Diskussion beginnt, damit endend ihrer Kollegin mitzuteilen, sie würde nicht verstehen, wie man sich nicht mal einen Tag im Jahr freihalten kann. Szenenwechsel: Linz. Fast zu spät. Aber ich erscheine noch im Zeitrahmen, der meiner Kleingruppe eingeräumt wurde. Also Gespräch. Ich sehr optimistisch, die Kunstunimenschen fragen sehr viel und sind mir gegenüber positiv eingestellt. Mittwochs fahre ich wieder nach Linz und mein Name ist auf der Liste für den 2. Gesprächstermin. Während ich auf das Gespräch warte, erfahre ich von einer Bekannten, die eingewilligt hat für mich auf die Liste zu warten, dass ich tatsächlich in der 2. Runde bin. Also unter den letzten 21 von 186 Bewerbern. Imaginäre Luftsprünge! Gesprächstermin Linz mit meiner Arbeit. Wieder sehr positiv, bis die Frage gestellt wird, ob ich mich auch zeitgleich bzw. an anderen Unis beworben hätte. Die Stimmung kippt, als ich ehrlich antworte an der Angewandten in der Endrunde zu sein. Daraufhin hunderte „Was wäre wenn“- Fragen. Was würden Sie machen, wenn Sie an beiden Unis genommen werden? Sollten Sie an der Angewandten nicht genommen werden, könnten Sie ja immer noch zum Sommertermin nach Linz kommen. Der Donnerstag in Wien: Ich male von 10- 16.30 Uhr, ohne Pause, eine Professorin und die Institutsleiterin sprechen mit mir, die ist übrigens erst überrascht, dass ich auch da bin und dann gewohnt sympathisch und mir gar nicht mehr böse. Danach erfahre ich online das Ergebnis von Linz. Leider nicht bestanden. Unterstrichen. Einfach nur sehr enttäuscht. Wenn nicht Linz, wie dann Wien? Am Freitag wieder Malen an der Angewandten. Warten. Bis Dienstag auf DIE Liste warten. Und mein Name steht nicht drauf. Sie sagen dieses Jahr haben sie nur 7 zugelassen, in den Jahren davor waren es meistens 15. Sie sagen auch, dass die neue Institutsleiterin nur vorübergehend ist und sie der neuen, noch unbekannten nicht so viel mitgeben wollten. Für mich bleibt die Hoffnung, dass meine Mappe in Hamburg oder Berlin oder an der Bildenden genommen wird. Und ich nicht wieder in der Endrunde fliege.
I want to rip off your logic and make passionate sense to you. I want to ride in the swing of your hips. My fingers will dig in you like quotation marks, blazing your limbs into parts of speech.
Jeffrey McDaniel