Hausfassade auch nach 25 Jahren in Top-Zustand
Mit Steinwolle gedämmt
In den 1990er Jahren wurden den Vorteilen von Wärmedämmungen aus Stein- oder Mineralwolle längst nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt wie heute. Meistens wurden die Häuser damals mit Polystyrolplatten gedämmt. Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) auf Basis von Mineralwolle waren die Ausnahme. Dennoch entschieden sich Heidrun und Dietmar Fessel bereits 1993 dafür, ihr selbst geplantes neues eingeschossiges Wohn- und Bürohaus mit einem rein mineralischem WDVS zu versehen.
Auf dem Mauerwerk aus 175 Millimeter KS Hochlochsteinen kamen rund 230 Quadratmeter HECK Mineralwolle 035 zum Einsatz. Den Unterputz bildete ein fünf Millimeter starker HECK Armierungsputz mit Gewebe. Als Oberputz entschied man sich für einen drei Millimeter starken HECK Scheibenputz ohne algizide Ausstattung. Lediglich den Sockelbereich umgibt eine Perimeterdämmung aus Hartschaumplatten als Spritzwasserschutz.
Fast ein viertel Jahrhundert später hat sich die Entscheidung bereits mehrfach ausgezahlt: Die Hausfassade steht wie neu da und ist ganz ohne Egalisierungsanstrich oder algizid-wirkende Beschichtungen ausgekommen. Die Anschaffungskosten haben sich durch eine deutliche Energieeinsparung längst amortisiert. Der Energieverbrauch des Doppelhauses liegt um den Faktor 4 geringer als bei vergleichbaren Gebäuden der frühen 1990er Jahre.
Mehr zum HECK WDVS unter www.wall-systems.com.