Wer aktiv werden möchte, dem empfehle ich stolpersteine.eu Da findet ihr Anhaltspunkte, um das Leben jüdischer Mitbürger*innen und anderen Verfolgten des NS Regimes in eurem Wohn-/Heimatort zu erforschen. Dann könnt ihr Stolpersteine und Stolperschwellen (für Gebäude, in denen Menschen getötet wurden, z.B. in sogenannten "Heilstätten") für sie verlegen lassen. Die Kosten werden nicht vom Verein gedeckt. Ihr müsstet das also selber organisieren. Spendenaufrufe etc sind mittlerweile leicht online zu organisieren. Die Schritte zur Verlegung finden sich hier: https://www.stolpersteine.eu/schritte Ja, es ist ein langer Prozess. Aber ich denke es lohnt sich. Ich habe vor ein paar Tagen angefangen, die Schicksale der Menschen meiner Heimatstadt zu erforschen und habe dabei viele Menschen getroffen, die mir tatkräftig unter die Arme greifen. In einer Stadt, wo letzten Sonntag 40% AfD gewählt haben, tut das unglaublich gut.
Die Erforschung lokaler Geschichte ist außerdem etwas, das oft von älteren Menschen ehrenamtlich getragen wird. Nachfolger:innen und Unterstützer:innen sind bestimmt sehr willkommen. Think of it as your next hyperfixation!
















