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Charlotta B by HariesAutoMoto
«UNSERE KINDER WURDEN IN BASEL VON EXTREMISTEN GESTOHLEN» — DAS INTERVIEW DER KÜNSTLERGRUPPE WOINA IN DER ZEITSCHRIFT ‘WOZ’ IN ZÜRICH
Die Gründer der Gruppe Woina (russisch für Krieg) Oleg Worotnikow und Natalya Sokol erzählen von der Entführung ihrer Kinder in Basel und erklären, wo die Archive von Woina, welche von Extremisten der Organisation ‘Wasserstraße’ gestohlen wurden, jetzt zu finden sind. Interview für die Zeitschrift ‘Die Wochenzeitung’ in Zürich.
Merièm Strupler:
— Ich habe in verschiedenen Interviews gelesen, dass Sie in der Schweiz einen Asylantrag stellen wollten. In anderen Interviews wiederum, dass Sie nie in der Schweiz Asyl beantragen wollten. Wo liegt die Wahrheit?
WOINA : — Wir haben nie geplant, in der Schweiz politisches Asyl zu beantragen, da dies unsere politische Aktivität in Zukunft einschränken würde. Darüber sprach Natalia Sokol in einem Interview mit WATSON bei einer Pressekonferenz im ‘Cabaret Voltaire’ in Zürich am 28. April 2015. Da der Flüchtlingsstatus meine politischen Aktivitäten beschränken würde, würde ich in erster Linie einen Aufenthaltstitels in der Schweiz beantragen.
Fehlinformation darüber, dass wir in der Schweiz angekommen sind, um hier Asyl zu suchen, verbreitete die sogenannte Menschenrechtsaktivistin Sonja Bischoff. Sie trat im Namen des ‘Cabaret Voltaire’ auf und stellte sich in den Medien und sozialen Netzwerken betrügerisch als die Schweizer Kuratorin der Kunstgruppe Woina und sogar als persönliche Kuratorin von Natalia Sokol vor. Sie startete auf eigene Initiative das Fake-Projekt ‘Woina in der Schweiz’.
Als der Betrug ans Licht kam, haben wir den Direktor von ‘Cabaret Voltaire’ Adrian Notz kontaktiert und baten ihn, die Betrügerin zu stoppen: «Es gibt kein PROJEKT WOINA und daher auch keine Kuratoren oder Ko-Kuratoren».
Das Ziel von Bischoff war, das Urheberrecht an den Werken von Woina zu bekommen und uns nach der Stellung des Asylantrags loszuwerden, denn danach würden wir mit Kindern für ein paar Jahre in das unterirdische Flüchtlingslager geschickt, das im Grunde ein privates Gefängnis in der Stadt Esch im Basel-Land ist.
Bischoff begann sich besonders aggressiv zu verhalten, nachdem wir uns geweigert hatten, sie bei einem Vortrag in Zürich einer Vertreterin von Pussy Riot vorzustellen.
In einem Interview mit dem russischen Fernsehsender REN-TV erzählte Bischoff von ihrer Beteiligung an der Organisation des Angriffs auf uns und bat Journalisten, ihr Gesicht unkenntlich zu machen aus Angst vor Vergeltungsmaßnahmen seitens russischer Aktionisten.
Wir haben Dokumente bewahrt und veröffentlicht, die den Betrug von Bischoff bestätigen.
Schließlich, nach dem Angriff und der Entführung unserer Kinder, wurden wir in dieses unterirdische Lager in Esch eskortiert und Bischoff hat die Archive von Woina auf MacBooks und Festplatten erhalten, die uns von den Angreifern für sie gestohlen wurden.
— Bevor Sie in Westeuropa landeten, haben Sie in Russland spektakuläre Aktionen gegen Putins Regime organisiert. Aber in einem Interview, das am 4. Dezember 2016 auf Youtube veröffentlicht wurde, sagt ihr, dass ihr Putin jetzt unterstützt. Warum habt ihr eure politische Ansichten verändert?
— Unsere Aktionen richten sich gegen Autoritarismus, nicht gegen Putin. Bitte beachten Sie, dass wir die meisten Aktionen zwischen 2008 und 2012 durchführten, als Putin nicht an der Macht war. Es ist bedauerlich, dass die Menschen in Europa das nicht verstehen, das nicht akzeptieren können. Wenn wir in Russland sind, kämpfen wir gegen die russischen Probleme, aber wenn wir in Europa sind, sind wir gleichermaßen frei, gegen der europäischen autoritären Tendenzen zu kämpfen. Es ist uns klar, dass Europa wieder seinen Arsch dem Faschismus vorstreckt. Das kann in den nächsten zehn Jahren zu einer Katastrophe führen. Und unsere Erfahrung in der Schweiz ist ein anschauliches Beispiel dafür. Menschen, die sich als linke Kämpfer für Menschen- und Flüchtlingsrechte ausgeben und behaupten, sie würden sich politischen Repressionen entgegenstellen, organisieren Pogrome und Angriffe auf Familien in ihren Häusern. Der Angriff auf uns ist nicht der erste Angriff auf eine Familie mit Kindern. Vor einem Jahr taten sie das gleiche mit einer Zigeunerfamilie.
Schon monatelang vor dem Verbrechen begannen die Angreifer eine Jagd auf uns. Sie haben Kinderwagen auf die Straße rausgeworfen, sind zu uns auf den Dachboden geklettert und haben Spielzeug, Essen und Kleidung gestohlen. Als wir das merkten, haben wir angefangen, die Tür zu versperren. Die ganze Zeit trugen wir unseren Laptops und Festplatten bei uns, damit sie bei einem Angriff nicht gestohlen werden konnten.
Es ist wahr, dass die Entführer Putin als Grund für den Angriff anführten. Später versuchten sie in der Presse das Verbrechen als eine Art alltäglichen Vorfall darzustellen. Aber vor Gericht erwähnten sie wieder Putin als Motiv.
Jetzt ist allen klar, dass der häusliche Konflikt ein gefälschter Grund war. Von den ersten Tagen an der Wasserstraße waren wir sehr überrascht, uns unter gewöhnlichen Kriminellen, Drogenabhängigen und Psychopathen zu finden. Erinnern sie sich an das Plakat: «Shoplifters aller Welt, vereinigt euch!» an der Tür des Chefs von ‘Wasserstraße’ Almut Rembges, einer der Organisatoren des Angriffs.
— Warum hast du die Kamera auf dem Dachboden der Wasserstraße 21 installiert? Wie lange war sie dort installiert?
— Mit der Kamera nehmen wir immer unsere Kinder für zwei oder drei Stunden am Tag auf. Und wir halten immer Kameras bei uns. Wir tun das erstens aus künstlerischen Überlegungen und zweitens aus Sicherheitsgründen. Nach sechs Jahren auf der roten Liste von Interpol suchen die russischen Geheimdienste immer noch nach Oleg Worotnikow, so haben wir diese Gewohnheit als eine Art Schutz für uns und unsere Kinder entwickelt. Die Angreifer wussten das, und deshalb versuchten sie, Kameras zu suchen, nachdem sie die Kinder entführt hatten, aber sie waren zu dumm und fanden nicht den DVR in der Wand. So ist es in der Anklageschrift beschrieben: «Der Familie sollte gemäß dem gemeinsamen Tatplan alle Computer, Laptops und allfällige Kameras weggenommen werden, um allfällige Aufzeichnungen des Angriffs aus der Welt zu schaffen und um sich mit den Geräten unrechtmäßig zu bereichern».
— Auf dem Video, das zeigt, wie Sie den USB-Stick (mit der Verbrechensaufzeichnung vom 20. März 2016) von Ihrem eigenen Anwalt wegreißen, sagt Oleg Worotnikow: «Ich nehme meine Kunst zurück!» Halten Sie das Video von einem Verbrechen für Kunst?
— Oleg hat das nicht gesagt. Er hat es anders ausgedrückt: «Schweizer Hündinnen! Sie wollten mir meine moderne Kunst vorenthalten! Es wird so nicht gehen!...»
Nachdem die Polizei, die am Tatort eintraf, gewaltsam das Video des Angriffs von Natalia Sokol erzwang, hat es die Staatsanwaltschaft für vertraulich erklärt und die Veröffentlichung verboten. Eineinhalb Jahre haben wir versucht, den DVR mit den Dateien zurück zu bekommen. Aber der Generalstaatsanwalt von Basel, Camilo Cabrera, hat in inakzeptabler Form abgelehnt, uns das Material zurück zu geben. Er hat mehrere prohibitive Entscheidungen erlassen, die das Gesetz als solches verachten.
Wir haben ihm, so gut wir konnten, erklärt, dass auf dem DVR nicht nur das Video des Angriffs ist, sondern auch viele andere Dateien, die uns gehören, und die große russische Kunst sind, aber er wollte uns nicht hören. Als wir feststellten, dass die Staatsanwaltschaft uns diese Dateien in nie zurückgeben wird, haben wir ein Skript entwickelt (was wir in der Regel tun, wann eine neue Kampagne von Woina vorbereiten) und führten es in der ‘Markthalle’ von Basel auf.
— Sie haben ein Video des Verbrechens an verschiedene Schweizer Medien geschickt. Warum?
— Wir wollten Journalisten und die Öffentlichkeit auf das grausame, sadistische Verbrechen einer bewaffneten Gruppe von Extremisten gegen drei kleine Kinder und ihre Eltern aufmerksam machen. Und auch auf unseren Antrag am Basler Gericht, den die Richterin während des Prozesses ablehnte. Wir waren schockiert, dass dies alle gleichgültig ließ, — niemand antwortete und die Schweizer Medien unterstützen immer noch die Entführer.
Wir sind jetzt buchstäblich auf der Straße in Berlin, ohne jegliche Unterstützung, wir schlafen in einem Boot, ohne Strom, ohne Heizung, ohne Wasser, wir gehen ins Gebüsch aufs Klo und frieren langsam ein. Diese Mauer des Hasses um uns herum wird von denselben Entführern von der Wasserstraße aufgerichtet. In der Zeit seit dem Verbrechen — mehr als anderthalb Jahre — blieben die Verbrecher in Freiheit, niemand wurde festgenommen und die Entführer verbreiten weiterhin Verleumdungen. Unmittelbar nach dem Verbrechen begannen sie ‘Warnungen’ auf Woina Familie unter Anwälten, Kunstkuratoren, Politikern, Linken, Aktivisten und Wohnprojekten in ganz Europa zu verbreiten. In dieser ‘Warnung’ haben die Verbrecher gebeten, uns nicht bei der Niederlassung zu helfen und uns keine Rechtshilfe zur Verfügung zu stellen. Die ‘Warnung’ wurde auch auf der Deutschen Webseite ‘Indimedia’ veröffentlicht, jedoch wurde die Seite im im August dieses Jahres als Extremismus eingestuft und geschlossen. Aber diese ‘Warnung’ geht immer noch im Internet rum.
Durch diese ‘Warnung’ und bestellte Publikationen, zum Beispiel in der ‘Tageswoche’ zerstörten sie unsere Reputation in der Schweiz und in Europa.
Erstens wurde diese Publikation in der ‘Tagewoche’ von einem engen Freund der Verbrecher, Mattias Oppliger geschrieben, der zusammen mit ihnen in der Wasserstraße 19 wohnt. Zweitens ist diese Publikation sehr propagandistisch, wie man sehen kann: der Journalist gibt unsere Namen, aber nicht die Namen der Angreifer — stattdessen gibt er Argumente von einigen anonymen Figuren wieder. Schließlich fügt er hinzu: «Die Version von Woina klingt haarsträubend und unglaublich. Worotnikow, Sokol und ihre drei Kinder seien von den Bewohnern der Wasserstraße mit Gewalt vertrieben worden, weil diese sie loswerden wollten. Insbesondere an den Kindern hätte man sich dort gestört. Weshalb ausgerechnet die linksalternativen Bewohner der Wasserstraße, die sich unter anderem für Flüchtlinge und Sans-Papiers einsetzen, gegenüber einer Familie mit drei kleinen Kindern gewalttätig werden sollen, kann Sokol nicht erklären. Von den Attacken würden jedoch Bilder existieren und Videos, insistieren Sokol und ihr Begleiter Grey.»
Aber jetzt haben wir dieses Video von dem Angriff und der Entführung der Kinder!
Drittens und am wichtigsten ist, dass der Staatsanwalt die Anklageschrift nur auf Grundlage der Veröffentlichung in der Tageswoche erstellt hat. Darüber, dass die Verbrecher sich geweigert haben, während der Verhöre zu antworten und während der Untersuchung zu kooperieren, wurde kein Wort gesagt. Der Staatsanwalt konnte die Informationen über unser sogenanntes «exploitierendes Verhalten» nicht durch die Angeklagten selbst erhalten, er nahm es einfach aus der Publikation.
Was natürlich der Schweizer Staatsanwaltschaft nicht zu Gute kommt. Es ist nicht professionell.
— Ehemalige Unterstützer Ihrer Familie sagen, dass der Vorfall, ähnlich dem in Basel, zuvor in Italien vorgekommen ist, und dass Oleg Worotnikow angeblich Hausbesetzer mit einer Axt angegriffen hat. Ehemalige Unterstützer sagen, dass die Situation sich verschlechtert hat, weil ihr euch nach mehreren Fristen geweigert habt, auszuziehen – gleich wie bei den Ereignissen in der Wasserstraße. Warum seid ihr nicht früher gegangen?
— Wir verstehen nicht, wen Sie mit «ehemaligen Unterstützern» meinen, denn wir haben keine Anhänger in Europa. Im italienischen Fall ist alles klar: Unsere beiden Kinder — der fünfjährige Kasper und die zweijährige Mama — wurden von einer örtlichen Bande entführt und am 27. Juli 2014 in einem Palazzo in Santa Marta in Venedig eingesperrt. Wir, die Eltern, wurden von einem bewaffneten Mob von Banditen angegriffen, — zwanzig Menschen, — als wir versuchten, die Kinder zu befreien. Wir hatten großes Glück, dass wir diesen Angriff überlebt haben. Oleg wurde wegen einer Operation am Kopf nach Ospedale (ein Krankenhaus in Venedig) gebracht. Danach wurde er von den ankommenden Polizisten von Interpol direkt im Krankenhaus verhaftet. Natalia Sokol erzählt von diesem Verbrechen in der russischen Prawda.Info. Die Dokumente der italienischen Entführung werden ebenfalls veröffentlicht.
Oleg Worotnikow in Ospedale nach dem Angriff einer bewaffneten Bande. 27. Juli 2014, Venedig
Während Bischoff den Angriff in Basel vorbereitete, kam sie in Kontakt mit der italienischen Bande. Sie bestätigte diese Verbindung in ihrem Brief an Natalia Sokol am 22. März 2016, zwei Tage nach dem Basler Überfall. Nach Rücksprache mit den italienischen Entführern entschied Bischoff, das gleiche kriminelle Schema zu wählen: Kinder zu entführen.
— In ihrem Facebook-Post am Tag vor dem Versuch der Diebe (eigentlich ist das Datum anders – Free Woina) schreibt Ms Sokol, dass Sonja Bischoff und die Sozialdemokratische Partei der Schweiz an der Zwangsräumung in der Wasserstraße beteiligt waren. Woher habt ihr diese Information? Und warum soll die regierende Sozialdemokratische Partei der Schweiz so was machen?
— Wir haben mit mehreren Experten in der Schweiz und im Ausland gesprochen und sie haben unseren Verdacht bestätigt. Die Angreifer und das Projekt ‘Wasserstraße’ haben eine politische Lobby. Dieselben Experten geben zu, dass der Basler Staatsanwalt Cabrera die Entführer unterstützt, was eindeutig aus dem Text der Anklageschrift und ihren Entscheidungen hervorgeht. Ebenfalls besorgniserregend ist die Tatsache, dass das Basler Gericht an unser «schlechtes Benehmen» ohne jegliche Beweise dafür geglaubt hat. In Russland nennen wir das Korruption.
— In dem Posting von 4. August 2017 veröffentlichen Sie auf Ihrem Twitter-Account einige Dokumente der Schweizer Staatsanwaltschaft. Der Staatsanwalt schreibt, das Gericht bereite einen Prozess gegen die Bewohner der ‘Wasserstraße’ vor. Aber Sie schreiben, dass die Schweiz ein Strafverfahren gegen Sie eröffnet. Warum habt ihr diese falschen Informationen auf Twitter veröffentlicht?
— Die Information war nicht falsch. Nachdem die Anklageschrift auf Yandex.Photos veröffentlicht war, verfasste der Schweizer Journalist Andreas Maurer einen kurzen Artikel, der sich auf den Informationen aus der Anklageschrift basierte.
Am nächsten Tag häuften die Anwälte, die unsere Aufrufe seit Monaten ignoriert hatten, uns mit Briefen über, welche die Entfernung von Informationen über die Entführer aus dem Internet forderten. Sie haben uns mitgeteilt, dass der Staatsanwalt ein Strafverfahren gegen uns einleiten würde, wenn wir das nicht tun. Dann schickten sie eine Bestätigung dazu.
In einem Telefongespräch haben sie erneut die Einleitung eines Strafverfahrens bestätigt. Danach veröffentlichte Woina diese Informationen auf Twitter und teilte Dokumente aus der Anklageschrift gegen die Entführer, weil die Veröffentlichung dieser Dokumente als Grundlage für eine strafrechtliche Anklage gegen uns diente.
КНЯЗЬ КАРЕЛ ШВАРЦЕНБЕРГ ВЫСТУПИЛ ПРОТИВ БАНДЫ ПОХИТИТЕЛЕЙ ДЕТЕЙ ВОЙНЫ
Князь Карел Шварценберг поддержал группу Война в деле против швейцарской банды «Вассерштрассе», похитившей детей Олега Воротникова и Натальи Сокол в Базеле 20 марта 2016. Он изучил материалы дела и будет оплачивать адвокатские нужды, заявили в канцелярии политика. Договоренность об этом была достигнута на переговорах во время празднования 80-летия Шварценберга 10 декабря этого года
Карел Шварценберг и группа Война на ужине в пражском ресторане «Лувр»
6-летний Каспер, 4-летняя Мама и 10-месячная Троица Ненаглядные были похищены бандой швейцарских экстремистов из организации «Вассерштрассе», правозащитного проекта Социал-Демократической Партии Швейцарии, в Базеле 20 марта 2016. Похитители в мотоциклетных шлемах, вооруженные битами и щитами, выломали дверь в квартиру дома 21 по улице Вассерштрассе в Базеле, где проживала семья, и атаковали родителей и детей слезоточивым газом, после чего связали Олега Воротникова скотчем по рукам и ногам и похитили Наталью и троих малолетних детей. Дети, принимавшие в момент нападения ванну, были похищены голыми.
Нападавшие также ограбили семью, украв лэптопы, айпады и всю технику, включая артистический архив группы Война и научный архив Натальи Сокол, кандидата физико-математических наук, специалиста в области молекулярной физики.
Подробное описание преступления из обвинительного заключения опубликовано на Свободной Войне.
Видео похищения оставалось засекреченным швейцарской прокуратурой на протяжении полутора лет после преступления и было обнародовано только после того, как Олег Воротников отнял у собственных юристов флэш-карту с записью преступления в результате операции группы Война под названием «Билет на Родину» 30 октября 2017.
Интересы Войны в Швейцарии представляет юрист Алекс Хедигер (Dr. Alex Hediger).
Детали в интервью Олега Воротникова и Натальи Сокол цюрихскому журналу ‘WOZ’.
Англо-версия интервью ‘OUR KIDS WERE KIDNAPPED BY EXTREMISTS IN BASEL’ — http://en.free-voina.org/post/168078605126
ОБЖАЛОВАН ПРИГОВОР ПОХИТИТЕЛЯМ ДЕТЕЙ ВОЙНЫ
Лидеры Войны Олег Воротников и Наталья Сокол обжаловали приговор десяти членам базельской банды «Вассерштрассе», похитившим у них малолетних детей Каспера, Маму и Троицу Ненаглядных в Базеле 20 марта 2016.
За неоднократное похищение человека; незаконное лишение свободы; неоднократное принуждение; грабёж; неоднократное неправомерное завладение чужим имуществом, повреждение чужого имущества; неоднократное покушение на угрозу жизни; неоднократное покушение на причинение тяжкого вреда здоровью; причинение вреда здоровью (нанесение телесных повреждений) при наличии отягчающих обстоятельств; незаконное вторжение в чужое жилище преступники получили символические штрафы и условные сроки от 9 до 24 месяцев условно; при этом трое похитителей были оправданы. Оригинал приговора доступен на Яндекс.фото. Базельская банда «Вассерштрассе» получает поддержку Социал-Демократической партии Швейцарии в качестве правозащитного проекта. Консульский отдел при посольстве РФ в Берне отказался от помощи Воротникову, Сокол и их детям, заявив, что данный вопрос не входит в его компетенцию «на данном этапе», а также сославшись на несвоевременное обращение Воротникова и Сокол за содействием. Интересы Войны в Швейцарии представляет юрист Алекс Хедигер (Dr. Alex Hediger).
«OUR KIDS WERE KIDNAPPED BY EXTREMISTS IN BASEL» — VOINA INTERVIEW TO ‘WOZ’ IN ZURICH
The leaders of the Voina art group Oleg Vorotnikov and Natalya Sokol tell about the organizers of the kidnapping of the Voina children in Basel and explain where the Voina art archives robbed by the ‘Wasserstrasse’ extremists are now. The interview to the ‘Die Wochenzeitung’ magazine in Zurich
Merièm Strupler: — I read and heard in different interviews that you wanted to seek for asylum in Switzerland. In other Interviews i heard that you never wanted to seek for asylum in Switzerland. What is true now?
VOINA: — We never planned to ask for the political asylum in Switzerland since it would limit our political activity in future. Natalya Sokol said it clearly in the interview for WATSON at the press-conference at ‘Cabaret Voltaire’ April 28, 2015: ‘Weil der Asylstatus mich in meinen politischen Aktivitäten einschränken würde, möchte ich in erster Linie in der Schweiz eine Aufenthaltsbewilligung beantragensaid’.
The disinformation that we came to Switzerland to ask for asylum was made and spread by self-proclaimed human right activist Sonia Bischoff. On behalf of 'Cabaret Voltaire' Bischoff fraudly presented herself as a swiss art curator of the Voina group and even as a personal curator of Natalya Sokol in media and social nets. Bischoff also started the fake 'Project of Voina in Switzerland'.
After we discovered this fraud we contacted Adrian Notz, the director of ‘Cabaret Voltaire’, and asked him to stop the fraudster: 'There's no 'PROJECT Voina' and therefore there's no curators / 'co-curators' of it'.
The goal of Bischoff was to get the copyright to the Voina works and to get rid of us after the asylum request since we would be sent for a couple of years to the underground refugee camp which is a private prison in Aesch in Basel-Land.
She started to be aggressive after we refused to introduce her to Pussy Riot member at the lecture in Zurich.
In the interview to the Russian TV-channel REN Bischoff talked about her involvement into the organizing of the attack on our Family. She asked the journalists to hide her face 'in fears of revenge from Russian actionists'.
So in the end, after the attack and kidnapping of kids, we were transported to this underground camp in Aesch and Bischoff got the Voina archives on our macbooks and hard drives robbed by the attackers for her.
— Before you came to Western Europe, you did in Russia spectacular actions against the Putin regime. But in an interview you published on youtube (04.12.2016) you say that you are pro Putin now. Why did you change your political ideas so much?
— Our actions are anti-authoritarian but not anti-Putin. Notice that we did the most actions in between 2008—2012 when Putin was not in power. It is very sad that people in Europe don't understand this and are not able to accept this fact. When we are in Russia we fight against Russian circumstances but when we are in Europe we are still free to strugle against European authoritarian tendences too. It is clear for us that Europe turns its ass back to fascism, again. It may lead to the new catastrophe in next 10 years. And our swiss case is a bright exapmle of it. People, called themselves left-wing human right fighters for refugees and against repression, made pogroms and attack the families at their houses. The attack on us was not their first attack on family with kids. They did completely the same with another family of Roma people a year before.
The attackers started to hunt us months before the crime. They threw out our baby buggies, they came up to the attick and stole toys, food, clothers. When we realized this we started to lock the door. All the time we carried laptops and hard dirves with us so they couldn’t steal them before.
This is true that the kidnappers used 'Putin' as a reason to attack us. Later they tried to present the crime as some 'domestic incident’ in media. But in court they mentioned Puin as a reason again.
Now it is clear that 'domestic conflict' was fake reason. From the fist days at Wasserstrasse we were very surprised to find ourselves in the community of shoplifters and drug addicted psychopaths. See the poster on the door to the appartment of one of the organizers of the attack Almut Rembges 'Shoplifters of the world unite!’
The kidnappers are also accused of stealing, destroing the state property, attack on the authorities and the police. You can find this in the Indictment.
— Why did you install the camera in the attic of Wasserstrasse 21? For how long time did you install the camera in the attic?
— We always film our kids for 2-3 hours a day. And we always carry cameras with us. We do it first for the artistic reasons and second for the security reasons. Since Oleg Vorotnikov spent 6 years in Interpol Red list and Russian secret services still look for him we acquired this habbit as a kind of a protection for us and kids. The attackers knew about this so they were trying to search cameras after they kidnapped kids but they were too stupid to find the video recorder on the wall. That's how it is described in the Indictment — Der Familie sollte gemäss dem gemeinsamen Tatplan alle Computer, Laptops und allfällige Kameras weggenommen werden, um allfällige Aufzeichnungen des Angriffs aus der Welt zu schaffen und um sich mit den Geräten unrechtmässig zu bereichern.
— In a video, which shows how you take back the UBS-Stick (with the video of 20th March 2016 on) from your own lawyer, Oleg Vorotnikov says «We take our art back!». Would you consider the video of Wasserstrasse, 20th March 2016, as art?
— Oleg didn't say this. He said: "Суки швейцарские! Хотели отнять у меня искусство мое современное! Не выйдет!.."
After the police arrived to the crime scene and confiscated the video of the attack from Natalya Sokol by force, the Procesecutor Office kept the video secret. We wasted a year and half trying to return the video recorder with the files on it back. But Camilo Cabrera, the Basel city prosecutor, refused to give our stuff back in an unacceptable form. He issued several prohibitive decisions which just despise the Right as It is. We published them all.
We tried our best to explain him that we have not only the record of the attack but much more files on the recorder and they belong to us and they are art pieces but he didn't even want to listen. After we realized that the Procsecutor Office will never give us our files back not in any form, we created a scenario as we normally do when prepare a new Voina action and performed it at Markthalle in Basel October 30, 2017.
— Did you send the video of Wasserstrasse, 20th March 2016, to different Swiss medias? And why?
— We wanted to attract the media and public attention to the violent and sadistic crime made by an armed group of extremists against three small kids and thier parents and also to our statement to the Basel court that was refused to be pronounced. We were shocked to see that no one cares, no one answered us and the swiis media still support the kidnappers.
We are literally in the streets in Berlin now, without any help, we sleep on a boat with no electricity, heating, water, WC and are slowly getting frozen. This situation around us was built by the Wasserstrasse kidnappers. Within all this time past from the crime — more then a year and a half — the perpetrators were free, not detained and were able to spread defamation about Voina. Just after the crime they started to spread their 'warning' about the Voina Family among the lawyers, art curators, politicians, leftists, activists and people from housing projects all over Europe. In this 'warning' they ask everybody not to help or support us, not to host and not to provide us any legal aid. The 'warning' was also published on the German Indimedia site before the authorities closed it on charges of extremism in August this year. It is still avaliable in Internet.
In the end they managed to destroy our reputation in Switzerland and all over Europe with this 'warning' or the publications like in Basel Tageswoche.
First, the Tageswoche article was written by their close friend Matthias Oppliger, a guy who just lives next door to them at Wasserstrasse, 19. Second, this publication is very much propagandistic as you can see — the journalist gives our names but he does not give any name of the attackers, he gives only the arguments of the anonimous figures. In the end he adds this:
"Die Version von Woina klingt haarsträubend und unglaublich. Worotnikow, Sokol und ihre drei Kinder seien von den Bewohnern der Wasserstrasse mit Gewalt vertrieben worden, weil diese sie loswerden wollten. Insbesondere an den Kindern hätte man sich dort gestört. Weshalb ausgerechnet die linksalternativen Bewohner der Wasserstrasse, die sich unter anderem für Flüchtlinge und Sans-Papiers einsetzen, gegenüber einer Familie mit drei kleinen Kindern gewalttätig werden sollen, kann Sokol nicht erklären. Von den Attacken würden jedoch Bilder existieren und Videos, insistieren Sokol und ihr Begleiter Grey."
But now we have the video of the attack and kidnapping!
Third and the most important one is that the prosecutor Cabrera built his Indictment based on this Tageswoche publication only! Because the perpetrators refuced to answer questions at the official questionings, refuced to collaborate with the detectives from the Criminal police and didn't say a word. So the prosecutor coudn't take the info about our 'bad behavior’ from the perpetrators but only from the Tageswoche publication.
Which is of course not that good for the Prosecutor Office. It is not professional.
— Former supporters of your family say, there was a similar incidence as in Basel happening before in Italy and Oleg Vorotnikov would have attacked some squatters with an axe. Former supporters say the situation escalated, because you refused to move out after several deadlines, similar to the happenings in Wasserstrasse. Why didn’t you move out before?
— We don’t know who you mean by ‘former supporters’ since we never have supporters in Europe. The Italian case is very clear: our two kids — 5 yo boy Kasper and 2 yo girl Mama were kidnapped by the local gang and locked in the palazzo at Santa Marta in Venice July 27, 2014. We, the parents, were attacked by 20 armed bandits when we tried to release kids. We were very lucky to survive after the attack. Oleg was transported to the Ospedale the Venetian hospital, for the operation on his head. He was arrested by the Interpol officers in the hospital. You can find Natalya Sokol’s story about that crime in The Russian Pravda.
Oleg Vorotnikov in the Venetian Ospedale after the attack of armed gang. July 27, 2014, Venice
While Bischoff was preparing the attack in Basel she got in contact with the Italian gang. She admited this in her letter to Natalya Sokol March 22, 2016, two days after the Basel attack.
After the consultation with the Italian kidnappers Bischoff decided to choose the same scheme of the crime: to kidnap children.
— On a facebook post, a day before the process started, Miss Sokol writes that Miss Sonia Bischoff and the Social Democratic Party of Switzerland was involved in the eviction in Wasserstrasse. Where do you have this information from? And why would the co-ruling Social Democratic Party of Switzerland do something like this?
— We talked to some experts from Switzerland and abroad and they confirmed our suspitions. The attackers and the 'Wasserstrasse' project got a political lobby. The same experts say that the Basel city prosecutor Cabrera supports the kidnappers, it is clear from the Indictment and his decisions. It is also very worrisome that the court believed in our ‘bad behavior’ with no proofs of it. In Russia we call this corruption.
— In the post from 4.8.2017 on your twitter-account you public some documents of the Swiss prosecutor. He writes in these documents that there will be a court case against people from Wasserstrasse. But you write above the documents, that Switzerland opens a court case against you. Why did you publish on Twitter this wrong informations?
— It was not wrong. After the Indictment was published on the Photo.Yandex Voina account the swiss journalist Andreas Maurer wrote a short article based on the info from the Indictment.
The next day the lawyers who did not answer our letters for months started to flood us with letters asking to delete all the info about the kidnappers from the Internet. They informed us that in case we wouldn't do it the prosecutor will satisfy a criminal charge against us. Then they sent us the letter with confirmation of it.
In a phone conversation they confirmed the criminal case against us. Voina published this info on Twitter and shared the Indictment against the kidnappers because the publication of this document was the reason for the criminal charge against us.
Merièm Strupler
ОБВИНЕНИЯ, ПРЕДЪЯВЛЕННЫЕ ЭКСТРЕМИСТАМ-ПРАВОЗАЩИТНИКАМ, ПОХИТИВШИМ ДЕТЕЙ ВОЙНЫ В БАЗЕЛЕ
Базельским эсктремистам-правозащитникам из организации ‘Wasserstrasse’ (проект социал-демократической партии Швейцарии), напавшим на семью ВОЙНЫ в ее квартире и похитивших троих малолетних детей — 6 летнего Каспера, 4-летнюю Маму и 10-месячную Троицу, предъявлены обвинения по тяжким и особо тяжким статьям
Состав преступления 1. Лишение личной свободы 2. Неоднократное похищение (человека), в определенных случаях возможно неоднократное принуждение 3. Грабёж а. неоднократное покушение на причинение тяжкого вреда здоровью b. неправомерное завладение чужой собственностью c. неоднократное покушение на угрозу жизни d. неоднократное, в некоторых случаях не доведенное до конца, причинение вреда здоровью (нанесение телесных повреждений) при наличии отягчающих обстоятельств 4. Неоднократное повреждение чужого имущества 5. Незаконное вторжение в жилище 6. Нападение (налет) Положения закона 1. П. 1 ст. 183 УК 2. П.п. 1-2 ст. 183 УК, в опр. случаях возможна ст. 181 УК 3. П. 1 ст. 140 УК а. В определенных случаях возможна ст. 122 УК в совокупности с абз. 1 ст. 22 УК b. В определенных случаях возможны п.п. 1-2 ст. 137 УК, ст. 181 УК c. Субсидиарно возможна ст. 129 УК в совокупности с абз. 1 ст. 22 УК d. Субсидиарно возможны п.п. 1-2 ст. 123 частично в совокупности с абз. 1 ст. 22 УК 4. Абз. 1 ст. 144 и частично абз. 2-3 УК 5. Ст. 186 УК 6. Ст. 134 УК равно как и абз. 1 ст. 49 УК Взято из Обвинительного Заключения, доступного в переводе на русский — http://free-voina.org/post/166846254494 Обвинительное Заключение на немецком, ОРИГИНАЛ — http://de.free-voina.org/post/164576306336 Видео нападения и похищения детей — https://www.youtube.com/watch?v=AQqxtU_klHw Описание преступлений — http://free-voina.org/post/167701825809 Информация об организаторах преступления — http://free-voina.org/post/167280640449 Правозащитница из Цюриха Соня Бишофф (в интервью российскому телеканалу РЕН-ТВ) призналась в причастности к организации похищения детей Войны в Базеле — http://free-voina.org/post/167692132349
ДОКУМЕНТ: ПЛАНИРОВАНИЕ И ОСУЩЕСТВЛЕНИЕ ПРЕСТУПЛЕНИЯ ПРОТИВ СЕМЬИ ВОЙНЫ ШВЕЙЦАРСКИМИ ПРАВОЗАЩИТНИКАМИ ИЗ ‘WASSERSTRASSE’
Выдержки из Обвинительного Заключения по делу о нападении на семью Войны и похищении детей — Каспера, Мамы и Троицы
В переводе Обвинительного заключения и других материалов дела на русский язык было отказано кантональным прокурором Камилой Кабрерой. Тем самым было нарушено наше базовое право знакомиться с материалами дела на языке, которым мы владеем. Переводы пришлось заказывать в Москве.
… 3.10 На собрании было решено выселить семью собственными силами и в случае необходимости применить принуждение, в результате этот план действий был реализован участниками, настоящими обвиняемыми.
3.11 Для этих целей обвиняемые и другие участники собрания и/или их поддерживающие лица подготовили пошаговый план, к исполнению которого они взяли с собой несколько щитов из дерева на случай возможного сопротивления, а также раздражающий газ, деревянные рейки в качестве оружия, клейкую ленту для сковывания движений, мешки для мусора для выноса вещей и т.д. Часть участников нападения была в защитных шлемах и была таким образом защищена от возможного сопротивления.
3.12 Обвиняемые также обсуждали, кому какую часть разработанного плана стоит взять на себя. Так было решено, кто отвечает за Воротникова Олега, кто – за Сокол Наталью, кто – за детей, кто пакует пожитки семьи, кто ищет видеозаписывающие устройства и компьютеры и в каком порядке при совершении нападения должны выполняться действия. Также со стороны обвиняемых и остальных нападавших предварительно и в превентивных целях была закрыта общая кухня и был отключен интернет. Помимо этого, была достигнута договоренность о применении той степени силы, которая окажется достаточной и необходимой для успешного выселения семьи.
3.13 Согласно изъятому видеоматериалу, на котором зафиксировано нападение, участники явно договорились на основании целенаправленного и быстрого наступления дать им последний шанс решить все путем переговоров, а в случае необходимости обезвредить Воротникова Олега раздражающим газом, ударами и сковыванием. Затем Сокол Наталья должна была быть силой выведена из квартиры. После этого должны были быть выведены дети и в завершение на улицу должны были быть перемещены их пожитки. Воротников Олег также должен был быть силой выведен на улицу в случае, если он не выйдет добровольно. Согласно плану компьютеры, портативные ПК и иные возможные камеры должны быть изъяты, чтобы удалить возможные записи их нападения, а также в целях незаконного обогащения за счет изъятых устройств.
3.14 20.03.2016 между 16.00 и 16.45 обвиняемые и иные участники нападения, оставшиеся неизвестными, направились на Вассерштрассе, 21. Все в разной мере участвовали в совместно запланированном нападении и освобождении квартиры, от начала и до конца полностью придерживались плана.
3.15 На Вассерштрассе 21 соучастники взломали дверь на нижнем этаже в квартиру, в которой и размещалась семья Воротникова/Сокол. Когда Воротников Олег с мансарды направился вниз к входу в квартиру, встал на пути соучастников и отказался выполнить их ультимативные требования покинуть квартиру, стоящие спереди нападающие обрызгали его раздражающим газом. После чего отдельные соучастники заговорили с ним и снова попытались в устной и ультимативной форме убедить его немедленно покинуть квартиру. Поскольку как Воротников Олег, так и Сокол Наталья тем не менее неизменно отказывались уходить и объявили, что просто так на улицу не пойдут, поиск нового места проживания потребует большего времени и так как соучастники со своей стороны не могли выносить дальнейшего ожидания, они приступили к выполнению своего плана и начали насильственно штурмовать квартиру. Воротников Олег вернулся к своей сожительнице и детям на верхний этаж. Нападающие двинулись туда же за ним и возобновилась перепалка, в рамках которой вновь использовали раздражающий газ, также помимо прочего в семью было брошено мусорное ведро или иной предмет, в результате чего у Сокол Натальи появилась большая гематома.
3.16 Воротников Олег и Сокол Наталья сопротивлялись дальнейшему продвижению нападавших на мансарду, бросали в них деревянные предметы, которые они обычно использовали для отопления.
3.17 На что последовал штурм мансарды, где находились Воротников и Сокол, а также три малолетних ребенка, минимум 14-ю нападающими, применявшими раздражающий газ, деревянные рейки, щиты, прибегавшими к пинкам и т.д. В результате применения раздражающего газа здоровью детей мог быть нанесен значительный вред. Четырехлетней Сокол Маме раздражающий газ попал на губы, которые получили соответствующее красное воспаление.
3.18 Во время нападения нападавшие никак не считались с малолетним возрастом детей, зато распылили газ из газового перцового баллончика в отношении Воротникова Олега, несмотря на то, что раздражающий газ тоже распространился по квартире. После этого они многократно пинали Воротникова Олега и в конечном счете одолели его, после того как он после использования раздражающего газа и в результате численного превосходства нападавших над ним более не мог оказывать им сопротивление.
3.19 В то время как Сокол Наталья направилась к запуганным и плачущим детям в дальний угол к своего рода игрушечной ракете, в которой дети спрятались, обвиняемые снова в устной форме потребовали от Воротникова Олега покинуть квартиру.
3.20 Поскольку нападающие намеревались вытащить Сокол Наталью и ее детей из квартиры, те кричали еще громче.
3.21 Когда Воротников Олег снова встал на защиту своей семьи или стал неизвестным образом защищаться от нападающих, а также когда он открыл окно и стал кричать о помощи, он был избит, прижат к полу и с помощью клейкой ленты обездвижен. Помимо этого один из нападавших сел на спину лежащего на полу Воротникова Олега и непродолжительное время душил его, так что у Воротникова Олега на две секунды потемнело перед глазами.
3.22 Вместе с тем другая часть группы стала с применением силы принуждать Сокол Наталью покинуть квартиру. Поскольку она защищала своих детей и добровольно не выходила, обвиняемая Лагес Верлен Сара вместе с Кауделкой Кристиной (Китти) и Марокко Еленой силой схватили ее и в конечном счете потащили ее за волосы и одежду из квартиры.
Обвиняемые схватили детей, которые крича пытались схватиться за мать, силой разлучили детей и мать и позднее принесли детей на улицу.
3.23 В дальнейшем одна часть группы собирала вещи семьи, которыми были наполнены мешки для мусора, и вынесла их на улицу. После этого отдельные нападавшие целенаправленно искали в квартире переносные ПК, айпэды, компьютеры, забирали их с собой из неправомерных корыстных побуждений, чтобы прежде всего на продолжительное время лишить семью права владения ими и, во вторую очередь, при удобном случае обогатиться самим за их счет.
3.24 Пока нападающие продолжали освобождать квартиру, они услышали звуки сирены полиции, вызванной соседями, разрезали оковы, связывающие Воротникова Олега, взяли переносные ПК и айпэды и массово покинули здание через задний выход, так что они не могли быть более идентифицированы.
Полностью переведенное на русский язык Обвинительное Заключение доступно на Свободной Войне
Видеодокументация преступления
ОРГАНИЗАТОР ПОХИЩЕНИЯ ДЕТЕЙ ВОЙНЫ В ШВЕЙЦАРИИ ДАЛА ИНТЕРВЬЮ РЕН-ТВ
Швейцарская правозащитница Соня Бишофф (Sonia Bischoff) из Цюриха, по кличке Бишофка, дала интервью российскому телеканалу РЕН ТВ, в котором призналась в причастности к организации похищения детей Войны Каспера, Мамы и Троицы Ненаглядных в Базеле
Скрывая свое лицо и «опасаясь мести акционистов», в интервью РЕН-ТВ Бишофф заявила :
‘I warned them about the attack a week before. I offered them housing alternatives — the refugee camp. They didn’t respond. Oleg was informed about this. He installed a video camera to film everything happens at their flat. Voina always use their children as a shield in all the actions’. / «За неделю до нападения я предупреждала, что жильцы придут к ним, что они очень устали от их общества. Я предлагала им варианты смены жилья. Они не хотели. Олег знал об этом. Он установил камеру специально, чтобы все заснять. Война всегда прикрывалась своими детьми и использовала их в любых действиях».
Бишофф знала заранее о готовящемся нападении на семью и не предотвратила преступление потому, что являлась его организатором. Прежде чем перейти к расправе, правозащитница на протяжении нескольких месяцев шатражировала Наталью Сокол письмами по электронной почте. Архив писем Бишофф опубликован Войной на Яндексе.
Соня Бишофф — правозащитница итальянского происхождения, прославилась на европейской сцене тем, что долгое время мошеннически выдала себя за швейцарского куратора арт-группы Война.
В январе 2015 с подачи Адриана Нотца (Adrian Notz), директора так называемого дома дадаистов — арт-институции «Кабаре Вольтер» в Цюрихе, куда Война была приглашена на празднование столетнего юбилея дадаизма, — Бишофф объявила себя куратором «проекта Война в Швейцарии» и занялась самопрезентацией в швейцарских СМИ. Мошенница от лица группы выступала в местной прессе с заявлениями, что Война прибыла из России в Швейцарию просить политическое убежище.
Условием поддержки Войны со стороны «Кабаре Вольтер» Бишофф назвала передачу ей как куратору и сотруднику арт-институции прав на работы группы.
В апреле 2015 на пресс-конфереции в Цюрихе лидеры Войны Олег Воротников и Наталья Сокол сообщили журналистам, что находятся в Швейцарии с артистическими целями, а не ради политического убежища.
После того как мошенничество Бишофф раскрылось, Война разорвала отношения с «Кабаре Вольтер». Бишофф, провалив проект, принялась очернять Войну в местной прессе, называя российских акционистов безыдейными хулиганами и «кибермоберами».
Вскоре Бишофф удалила из сети информацию о своей причастности к фэйковой кампании по предоставлению Войне убежища в Швейцарии. Скрины ее публикаций доступны на Яндексе.
Бишофф даже удалось временно заблокировать почтовый ящик группы. Она организовывала коллективные жалобы на видео акций Войны, размещенные в Интернете. В результате с видеохостингов Youtube и Vimeo были удалены каналы Войны с документацией ранних московских акций группы, таких как «Памятник Пригову», «Цензура сосет», «Погром Леттризма», классическая «Мент в Поповской Рясе» и нек. др.; были таже удалены сюжеты и интервью с Войной золотого «питерского» периода 2010—2012 гг. Таким образом документация акций и другие материалы оставались только на жестких дисках, хранившихся в квартире Войны в Базеле. Подробности о провокациях Бишофф — в материле «Свободной Прессы».
На протяжении всего времени пребывания Войны в Швейцарии (январь 2015 — март 2016) Бишофф не оставляла идеи завладеть работами группы. Бишофф блокировала контакты швейцарской прессы с Войной, после чего занялась блэкмэйлингом, рассылая угрозы Наталье Сокол в многочисленных письмах.
Наконец Бишофф связалась с главой базельской правозащитной организации «Вассерштрассе» (Wasserstrasse) Альмут Рембгес (Almut Rembges) для организации нападения на семью Войны, переехавшей в апреле 2015 года в Базель.
На фото — организаторы похищения детей Войны правозащитница Соня Бишофф (слева) и обвиняемая Альмут Рембгес в цюрихском «Кабаре Вольтер»
Вынашивая план нападения, Бишофф вошла в контакт с преступной группировкой из Италии, причастной к похищению пятилетнего Каспера и двухлетней Мамы 27 июля 2014 в Венеции. Тогда бандиты, украв детей, силой удерживали их в забаррикадированном палаццо на Санта Марте, а затем группой около двадцати человек, вооруженной арматурой и кирпичами, напали на Воротникова и Сокол, попытавшихся освободить своих детей. Вот как Наталья Сокол рассказывает об этом для «Свободной Войны»:
«27 июля 2014 в Венеции, где мы ютились в комнате у знакомого, были похищены наши дети. Банда из местных барыг под прикрытием полиции заперла пятилетнего Каспера и двухлетнюю Маму в палаццо на Санта Марте, а нас избили арматурой и закидали кирпичами при попытке освободить детей. Вора с разбитой головой доставили в местный Оспедале, прооперировали и сразу же передали офицерам из итальянского подразделения Интерпола. После ночи допросов его поместили в знаменитую венецианскую тюрьму в исторической части города. Полицейские вывели из палаццо детей и тут же препроводили в участок, где, снова под угрозой их изъятия, у меня откатали пальцы и, не найдя в базе, вышвырнули с детьми ночью на улицу. Больше нигде в Европе мои венецианские отпечатки при арестах не всплывали».
Итальянское дело, открытое в августе 2014, до сих пор не расследовано, а преступники не привлечены к ответственности и остаются на свободе. С документами о похищении детей в Венеции можно ознакомиться здесь.
С подачи итальянцев, Бишофф принимает решение организовать погром в базельской квартире Войны с целью завладения архивом работ на компьютерах и жестких дисках. В качестве давления на родителей было спланировано и осуществлено похищение детей по аналогии с тем, как это было проделано два года назад бандитами в Венеции.
20 марта 2016 эти преступления были исполнены вооруженной группой правозащитников из базельской огранизации «Вассерштрассе», видео.
После нападения, Бишофф, пользуясь своими контактами в швейцарской прессе, заблокировала публикации о преступлении, объявив ложью все заявления Войны, — в чем призналась в письме к Наталье Сокол от 22 марта 2016, два дня спустя совершения преступления.
В итоге за полтора года, прошедших после преступления, в Швейцарии вышла лишь одна короткая заметка в «Базлер Цайтунг» под названием «Сквоттеров обвинили в похищении людей – могли быть жертвы».
Немецкий оригинал — http://de.free-voina.org/post/163754618901
Перевод на английский — http://en.free-voina.org/post/164447549676
Наталья Сокол:
«Наши попытки привлечь внимание следствия и юристов к Бишофф как организатору и соучастнику преступления были оставлены без внимания. В отличие от второго организатора — Альмут Рембгес, Бишофф не была допрошена по уголовному делу, не фигурирует в обвинительном заключении и продолжает раздавать интервью, занимаясь черным пиаром против Войны.
Мы опубликовали письма Бишофки с «вариантами жилья», о которых она говорит в интервью российскому телеканалу. В них, под угрозой быть вышвырнутыми с детьми на улицу, она предлагает нам сдаться всей семьей на убежище и сменить квартиру в Базеле на кладовку без окон в подземном лагере в Эш.
В письме от 22 марта 2016 (через два дня после преступления) Бишофф признается мне в связи с итальянской бандой, укравшей наших детей в Венеции.
Мы никогда не обращались к Бишофф за помощью и никогда не отвечали на эти письма».
ПИСЬМА ШВЕЙЦАРСКОЙ ПРАВОЗАЩИТНИЦЫ СОНИ БИШОФФ ЛИДЕРУ ГРУППЫ ВОЙНА НАТАЛЬЕ СОКОЛ
1 Sonia Bischoff <[email protected]> 24 февраля 2016 г., 12:32 Кому: Natalya Sokol Тема: support
dear koza i’m not able anymore to help you out. it seams to me that you all will be kicked out of the hose at latest end of week. i think you should go with the whole family in basel to the asylum center and ask for asylum. if you don’t want to sleep outside with all of your 3 children :-( sonia
https://fotki.yandex.ru/next/users/riotstarter2011/album/232364/view/990870?page=1
2 Sonia Bischoff <[email protected]> 24 февраля 2016 г., 13:19 Кому: Natalya Sokol Тема: cabaret voltaire
dear koza there is NO chance for further collaboration with cabaret voltaire. a collaboration with you is too complicated for us, it seams oleg desides a lot about your projects, so that cabaret voltaire is not interested anymore in further collaboration with you. i’m sorry to tell, but it’s the reality.
i have no living accommodation for you anymore. it seams that you will be kicked out the end of this week.
you’re chance is to go with the whole family to asyl center and ask for asy. sonia
https://fotki.yandex.ru/next/users/riotstarter2011/album/232364/view/990871?page=1
3 Sonia Bischoff <[email protected]> 22 марта 2016 г., 3:01 Кому: Natalya Sokol Тема: only so you know
only so you know, i’m in contact with the activists of italy the one you accused to had kidnapped your children… well it seams like you did the same old shit there like you tried in basel…
so it is a tactic right.. i remember you telling me that you didn’t know about your options in italy, well they brought you to several lawyers and tried to send you out of their common spaces… same tactic same shit…
i really lost every kind of respect of you, almut on the video was right, you two are parasites and take advantage of your kids… let them lie for you, using them as excuse and shield…
are you not even ashamed?
i couldn’t see myself in a mirror if i would act like you…
i explaned to all in switzerland about your behavour in italy and that you manipulated the reality to us already about venice… exactly how you’re doing now about basel
shame on you
https://fotki.yandex.ru/next/users/riotstarter2011/album/232364/view/990872?page=1
4 Sonia Bischoff <[email protected]> 3 апреля 2016 г., 12:46 Кому: [email protected] Тема: your stuff
and by the way, thank you for putting me on almost every site with my messages, this will give the police the opportunity to come to my adress, than i will be very happy to tell them all about your manipulation and that italy is in charge of your asylum process… i really don’t give a fuck that you try to make cyber mobbing.
cheers
https://fotki.yandex.ru/next/users/riotstarter2011/album/232364/view/990873?page=1
Все письма Сони Бишофф на Яндексе.