Tom Gudvin, direktor inovacija u jednoj od najvećih medijskih agencija na svetu, ZENITH MEDIA, je novi SPARK.ME 2019 govornik http://tinyurl.com/y26ye9qn
seen from United States
seen from Sweden

seen from United States
seen from United States

seen from United States
seen from China
seen from Russia

seen from United States

seen from United States
seen from Malaysia

seen from United States

seen from United States
seen from United Kingdom
seen from Sweden
seen from Iraq

seen from United States
seen from Sweden

seen from United States

seen from United States

seen from United States
Tom Gudvin, direktor inovacija u jednoj od najvećih medijskih agencija na svetu, ZENITH MEDIA, je novi SPARK.ME 2019 govornik http://tinyurl.com/y26ye9qn
30 anos zenith #zenithmedia #theROIagency (em Pousada Vale do Gaio) https://www.instagram.com/p/BowUB6ynS0h0GHb77qw3fW-OqTsg0Mz-S0V1x40/?utm_source=ig_tumblr_share&igshid=hg49wb4bsv14
Kommentar Radio-MA 15 I: Die Stunde der Wahrheit rückt näher
Liebe Radiomacher und -macherinnen, so langsam wird es Zeit, dass Sie sich von Vertrautem und Liebgewonnenem verabschieden. Das macht keiner gern, aber die Zahlen der jüngsten Media-Analyse (MA) Radio sind einfach zu ernüchternd, als dass es für Sie weitergehen könnte wie bisher. Innerhalb von nur zwei Jahren hat sich Stundenreichweite aller werbungführenden Programme bei den 14- bis 49-Jährigen um acht Prozent verringert, der private Hörfunk büßte sogar zwölf Prozent ein.
Marco Dörper, Executive Managing Director Zenith
Zugegeben, Radio hat immer noch viel Masse, wird pro Tag von 78 Prozent der Bevölkerung eingeschaltet. Doch die Masse wiegt eben weniger. Sinkende Kontaktzahlen in der werberelevanten Zielgruppe bedeuten sinkende Einnahmen für viele Sender. Das erzeugt Druck in einer Branche, deren Macher in die Jahre gekommen sind. Die Hörer gehen anscheinend immer öfter fremd, fühlen sich wohler bei Streamingdiensten wie Spotify, vielleicht auch bei Youtube, das sich ebenfalls zum Empfehlungskanal für Musik entwickelt hat und anders als der Hörfunk auch noch unendlich viele bewegte Bilder bietet. Mit dem guten alten Formatradio ist es dagegen nicht mehr allzu weit her. Hits, Major Promotions, Gewinnspiele und penetrant gut gelaunte Moderatoren - all das erfreut vielleicht noch die Controller in den Sendern. Bei den Hörern zieht das Konzept aber nicht mehr so wie früher, auch wenn viele Programme neuerdings ein bisschen Social Media und irgendwas mit Video machen.
Doch es gibt Hoffnung für das Radio, und die liegt ausgerechnet im Internet. Dort verbreiten die Sender inzwischen eine Vielzahl eigener (Live-)Streams. Bislang weiß aber keiner so genau, wie viele Hörer über diesen Weg tatsächlich erreicht werden, weil die MA die Fülle der Online-Audio-Angebote mit ihrem bisherigen Befragungsmodus nicht adäquat abbilden kann.
In diesem Herbst soll sich das ändern. Dann will die Allmedia-Organisation eine Konvergenzwährung vorstellen, die die Leistungsbeiträge des klassischen UKW-Hörfunks ebenso beziffert wie die von Online-Audio. Wir Agenturen sind gespannt auf diese Zahlen, denn bislang wissen wir nicht, wie groß das ergänzende Reichweitenpotenzial beziehungsweise die Gesamtreichweite einer konvergent via UKW und Online ausgespielten Kampagne ist. Sollte sich herausstellen, dass Radioprogramme online zusätzlich (größere) Reichweite aufbauen, würde für die Sender und ihre Vermarkter etwas Druck aus dem Kessel entweichen. Falls nicht, droht der Branche ein schleichender Niedergang wie den Printmedien. So oder so: Im Herbst schlägt die Stunde der Wahrheit.
Dieser Text erschien erstmals in "New Business" Nr.11 vom 9. März 2015
Die Einführung einer etablierten amerikanischen Magazinmarke in den bereits eng besetzten deutschen Zeitschriftenmarkt ist definitiv kein Selbstläufer, was man beispielsweise im Hause Condé Nast mit dem Scheitern der überambitionierten deutschen "Vanity Fair" bitter erfahren musste. Bei "People“ hingegen scheint mir das Risiko kalkulierbar und im Rahmen der aggressiven Expansionsstrategie des Hauses Bauer allemal einen Versuch wert.
Thorsten Stork, Managing Director Zenith München zum geplanten Deutschlandstart von "People"
Es ist unverständlich, dass eine Errungenschaft wie die neue Intermedia Datei ausgerechnet von Vertretern mancher Mediaagenturen als nutzlos kritisiert wird. Da scheinen manche Leute nicht über den Tellerrand ihres Tagesgeschäfts hinaussehen zu können. Die neue Datei ist eine wichtige Datenquelle zur strategischen Planung crossmedialer Kampagnen. Mit ihrer Hilfe können Planer erste Erkenntnisse darüber gewinnen, welcher Gattungsmix in welcher Zielgruppe welchen Uplift bestimmter Parameter begünstigt. Dies ist strategisches Media-Handwerk, mit dem insbesondere auch Junioren den Umgang lernen sollten. Im Tagesgeschäft werden sie dann den Einsatz weiterer Marktmediastudien und eigener Datenquellen erlernen. Die finale Steuerung crossmedialer Kampagnen läuft dann größtenteils über eigene Systeme wie z.B. AOD oder XCross.
Svea Ollech, Media Director Zenith