No Man’s Sky
52 Games Thema #48 - Space, the final frontier
Die Welt der Videospiele - Unendliche Weiten… und Möglichkeiten. Besonders wenn es darum geht Spiele kaputt zu patchen…
Bei dem Thema dieser Woche fiel mir natürlich als allererstes meine aktuelle Hass-Liebe ein: No Man’s Sky.
Eine Woche nach Veröffentlichung hatte ich davon gehört und obwohl es untypisch für mich war, hatte ich solche Lust darauf, dass ich es sofort kaufte und begann zu spielen.
Ich gehörte also nicht zu den Leuten, die monatelang gehypt waren und dann enttäuscht wurden - nein, ich gehörte zu denen, die es einfach einlegten und richtig Spaß damit hatten:
No Man’s Sky warf mich einfach auf einem Random-generierten Planeten in die Spielwelt und ohne mir irgendwas zu erklären, musste ich schnell lernen zu überleben. Nach einer Weile Staunen und vorsichtigen ersten Schritten lernte ich Rohstoffe abzubauen und nach und nach herauszufinden welche ich für meinen Bedarf benötitge. Als Gestrandeter auf diesem fremden Planeten benötigte ich Energie für meine Lebenserhaltung im Raumanzug, Rohstoffe um mein Raumschiff zu reparieren und Treibstoff. Alles was man sonst noch so fand war nice to have und sollte hauptsächlich dazu dienen Geld zu verdienen oder mich nach und nach aufzuwerten.
Die Umgebung der Planeten lud zum Erforschen ein und es gab 8 Tierarten für mich zu entdecken, welche mich leider ziemlich oft töteten bis ich routinierter wurde.
Nach und nach schlich sich sowas wie „Story“ ein, als ich vom Weg des Atlas erfuhr dem ich folgen konnte und der mich nicht nur mit diversen Alien-Rassen bekannt machte sondern auch ins Zentrum des Universums führen würde. Ich baute also Warpantrieb zum Reisen von Planet zu Planet und später auch zum Wechseln der Sternensysteme. Während meinen knapp 50h Spielzeit erlernte ich an Monumenten, welche mir Aufgaben stellten, außerirdische Sprachen und erhöhte durch diverse Dialogoptionen mein Ansehen bei den Rassen, stahl seltene Rohstoffe von gut bewachten Planeten und erhandelte mir somit Geld und ein gigantisches Raumschiff mit viel Lagerplatz. Ich entdeckte lockere 100 Planeten in um die 40 Sternensystemen, welche nun meinen Namen tragen und von anderen Spielern entdeckt werden können und konnte so auch alle Trophäen-Herausforderungen erfüllen und meine Platin-Trophäe einstreichen.
Das Erkunden war einsam und langwierig, doch ich liebte es. Manchmal verlief ich mich wie Rotkäppchen weil ich von einer Entdeckung zur Nächsten wuselte und manchmal wurde es brenzlig, wenn ein Planet extreme Bedingungen hatte wie extreme Hitze oder Sauren Regen, so dann man viele Rohstoffe für Lebenserhaltende Maßnahmen verbrauchte oder besondere Schilde im Anzug verbauen musste. Es ist nicht möglich jemals alle Planeten oder auch nur Sternensysteme selbst zu entdecken, es sind Millionen - Genug um allen Spielern die Lust dazu haben eigenen Systeme zu bieten die ihnen alleine gehören. Aber einen Teil davon selbst mit Namen versehen zu haben ist cool.
Es war nicht das Spiel des Jahres, aber es machte mich sehr glücklich und so hoffte ich wirklich es würde einen DLC geben, der mir noch mal Trophäen-Herausforderungen bieten würde, da das Spiel ohne ein solches Ziel nicht so viel Wiederspielwert hat.
Ich sollte meinen DLC bekommen - Der Pathfinder DLC, kostenlos und direkt von allein auf der Konsole installiert, brachte mir 5 Trophäen und neue Spielmodi, graue Haare, Stress, eine Priese Enttäuschung und eine Mammutaufgabe um meine 100% zurückzubekommen!
2 Neue „Spielmodi“ Sind eigentlich nichts weiter als ein neuer Schwierigkeitsgrad: „Mega-zum-Haare-Raufen“ („schwer“, Anm. d. Übs.) und „Ihr wollt mich doch verarschen!“ („Permadeath auf schwer“, Anm. d. Übs.). „Schwer“ nötigte mich schon dazu allein 5h daran zu knabbern mein Raumschiff auf dem ersten Planeten überhaupt zu finden, wo es auf leicht einfach neben dir steht. Allerdings landet man immer auf einem extremen Planeten, so dass man eigentlich stets zum Tode verurteilt ist. Der Tod nimmt dir alle Rohstoffe, wo man sie früher an der Leiche wieder einsammeln konnte und überhaupt wollte mich auf einmal alles töten!
Die selben Bedingungen auf Permadeath? Da übersteht man nicht auch nur die ersten 10 Minuten. Speicherstand in die Cloud laden und alles akribisch absuchen, dann neuladen - so wird dieser Run also aussehen. Und so sehr es mich geärgert hat „nur“ neue Regeln für das selbe Spiel zu bekommen und keinen neuen Content, so bin ich doch angefixt genug mich nicht geschlagen zugeben. Meine Zeit wird kommen ;)
Ich spielte No Man’s Sky im Rahmen meines 50% Projektes - Updates dazu findet ihr hier. Update #08 und Update #09
52 Games ist ein Projekt von Zockwork Orange. Die Beiträge der letzten Woche und das Thema findet ihr hier.















