Ich bin war etwas spät dran aber nun möchte auch ich euch einen Bericht zum Lauf zwischen den Meeren 2014 geben. Letztes Jahr war ich noch als Besucher der Diatruppe beim Lauf zwischen den Meeren dabei, dieses Jahr lief ich selbst. Eine Strecke von 8,1 Km musste ich hinter mich bringen. Fast völlig untrainiert aber voller Motivation. Ich habe es gepackt!
Das Team “powered by Insulin” trat dieses Jahr wieder zum Lauf zwischen den Meeren an. Knappe 100 Kilometer ging es zu überqueren. Von der Nordseeküste bis zur Ostseeküste. Letztes Jahr war ich dort als Besucher und habe die ganzen Zuckerleutchen kennengelernt. Damals gab es nur ein Team, welches aber schon unter der “powered by Insulin” Flagge lief. Dieses Jahr war alles um einiges Größer. 2 Teams mit jeweils 10 Läufern/innen traten an.
Am Freitagabend kamen Alle zusammen. Treffpunkt war wieder wie im letztes Jahr die Werft von Bastian in Schleswig. Einige Andere und ich waren schon Mittags dort um noch ein wenig aufzubauen und letzte wichtige Besorgungen zu erledigen. Als alle Jungs und Mädels versammelt waren, gab es natürlich erstmal viel Austausch und es wurde viel zusammengesessen. Wir erhielten noch unsere schicken Goodie-Bag mit den Laufshirts und kleineren Leckereien für den BZ. Zum Ende des Abends gab es noch  einen Haufen Pizzen und es wurde sich einfach gemütlich gemacht und den Freitagabend vor dem Lauf ausklingen lassen.
Am Samstag ging dann das große Laufevent über die Bühne. Früh am Morgen waren wir früh wach und haben uns schonmal in unsere Laufoutfits geworfen. Die ersten Läufer müssten früh an ihre Startpositionen, andere hatten noch ein wenig Zeit und konnten ganz in Ruhe in den Tag starten.
 Nach einem ausgewogenem Frühstück, viel Red Bull Zuckerfrei und Obst wurden wir restlichen Läufer langsam sehr angespannt und versuchten und mit Pump Up Musik aus dem Auto schallend ein wenig aufzuheizen und in Stimmung zu bringen.
Dann ging es nach einiger Zeit auch endlich los zu unseren Wechselzonen des Laufs. Ich durfte die 8,1 KM von Gammelby nach Hemmelmark ĂĽberbrĂĽcken. Mit Wiebke angekommen suchten wir erstmal Schatten um nicht schon vor dem Lauf ausgetrocknet zu sein. Aber wir waren voller Laune und Energie!
Die gefĂĽhlte Wartezeit betrug fĂĽr mich ungefähre 8 Stunden… Eigentlich waren es nur anderthalb bis 2. Das war das schlimmste von Allem. Das warten bis es losging. Irgendwann traf dann endlich Annette ein und ich konnte los. Fast niemand mehr an meinem Startpunkt, aber was solls!Â
Ich machte mich joggender Weise auf den Weg den Kreidepfeilen nach, der Rest war ja teilweise schon abgebaut :D. Nach ca. 2 Kilometern laufend, sah ich einen anderen Läufer am Horizont erscheinen und dachte mir: “Okay, wenn du sowas schon machst, dann musst du aber auch jemanden ĂĽberholen!” Also drĂĽckte ich die Hacken noch ein wenig mehr in den Teer und fĂĽhlte mich fast wie eine Lokomotive! Leider kam ich nie richtig in einen Lauf-Flow, da die Musik nicht stimmte.. Aber da muss man dann durch.Â
Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichte ich mein Ziel endlich und drückte Finn erschöpft den Staffelstab in die Hand und ließ ihn von Dannen ziehen.. Wiebke und ich waren zwar völlig am Ende, aber dafür stolz wie Oskar. In Damp eingetroffen warteten wir natürlich auf unsere letzten Läufer um einen gelungenen Lauf zusammen feiern zu können. Abends ging es dann wieder auf die Werft zurück, eigentlich in Feierlaune, aber viel zu müde!
 Am Sonntag ging es dann bei gutem Wetter nochmal ab auf´s Wasser! Dank Bolle durften wir wieder wie im letzten Jahr eine gemütliche Runde auf dem Sup verbringen. Es hat sehr viel Spaß mit allen gemacht und war wieder ein wunderschönes Wochenende! Danke an alle! Auch an unsere Sponsoren Nintamed, Flensburger Pilsener, mySugr und Decxom!
  Lauf zwischen den Meeren 2014 – Er kam, sah und lief Ich bin war etwas spät dran aber nun möchte auch ich euch einen Bericht zum Lauf zwischen den Meeren 2014 geben.