da gings ihr noch blendend. #hochzeit #connyundbennet #sigidieziegekaiser #sowasmachenadhopper #piñata #unschlagbar #dickesfell #mähday #geisamgleis #ziegenfänger #latergram

izzy's playlists!
occasionally subtle

tannertan36
Sweet Seals For You, Always

PR's Tumblrdome
No title available
RMH

blake kathryn
Misplaced Lens Cap

Love Begins

shark vs the universe
hello vonnie

ellievsbear
Sade Olutola
d e v o n
sheepfilms
TVSTRANGERTHINGS
i don't do bad sauce passes
NASA
2025 on Tumblr: Trends That Defined the Year

seen from Spain

seen from Malaysia

seen from Canada
seen from United States

seen from United Kingdom

seen from Chile
seen from United States
seen from Germany
seen from China

seen from Malaysia
seen from Germany
seen from Türkiye
seen from United States
seen from United States

seen from United States

seen from United States
seen from United States

seen from United States

seen from Türkiye

seen from United States
@alexbleise
da gings ihr noch blendend. #hochzeit #connyundbennet #sigidieziegekaiser #sowasmachenadhopper #piñata #unschlagbar #dickesfell #mähday #geisamgleis #ziegenfänger #latergram
adiós, isla del maíz pequeña. #lastnight #sundowner #dankeundtschüss #another #postcard #clichepicture #schee #happyhour #happykaethe #nexttonyc #littlecornisland #nicaragua #journey (hier: Little Corn Island, Nicaragua)
first baseball match ever. absolutely clueless. #baseball #balljunge #learningbywatching #whoiswho #runboyrun #wievielstehtseigentlich #amballbleiben #nicaragua #littlecornisland #journey (hier: Little Corn Island, Nicaragua)
lost. #islandlife #clichepicture #postcard #youknowthiswouldhappen #view #50shadesofblue #blaumachen #aufdiepalmebringen #iamonapalmtree #claudevanstamm #raffaelo #coralex #justbecause #hellofromtheotherside #goodlooking #ottobeach #littlecornisland #nicaragua #journey (hier: Otto Beach - Little Corn Island)
we wanted to go to the seaside. #gutewellenlänge #flipflopflow #grünewelle #sunscreen #girlsjustwannahavesun #hangloose #brettandbreakfast #popoyo #meltingelefante #nicaragua
hike to the top of volcan maderas (1394 m) through cloud forest, getting down to the crater lake and finally get this view - priceless. #hike #wasted #atemlos #highcloud #noview #whatthefog #wanderlust #nothingtoseehere #wiesiesehensehensienichts #lochness #craterlake #comeon #nofilter #volcanmaderas #volcano #maderas #ometepe #nicaragua (hier: Volcan Maderas, Isla De Ometepe)
der tag, an dem wir den vulkan maderas erklommen haben. #mistynature #stolzwieeinvulkan #maderas #ometepe
das bad berg der insel: ojo de agua de #ometepe #mordsgaudi
some like it hot. we like it wet... on the way to #ometepe #zopilote
eine tüte hotdog, bitte. #palimpalim #leon
#cerronegro #abgehtdieluzzi #phoenixstyle #meepmeep #nicaragua
Von den Ticos zu den Nicas
PROLOG seit etwa einer stunde pfärcht die betagte fähre mit dem namen “el che” über den Lago de Nicargua und kämpft gegen den starken wind. das ausmaß des sees ist gigantisch. der bodensee passt flächenmäßig 15mal in dieses gewässer. von daher fühlt es sich darauf mehr an wie auf einem meer. die durch den starken wind entstandenen wellen lassen die fähre wie ein spielzeugboot schaukeln. nur ist das kein spiel. wir sitzen mittendrin, beziehungsweise mittendrauf. auf dem obersten deck, dem 2. stock, zusammen mit etwa 30 zusammengedrängten einheimischen und backpackern aus aller welt, sitzen auf bänken einer aus meiner sicht im verhältnis zur grundfläche des bootes etwas zu hohen und deswegen bedenklichen schiffskonstruktion. vor der fahrt musste jeder eine rettungsweste anlegen. crewmitglieder überprüften das mehrfach. “wegen der versicherung”. während ich in die grünen gesichter der anderen backbacker blicke denke ich eher der grund liegt in “möglichem kentern”. also packe ich vorsichtshalber das iphone in die wasserdichte hülle und schließe es per reißverschluss in meiner hosentasche ein. das restliche gepäck kann von mir aus untergehen. ich ertappe mich dabei, dass das wohl ein verhalten ist, welches unter den überschriften “german angst” und “german gründlichkeit” platz finden würde. was solls. selbstzufrieden mit dem klugen move widme ich mich katrin. mit festem blick visiert sie das erhoffte ziel unserer fährfahrt: die insel ometepe. immer deutlicher zeichnen sich ihre konturen ab. und immer deutlicher sind jetzt auch die dunklen, fast schwarzen wolken über dem nordwesten der insel zu erkennen. sie hängen tief über dem gebiet wo wir alle den ersehnten hafen vermuten. auf einmal stellt sich mir die frage, ob es angenehmer wäre hier draussen auf see zu bleiben, wo wir zwar bedenklicher schwanken als eine a-klasse beim elchtest, dafür aber wenigstens keinen peitschenden regen aushalten müssen. ich verwerfe den gedanken sofort. nein, es ist definitv besser näher ans land zu kommen. im zweifel müssten dann die rettungswesten nur kurz zum einsatz kommen. also volle kraft voraus. jetzt erblicke ich auch die mächtigen vulkane, die sich mäjestetisch, von wolken umhüllt, aus der insel erheben. den kleineren der beiden, den 1.340 meter hohen maderas, wollen wir gerne besteigen. aber dazu müssen wir erstmal ankommen. und eine unterkunft fehlt uns auch noch. aber dass wir heute überhaupt auf die fähre kommen würden, hatte ich noch am morgen beim frühstück nicht geglaubt. wir waren da immerhin noch weit im nordwesten des landes gewesen, in der geschichtsträchtigen stadt leon. heute ist sonntag und es fahren viel weniger busse und taxis als üblich. es war bereits halb elf, als wir vom frühstückstisch aufbrachen. die lange strecke und die vielen umsteigepunkte ließen eigentlich keine hoffnung zu, dass wir heute unser ziel isla de ometepe erreichen. bis nach granada war es realisitisch. alles danach wäre glück. katrin aber besaß diese hoffnung. ich konnte sie in ihren augen sehen. wir fuhren mit einem taxi zum UCA minibus-terminal in leon, erwischten einen abfahrt-bereiten minibus, fuhren damit nach managua, nahmen ein taxi zu einer bustation auf der anderen seite der stadt, stiegen dort in einen sogenannten chickenbus in der express variante, fuhren unmittelbar los, verbrachten circa zwei stunden in der holzklasse, stoppten selten und trafen schließlich in rivas ein. leider war kein taxi zu sehen. dann stoppte ein junger mann, dessen ganzer stolz offensichtlich sein auto war. er brauste uns in einem afffenzahn zum hafen in san jorge, wo wir die fähre “el che” um 16 uhr erwischten, auf der wir jetzt gebannt von den wettergewalten sitzen. während sich der kahn, der wahrscheinlich die revolution vor etwa 40 jahren miterlebt hat, hebt und senkt wie der lauf der geschichte selbst, schaue ich zu katrin und muss lächeln. ohne sie wäre ich wahrscheinlich immernoch in leon. aber jetzt waren wir mitten auf dem lago de nicaragua. jetzt werden wir es doch auch noch zum hafen von ometepe schaffen. hoffentlich.
3 TAGE VORHER AN DER GRENZE wir hatten unser mietauto, welches uns in costa rica hervorragende dienste erwiesen hat, in der hauptstadt san josé abgegeben und waren mit dem ticabus nach nicaragua unterwegs. eigentlich sollte so ein grenzübergang kein problem sein. besonders wenn der deutsche reisepass und genau diese 20US$ für das tourismusvisum in der tasche auf den einsatz warten. was wir nicht wussten war, dass unser busunternehmen ticabus eine 4$/person gebühr erhebt, da sie das visaprozedere mit den pässen übernehmen. wir sitzen also nichtsahnend im bus und es sollen uns diese fehlenden 8$ ganz schön ins schwitzen bringen. der bus ist gerade zwischen der grenze costa ricas, wo wir die ausreise geklärt hatten, und der grenze zu nicaragua. niemandsland. während costa rica ohne armee auskommt, nicaragua jedoch derer besitzt und diesen umstand an der grenze demonstriert, ist das staubige gebiet für jeden ersichtlich abgesteckt. in diesem moment werden die insgesamt 28US$ für uns beide fällig. geht aber nicht. haben wir nicht. nicht in bar. und dann geht alles ganz schnell. wir sitzenn hinten im bus und katrin will das problem vorne mit dem buspersonal klären und springt auf. einen kurzen moment später fährt der bus los richtung nicaraguas grenze, vorbei an schwerbewaffneten soldaten, die eher wie kleine jungs im falschen kostüm aussehen. der bus fährt also los und ich stehe auf und bemerke: katrin fehlt! verdammte scheiße! sie musste ausgestiegen sein, um zurück zum costaricanischen grenzposten zu gelangen, wo es möglicherweise einen geldautomaten geben könnte. ich schnelle hoch, rufe mit belegter stimme “stopp stopp stopp!”, fuchtele mit den armen, mache dem ganzen bus, aber vor allem dem schicken steward klar, dass uns ein passagier fehlt. der wichtigste noch dazu! ich will aussteigen, sie suchen. ich werde nicht in diesem bus irgendwo hin fahren, solange katrin nicht wieder an bord ist. aber ich darf nicht raus. sie zeigen auf die soldaten und ich verstehe. und die buscrew versteht auch. irgendwie. und ich beruhige mich. denn ruhe ist in solchen situationen der beste berater, denke ich mir. wir werden anhalten. und so ist es auch. etwa 50 meter weiter hält der bus an der grenze zu nicragua. alle im bus gucken mich fragend an, alle müssen aussteigen. ich auch, aber weil ich will. und dann sehe ich sie! sie kommt aus richtung costa rica gelaufen. mir fällt ein großer stein vom herzen. katrin freut sich auch, aber im gleichen moment erklärt sie: “es hat nicht funktioniert!” wir brauchen also einen anderen geldautomaten. der in meinen augen mittlerweile tölpelige steward zeigt in richtung nicaragua. dort soll wohl noch ein weiterer ATM stehen, der uns den nötigen pillepalle-betrag ausspuckt. die anderen passagiere sind dabei, ihre einreise zu klären und ihr gepäck aus dem bus zu packen und von den behörden durchsuchen zu lassen, während sie ihre pässe an ticabus abgeben. auch wir geben die pässe zur visabeantragung an den schwitzenden steward. auch wir schwitzen. die sonne knallt mit karacho. die tiefkühlende wirkung des ticabusses war schon lange verflogen. wir stiefeln mit tunnelblick schnurstracks zum bankomaten. wie sich später herausstellte ist dieser bereits kurz hinter der grenze in nicragua und deswegen dieses ganze bohei an der grenze ein riesen großer witz. aber kein witz ist, dass dieser ATM auch nicht mit unserer karte funktioniert und uns deswegen weiterhin 8$ fehlen, um einzureisen. und die eingesammelten pässe. dann kommt er mit langem blondem, verschwitztem engelshaar um die ecke: ein mitreisender, ein deutscher backpacker aus hamburg, “alles easy”-julian. er gibt uns 8 dollar und der fisch ist geputzt. wir versprechen ihm das geliehene geld zu überweisen. wir gehen wieder zurück über die grenze, um nun ofiziell einzuwandern. unser gepäck wird zum glück nicht durchsucht. diese frau ist an diesem tag die vernünftigste person auf offizieller seite. über die zwei mal 4$ gebühr von ticabus gibt es keine quittung. es stand auch nirgends etwas davon. vor jahren kaufte ich mal musicalkarten in stuttgart. damals kam dann noch aus fadenscheinigem grund (“kassensystem”) 8 euro systemgebühr aus dem nichts dazu. irgendwie muss ich daran denken. aber die freude, wieder nebeneinander zu sitzen und in die hauptstadt nicraguas zu düsen, ist einfach erleichternd. jeder von uns mit seinem 10$ visum und dem pass in der tasche. am abend kommen wir im pandora hostel in managua an. ich überweise julian die geliehenen 8 dollar. sollte er wirklich ein engel sein, will ich nicht, dass uns irgendwann mal 8 dollar bei der einreise in den himmel fehlen. ich glaube zwar nicht daran, aber wenn auch in der quantenphysik im absoluten vakuum dinge aus dem nichts entstehen, sollte man auf alles gefasst sein.
2 TAGE VORHER LEON managua mögen wir nicht so gerne. das pandora hostel ist schön und die gastgeber sind sehr freundlich und hilfsbereit. aber der kurze ausflug im umkreis ist gespickt von unangenehmen situationen, in denen verschiedenste leute zuerst unsere aufmerksamkeit und dann unser geld wollen. so verbringen wir nur eine nacht im pandora, um am nächsten tag nach leon aufzubrechen. der minibusfahrer beweist stimmungsvoll seinen musikalischen geschmack. zu “what is love” von hadaway treffen wir im ausgelasteten 15-sitzer am busterminal in leon ein. wie zu erwarten war, empfangen uns ansässige mobilitätsdienstleister enthusiastisch, um uns zu unserem hostel zu kutschieren. zwei nachwuchsfahrer im alter von etwa 14 jahren empfehlen sich gleichzeitig, was dazu führt, dass sich die jungen herren nun einigen müssen, wer uns zum ziel führen darf. der kleinere von beiden agiert pfiffig, indem er - entschlossen das geschäft einzutüten - katrins rucksack davon trägt und auf seine fahrrad-rikscha hievt. der jungspunt heißt josé und während der fahrt sollte sich mein väterliches mitgefühl noch steigern. wir bringen mit unserem gepäck und unserem essen alles in allem etwas mehr als 150 kilo auf die waage. der schweren last nicht genug, besitzt seine rikscha im gegensatz zu seinen älteren mitbewerbern jedoch noch keine gangschaltung und die beanspruchten straßen machen ihm das strampeln der pedale in der hitze zum mühsal. leider verfranzt er sich zu allem überfluss, da er leider nicht weiß, wo genau unser hostel liegt. wir können ihm aber dank der google maps-offlinekarte den weg weisen. leider heißt das für ihn, unsere kleine transportgemeinschaft wieder in umgekehrter richtung den eben runtergerollten hügel hoch zu buxieren. sein starker wille und seine jugendliche energie bezwingen das problem jedoch problemlos und so werden wir schließlich von zwei herzlichen frauen in unserem bescheidenen hostel “la maniche” in empfang genommen. am nachmittag schauen wir uns die historische stadt an und sind angetan von der friedlichen atmosphäre und den urigen gemischtwarenläden und ihren bewohnern. jede ladentür ist ein tor in einen mikrokosmos. ein uralter, freundlich dreinblickender mann sitzt im schatten versteckt, hinter ordentlich gestapelten türmen an produkten aller art. familien mit kindern schauen fernsehen und spielen in ihrem wohnzimmer, welches gleichzeitig als ladenfläche für kundschaft dient, sofern diese das zimmer betritt. herren-barbiere lächeln einem zu, während sie fleißig adrette frisuren kreieren, in einem raum, den kein bühnenbildner der welt geschichtsträchtiger hätte einrichten können. wir verweilen mit den einheimischen auf dem autofreien platz vor der ehrwürdigen kathedrale von leon unter schattenspendenden bäumen und schauen dem bunten treiben zu. es ist der zentrale punkt in der stadt, um den sich alles zu drehen scheint. PENG! ein knall reißt uns aus der dösigkeit. dann knallt es wieder. da die stadtbewohner überhaupt nicht darauf reagieren, legt sich mein schreck und katrin erklärt mir, dass diese kanonenschläge an die revolution erinnern sollen. wieder im hier und jetzt, beschließen wir drei blöcke weiter die reiseagentur “quetzaltrekkers” aufzusuchen. dort buchen wir für den nächsten nachmittag eine tour auf den vulkan cerro negro. inklusive “vulcano-boarding”.
1 TAG VORHER VULCANO BOARDING bevor wir unser krater-abenteuer antreten, wollen wir unsere weiteren flüge buchen. jeder, der schon mal versucht hat, das ultimative schnäppchen über flugsuchmaschinen abzuschließen kennt den effekt: die preise steigen während des buchungsprozesses. ausserdem kommen immernoch irgendwelche gebührchen hinzu, sodass sich am ende eine höhere summe unterm strich befindet, als man das die tage zuvor abgeschätzt hatte. unsere schäppchenjäger-seele schmerzt ein wenig, aber dafür sind wir nun stolze besitzer von flugtickets von managua nach new york und von dort nach frankfurt. bis es soweit ist, sind wir allerdings noch ein paar wochen in nicaragua. und jetzt steht erstmal vulcano boarding auf dem programm. wir gurken mit etwa 10 weiteren wagemutigen und dem frisch geschlüpften tourguide max aus holland auf einem umgebauten lieferwagen zum fuße des jüngsten vulkans zentralamerikas. dem cerro negro. er ist ganz leicht an seiner nicht vorhandenen farbe zu erkennen. das hutartige gebilde ist pechschwarz. aufgrund unserer nun folgenden beeindruckten gemüter, werde ich das erlebnis in stichworten schildern. brett auf den rücken geschnallt. steil hoch. sonne tief. fotopunkt. max rattert auswendig trockene fakten über die genauso trockene landschaft um uns herunter. diese ist jedoch im vergleich zu den fakten spannend. als ob der liebe gott einen großen aschenbecher auf einen schwung ausgeleert hat und der entstandene aschehügel das tal unter sich begrub. weiter hoch zum kraterrand. die erde dampft. warme erde in den händen. anlegen der schutzanzüge. wir sehn aus wie karlson vom dach im baggystyle im chemielabor. brett unter die vier buchstaben und ab geht die luzzi. alles staubt. alles rauscht vorbei. es wird steiler. kontrolle behalten. geradeaus ist gut. sand in die nase, in den augen. juchhee, i’m a rocket man! ich realisiere wieder wo ich bin, auf einem brett auf einem vulkan, alles wird langsamer. die gewohnte raumzeit stellt sich wieder ein. ich bin unten angekommen. die sonne geht gerade unter. in allen orange- und rot-tönen spielt sie in den letzten minuten ihrer erscheinung ein wunderschönes farbenspiel am firmament, während die mondlandschaft des vulkans am boden in tiefem schwarz trotzt und damit eine silhouette bildet, an der sich tag und nacht ihre schönheit streitig machen. dann verabschiedet sich die sonne für heute, das schwarz übernimmt und wir tuckern erschöpft aber glücklich zurück in die zivilisation. wir dippen noch kurz ins lebhafte nachtleben von leon, schnabulieren einen megahotdog und fallen dann müde ins bett. am nächsten tag sollte es nach ometepe gehen.
HEUTE (15.5.) ISLA DE OMETEPE der hafen kommt näher. und als ob das wetter auf die ankunft der fähre gewartet hätte, kommt es im moment des anlegens zu einem apokalytischen wolkenbruch. das wasser schießt aus dem himmel. die hafenstraßen verwandeln sich von jetzt auf gleich in reißende ströme. mit wenigen handgriffen machen wir uns regenfest und während die meisten passagiere noch auf der fähre inne halten, machen wir uns auf den weg, eine unterkunft zu finden. wir waten durch die knöchelhohen fluten, unser hab und gut auf den rücken geschnallt, gut verpackt in wasserdichte regenhüllen. das angepeilte hostel für die erste nacht ist leider ausgebucht. das ökologische hostel, wo wir eigentlich hinwollen liegt zwei busstunden entfernt in der mitte der insel. sonntags fährt aber kein bus. während wir uns noch einen kecken schlachtplan überlegen, stößt ein verlorener sohn von john lennon zu uns. zumindest sieht er so aus. klitsch-klatsch-nass berichtet er uns durch seine beschlagene nickelbrille, dass er gerne zu einem yoga-hostel in der nähe von unserem wunschhostel, dem el zopilote, möchte. im selben moment springt ein taxifahrer aus seinem minivan und die verhandlungen beginnen. aufgrund der widrigen bedingungen können wir immerhin noch einen preis von 10$ pro person aushandeln. im auto schaltet der fahrer die klimaanlage auf die kälteste stufe und volle leistung. ich habe schon mal vom prinzip der gefriertrocknung gehört, kann ihn dann aber doch davon überzeugen, das wirklich fabelhaft funktionierende air-conditioning-system auf “warm” zu schalten. nach nur 45 minuten werden wir wieder in die natur entlassen. es hat aufgehört zu regnen und wir machen uns auf die letzte etappe des tages. es ist mittlerweile stockdunkel und wir müssen noch eine kleinere wanderung unternehmen, um zum ökohostel auf halbhöhenlage zu gelangen. die strecke zieht sich und ist steinig. jeder schritt will gut überlegt sein. die praktischen kopflampen sind jeden cent wert und helfen uns auch diesmal unsere füße aus dem gröbsten schlamassel heraus zu halten. die coralsnake soll hier ihr zuhause haben, bemerkt katrin. es gibt noch eine ungiftitge verwandte von ihr, die aber eine minimal andere farbkombination hat. sie sehen sich zum verwechseln ähnlich. wir beschließen im falle eines auftritts einer schlange, mimikry-effekt-studien sein zu lassen. genauso wie man schlange schlange sein lassen sollte. solange man nicht darauf tritt oder ihr mit einem selfie berechtigte angst einflößt, sollte nichts schlimmes passieren. nach zehn minütigem aufstieg erreichen wir die rezeption. es ist immer ein seltsames gefühl im dunkeln in einem urwaldhostel anzukommen. wir hatten aber schon ähnliche erfahrungen im bolita hostel in costa rica gemacht und waren deswegen guter dinge, dass bei tag die atmosphäre um einiges weniger mysteriös wirkt. an der rezeption bekommen wir die schlüssel für die letzte verfügbare zweier cabina ausgehändigt. was wir nicht wissen: der weg dort hin bedeutet nochmal zehn minuten wandern nach oben, in das letzte außengebiet des geländes. in der kleinen holzhütte mit dem namen “colibri” führt eine holzleiter nach oben zum schlafgeschoss. zwischen dem gebälk kommt gleich das palmendach. ein durchaus romantisches häuschen, das auch in einem mittelalter-freilicht-museum eine gute figur gemacht hätte. die romantik wird allerdings von allerlei krabbelgetier und ein viel zu kleines, versiftes moskitonetz gestört. wir sind durchaus naturverbunden, aber gemütlich ist es nicht so ganz. für heute wollen wir es aber gut sein lassen, und wir sollten schon am nächsten tag eine schöne freigewordene cabina bekommen. wir fallen müde in die federn und sind von uns selbst überrascht, dass wir heute so weit gekommen sind. das war das letzte woran ich denke, bevor wir beide in einen tiefen, erholsamen schlaf fallen.
“so we hike to the top and board this active volcano?” - “yes.” #volcanoboarding #dubistsoheisswieeinvulkan #spucksaus #volcano #cerronegro #upanddown #lordsoftheboards #leon #nicaragua #journey (hier: Cerro Negro)
old & new. black & white. #cathedral #käthedrale #holymoly #enlightment #believeitornot #theskyisthelimit #whitestchurchalive #persil #ringmybell #leon #nicaragua #journey (hier: León Cathedral (Nicaragua))
welcome to ni-car-agua! #carsofinstagram #iseeaface #bildermitgesicht #smile #donaldduck #yellow #goldtimer #oldbutgold #nicar #takecar #stilllife #cityvibes #leon #nicaragua #journey (hier: León, Nicaragua)
looking for a book? #lookbook #bookstagram #bookstories #booksbooksbooks #suchnbuch #buch #buchladen #ichbindannmalweg #stöbern #schlendern #sanjose #costarica #journey (hier: MORA Books)
love, love, love this. #andresgudiño #yonunca #arttour #madc #contemporaryart #inspiration #sanjose #journey (hier: MADC)