Film oder Serie? Oder doch gleich beides?
Hast Du die eine Folge Breaking Bad gesehen? Der Wahnsinn! Und American Horror Story? Die dritte Staffel war echt kompletter Mist. Und wo wir ja dabei sind; wie furchtbar war denn das bitte mit dem How I Met Your Mother- Finale? Ich weiß!
Bin ich die einzige, die nicht auf Serien abfährt?
So lief ein Gespräch zwischen zwei Serienfans und mir, die ich während der Youki kennen gelernt habe. Als jemand, der schlicht und ergreifend unfähig ist Serien mitzuverfolgen und zuzulassen, dass diese Teil meines Alltags, gar meines Lebens werden, stehe ich da und merke erstmals; obwohl ich keine dieser Serien wirklich gesehen habe, weiß ich trotzdem worum es geht und warum so viele Leute das sehen wollen.
Ich bewundere es einerseits, dass sich so viele Menschen einlassen können auf Serien und andererseits ist es für mich unerklärlich, wie sie das anstellen. Ich meine, wie haltet ihr das aus Folge für Folge nie zu erfahren wohin das alles nun schlussendlich führen soll? Mir würde es die Magenwand zerreißen. Die Geschichte ist nie ganz abgeschlossen bis zum bitteren Ende und du musst damit leben. Tag für Tag und Folge für Folge. Das klingt so unerträglich für jemanden wie mich.
Ich selbst werde wohl immer Filmliebhaber bleiben.
Zum Vergleich: Wenn ich einen Film sehe und dieser zu Ende ist, kann ich zumeist einfach aufstehen und gehen. Ich denke zwar noch nach über Handlung, Bildsprache und was mir besonders gefallen hat, doch die Geschichte ist abgeschlossen und ich kann loslassen.
Bei einer Serie, die einem gut gefällt und man die Charaktere vielleicht sogar so gern hat wie die eigenen Freunde, muss es einem doch viel schwerer fallen nach einem Episodenende wieder in die Realität zurückzukehren. Denn du weißt ja eigentlich ohnehin; da passiert noch mehr, es geht noch weiter, irgendwer ist schuld und alle müssen sterben.
Doch dann weißt du es trotzdem nicht wirklich. Das ist doch eine Qual.
Wie halten das Menschen bloß aus?
Es fasziniert mich. Und es ist mir ein Rätsel.













