Wanderung zum Prebischtor, CZ. http://de.wikipedia.org/wiki/Prebischtor
Hike to the Pravčická brána, CZ. http://en.wikipedia.org/wiki/Prav%C4%8Dick%C3%A1_br%C3%A1na
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I recommend it wholeheartedly! It’s full of pictures like these!
Yes hello I need all of this.
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Rock im Park: Anreise und Tag 1
So liebe Leute hier folgt nun der verspätete Text zu Rock im Park 2013. Da ich während des Schreibens merkte, dass ich ein wenig aus- und abschweife, habe ich mich entschlossen den Bericht in drei Teile zu gliedern. Es ist auch angedacht ihn noch mit Bildern zu versehen, allerdings kann ich gerade nicht darauf zugreifen.
Anreise und Tag 1
Ursprünglich planten wir unsere Anreise für Donnerstag Nachmittag/Abend. Wie sich zeigen sollte, war es ein glücklicher Umstand, dass dies nicht klappte. So starteten wir unseren Ausflug Freitag Morgen kruz nach 9 Uhr mit dem Flixbus (durch das RiP-Ticket gab es 5 € Preisnachlass) ab Chemnitz.
Nach problemloser Fahrt erreichten wir mein geliebtes Nürnberg und fuhren mit der U-Bahn Richtung Dutzendteiche. Es zeigte sich, dass ich die Entfernung bis zum Eingang ein wenig falsch eingeschätzt hatte und dadurch sehr abgekämpft ankam. Es sollte nun die erste größere Hürde folgen, was wir zwar irgendwie erwartet hatten, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Die wunderbarste aller Freundinnen auf diesem Planeten hatte nämlich eine Presseakkreditierung, welche aber erst mit Ankunft (Uhrzeit eher ungewiss) ihres Chefs abholbar war. Es kam wie es kommen musste: Einlass für die Freundin verweigert. Das bedeutete für mich: alles alleine zum Zelt tragen, dass glücklicher Weise schon für uns aufgebaut wurde. An dieser Stelle noch einmal ein großes Danke an unsere nette Gruppe, die uns bereitwillig spontan aufgenommen hat.
Nachdem ich nach mittelkurzer Suche Zelt und Gruppe fand und nach mehrmaligem Laufen auch endlich alles ankam, hieß es nun die Zeit bis zur Ankunft des Herrn Chefs (gegen 17 Uhr) irgendwie totzuschlagen. Wir umliefen das Gelände vorbei am geliebten Franken-/Max-Morlock-Stadion/Grundig Stadion, dass laut Ausschilderung von der Autobahn kommend übrigens noch immer "easyCredit-Stadion" heißt, hinüber zum Valznerweiher. Gegen 16:30 Uhr wurde uns mitgeteilt, dass wir uns auf weitere zwei Stunden des Wartens einstellen können. "Die Abfahrt hat sich ein wenig verzögert." Ja so nenne ich 1,5 Stunden Verspätung auch immer. Ändern lies sich daran ohnehin wenig und so versuchten wir nicht zu sehr an die verpassten Hacktivist, Stereophonics, Biffy Clyro und Tocotronic zu denken, sondern es irgendwie stoisch zu ertragen.
Gegen 19:15 Uhr war ich dann tatsächlich auf dem Gelände und meine bessere Hälfte mit einem Pressepass ausgestattet. Musikalisch sollte das Wochenende nun mit Stone Sour beginnen, die ich fürchterlich enttäuschend fand. Corey Taylor feierte sich auf der Bühne selbst, anstatt seinen Job zu machen und Lieder zu singen. Nach 20 Minuten war der Spuk vorbei und wir wechselten auf die Alternastage um Hurts zu sehen. Ich erwartete wenig, da ich sie nur unzureichend aus dem Radio und auf Grund zwangsweiser Beschallung kannte. Was folgte war ein souveräner Auftritt, der durchaus zu gefallen wusste und bei dem ich zu meiner Überraschung sogar mehrere Lieder erkannte. Das einzige was ich mich noch immer frage: Was sollten die Tänzerinnen auf der Bühne? Im Anschluss wechselten wir wieder die Bühne um uns den Rest von Volbeat anzusehen. Wir trafen einen meiner Kommilitonen und unterhielten uns, sodass wir weniger auf die Bühne achteten. Allerdings war das, was dort geboten wurde für mich in keinster Weise fesselnd und nicht mehr mit dem vergleichbar, was ich unter dem Namen Volbeat einst kennenlernte. Soundmäßig eine Enttäuschung klangen alle Lieder scheinbar gleich und die Show wurde zwar professionell, aber gefühlt ohne Herzblut abgeliefert. Das ist nicht die Band die ich 2007 auf dem With Full Force erstmalig sah. Auf den Leinwänden an den Bühnen konnte man die Tourdaten für die im Herbst/Winter bevorstehenden Auftritte der Band sehen. Interessehalber hab ich mich mal nach den Ticketpreisen erkundigt und somit die Band wohl für mich beerdigt. 50 € für eine Stehplatzkarte bzw. 41 € für Sitzplätze ganz hinten am Rand sind in meinen Augen einfach nur eine riesige Sauerei. Nun hieß es mal wieder warten, aber darin waren wir ja nun geübt und es war auch "nur" eine dreiviertel Stunde. Dann spielte das Wunderkind und machte seinem Namen alle Ehre. The Prodigy legten los wie die Feuerwehr und knallten einen Hit nach dem anderen raus. Vielleicht lag es auch daran, dass dem Set zum Ende hin ein wenig die Intensität und Spannug abhanden kam, vielleicht lag es aber auch nur an meiner Erschöpfung. Dennoch zeigten die Engländer eine rundum gelungene Show mit den erwarteten Lichteffekten und der nötigen Intensität. Zum Abschluss des Abends wechselten wir noch einmal die Bühne und wollten uns auf der Clubstage die Show von Aki Bosse und seiner Band anschauen. Wir waren aber scheinbar nicht die einzigen, die diese Idee hatten und so wurden wir nach kurzer Verwirrung auf die Ränge geleitet. Das bedeutete vor allem: Juhu eine Show mit gutem Blick im Sitzen! Von oben bot sich ein tolles Bild. Eine knüppelvolle Clubstage mit begeisterungsfähigem Publikum sowohl unten als auch auf den Rängen. Das hatte eine Band zur Folge die zwar überrascht, aber deswegen um so motivierter erschien. So folgte ein wunderbarer Auftritt mit vielen Mitsing-, Tanz- und Gute-Laune-Momenten und es konnte als Fazit gezogen werden, dass das Beste doch am Ende kommt. Zumindest fast. Wir versuchten noch kurz Selig zu lauschen, was der Herzdame deutlich besser gelang als mir, sodass der Versuch nach einer Viertelstunde abgebrochen wurde und wir uns zurück zum Zelt begaben, um ein paar Stunden Schlaf zu erhaschen.