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It’s over; kein AuPair mehr
Es ist nun Sonntag der 04.09.2016 und ich sitze am Flughafen und warte auf meinen Flug, der meinen Reisemonat beginnt. Ich dachte ich nutze die Zeit um einen Blogeintrag zu verfassen, denn meine Tage als AuPair in Amerika sind nun offiziell vorbei! Mein Jahr begann am 09.09.2015 also wieso bin ich schon am 04.09 kein AuPair mehr? Ganz einfache Erklärung, ich habe meine noch fünf übrigen Urlaubstage an meinen Reisemonat drangehangen. Aber über meinen Reisemonat werde ich nochmal in einem einzelnen Post berichten, in diesem geht es um die letzten Tage und wie sich das anfühlt.
Um ehrlich zu sein hat es sich nicht anders angefühlt, als eine ganz normale Arbeitswoche. Die Kinder sind zu klein um zu wissen, dass ich jetzt nicht mehr auf sie aufpasse, sondern sie ab nächster Woche mit ihrer großen Schwester in die Day-Care gehen. Allerdings habe auch ich das nicht so wirklich realisiert, wie ich zu Anfang dachte. Selbst gerade fühlt es sich nicht an, wie mein Reisemonat sondern wie ein Wochenendtrip oder eventuell Urlaub und dass ich danach wieder mit meinen kleinen arbeite.
Meine Gastmutter hat mich gefragt, ob ich an meinem letzten Tag noch etwas besonderes machen möchte, da ich Montags und Freitags mit ihr zusammen arbeite und so sind wir mit den Kindern in einen Junior Zoo gegangen und danach in eine deutsche Bäckerei.
Auch wenn ich jetzt nicht mehr arbeite, verbringe ih trotzdem noch Zeit mit den Kindern und ich glaube schon dass es für mich schwer werden wird mich von ihnen zu trennen. Als ich angekommen bin konnte einer der Zwillinge nicht einmal krabbeln und jetzt macht er schon seine ersten Laufversuche. Von der drei Jährigen Schwester bekam ich auch schon ein ‘I love Gina’ und das sind Sachen die machen einem den Abschied schwer.
Ich glaube aber so wirklich realisieren werde ich es erst, wenn ich noch die eine Woche wieder bei meiner Gastfamilie bin und dann nicht arbeite. Ich glaube da wird mir dann auch langsam bewusst, dass es bald vorbei ist, dass ich die Staaten bald verlasse.
Ich freue mich auf Zuhause aber so langsam kommt schon das Gefühl hoch, dass ich es hier vermissen werde, aber ich habe noch genug Dinge auf meiner Bucketlist, dass ich auf jedenfall noch einmal wiederkommen muss und auch werde.
Ich weiß gar nicht wo genau dieser Post jetzt hinführen soll, aber ich dachte ich schreibe einfach mal nieder, was mir so im Kopf rumschwirrt während ich auf das boarding warte.
Ich werde auch noch ein Fazit zu dem ganzen AuPair Jahr ziehen, schreiben und als Video drehen deswegen will ich auch das nicht in diesem Post machen.
Rückflugdaten!!!!
Vor etwa einem Jahr habe ich jeden Tag meine E-mails gecheckt um zu sehen ob meine Flugdaten schon da sind und genau das gleiche habe ich die letzte Woche auch getan und am Dienstag Abend war es dann soweit.
Ich habe sogar einen Direktflug bekommen, was ich echt gut finde so hat man keinen Stress mit umsteigen.
Für mich geht es also um kurz vor 18 Uhr von San Francisco nach Düsseldorf und zwar mit Airberlin. Ich bin solche langen Strecken noch nie mit Airberlin geflogen also bin ich mal gespannt. Das doofe ist nur, dass bei Airberlin der zweite Koffer teurer ist als bei den anderen Fluggesellschaften also hoffe ich dass alles in einen passt.
Habe letztens mal alle Klamotten gewogen und war bei etwa 16 Kilo also vielleicht ist das Ziel ja gar nicht so unrealistisch.
Ich weiß auch noch nicht so ganz wie ich die Ankunftszeit finde, da es ja mitten am Tag ist und wie es mit Jetlag aussieht, aber das sind ja nur Kleinigkeiten.
Ich bin zumindest sehr froh, dass ich meinen Flug jetzt habe auch wenn es jetzt wirklich klar wird; es gibt kein Zurück mehr an dem Tag reist du aus.
Ich befürchte dass ich im Flieger total sentimental werde und vielleicht verfasse ich ja einen Herzzereißenden Eintrag, wer weiß?
Freue mich aber immernoch total auf Zuhause und bereue meine Entscheidung nicht, dass ich nicht verlängert habe.
uuuund der letzte Teil von meinem Texas Roadtrip, auch wenn es strenggenommen gar nicht mehr Texas ist, sondern Louisiana.
Teil 2 meines Roadtrips durch Texas :)
Monat 11; Ein Hoch und Tief der Gefühle!
Ich habe den Blog leider etwas vernachlässigt und das tut mir sehr leid. Ich werde auch noch einige Einträge nachholen, sobald ich alles andere geregelt habe.
Ich bin nun fast schon bei der Mitte meine 11. Monats in den USA angekommen, was bedeutet: der Rückflug ist beantragt und die Zeit hier ist bald vorbei.
Jedes Mal wenn ich mit Familie oder Freunden skype dann freue ich mich schon total auf Zuhause aber auf der anderen Seite ist es schon schwer sein Leben hier einfach so zu verlassen und zu wissen, dass es genauso nie wieder sein wird. Selbst sollte ich mich dazu entscheiden ein weiteres Jahr als AuPair in die USA zu gehen wird es nie genauso sein wie jetzt und das kann einen schon runterziehen.
Wenn ich mir Bilder und Videos von noch vor meinem Jahr oder am Anfang angucke, kommen alle diese Gefühle zurück und ich blicke darauf mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Was mir schwer im Magen liegt, ist dass ich weiß, dass ich mich selber wieder total runterziehen werde und traurig machen werde. Vorallem vor der langen Flugzeit habe ich Angst, denn da hat man viel Zeit um nachzudenken und eventuell die eine oder andere Träne zu verdrücken.
Ich erinnere mich noch genau an den Tag, als ich in das Flugzeug nach NYC stieg und dass es mir noch total unreal vorkam und jetzt ist das schon fast ein ganzes Jahr her und es ist kaum zu glauben, wie schnell ein Jahr vergeht.
Ich habe auch in den letzten Monaten schon viel zu oft Abschied genommen von Freunden, die ihr Jahr beendet haben, oder durch meinen Umzug. Ich freue mich aber auch schon darauf mit ihnen in Kontakt zu bleiben und mich in Europa wieder mit ihnen zu treffen.
Mein AuPair Jahr hatte Höhen und Tiefen, aber ich habe hier Freunde gefunden, die ich sonst nie kennengelernt hätte und die mir in der kurzen Zeit so sehr ans Herz gewachsen sind. Das ist das schöne an einem Auslandsjahr, du lernst Leute aus der ganzen Welt kennen und das ist einfach toll.
Ich beende jetzt auch diesen nächtlichen sentimentalen Eintrag und hoffe, dass ich bald Zeit finde weiter Einträge zu schreiben und auch welche nachzuholen. Ein paar Videos sind schon geschnitten und werden auch die Tage hier auf den Blog kommen .
Teil 1 meines Texas Urlaubs, Teil 2 kommt in ein paar Stunden hinterher :)
Ich habe im Laufe des Mais zwei Umschläge bekommen; einen mit papieren für die Verlängerung und einen mit Papieren zu Beantragung des Rückflugs...für was ich mich entschieden habe und warum erzähle ich im Video :)
Ja es ist spät, aber hier ist das Video zu meinem Philly Wochenende :) Viel Spaß
Spontanflug und Ankunft in Kalifornien
“Congratulations on your new match” okay also das Match war jetzt offiziell, das war schonmal gut nur der Flug musste noch gebucht werden. Die Gastmutter und ich haben beide weitergegeben, dass ich gerne diese Wochenende in die Familie kommen würde und Donnerstag der 28.April wurde als “Wunschdatum” angegeben. Am 27.April hatten jedoch weder meine Gastmutter noch ich was gehört und ich dachte, dass ich also am Freitag fliege.
Am Donnerstag bin ich aufgewacht und hatte mich auf einen entspannten Tag eingestellt. Ich musste noch ein großes Paket packen um das zu einer Freundin zu bringen, welche es dann für mich verschiffen würde. Als ich dann gegen 11 Uhr meine E-Mails gechecked habe, kam eine mit Flugdaten rein und ich dachte “Endlich. Die werde betimmt für morgen sein”. Falsch gedacht die Daten waren für den 28.04, das hat mich schonmal etwas geschockt und ich dachte dann “okay dann halt heute Abend”. Auch falsch gedacht die waren für 3 Uhr nachmittags. Ich also schnell das Paket gepackt und meine Freundin hat es abgeholt. Danach dann meine Koffer gepackt, ein Uber gerufen und ab zum Flughafen. Keiner war zuhause und ich konnte mich nicht verabschieden, noch hatte ich Zeit eine Nachricht zu hinterlassen, was mir den ganzen Weg schwer im Magen lag. Da bin ich schon etwas sauer auf die Agentur, dass ich innerhalb von 3 Stunden zum Flughafen musste.
Das war mein erster Flug komplett alleine. Erstmal ging es wieder nach Dallas, wo ich dann umgestiegen bin in ein Flugzeug nach San Jose, was 15 Minuten von meinem neuen Wohnort entfernt ist. Gegen 9 Uhr Abends bin ich gelandet und meine Gastmutter hat mich vom Flughafen abgeholt, wir sind dann nach hause gefahren wo sie mir noch etwas zu Essen angeboten hat und haben dann am Tisch mit meinem Gastvater noch etwas geredet. Das alte AuPair ist zurzeit auch noch hier und kam dann auch noch. Ich war aber recht müde und bin kurz danach auch ins Bett. Ich schlafe momentan im Zimmer des kleinen Mädchens, da das alte AuPair noch in ihrem Zimmer ist, was aber kein Problem ist.
Am nächsten Tag habe ich dann der Mutter mit den Kindern geholfen und mich langsam bei denen angenähert. Das alte AuPair kam gegen Mittag von der Schule und wir sind dann mit der kleinen in den Pool. Nachmittags haben wir noch zusammen auf die Babies aufgepasst und am Abend sind wir essen und ins Kino gegangen, mit noch einer Freundin von ihr. Sie ist sehr nett und zeigt mir alles und wir haben ein paar Dinge gemeinsam. Alleine das macht die Anfangsphase in einer neuen Familie sehr viel einfacher und angenehmer.
Update: Was? Wie? Wo bin ich jetzt?
Am Freitag Abend bin ich aus Baltimore ausgezogen. Der Abschied war nicht besonders, von dem Jungen hab ich mich gar nicht verabschiedet den Eltern habe ich nur Tschüss und Danke gesagt.
Anna hat mich abgeholt und wir sind erst kurz zu Walmart gefahren um einen Schlafsack zu kaufen und dann zu ihr, wo wir unsere Koffer für den Urlaub gepackt haben, denn am nächsten Morgen ging es früh zum Flughafen. Anna wohnt in Sykesville, also dort wo ich vorher auch gewohnt habe und auch wenn es ein kleiner Ort ist ich muss sagen ich vermisse ihn. Meine gewohnten Wege und mein gewohnter Walmart.
Am Freitag selber haben sich dann auch ein paar Dinge ergeben und zwar schien es als sei die Familie mit der ich in Kontakt war jetzt in der Agentur, das hat mir etwas Sicherheit gegeben um meinen Urlaub zu genießen. Offiziell war ich aber bei Anna, nur falls jemand nachgefragt hätte. Der Urlaub war toll und ich werde davon auch noch berichten, sobald sich bei mir die Gewässer etwas beruhigen.
Ich habe während der Woche immer Kontakt zu der Familie und meiner CC gehabt und am Samstag war deren CC dort um sich das Haus anzugucken etc. Am Sonntag ging es für uns zurück und ich konnte leider nur noch den Montag bei Anna bleiben. Das war aber die einzige Sorge die mir während der Urlaubs ab und zu in den Kopf kam nun ja und dass ich keinen Schimmer habe wie ich meine Sachen alle an die Westküste bekommen soll.
Heute ist Montag Abend und wo bin ich nun? Immernoch in Sykesville aber nicht mehr bei Anna, sondern bei meiner ersten Gastfamilie, denn ich habe meiner alten Gastmutter eine SMS geschrieben und ihr die Situation erklärt und gefragt ob ich ein paar Tage bleiben kann, bis alles geregelt ist und sie hat sofort “klar” gesagt. Jetzt bin ich also hier bis ich meinen Flug zur neuen Familie habe, was wahrscheinlich gegen Ende der Woche sein wird.
Ich muss sagen durch die andere Familie und auch generell, ich bin froh wieder hier zu sein. Ich liebe die Kinder, vorallem die zwei jüngsten und die weichen mir auch nicht von der Seite. Es ist wirklich, als habe ich eine zweite Familie hier gefunden und ich wünschte immernoch ich könnte mein Jahr hier beenden.
‘Calm Seas Don’t Make Good Sailors’
Wo soll ich anfangen? Dieses Rematch ist weitaus komplizierter als das erste. Kam mir beim ersten Mal der Gedanke, dass ich auch nach Hause könnte? Nein im Grunde nie, doch jetzt ständig denn eigentlich sind meine zwei Wochen auch schon um. Ich habe in meiner Rematch Phase mit mehreren Familien Kontakt gehabt, aber aus keiner ist was geworden. Okay so ganz stimmt das auch nicht, ich habe selber eine Familie gefunden, die ich auch echt toll finde und wir haben geskyped und gemailed und sie haben sich letztendlich für mich entschieden. Wäre auch alles super wenn sie nicht mit einer anderen Agentur wären. Sie versuchen jetzt für mich zu wechseln und wir hoffen beide, dass es wirklich klappt nur leider ist es dadurch noch nicht 100% sicher und das ist für mich echt doof, vorallem weil meine CC die Familie so dann nicht als potentielle Familie ansieht, da sie ja nicht in unserer Kartei sind.
Meine CC hat meine Bewerbung dann heute nochmal gepushed und ich habe auch nicht nein gesagt, da ich ja gerne noch ein backup habe, falls es mit dem Wechsel der Agenturen doch nicht so klappt.
Ich möchte hier auch nicht länger bleiben, auch wenn die noch kein neues AuPair haben. Ich möchte mich einfach nicht weiter so von einem 8 Jährigen behandeln lassen.
Morgen ziehe ich hier aus und dann gehts erstmal in meinen Urlaub. Ich musste meinen Gasteltern gerade mitteilen, dass ich Morgen gehe und wie sie das finden kann ich ehrlich gesagt nicht sagen, denn sie haben immer ihre “Maske” auf, aber im Grunde kann es mir wirklich, auf gut Deutsch gesagt, am Arsch vorbei gehen, denn ich habe wirklich nicht das Bedürfnis mit der Familie noch weiter Kontakt zu halten.
Ich hoffe nun wirklich etwas mal glatt geht und ich bald zu meiner neuen Familie kann und alles irgendwie klappt, damit ich nicht noch große Komplikationen im Urlaub habe außerdem habe ich danach auch nicht wirklich einen Ort wo ich lange bleiben kann. Vielleicht würde mich ja meine erste Familie nochmal aufnehmen für ein paar Tage, aber darauf zählen möchte ich auch nicht.
Auch wenn alles jetzt kompliziert ist und mir es nicht 100% gut geht, ich bleibe optimistisch und lasse mir auch dadurch nicht das Jahr versauen oder Ähnliches, denn ganz ehrlich ich merke, dass ich an solchen Situationen wachse. “Calm seas don’t make good sailors”
Nochmal Rematch?
Der Titel sagt eigentlich schon alles. Mir wurde gerade mitgeteilt, dass ich nochmal im Rematch bin. Was ist passiert? Nun im Grunde nichts, es passte einfach nicht, aber lasst mich das erklären.
Wie ja schon im Eintrag vorher beschrieben war die letzte Woche echt hart. Es waren Ferien und der Junge wollte nichts machen, alle Vorschläge, die ich gemacht habe waren doof. Am Montag war der letzte Tag frei und ich habe mir Sonntag Abend eine ziemlich lange Liste mit möglichen Aktivitäten aufgeschrieben. Er ist Montag (zum Glück) sehr spät aufgestanden und so war die Zeit bis zum Lunch nicht mehr zu lange. Dannach haben wir weiße T-shirts gekauft und bemalt. Irgendwann war ihm dann wieder langweilig und ich habe meine Liste rausgekramt und erst einmal war natürlich alles wieder doof und langweilig und so weiter. Ich habe dann aber gesagt “Du darfst nur an den PC wenn du mir mid. eine Aktivität nennst die wir heute machen”. Wir waren also später noch bowlen. Somit war Montag gar nicht so schlimm wie erst erwartet und ich dachte “Oh vielleicht geht es ja bergauf”.
Heute bin ich mit besserer Laune aufgewacht, denn die Schule ging für ihn wieder los. Ich habe also den üblichen Alltag wieder aufgenommen (dass er mich ohne Grund beschuldigt hat seine Schuhe wo anders hingestellt zu haben habe ich sogar größtenteils übersehen).
Ich bin dann am Mittag mit meinem Laptop zu Panera gegangen um dort ein Video zu schneiden und als das fertig war habe ich eine SMS von meiner CC bekommen ‘Hey as promised I’m checking back after a week and will come visit today to talk to you about the match’ und da wurde mir von einer Sekunde auf die andere speiübel, denn ich konnte mir schon denken was das bedeutete. Von da an war mein Tag gelaufen, meine Laune im Keller und der Junge hat es mir nach der Schule nicht einfacher gemacht.
Wir hatten uns geeinigt, dass es heute Abend Hähnchen geben würde (natürlich schon fertig gegrillt im Supermarkt gekauft) nur leider gab es im Supermarkt keins und er hat mich deswegen total fertig gemacht und mit mir geredet als wäre ich dumm ‘hast du denn auf einen Verkäufer gefragt...also jemand wo VERKÄUFER auf dem Schild stand?’, seine Mutter hat er dann auch angerufen und gesagt ich hätte “gefailed” das Hähnchen zu kaufen und dass er ja jetzt die freie Wahl fürs Dinner hätte (Ich musste ihm dann Pizza bestellen).Ich fand das sehr respektlos und es war ja wirklich nicht meine Schuld, dass der Markt heute kein Hähnchen hatte. Wenn ich diese Situation aber mit welchen vergleiche, die es letzte Woche gab, war das noch harmlos.
Meine Familie hat mir auch gesagt, es sei nichts was ich gemacht habe es war einfach auf beiden Seiten etwas überstürzt und sie brauchten schnell ein neues AuPair und ich schnell eine neue Gastfamilie. Es passt einfach nichts, der Junge braucht wirklich eine sehr starke Persönlichkeit evtl. jemand älteren aber das liegt ja an der Familie da jemanden zu finden.
Ich bin also nicht traurig, dass ich nun im Rematch bin. Es ist ja nicht so, dass ich nicht auch schon darüber nachgedacht habe nur habe ich mir immer gesagt “das wird schon das ist nur Gewöhnungssache” und natürlich war da immernoch die Sorge, dass keine Familie ein AuPair möchte, welches zweimal im Rematch war (Meine CC hat mich aber ein wenig beruhigt).
Also ja ich könnte noch Stunden schreiben, aber lasse es gut sein (Wer Fragen hat kann mir gerne schreiben per facebook, e-mail, youtube etc.).
Ich bin nun auch offen für die ganze USA, da ich das College ja sowieso beenden musste hier.
Ich werde euch auf dem Laufenden halten.
Spring Break und Gefühlschaos
Ich verfasse diesen Eintrag heute mal aus einem Starbucks (zu dem ich sogar zu Fuß gelaufen bin).
Ich wollte über die ersten zwei Wochen in meiner neuen Familie berichten und etwas Dampf ablassen bzw. mal (ganz ekelhaft) über meine Gefühle reden.
In dieser Familie hatte ich ja leider nicht wie in meiner alten Familie das Glück, dass das alte AuPair noch da war und mich in den Alltag einführen konnte und mir zeigt was alles drumrum ist etc. Das musste ich also alles auf eigene Faust machen und es war nicht einfach. Meine Gastmutter hatte mir für die erste Woche aber einen sehr detaillierten Plan aufgeschrieben, was mir ziemlich geholfen hat.
Um 6:30 Uhr fange ich an zu arbeiten und machen dem Jungen das Frühstück, welches am Vortag besprochen wurde und mir wurde ja schon gesagt, dass er beim Essen nicht leicht war, also war ich darauf eingestellt. Dann zur Schule bringen, abholen, Hausaufgaben etc. was so das übliche Programm ist bei Schulkindern. Ich war natürlich, wie ich halt so bin, ziemlich zurückhaltend und habe erstmal beobachtet, was er so macht, mag etc.
Die Woche verlief ohne größere Probleme und die nächste Woche war ‘Spring Break’, was bedeutet, dass ich ihn den ganzen Tag über zu bespaßen hatte. Ich hatte mir das ganze nicht so schwer vorgestellt, da ich ja auch in meiner alten Familie schon Ferien mit den Kindern verbracht hatte und es gar nicht so schlimm war wie ich dachte.
Lasst mich euch erzählen: Es war die längste Woche meines Lebens!!! Er wollte den ganzen Tag nur an den Computer, aber er durfte pro Tag halt nur 30 Minuten, was das ganze sehr schwer gemacht hat. Er wollte nichts anderes machen, alles was ich vorgeschlagen habe war ‘boring’ oder ‘for babies’ etc. Ich war verzweifelt und wusste nicht was ich machen sollte und zwischen durch echt nahe am heulen dran. Ich wollte mit ihm in den Park aber nein er würde ja keine anderen Kinder mögen. Ab und zu habe ich ihn dann in den Garten bekommen aber nicht lange.
Am Montag Abend kam dann meine CC um zu gucken wie die Lage so ist und ich hab ihr dann gesagt, dass ich das Gefühl habe noch mit ihm warm werden zu müssen etc. Dann haben meine Gasteltern mit ihr geredet und dann wir zusammen und sie haben mir gesagt, dass sie sich von mir wünschen würden, dass ich mehr ‘proactive’ bin. Ich habe aber alles versucht, was soll ich denn tun wenn der Junge gar nicht kooperiert.
Ich habe es die Woche echt versucht und manchmal lief es auch ganz gut aber am Donnerstag war die Mutter zu Hause und dann hat er sich wieder ganz anders benommen mir “go away” “dont follow me I’m not a baby” an den Kopf geworfen und ich bin das einfach nicht gewöhnt, da meine anderen Kinder immer mit mir spielen wollten und jetzt habe ich halt Sorge, dass die Mutter wieder sagt, dass ich mich ja nicht mit ihm beschäftigen würde. Am Montag kommt die CC erneut und wir werden sehen aber ich werde ihr das denke ich dann auch einmal erzählen.
Ich will jetzt hier nicht alles schlecht reden und sagen ich will nocheinmal die Familie wechseln, sondern ich gebe dem ganzen Zeit, hoffe dass der Junge sich an mich gewöhnt und merkt, dass er mal auf mich und meine Vorschläge eingehen muss.
Ansich habe ich auch etwas Heimweh, was glaube ich durch viele Faktoren ausgelöst worden ist, wie den Familienwechsel, dass meine Freunde nun weiter weg sind, ich nicht mehr zum College gehen kann etc. Zudem habe ich hier noch nicht so richtig Anschluss mit anderen AuPairs gefunden, habe mich zwar mit welchen getroffen aber jetzt auch die Woche nichts mehr gehört. Ich denke aber immer positiv und denke, dass wird sich schon alles ergeben und ich werde noch ein restliches tolles halbes Jahr hier haben.
In dem Video stelle ich meine neue Gastfamilie vor und was sich genau bei mir ändert :)
Anstatt einen Post darüber zu schreiben wie die Treffen abgelaufen sind habe ich ein Video dazu gemacht :)
Familien Vorschläge im Rematch
Nachdem ich am Dienstag die E-mail erhalten habe, dass ich jetzt offiziell im Rematch bin, hat es auch gar nicht lange gedauert, bis ich die erste Familie im Profil hatte.
Die sahen recht nett aus und die Bilder zeigten eine “Bilderbuch Familie”. Es waren drei Kinder im Alter von 2, 4 & 6. Ihr Essay klang eigentlich auch recht gut und ich habe dann auch ein paar Minuten später mit der Mutter über Whatsapp telefoniert. Sie ware gerade geschäftlich auf Reisen und die Verbindung war dadurch auch nicht die beste. Die Mutter kam aus Deutschland und ihr Mann aus der Dominikanischen Republik, dennoch hat sie mit mir am Telefon Englisch geredet. Das ganze Gespräch lief recht “steif” ab. Es war wirklich wie bei einem Vorstellungsgespräch und sie hat nur wirklich Fragen zur Arbeit gestellt. Wir haben dann abgemacht, dass ich am Samstag Mittag zu ihnen fahren, damit man noch mal etwas reden kann und sich mal treffen kann.
Nachmittags hatte ich dann noch einen Anruf von einer Gastmutter. Ich musste aber leider in ein paar Minuten wieder anfangen zu arbeiten und so haben wir dann ausgemacht, dass sie mich am Abend nochmal zurückruft. Was Sie auch getan hat bzw. Er, denn ich hatte den Gastvater dann am Telefon. Das war aber gar kein Problem, denn der schien echt locker zu sein und ich habe mich gut mit ihm verstanden. Nach ein paar Minuten kam dann auch die Mutter dazu und wir haben alle zusammen etwas geredet. Natürlich auch über die Arbeit und die Situationen sowohl von mir als auch von ihrer Seite, aber das ganze hat sich einfach natürlicher und offener angefühlt, als bei der ersten Familie. Diese Familie hat auch 4 Kinder, sowie ich ja momentan auch habe, aber die sind 2, 4, 6 & 8 also weitaus jünger. Auch mit ihnen habe ich ein Treffen ausgemacht und zwar am Donnerstag Abend.
Am nächsten Mittag kam dann kein Anruf von einer Familie, sondern ein Anruf von einer CC. Sie hätte bei sich im Cluster eine Familie im Rematch die interessiert an mir wäre. Sie hat mir die Familie dann beschrieben und gefragt, ob von meiner Seite auch Interesse bestände und ob sie dieser Familie meine Kontaktdaten geben könne. Ich habe natürlich zugestimmt und so wurde ich dann Abends auch von dieser Familie kontaktiert. Die Familie hat nur ein Kind und zwar einen 8 jährigen Jungen. Ich habe am Telefon mit der Mutter geredet und wie auch bei den anderen Gesprächen ging es natürlich erstmal um die gröbsten Umstände. Auch mit dieser Familie habe ich mich verabredet und zwar dann für Sonntag.
Ich habe ganz vergessen zu sagen wo die Familien alle herkommen. Die erste kommt aus Potomac, Maryland die zweite aus Vienna, Virginia und die letzte aus Baltimore, Maryland. Also alles nicht zu weit weg, was ich ja auch meiner CC gesagt hatte, dass ich erst einmal Familien vorgeschlagen bekommen möchte, die im “Umkreis” sind.