Langkawi, das Inselparadies, und ein letzter Tag in Singapur
Der Flug ist unkompliziert. Von dem großen Flughafen in KL kommen wir in einen kleinen mit Bremer Ausmaßen. Unser Gepäck wartet bereits auf uns und wir fahren mit dem Taxi in unser Hotel. Oder nicht in das Hotel, sondern in das Resort. Eiti hat das Melangi Beach Resort gebucht, eine Anlage mit mehreren Hektar Größe und einer wundervollen Ausstattung. Die Einrichtung ist im traditionell malaysischen Stil gehalten, über dem Wartebereich stemmen dunkle, dicke Baumstämme das große Dach und die Ventilatoren. Man reicht Eiti und mir einen Saft und ein kühles Tuch zur Erfrischung, während wir darauf warten, eingecheckt zu werden, dann werden wir mit einem Buggy zu unserem Zimmer in einem Holzhaus gefahren, immer entlang von verschlugenen Pfaden, die von Bäumen und Blumen gesäumt sind. Vögel schreien und Schmetterlinge fliegen träge durch die Luft, ab und zu sieht man ein Eichhörnchen. Das Gelände ist wundervoll angelegt. Es gibt Bars und zwei Pool, einen Spa Bereich, einen Streichelzoo für Kinder und einen privaten Zugang zu dem weißen Strand. Es ist unfassbar heiß. Der heißeste Tag bis jetzt, so fühlt es sich zumindest an. Der Schweiß rennt einem den Rücken und die Beine runter und selbst wenn man sich Mühe gibt mit dem Aussehen sieht man nach kürzester Zeit aus als wäre man bekleidet in eine Sauna gegangen. Und so gehen Eiti und ich den Strand entlang und durch den kleinen Ort, der größtenteils aus Restaurants und mehr Hotels besteht, ab und zu unterbrochen von Kiosks, die Eis und den billigsten Alkohol in ganz Malaysia verkaufen. Wir verbringen unseren Rest-Tag damit, Stände und Preise von Insel-Hopping und Tauchen zu vergleichen. Danach essen wir zur Abwechslung mal wieder in einem Restaurant Gemüse mit Fisch, wie es in der Karte stand, aber eigentlich ist es nur Gemüse, an dem vielleicht mal ein eingelegter Fisch vorbei geschwommen ist. Es schmeckt trotzdem ganz okay.
Insel-Hopping, das wollen wir heute machen. Vorher gehen wir noch kurz an den Strand und das erste Mal in den Badewannenwasser-warmen Indischen Ozean. Man besucht dabei drei Inseln. Eine, genannt die Insel der Schwangeren Frau, aus deren Bergen man eine liegende Schwangere erkennen kann. Wir sind zu neunt auf dem Motorboot, das uns mit ziemlicher Geschwindigkeit zwischen den unzähligen anderen Inseln hindurch manövriert, bis hin zu einer Insel mit einem Süßwassersee. Wir werden vom Boot geschickt und kommen in ein Naturreservoir. Das erste, was ich sehe ist ein Wasserschwein, das neben dem Anleger zwischen den kleinen Schlammspringern nach was auch immer sucht. Eiti sieht es nicht. Sie sucht in ihrer Tasche nach ihrer Brille.
Wir gehen wie die anderen Besucher auch den hölzernen Pfad entlang, der gesäumt ist von Warnschildern vor den Affen. Auch hier sind die Unruhestifter wohl gerne bei der Hand, um den Urlaubern Essen und Schuhe und Taschen zu entwenden. Als wir da sind, liegen sie aber lieber träge auf dem Geländer und den Bäumen herum. Einige Stufen geht es hinunter zu dem See und es ist heiß und noch feuchter als ohnehin schon, weil der See von Bergen umschlossen ist und so kein einziger Windhauch zur Abkühlung kommen kann. Dafür springen wir in das (nicht wirklich erfrischende) Wasser. Die meisten anderen Besucher tragen Schwimmwesten, die man leihen muss oder soll, aber niemand hält uns davon ab, als wir ganz ungehörig einfach nur in unseren Badesachen in dem abgezäunten Bereich schwimmen. Es ist ganz nett und hat fast Potsdamer See-feeling, wenn da nicht die tropische Umgebung mit den Affen und die fremd klingende Sprache der Einwohner wäre.
Nass aber immerhin nicht mehr durchgeschwitzt steigen wir dann zurück auf unser Boot. Der Fahrtwind erfrischt und trocknet mein nasses Kleid etwas, ich kann die Hand aus dem Boot halten und die peitschenden Wellen versuchen zu fangen. Dann werden wir langsamer und unser Bootsmann bringt uns in eine kleine Bucht, in der schon ein anderes Boot wartet, um eine weitere Attraktion zu bestaunen: Die Adlerfütterung. Eines der Boote wirft Hühnerhaut in das Wasser und fährt ein Stück weg und schon kommen Insel-See Adler und Rotrücken Adler und krallen sich die Fleisch Stücke aus dem Wasser. Alle sind begeistert – ich inbegriffen – und machen Fotos. Die Raubvögel stürzen sich wieder und wieder ins Wasser und ergattern neue Leckereien, dann fliegen sie hoch in die Luft und kreisen wieder über den Booten. Ich könnte ihnen noch ein bisschen weiter dabei zusehen, aber wir fahren weiter, zu unserer letzten Station, einer Insel mit malerischen Sandstrand und leider umso weniger malerischem Müllproblem. Wenn wir uns vom Strand wegdrehen, sehen wir Berge an Plastikflaschen und Müll zwischen den Salzkiefern liegen und hängen. Die Natur dieses wundervollen Ortes ist zerstört und obwohl überall Schilder hängen, die das Wegschmeißen von Müll verbieten, scheint sich niemand darum zu kümmern. Ich weiß nicht einmal, ob es jemanden gibt, dessen Job es ist, sich darum zu kümmern, oder ob die malaysische Regierung sich nicht für den Erhalt ihres Landes interessiert und lieber auf wirtschaftlichen Wachstum setzt.
Der Strand ist trotz des sehr deprimierenden ersten Eindrucks wundervoll und Urlaubskarten reif. Eiti legt sich an den Strand und ich schwimme ein paar Züge, dann gehe ich abseits von den anderen Urlaubern am Strand entlang und sammle abgestorbene Korallen und Muscheln und erwische sogar einen Einsiedlerkrebs, der sich schnell in sein Muschehäuschen zurück zieht, als ich ihn auf meine Hand setzte. Als wir dann wieder auf dem Steg auf das Boot zur Rückfahrt warten, beobachten wir die vielen kleinen Fische. Ein letzter Blick auf das Inselparadies, dann jagen wir wieder vorbei an Palmen und Mini-Inseln, hin zu dem winzigen Hafen, an dem nur Ausflugsboote halten. Zurück im Hotel haben wir Zeit um uns zu duschen, dann geht es für mich in das Hotel eigene Spa. Die für Malaysia hohen aber für unsere Verhältnisse immer noch lachhaften Preise muss ich ja ausnutzen. Vor meiner Gesichtsbehandlung warte ich in dem Holzhaus, hinter mir schwimmen Kiokarpfen faul im Wasser und ich trinke meinen Fruchtsaft. Bevor es dann in den Behandlungsraum geht, muss ich traditionell die Schuhe ausziehen, die mir dann gewaschen werden. Mein Gesicht unterzieht sich dann einer dreiviertel Stunde diversen Reinigungsmitteln und Peelings, eine wohlriechender als die letzte. Nachdem meine Haut sich wie neu anfühlt, bekomme ich von meiner Kosmetikerin noch eine Kopf- und Nackenmassage, dann taumle ich wieder den Steinweg entlang, vollkommen glückselig und entspannt.
Zum Abendessen gehen wir dieses Mal in ein indisch-arabisches Restaurant, gesäumt von bunt leuchtenden Bäumen, in dem großen, zur Straße offenen Raum hängen für jeden Tisch Ventilatoren. Wie immer schmeckt es sehr gut und wir können sogar mal zum Essen Bier bestellen (das gibt es nämlich bei manchen Restaurants nicht, nur Säfte stehen auf der Speisekarte). Ich bin glücklich und zufrieden und will länger bleiben, zu schön ist es, hier auf Reisen zu sein. Langkawi ist mit Abstand das Schönste, was wir von Malaysia gesehen haben, und das noch vor dem nächsten und letzten Tag auf der Insel, an dem es tauchen geht. Oder eher, tauchen für mich und schnorcheln für Eiti.
Mit einem Schiff werden mir mit gut dreißig weiteren Touristen auf die südlich von Langkawi gelegene Insel Pulau Payar gebracht, wo das Wasser klarer sein soll und die Fische artenreicher. Eiti, die nicht mit einer Sauerstoffflasche auf dem Rücken zwölf Meter tief tauchen will, wird mit den anderen Schnorchlern auf die Insel gebracht, ich bekomme Schwimmflossen und gehe mit sieben anderen Touristen und vier Tauchern auf ein kleineres Boot. Uns wird kurz die Zeichensprache unter Wasser erklärt, dann werden wir in zwei Gruppen unterteilt. Ich habe das Glück, in der ersten Gruppe zu sein und ziehe mir die ziemlich schwere Flasche auf den Rücken. Wir sollen uns an die Kante des Bootes stellen und dann einfach einen Schritt nach vorne machen – und genau das mache ich dann auch. Badewannenwarmes Wasser spült einen Moment lang um mich, dann tauche ich wieder auf. Ich kontrolliere noch ein letztes Mal meine Sauerstoffflasche, dann deutet mir einer der Taucher, dass wir runter gehen. Die ganze Zeit bleibt er bei mir, sagt mir an, wann es sinnvoll wäre, ein wenig Druck aus den Ohren zu lassen (wie beim Flugzeug, Mund zuhalten und pusten) und bringt mich zu einigen netten Stellen. Nett, nicht atemberaubend. Die Sicht ist an einem bewölkten Tag wie diesem nicht die beste. Dennoch sehen wir einige Fische, die sich an untergegangenen Metallkonstruktionen tummeln, die wer weiß wozu gebraucht wurden. Meine Ohren tun kaum weh, nur einmal muss ich stoppen, um mich an die Tiefe zu gewöhnen. Fische schwimmen um mich herum, riesige Seeigel mit Stacheln so lang wie mein Unterarm sitzen unter mir in den Felsspalten, einige schwarz, andere weiß.
Viel zu schnell tauchen wir wieder auf. Viel zu schnell geht es wieder auf das Boot. Uns bleibt Zeit, die Sicht noch ein bisschen zu genießen und zu trocknen, bevor wir wie die anderen auch auf die Insel gebracht werden. Über einen Steg aus schwimmenden Plastik wanken wir dann zum weißen Sandstrand, auf dem gerade unser Mittagessen ausgeteilt wird. Eiti ist die ganze Zeit lang geschnorchelt und wir tauschen ein wenig unsere Erlebnisse bei Reis und Suppe und Kuchen aus, dann geht es für uns beide gleich wieder ins Wasser, die paar Stunden, die uns bleiben, müssen wir ja ausnutzen. Ich schnorchle ein paar Meter vom Strand weg und sehe das, was ich gehofft hatte zu sehen: Einen Babyhai. Er ist ungefähr 1,20 m lang und gleitet mühelos durch das Wasser. Ein kleinerer Fisch macht ihm den Bauch sauber, während er gelangweilt von mir davon schwimmt. Ich bin begeistert. Ich habe einen echten Hai gesehen! Ein ungefährliches Baby zwar, aber nichts desto Trotz einen Hai! Die restliche Vielfalt der Fische kann aber durchaus mit ihm mithalten. Es gibt Fische, die aussehen wie aus einem Bilderbuch für Kinder, in Pastelrosa und Grün, in blau-schillernd und schlicht grau, dafür aber so lang wie mein Arm. Kleinere Fische in neon gelb und lila und so, so viele mehr. Ich verbringe die Zeit mit dem Kopf unter Wasser und begegne meinem kleinen Hai-Freund sogar noch einmal. Am frühen Nachmittag müssen wir dann unsere Sachen leider wieder einpacken und den Rückweg antreten, satt von Eindrücken. Fast hatte ich vergessen, wie sehr ich Tauchen liebe.
Was ich außerdem liebe, sind meine kleinen Kumpanen mit ihren hübschen Häusern. Genau: Die Einsiedlerkrebse. Eiti und ich machen uns vor dem Essen noch mal auf zu em Resort eigenen Strand, um zu lesen und Muscheln zu sammeln. Letzteres stellt sich dann doch als schwieriger heraus als gedacht. Denn immer wenn man denkt, dass diese eine Muschel besonders hübsch aussieht, bewegt sie sich. Wenn ich mich dann hinhocke, um zu warten bis der verschreckte Krebs sich mir wieder zeigt, sehe ich, dass der ganze Strand lebt. Muscheln bis hin zu der Größe eines Fingernagels wandern auf scheinbar mysteriöse Art und Weise über den Sand. Eiti und ich beginnen uns eine Freude daraus zu machen, statt der kleinen immer größere Einsiedlerkrebse zu suchen, bis hin zu einem Ausmaß, dass ich verstehen kann, warum man Angst vor ihnen hat. Ein bisschen spinnenähnlich sind sie ja schon. Aber Im Vergleich zu den verhassten Achtbeinern hat Opa mir von klein auf die Krebse auf Mallorca auf die Hand gesetzt. Ich bin das Gefühl der kleinen, kalten Beinchen also gewöhnt.
Danach gehen wir an unserem letzten Abend auf der Insel noch einmal essen und es treibt uns noch mal zu dem Restaurant des letzten Abends. Zu klein ist die Lust, sich wieder entscheiden zu müssen und zu groß im Vergleich dazu der Hunger. Wir haben zur Abwechslung mal wieder ein sehr schönes Essen, nur bei der Bezahlung gibt es eine Schwierigkeit. Wir müssen nämlich mit der Kreditkarte bezahlen, weil wir nun mal nicht mehr genügend Ringit haben. Der Kellner hatte uns zuvor versichert, dass es ein Lesegerät gäbe, was auch stimmt. Das ist nur leider kaputt. Also schickt man einen Lehrling des Restaurants zusammen mit mir los, damit wir bei Freunden, die ein Hotel haben, bezahlen kann. Ein bisschen zwielichtig könnte man die Straße schon finden, durch die wir gehen, um zu dem Hotel zu kommen, Eiti ist brav im Restaurant geblieben. Aber alles gut, ich sitze ja jetzt hier und schreibe. Der Lehrling wurde nur von seinen Freunden ausgelacht, dass gerade er losgeschickt wurde und so die klimatisiert Zone verlassen musste, das ist alles. Als Eiti und ich zurück in unserem Zimmer sind und ales gepackt haben, weil wir in aller Herrgottsfrühe aufstehen müssen, setzen wir uns noch auf den großen Balkon und trinken Bier und Cider und lassen unseren Urlaub ein bisschen Revue passieren.
Der Tag beginnt früh, früh genug, dass wir eine ziemlich volle Lunchbox vom Hotel bekommen, die wir mit zum Flughafen nehmen. Zurück geht es nach Singapur, wieder durch die Einreisekontrolle, bei der man einen Zettel über Herkunftsland, letztes Aufenthaltsland und andere Informationen abgeben und seine Daumen einspeichern lassen muss. Als Belohnung steht ein kleines Bonbonglas neben jedem Schalter. Dann fahren wir unser letztes Hotel, das Eiti ausgesucht hat. Es liegt mitten im Nirgendwo, sofern wie das in Singapur überhaupt möglich ist, weit weg von jeglicher Bus- oder MRT Station, nur relativ dicht am Flughafen, wie Eiti beharrt. Ja, wir streiten uns auf dem ewig langen Weg durch die unfassbar heißen und ausnahmsweise windstillen Straßen, mit den schweren Koffern hinter- und der Rucksäcken auf uns, immer Einfahrten hinauf und hinter wuchtend. Dann, irgendwann und komplett durchgeschwitzt, aber erleichtert kommen wir an, in einem Hotel, das wie wir später herausfinden, in der Nähe des einzigen Rotlichtbezirks Singapurs liegt. Aber sei's drum, es ist nur eine Nacht. Wir ruhen uns aus, duschen, schlafen, und gehen dann noch mal zur Bugis Junction, meinem Einkaufsparadies für koreanisches Make Up und Mode. Ich schlage ordentlich zu und bereue keine einzigen Kauf, im Gegenteil, ich hätte gerne noch mehr mitgenommen. Wir essen noch mal das riesige Eis, das ich vor nunmehr zwei Wochen alleine verdrückt habe, dieses Mal zu zweit. Dann schlafen wir ein letztes Mal in einem Zimmer, in einem Hotel, in Singapur. Morgen geht es los, nach Hause, auch wenn ich darauf noch gar keine Lust habe.
Am letzten Tag in Singapur lauen wir fast elf Stunden durch die Stadt. Eiti und ich gehen erst nach Little India, noch ein paar Geschenke in Form von Gewürzen und Schals zu besorgen, essen wieder in dem großen Food Court und ich trinke ein letztes Mal meinen Lieblingstee mit Eiswürfeln. Wir fahren weiter nach China Town, sehen uns um, schwitzen unsere Sachen durch, essen ein letztes Mal Eis und besuchen zum letzten Mal einen Tempel. Der Tag ist voller letzter Male, von denen ich hoffe, dass sie nicht endgültige letzte Male sind. Ich will noch nicht gehen. Ich will wiederkommen. Ich will wieder all die architektonischen Kunstwerke betrachten. Auf das eindruckvollste davon fahren wir als Abschied dieser Stadt im Garten. 57 Stockwerke hoch ist Marina Bay Sands, mit einem Aussichtsdeck, auf das man auch als Tourist kommt, wenn man eine Karte kauft. Von dort aus hat man einen wunderschönen Ausblick über die ganze Stadt. Es ist zwar relativ betrübt, aber wir kommen genau zur richtigen Zeit, gerade als es noch Abend ist, bis über den Sonnenuntergang und der Lichtershow bei den Supertrees, zu der Zeit, in der in den Bürogebäuden die Lichter angehen und die Straßen wie gelbe Adern durch die Stadt bis in den Horizont fließen. Aber dann müssen wir uns vom Zauber lösen. Mit MRT und Bus fahren wir zurück in unser Hotel, um die Koffer abzuholen und schaffen es, zur nächsten Bahn Station zu fahren, voll beladen mit Gepäck. Wir schauen viel aus dem Fenster und ich kann mir noch gar nicht vorstellen, dass ich in 24 Stunden schon wieder im kalten Deutschland sein soll, mit all den kahlen Bäumen und grauen Straßen und dem Himmel, der so viel weiter weg ist. Höchst eigenartig. Die langärmlige Jacke fühlt sich fremd und eng an. Im Landeanflug auf Amsterdam sieht man nichts außer grauen Wolkennebel. Das Gefühl könnte sich von Neuseeland nicht größer unterscheiden. Und ja, ich fange noch einmal davon an. Ich habe mich so sehr gefreut, nach Hause zu kommen nach drei Monaten auf der Insel. Vielleicht wäre es anders gewesen, wenn ich auch nur drei Wochen dort gewesen wäre, so wie in Singapur und Malaysia. Aber um ehrlich zu sein, bezweifle ich das. Ich wünsche mir so, so sehr, mich damals gegen die Reise nach Neuseeland entschieden zu haben und lieber ein Praktikum oder eine Arbeit in Singapur gesucht zu haben. Die Stadt ist wunderschön und ich kann mir vorstellen, noch länger dageblieben zu sein. Nein, ich hatte kein Heimweh -entschuldigung an dieser Stelle an meine Familie, aber es ist die Wahrheit. Ich hatte kein Heimweh. Ich war nur immer wieder fasziniert von der Schönheit und Fremdartigkeit der Orte, die ich sehen durfte. Ich will sie wieder sehen. Ich will nicht, dass es ein Lebewohl war, sondern ein Auf Wiedersehen.
Unser Blick aus dem Fenster
Die große Ankunftshalle
Das Frühstück, das am Meer eingenommen wird.
Ein leicht bewachsener Gehweg.
Der Hafen zu unserer Bootsfahrt:
(die Adler, die ich nicht besonders gut fotografieren konnte)
Meine treue Reisebegleiterin, die auch schon in Neuseeland war: Baby Puppa.
Eine Straße in der Nähe unseres Hotels in Singapur.
Noch einmal ein Food Court
Abschied von meiner Lieblingsstadt.









