Herkunft einheimisch  Wuchshöhe 3-15-30 Fruchtart Nussfrüchte Wurzelsystem Pfahlwurzler Frosthärte –28°C bis –32°C Geschlecht eingeschlechtlich, zwittrig Häusigkeit einhäusig Fremdbestäubung, Windbestäubung  Blattanordnung gegenständig, unpaarig Blattaufbau zusammengesetzt Blattform gefiedert, Fiedern gesägt  Blütezeit Mai Fruchtreife September, Oktober
Vorkommen In Mitteleuropa stark verbreitet: vom Flachland ĂĽber die Mittelgebirge bis 700 m, den Schwarzwald bis 1230 m bis zu 1400 m in den Alpen.
SommergrĂĽner, bis 40 m hoher Baum.
Blätter Winterknospen schwarz. 4-6 Fiederpaare, Fiederblättchen kurz gestielt, Endfieder länger gestielt, insgesamt um 25 cm lang, Fiederblättchen bis 10 cm lang und 4 cm breit. Oberseits frischgrün, unterseits etwas heller und auf den Hauptnerven leicht behaart. Im Austrieb rötlich braun, im Herbst unauffällig gelblich-grün.
Borke/Rinde längsrissig, breit gerippt, grau.
Blüten erscheinen vor dem Laubaustrieb in unauffälligen Rispen, männlich, weiblich oder zwittrig. Blütezeit: Mai.
Nußfrüchte geflügelt, hellbraun, an vorjährigen Zweigabschitten. Trägt Früchte ab September.
Windblütig, nicht selten aber von pollensammelnden Bienen besucht. Die reifen Früchte bleiben oft bis zum Frühjahr hängen. Reiche Fruchtbildung erfolgt meist im 2-jährigen Rhythmus. Sie ist neben der Eberesche einer der wenigen einheimischen Bäume mit gefiederten Blättern. Ihr Holz ist in der Möbeltischlerei sehr geschätzt: es ist zäh, elastisch und splittert nicht. Bereits zu uralter Zeit stellte man daraus vor allem Lanzen, Speere und Pfeile her. Selbst die griechischen Mythologie schwärmt von seinem Nutzen als Waffenholz. Noch bis in die heutige Zeit gibt man dem Holz zur Fertigung von Turngeräten und Werkzeugstielen den Vorzug. Ungezählt sind die Krankheiten, gegen die die Blätter, die Früchte und sogar das Holz wirken soll. Sie wird 200 Jahre alt und kann Stämme von 1 m Dicke bilden; sie ist eine der hochwüchsigsten Laubbäume der heimischen Flora. Viele Bäume werden von Gallmilben befallen: die Fruchtbildung unterbleibt dann und es werden stattdessen verholzte Gallen gebildet.
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