Sade Olutola
PUT YOUR BEARD IN MY MOUTH

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Claire Keane
Game of Thrones Daily
The Bowery Presents

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"I'm Dorothy Gale from Kansas"

@theartofmadeline
Cookie Run:Kingdom Official!
Misplaced Lens Cap
Aqua Utopia|海の底で記憶を紡ぐ
One Nice Bug Per Day
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@koffervollzukunft
Juli
Der Juli hat sich so richtig nach Sommer angefühlt. Nicht nur wegen des Wetters, sondern vor allem wegen all der Unternehmungen.
Wir haben viel Zeit mit Freunden verbracht, nach der Arbeit sind wir ans Meer oder an einen der vielen Seen gefahren und an den Wochenenden haben wir die Insel auf Wanderungen erkundet. Einfach raus, die Sonne genießen, irgendwo ans Wasser und den Tag draußen verbringen.
Die WM ist dabei eher an uns vorbeigezogen. Natürlich haben wir hier und da Spiele verfolgt und auch mal Gespräche darüber mitbekommen, aber so richtig im WM-Fieber war Campbell River nicht. Public Viewing oder große Veranstaltungen gab es hier nicht. Vielleicht ist das aber auch gar nicht so schlimm. Schließlich gibt es im Sommer auf Vancouver Island genug andere Dinge, für die man sich begeistern kann. 😉
Und genau das macht diese Insel aus. Die warmen Monate werden genutzt. Man verbringt seine Zeit draußen, trifft Freunde, geht aufs Wasser, wandert, schwimmt und versucht, möglichst viel von dieser schönen Jahreszeit mitzunehmen.
Der Juli war gleichzeitig der letzte Monat vor einer aufregenden Phase. Ab August dürfen wir Besuch empfangen – und das bis Mitte Oktober. Ein schöner Gedanke, denn plötzlich können wir all das, was wir in den vergangenen Monaten für uns entdeckt haben, mit anderen teilen.
Also haben wir die Gelegenheit genutzt und unsere Wohnung langsam besuchsfertig gemacht. Ein bisschen aufräumen, Platz schaffen, Dinge vorbereiten. Denn wir freuen uns sehr auf unsere Freunde und Familie und darauf, ihnen diesen fabelhaften Ort zu zeigen, den wir inzwischen unser Zuhause nennen.
Juni
Eine Hochzeit in der Schweiz war ein wunderbarer Grund, noch einmal einen Abstecher nach Deutschland zu machen. Gesagt, getan.
Dieses Mal hat sich die Reise ganz anders angefühlt als noch im Dezember. Damals sind wir nach Deutschland geflogen und hatten das Gefühl, unser Zuhause in Kanada kurz zu verlassen. Das Gefühl war auch dieses Mal da, aber gleichzeitig sind wir ins deutsche Zuhause zurückgekehrt.
Es ist ein schönes Gefühl, zu wissen, dass man inzwischen zwei Orte auf der Welt hat, an denen man sich zuhause fühlt.
Alles war noch genauso vertraut, herzlich und schön, wie wir es „zurückgelassen“ hatten. Es tat gut, viele liebe Menschen endlich wieder in die Arme nehmen zu können, auch wenn der Kontakt über die Entfernung weiter besteht.
Und ja – europäisches Essen ist einfach schwer zu schlagen. Das hat uns wirklich gefehlt. Dafür ist uns auch wieder aufgefallen, wie unterschiedlich die Menschen manchmal sind. Während in Kanada vieles etwas gelassener wirkt, geht es in Deutschland oft ein bisschen schneller, direkter und manchmal auch grummeliger zu. Nun ja – es kann eben nicht alles perfekt sein. 😉
Der Hitzewelle sind wir genau rechtzeitig wieder entkommen und auf unsere 20 Grad warme Insel zurückgekehrt. Ein bisschen Sonne, ein bisschen Regen und ganz viel Grün.
Der Urlaub in der Heimat war wunderschön. Und gleichzeitig war es ein ebenso schönes Gefühl, wieder nach Hause zurückzukommen.